Alexander Scott, glückloser zweitklassiger Geheimagent, wird
mangels Verfügbarkeit der Spitzenkräfte auf die Jagd nach dem
ungarischen Oberschurken Gundars entsandt. Der hat ein
ultrageheimes US-Spionageflugzeug geklaut und droht damit, den
Weltfrieden empfindlich zu stören. Als wäre die Sache nicht schon
kompliziert genug, muss Scott den Auftrag zusammen mit dem
egomanischen, 57-fachen Boxweltmeister Kelly Robinson erledigen.
Der kann zwar schneller reden als denken, ist aber der Einzige, der
Zugang zu Gundars' Edel-Villa hat... Betty Thomas ("Dr.
Dolittle") inszenierte die Adaption der 60's-Kultserie
"Tennisschläger und Kanonen" mit viel Gespür für Timing
und Situationskomik. Geschickt befolgt sie dabei die ehernen Regeln
des Buddy Movies und schickt zwei völlig konträre Charaktere auf
einen haarsträubenden Trip, der zwar das Genre nicht neu erfindet,
aber dennoch unterhaltsam ist, ohne das Hirn zu strapazieren. Neben
Sympathieträger Owen Wilson ("Zoolander") wird vor allem
Eddie Murphy ("Showtime") reges Interesse bei den
Action-Comedy-Fans garantieren.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Superbösewicht Gundars (Malcolm McDowell) hat der US-Regierung den
"Switchblade" gestohlen, einen hochmodernen, überaus
revolutionären Tarnkappenbomber. Es obliegt Superspion Alexander
Scott (Owen Wilson aus "Shang-High Noon"), das gute Stück
zurück zu holen, bevor dadurch ein Schaden entsteht. Zu diesem
Zwecke benötigt Scott die Hilfe des Preisboxers Kelly Robinson
(Eddie Murphy), welcher justament in Gundars' Heimatstadt
Budapest einem Titelkampf entgegensieht. Robinson ist von der
Aussicht, als Kugelfang zu dienen, zunächst eher wenig begeistert,
doch schließlich rauft sich das ungleiche Duo zum schlagkräftigen
Pärchen zusammen.
"Zwei stahlharte Profis": Quasselstrippe Eddie Murphy und sein Partner Owen Wilson machen Jagd auf das Böse in Ungarns Hauptstadt.
Agenten und kein Ende. Nach dem britischen Lustlümmel "Austin Powers", Muskelmann Vin Diesel alias "xXx - Triple X" und dem unverwüstlichen 007 präsentieren sich in "I Spy" gleich zwei neue Spione: Quasselstrippe und "Beverly Hills Cop" Eddie Murphy und der kampferprobte Owen Wilson ("Im Fadenkreuz - Allein gegen alle"). Die beiden Buddies wider Willen - der eine egomanischer, 57-facher Boxweltmeister, der andere glückloser Agent zweiter Klasse -, jagen im malerischen Budapest einen Erz-Bösewicht (gewohnt gut fies: Malcolm McDowell). Dieser hat der US-Armee einen Tarnkappenbomber gestohlen, den er jetzt höchstbietend zu verkaufen sucht.
Klingt die Story auch bekannt und sind die Elemente dieser flotten Agenten-Parodie nicht neu, ist gute Unterhaltung dennoch garantiert. Regisseurin Betty Thomas ("Dr. Dolittle") versteht es nämlich, ihre Stars, sprich deren Vorzüge, richtig einzusetzen, beweist Gespür für perfektes Comedy-Timing sowie handfeste Action und pfuscht im übrigen dem vielbeschäftigten Spezialeffekte-Team nicht ins Handwerk. Fazit: Showtime für Murphy und Wilson.