Wallanders erster Fall / Kurt Wallander Bd.1 - Mankell, Henning

Wallanders erster Fall / Kurt Wallander Bd.1

Und andere Erzählungen

Henning Mankell 

Aus d. Schwe. v. Butt, Wolfgang
Broschiertes Buch
 
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Wallanders erster Fall / Kurt Wallander Bd.1

Vier Erzählungen und ein Roman - aus den Anfängen von Kommissar Wallander. "Ein Must für Fans." Facts

Als Wallander seinen ersten Fall löst, ist er Anfang Zwanzig, ein junger Polizeianwärter und bis über beide Ohren in Mona verliebt. In einer Zeit, da die Polizei mit Schlagstöcken gegen Demonstranten vorgeht, wird seine Berufswahl nicht nur von seinem Vater kritisiert.

Da findet er eines Abends seinen Nachbarn Halén erschossen auf dem Küchenboden. Die Kriminalpolizei tippt auf Selbstmord, doch Wallander zweifelt an dieser Erklärung, um so mehr, als Haléns Wohnung in Flammen aufgeht und man wenig später auf eine weitere Leiche stößt. Am Ende dieser Ermittlung hat Wallander eine Menge Fehler gemacht und leichtsinnig sein Leben riskiert, doch sein außerordentliches kriminalistisches Talent gilt als erwiesen.

Von Wallanders erstem Fall bis zu einem ausgewachsenen Kriminalroman, 'Die Pyramide', reicht das Spektrum dieser Erzählungen, die alle vor dem 8. Januar 1990, dem Beginn der Wallander-Romane, spielen.


Produktinformation

  • Verlag: Dtv
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 432 S.
  • Seitenzahl: 425
  • dtv Taschenbücher Bd.21211
  • Deutsch
  • Abmessung: 194mm x 121mm x 27mm
  • Gewicht: 315g
  • ISBN-13: 9783423212113
  • ISBN-10: 342321211X
  • Best.Nr.: 28020897
Das erste Leben des Kurt Wallander
Es mag zunächst einmal paradox klingen, wenn Henning Mankell zum ersten Fall seines mittlerweile zur Berühmtheit gewordenen Kommisars Wallander zurückgreift, um endgültig mit ihm abzuschließen. Um den Sack zuzumachen, wie sich der Erfolgsautor im Vorwort seines neusten und definitiv letzten Wallander-Krimis ausdrückt. Doch so abwegig ist der Gedanke gar nicht, tauchen doch in den acht vorangegangenen Kriminalromanen immer wieder Hinweise auf das Leben des Kurt Wallander auf, das er vor dem 8. Januar 1990 geführt haben muss - jenem Datum, an dem der erste Wallander-Krimi Mörder ohne Gesicht beginnt. Von seiner Verletzung, die ihn beinahe umgebracht hätte. Von dem zerrütteten Verhältnis zu seinem Vater und vom Anfang seiner Ehe, die schließlich scheitern sollte.
Ehrgeizig, gründlich, unsicher
Wallanders erster Fall ist kein Roman, sondern eine Sammlung von bisweilen nur episodenhaften Stories. In einmal kleineren und dann wieder großen zeitlichen Sprüngen vervollständigt Mankell auf diese Art und Weise die Biografie seiner Figur. Die erste der insgesamt sechs Kurzgeschichten in diesem Band zeichnet einen 21-jährigen Polizisten, der die Streifengänge in Malmö satt hat, der sich mies fühlt, wenn er gegen Demonstranten knüppeln muss, deren Ansichten er verstehen kann und der nichts sehnlicher erwartet, als endlich zur Kriminalpolizei versetzt zu werden. Als Wallanders Nachbar tot in seiner Wohnung aufgefunden wird, glaubt der junge Polizeibeamte nicht an die Theorie der Kriminalpolizei, es habe sich um Selbstmord gehandelt. Er nimmt - schon hier sehr ehrgeizig und gründlich, aber extrem unsicher - die Ermittlungen nach und nach selbst in die Hand. Ein Alleingang, der ihn fast umbringt. Im Laufe der weiteren Geschichten reift Wallander zu einem erfahreneren Ko! mmissar heran, wenngleich er, getrieben von seinem Ehrgeiz, doch immer die gleichen Fehler macht. Sowohl beruflich als auch privat.
Unumgänglich für Wallander-Fans
Für Wallander-Fans ist dieses Buch natürlich unumgänglich. Da sei es verziehen, dass die Kriminalfälle mitunter sehr durchsichtig und vorhersehbar geraten, was wohl auch schlicht an ihrer Kürze liegt. Auch die Sprache Mankells (Da fallen Sätze wie: "Das Leben war, wie es war.") ist nicht gerade nobelpreisverdächtig - aber das war sie ohnehin noch nie. Wichtiger ist, dass es Mankell gelingt, das Leitmotiv all seiner Wallander-Krimis herauszuarbeiten: Die Frage, wie weit der Rechtsstaat zerrüttet, in wie weit angesichts steigender Kriminalität und Brutalität die Demokratie in Gefahr ist. Eine Frage, die Wallander zunehmend wütend und unausstehlich macht - weil sie sich nicht beantworten lässt. Es bleibt ihm nicht mal noch die Zeit, darüber nachzudenken: Den letzten Fall in diesem Band schließt Wallander am 7. Januar 1990 ab. Erschöpft geht er zu Bett. Als er am nächsten Morgen aufsteht, beginnt er den Mörder ohne Gesicht zu jagen. (ah/André Lorenz Medien)
Henning Mankell, 1948 als Sohn eines Richters in Stockholm geboren, wuchs in Härjedalen auf. Als 17-jähriger begann er am renommierten Riks-Theater in Stockholm, das Regiehandwerk zu lernen. 1972 unternahm er seine erste Afrikareise. Sieben Jahre später erschien sein erster Roman "Das Gefangenenlager, das verschwand". In den kommenden Jahren arbeitete er als Autor, Regisseur und Intendant an verschiedenen schwedischen Theatern. 1985 wurde Henning Mankell eingeladen, beim Aufbau eines Theaters in Maputo, Mosambik, zu helfen. Er begann zwischen den Kontinenten zu pendeln und entschied sich schließlich, überwiegend in Afrika zu leben. Dort ist auch der größte Teil der Wallander-Serie entstanden. Außerdem schrieb Henning Mankell Jugendbücher, von denen mehrere auch in Deutschland ausgezeichnet wurden. 2009 erhielt er den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis.

