Kavallerie-Oberst a.D. Richard Briand-Charmery hat von seiner
glorreichen Vergangenheit zwei Uniformen und einen Smoking übrig
und lebt in einer Familienpension. Seine Zeit verbringt er auf
Pferderennbahnen, wo er als "der Kommandant" bekannt und
verschuldet ist, da seine todsicheren Tipps fast immer daneben
liegen. Als er Ex-Geliebte Maud ins feinste russische Restaurant
von Paris ausführt, ist er pleite und heuert als "Baron"
an. Wider Erwarten gewinnt Richard eine satte Summe, zahlt die
Gläubiger aus und - setzt seinen Lebensstil fort.
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Seine Freizeit verbringt der Kavallerie-Oberst a.D. Richard
Briand-Charmery am liebsten auf dem Rennplatz doch seine
todsicheren Tipps helfen weder ihm noch den anderen. Jean Gabin
in einer Paraderolle als liebenswertes Schlitzohr und Louis de
Funès als sein Pendant in einer charmant-amüsanten Gaunerkomödie!
Um die Finanzen des Kavallerie-Oberst a.D. steht es nicht zum
Besten doch um zumindest nach Außen hin den schönen Schein zu
wahren, fordert der passionierte Pferdekenner sein Glück auf der
Rennbahn heraus. Täglich studiert er die Renntipps und
Rennergebnisse in der Tagespresse, berät anschließend telefonisch
auch rennbegeisterte Freunde und Bekannte, um sich schließlich auf
den Rennplatz zu begeben. Mit dabei ist auch immer sein Freund
Lucien, der mit dem selbsternannten Experten Richard gemeinsame
Sache macht. Denn um ohne einen einzigen Franc in der Tasche das
große Geld zu machen, bedarf es eines ausgefeilten Systems und
eines Komplizen! Für jeden Kunden gibt es einen anderen Tipp
gewinnt das Pferd tatsächlich, geben die meisten von ihnen aus
Dankbarkeit einen Teil davon ab, verliert das Pferd, hat der Major
schon den nächsten todsicheren Tipp. Das große Geld ist bisher
allerdings ausgeblieben ... Die Lage spitzt sich weiter zu, als
Richard zufällig seiner Jugendliebe Maud wieder begegnet. Sie lebt
inzwischen mit ihrem Mann, einem reichen Amerikaner, in New York
und ist nun für kurze Zeit nach Paris zurück gekehrt, um sich mit
der neuesten Mode einzudecken. Es versteht sich von selbst, dass
Richard seine große Liebe zu einem opulenten Abendessen einladen
möchte doch das ist auf Grund seiner prekären finanziellen Lage
nur mittels eines ungedeckten Schecks möglich. Richard und Maud
verleben einen phantastischen Abend, genießen ein exzellentes
Dinner und schwelgen in glücklichen Erinnerungen. Am darauf
folgenden Tag wird Richard schlagartig klar, dass es nun
allerhöchste Zeit für seinen großen Gewinn auf der Rennbahn wird.
Er hat sich auch schon den nächsten, durchaus wohlhabenden und
prominenten Kunden ausgesucht: den großen Koch Ripeux! Man müsste
ihn nur dazu bringen, dass er dem Major einen größeren Geldbetrag
anvertraut und diesen dann auf ein Pferd setzen lässt, das ganz
sicher verliert. Ob der Wetteinsatz nun auf dem Rennplatz oder in
der Jackentasche von Richard verloren geht, wäre ja (zumindest
für Ripeux) egal! Richards Plan geht auf, der Koch ist Feuer und
Flamme. Das Pferd, das er Ripeux als Wundertier anpreist, hat noch
nie ein einziges Rennen gewonnen und es ist auch äußerst
unwahrscheinlich, dass dies noch einmal passiert. So bleibt Richard
ganz entspannt in seinem Sessel sitzen, er ist sich sicher, dass
das Geld in seiner Tasche viel besser angelegt ist. Nur leider irrt
er sich auch dieses Mal das Pferd gewinnt und Richards Schulden
sind noch höher als zuvor! Aber irgendwann hat schließlich jeder
Glück, das gilt auch für Richard ...
Bonusmaterial
DVD-Ausstattung / Bonusmaterial: - Kein Bonusmaterial
Bewertung von Kianu Riefs, Event und Moderation aus Großraum Hannover-Leipzig-Kändler-Hameln-Bad Pyrmont-Stuttgart-Lissabon (Weltbürger, immer am Reisen) am 25.06.2011
sehr gut
Den Film hatte ich vorher noch nie gesehen. Aber er ist ganz gut. Wer auf Wetten und Pferderennen steht, dürfte Gefallen an ihm finden. Jean Gabin ist in der Hauptrolle, Louis de Funes ist erst ab der 55. Minute richtig mit von der Partie. Der Film ist merkwürdigerweise erst ab 16. Vermutlich liegt das daran, dass in einer Szene ein Striptease-Lokal gezeigt wird, in dem sich eine Dame "oben ohne" zeigt. Aber man kann den Film getrost schon Kindern ab 6 zeigen, denke ich.