Buried - Lebend begraben (Special Edition, 2 Discs) - Diverse
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Buried - Lebend begraben (Special Edition, 2 Discs)

Regisseur: Rodrigo Cortes
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Buried - Lebend begraben (Special Edition, 2 Discs)

Paul Conroy ist ein amerikanischer Zivilangestellter im Irak und von Beruf Lastwagenfahrer. In Ausübung seiner Pflichten geriet er in einen bewaffneten Hinterhalt, verlor im Zuge eines Feuergefechtes das Bewusstsein und erwacht nun benommen und orientierungslos in einer engen Holzkiste, gerade zwei Meter lang und einen halben hoch, klaftertief unter Wüstensand begraben. Mit Paul in der Kiste befinden sich nur ein Mobiltelefon und ein Benzinfeuerzeug. Klaustrophobische Enge erfährt eine neue Dimension in diesem formal gewagten High-Concept-Horrorthriller um einen dramatischen Wettlauf gegen die Zeit. Der clevere, nicht nur optisch düstere Low-Budget-Thriller hat mit dem Up-and-Coming-Star Ryan Reynolds ("Green Lantern") einen einzigen Hauptdarsteller, dem Regisseur Rodrigo Cortes einiges abverlangt. Gewitzt ausgereiztes Hochspannungsszenario, auf Festivals und in Foren heiß diskutiert: Einen Film wie "Buried" hat man gewiss noch nie gesehen.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Stell dir vor: Du öffnest deine Augen. Du wurdest lebendig begraben. Über dir sind mehrere Meter erdrückender Erde. Du hast noch Sauerstoff für 90 Minuten. Deine einzige Verbindung zur Aussenwelt ist ein mysteriöses Handy. Jede Sekunde ist eine Sekunde, die dich dem Tod näher bringt. Das ist das Schicksal von Paul Conroy, einem amerikanischen Lastwagenfahrer und Familienvater, der in einem Holzsarg aufwacht. Er wurde lebendig begraben und weiss weder, wer ihm das angetan hat, noch warum. Seine einzige Chance, diesem Alptraum zu entkommen, ist ein Handy. Schlechter Empfang, ein rapide schwindender Akku und Sauerstoffmangel sind die schlimmsten Feinde in seinem Wettlauf gegen die Zeit: Paul hat nur 90 Minuten, um gerettet zu werden.

Bonusmaterial

Trailer, Teaser Sundance-Festival, Featurettes: Making of, Dreharbeiten, Schnitt, Musik und Ton, Schlangenszene, Digitale Effekte, Maske "Jabir", Interviews, Audiokommentar


Produktinformation

  • Hersteller: Ascot Elite
  • EAN: 7613059901575
  • Best.Nr.: 33095758
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 12. April 2011
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • Untertitel: Deutsch
  • Regionalcode: 02
  • Bildformat: 1:2, 35/16:9
  • Tonformat: Deutsch, DD 5.1 ...
  • Gesamtlaufzeit: 90 Min.
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Wer nach "Blair Witch Project" und "Paranormal Activity" noch immer nicht glauben will, dass auch minimalistische Filme unter die Haut gehen können, sollte "Buried" gucken: Lastwagenfahrer Paul (Ryan Reynolds) erwacht in völliger Dunkelheit. Er ertastet ein Feuerzeug in seiner Hosentasche, knipst es an - und findet sich in einem Holzsarg wieder, begraben im Irak. Als ihn sein Entführer per Handy kontaktiert und ein Lösegeld in Millionenhöhe für Pauls Freilassung fordert, beginnt ein Spiel auf Zeit. Langsam geht dem Amerikaner die Luft aus, und niemand bei der Regierung oder seinem Arbeitgeber scheint ihm wirklich aus seiner Notlage helfen zu wollen ... Wenn Paul Besuch von einer Schlange bekommt oder sich in seinem engen Gefängnis herumdrehen muss, um an eine versteckte Nachricht zu kommen, bleibt die Kamera immer dicht dran. Dass man dabei ganz schnell das klaustrophobische Gefühl von Paul teilt, ist die große Leistung von "Buried". Der Minimalismus des Films überzeugt - bei den Extras der DVD hätte es aber entschieden mehr sein können. (mh)Extras: Originaltrailer, Trailershowauch als Blu-ray