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Bewertung von Ronja aus Mössingen am 20.07.2011   sehr gut
Das Buch „Wallanders erster Fall“ wurde von Henning Mankell geschrieben und erschien im Jahr 2004. Es enthält fünf Erzählungen und beginnt mit „Wallanders erster Fall“. Mankell hatte seinen 5. Roman der Wallanderserie beendet, da begann er mit den Erzählungen, wie alles begann. Das vorliegende Buch deckt den Zeitraum von 1969 bis 1990 ab.
Kurt Wallander ist noch ein junger Polizist, der zusammen mit seinen Kollegen ständig gegen gewaltbereite Demonstranten vorgehen muss – viel mehr wünscht er sich, als Kriminalist arbeiten zu können. Plötzlich wird sein Nachbar Artur Hålén tot aufgefunden – ermordet oder Selbstmord? Obwohl einige Anzeichen für Selbstmord sprechen, hat Wallander seine Zweifel und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Er sieht sich lange in der Wohnung um – vor allem die neuen Tippscheine und der Buchverkäufer, der während seiner „Untersuchungen“ des Tatorts auftaucht und noch am selben morgen von Hålén eingeladen worden war, machen ihn stutzig. Wallander findet keine Ruhe – Hålén hatte sich nicht umgebracht, das würde keinen Sinn ergeben. Kurz darauf hört Wallander Geräusche in Håléns Wohnung, ein Einbrecher? Doch der nächtliche Besucher entwischt ihm. Als in der Nacht darauf Håléns Wohnung in Flammen steht, ist sich Wallander sicher, dass Hålén jemanden fürchtete und von diesem auch schließlich umgebracht wurde. Aber der Fall ist verzwickt und Wallander findet wenig Unterstützung bei seinen Kollegen – nur der Leiter der Kriminalistikabteilung bemerkt seine erstaunlichen Fähigkeiten. Auch sein anstrengender Vater – der Wallander immer nur mit Verachtung gegenübertritt – und seine Freundin Mona, die von den ständigen, durch die berufliche Situation verursachten Absagen ziemlich genervt ist, machen ihm das alles nicht leichter… Kann er den Fall lösen und sich als begabter „Kriminalist“ beweisen ohne seine Familie und Freunde zu vernachlässigen…?
Der Krimi „Wallanders erster Fall“ hat mir gut gefallen. Die Geschichte ist nicht besonders spannend, aber dennoch unterhaltsam, da man wie Wallander immer nur sehr kleine Hinweise findet – und diese bereitem einem auch wieder ganz schönes Kopfzerbrechen ;). Kurt Wallander ist eine sehr sympathische Person – es wird auch sehr gut dargestellt, wie Wallander zwischen seiner zeitaufwendigen Ermittlung und seiner Familie hin und hergerissen ist, denn einerseits könnte er seinen Traumberuf – nämlich Kriminalpolizist – erreichen, aber andererseits will er mit seiner Freundin glücklich sein und auch seinem Vater etwas Zeit widmen, um seine Schwester zufriedenzustellen. Das heißt, Wallander ist eine sehr reale, keineswegs außergewöhnliche Person mit alltäglichen Problemen (nämlich sich Prioritäten zu setzen…), in die man sich sehr gut hineinversetzen kann. Das einzige Minus gibt es für den abrupten Schluss, denn über hundert Seiten werden mühselig Hinweise "zusammengesucht" und innerhalb von drei Seiten endet auf einmal alles – das Ende kam ein bisschen zu unmittelbar. Ich würde den Krimi weiterempfehlen – ein geeignetes Lesealter wäre vielleicht 14 Jahre, da das Buch nicht allzu brutal ist, aber jüngere Leser nichts mit der Geschichte anfangen können.

