Die schwedische Polizei macht eine entsetzliche Entdeckung. In
einem kleinen Dorf sind neunzehn Menschen auf bestialische Weise
ermordet worden. Die Polizei vermutet dahinter die Tat eines
Wahnsinnigen. Als Richterin Birgitta Roslin von der Tat erfährt,
ist ihr sofort klar, dass ihre Eltern unter den Mordopfern sind.
Mehr noch: Sie erkennt, dass die Polizei eine falsche Spur
verfolgt, und beginnt selbst zu recherchieren. Die Spur führt nach
China.
Henning Mankell, 1948 als Sohn eines Richters in Stockholm geboren, wuchs in Härjedalen auf. Als 17-jähriger begann er am renommierten Riks-Theater in Stockholm, das Regiehandwerk zu lernen. 1972 unternahm er seine erste Afrikareise. Sieben Jahre später erschien sein erster Roman "Das Gefangenenlager, das verschwand". In den kommenden Jahren arbeitete er als Autor, Regisseur und Intendant an verschiedenen schwedischen Theatern. 1985 wurde Henning Mankell eingeladen, beim Aufbau eines Theaters in Maputo, Mosambik, zu helfen. Er begann zwischen den Kontinenten zu pendeln und entschied sich schließlich, überwiegend in Afrika zu leben. Dort ist auch der größte Teil der Wallander-Serie entstanden. Außerdem schrieb Henning Mankell Jugendbücher, von denen mehrere auch in Deutschland ausgezeichnet wurden. 2009 erhielt er den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis.