Hochdekorierter Vietnamkämpfer darf als Schwarzer nicht in Frieden
ruhen. Ein Major fördert Unschönheiten zutage. Mit Morgan Freeman
und John Lithgow gut besetztes, aber betagtes Rassendrama mit
Krimitouch.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Der mysteriöse Tod eines jungen farbigen Armeeoffiziers wird von
Major Kendall Laird untersucht. Während die Eltern des Jungen sich
um ein angemessenes Begräbnis kümmer, kommt die grausame Wahrheit
über ihren Sohn ans Licht ... Die Nachbarin der Eltern, Mrs. Mc
Alister ist das erste Opfer der geteilt rassistischen Gesellschaft.
In den frühen 70ern begleitet Major Kendall im Auftrag der Army die sterblichen Überreste des Offiziers Dwight Robertson in dessen Heimatstädtchen Rockville. Doch aus der geplanten feierlichen Beisetzung wird nichts, denn als Schwarzer darf Robertson nicht unter Weißen liegen. Kendall unterstützt Robertsons Familie beim folgenden Rechtsstreit und sammelt Material über Robertsons Dienstzeit. Dabei stößt er auf eine merkwürdige Mauer des Schweigens, die ihn misstrauisch werden lässt. Nicht wenige Offiziere im Vietnamkrieg fielen ihren eigenen Männern zum Opfer. In diesem in den frühen 70ern spielenden und Mitte der 80er entstandenen Drama mit Thrillerwürznote liegt der Fall noch ein wenig komplizierter, denn der unbequeme Vorgesetzte ist ein Schwarzer aus dem Süden und Vorzeige-Gleichheitskämpfer. De Palmas Hausbösewicht John Lithgow, "Out of Rosenheim"-Co-Star CCH Pounder und "Sieben"-Detective Morgan Freeman sind die namhaften Darsteller dieses unspektakulär spannenden, betagten Verschwörungskrimis.
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