Der spannendste Thriller des Jahres. - Chicago Tribune; "Unter die Haut gehender Schocker, der schweißtreibende Unterhaltung bietet und einen kommenden Oscar®-Preisträger präsentiert." - CINEMA; "Ein spannungsgeladener Thriller mit brillanten Wendungen, der Alfred Hitchcock stolz gemacht hätte." - Scott Manz, Access Hollywood

Klaustrophobische Enge erfährt eine neue Dimension in diesem formal gewagten Horrorthriller um einen dramatischen Wettlauf gegen die Zeit, in dem Ryan Reynolds in einer einzigartigen One-Man-Show glänzt.

In Sundance und Toronto war das Publikum bereits hingerissen von diesem ungewöhnlichen Thriller, in vielerlei Hinsicht perfekt funktioniert: als klaustrophobische, emotionale Extremerfahrung, als gewitzt ausgereiztes Hochspannungsszenario, als raffinierter Gimmick, der dem Zuschauer konsequent den Boden unter den Füßen wegzieht, und als Showcase für den künftigen "Green Lantern" Ryan Reynolds, den man nach diesem Film nie wieder als darstellerisches Leichtgewicht sehen wird: Er ist aufgrund des wahnwitzigen Szenarios nicht nur in jeder Einstellung von "Buried" zu sehen, sondern auch der einzige Schauspieler, den man sehen kann. Reynolds spielt Paul Conroy, ein zumindest vermeintlich amerikanischer Lastwagenfahrer im Irak. Wenn der Film aufblendet, erwacht er nach einem Hinterhalt Aufständischer benommen und orientierungslos in einer engen Holzkiste, gerade zwei Meter lang und einen halben hoch, klaftertief unter Wüstensand begraben. Mit Paul in der Kiste befinden sich ein fremdes Mobiltelefon, das ergiebigste Benzinfeuerzeug, das die Welt je sah, und ein paar Leuchtraketen.
Man kann sich angenehmere Szenarien vorstellen als jenes, in das Regisseur Cortes Protagonisten und Betrachter stürzt in diesem nicht nur optisch düsteren Schocker um einen Menschen, der damit klar kommen muss, lebendig begraben und mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit dem Tode geweiht zu sein. Denn konsequent behält der Film die Perspektive des Opfers bei. Was bedeutet: Der Zuschauer wird lebendig mitbegraben. Spätestens, wenn nach etwa zehn Minuten der Begrabene die Möglichkeit erkennt, nach draußen zu telefonieren, und man dabei nie einen Gesprächspartner zu sehen bekommt, dämmert einem, dass sich daran bis zum Ende nichts ändern wird. Wir bleiben im Sarg und werden zu Paul.
Paul ist kein Soldat oder Söldner, sondern ein Zivilangestellter mit Frau und Kind daheim in Michigan. Was Paul zunächst wie ein Vorteil vorkommt, entpuppt sich bald als Nachteil, denn für einen entführten Soldaten würden sich Geheimdienste, Regierung und Medien mehr engagieren. Seine Entführer interessiert der Unterschied nicht. Sie wollen nur fünf Millionen Dollar. John telefoniert auch mit ihnen, auch sie erhalten nie ein Gesicht. Die von Amerika Überfallenen präsentieren die Rechnung, und jeder Amerikaner kommt ihnen dafür recht.
"Buried" ist cleveres Exploitationkino in einer beinahe experimentell anmutenden, künstlerisch ambitionierten und ziemlich einmaligen Gestalt. Neunzig Minuten Überlebenskampf auf engstem Raum, mit einer Funzel als Beleuchtung und einem Schauspieler, dem das Letzte abverlangt wird. Macher und Verleiher verstanden es geschickt, auf genannten Festivals und in den Fanforen des Internets eine hohe Erwartungshaltung zu lancieren. Gerade die vermeintlich limitierende Prämisse ist dabei das eigentliche Pfund bei der Vermarktung: Einen Film wie "Buried" hat man gewiss noch nie gesehen. ab.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

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