Um ihr neustes Zielobjekt zu eliminieren, gibt sich die
Profikillerin Lecrece (Melanie Laurent) als Opernsängerin aus.
Verzwickter Mordreigen mit Starbesetzung und eleganter
Inszenierung.
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Die eiskalte Auftragskillerin Lucrèce möchte aus Rücksicht auf ihre
achtjährige Tochter aus dem Geschäft aussteigen. Der Sold für einen
letzten Job soll ihr die Tür in eine neue Zukunft ohne Angst und
Gewalt ebnen. Das Zielobjekt ist der Sänger Alexander Child, der in
der Schweiz eine Oper aufführt. Lucrèce wird in das Ensemble
eingeschleust, doch schon bald merkt sie, dass ihr letzter Job
zugleich ihr gefährlichster ist.
Lucrece würde ihrer achtjährigen Tochter gerne mal sagen, was sie beruflich so macht. Weil das nie möglich ist, soll dies nun ihr letzter Einsatz sein als Profikiller für die undurchsichtige Privatagentur. Ein Opernsänger aus England muss dran glauben, weil er sein Grundstück nicht verkaufen mag, durch das ein Energiekonzern eine Pipeline legen will. Lucrece gibt sich zu diesem Zwecke als Solistin aus, was auch recht nahe liegt, da sie sich schon seit längerem in der Freizeit dem Gesang widmet. Doch der Auftrag entpuppt sich komplizierter als erwartet. Etwas zu ernst nimmt sich dieser gallische Profikillerreigen, und etwas umständlich geraten die Wege, um trotz geringer Teilnehmerzahl und überschaubarer Story die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu halten. Aufmachung und Titel legen ein typisches Actionspektakel nah, doch Hauptdarstellerin Melanie Laurent (die Shosanna aus "Inglorious Basterds") bevorzugt hier dezentere Methoden, um ihre Ziele schlafen zu legen. Mit Asterix-Darsteller Clovis Cornillac dicht auf ihren Fersen allemal ein heißer Tipp für Freunde des gediegenen Hochglanz-Thrillers.