Dr. Robert Kolmaar ist Gerichtsmediziner am Gerichtsmedizinischen
Institut in Berlin. Gemeinsam mit seinen attraktiven Kolleginnen
Dr. Judith Sommer und Dr. Leilah Berg sowie seinem Freund, dem
Kripochef Joe Hoffer, arbeitet der Pathologe an der Aufklärung der
unterschiedlichsten Todesfälle und versucht, die Täter zu
überführen. Privat hält den Mittvierziger vor allem seine Tochter
Anna auf Trab, mit der er sich seit seiner Scheidung die Wohnung
teilt.
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Gerichtsmediziner Dr. Robert Kolmaar ist bei ungeklärten
Todesfällen immer der letzte Zeuge. Zusammen mit der schönen
Kollegin Judith Sommer und Kommissar Joe Hoffer löst Kolmaar die
kniffligsten Fälle: Die vierte Staffel beginnt mit der einzigen
Doppelfolge der Serie: Kolmaar untersucht die Echtheit des Turiner
Grabtuchs und gerät dabei zwischen die Fronten aufgebrachter
Kirchenvertreter. Weite Kreise zieht auch der Tod eines Chemikers,
denn seine letzte Erfindung ist für das Militär von großem Wert. In
weiteren Fällen müssen sich Kolmaar und Hoffer mit der tödlichen
Erpressung eines Software-Herstellers, dem Tod einer
Musical-Schauspielerin und einer doppelten Kindesentführung
beschäftigen. Kolmaars Privatleben wird zunehmend komplizierter. Er
ist nicht nur eifersüchtig auf die neuen Verehrer von Judith
Sommer, sondern auch der letzte, der von ihrer Schwangerschaft
erfährt. Als Judith einen Zusammenbruch erleidet, bekommt er mit
Dr. Leilah Berg eine neue, attraktive Kollegin.
Ulrich Mühe, geb. 1953 in Grimma, machte seine Ausbildung an der Leipziger Theaterhochschule und spielte zu der Zeit schon kleinere Rollen am Städtischen Theater Karl-Marx-Stadt, wo er 1979 auch sein erstes Engagement erhielt. 1982 holte ihn Heiner Müller für seine Macbeth-Inszenierung nach Berlin. Ulrich Mühe ist dank seiner Wandlungsfähigkeit und Präzision ein gefeierter Bühnen- und Filmschauspieler. Er war Sigismundis in Calderons 'Das Leben ein Traum', der Titelheld in Goethes 'Egmont' und Lessings 'Philotas'. International bekannt wurde er mit Bernhard Wickis 'Das Spinnennetz', Michael Hanekes 'Funny Games' und Costa Gavras 'Der Stellvertreter'. Seine Interpretation des 'Kleinen Prinzen' wurde mit dem Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.