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Bewertung von sabisteb aus Freiburg am 28.10.2010   sehr gut
Malmö 1969 - Kurt Wallander, gerade mal Anfang 20, ist noch ein junger Streifenpolizist, der sich bei der Kripo um eine Stelle beworben hat. Der Streifendienst jedoch ist so gar nicht nach Kurt Wallanders Geschmack, er hasst es auf unschuldige Demonstranten losgehen zu müssen. Wallanders kriminalistische Neugier wird das erste Mal geweckt als sein Nachbar Halén Selbstmord begeht. Wallander glaubt, dass es Mord war und will dies auf eigene Faust beweisen. Dabei begibt es sich leichtisnnig in Gefahr und riskiert seine gerade erst beginnende Beziehung zu Mona, seiner späteren Ehefrau und Lindas Mutter.

Dieses Hörspiel basiert auf der gleichnamigen Kurzgeschichte aus der Kurzgeschichtensammlung "Wallanders erster Fall", die 2002 in Deutschland erschien. In dieser Kurzgeschichte erfährt der Leser/Hörer nun, wie Wallander Kriminalpolizist wurde und Mona kennen lernte.

Dieses Hörspiel ist wieder eine Produktion des Audioverlags direkt für den CD Markt und keine WDR Produktion oder ein Radiohörspiel, so wie einige andere Teile der Wallander Hörspiele. Dementsprechend ausgezeichnet ist auch die Umsetzung und die Klangkulisse. Nicht, dass Radiohörspiele schlecht wären, aber sie haben einen anderen Stil.
Andreas Bisowski spielt den jungen Kurt Wallander sehr gut. Man glaubt ihm die Naivität des jungen Polizisten und den Übereifer und auch seine Hilflosigkeit, was seine Beziehungsanbahnung mit Mona angeht.

Fazit: Gelungene Hörspielinszenierung eines einfachen aber gut aufgebauten Kriminalfalles. Hier geht es aber weniger um den Fall an sich, als dass man mehr über die beruflichen Anfänge Kurt Wallanders erfährt und wie es mit Mona, seiner zukünftigen (Ex-)Frau begann.

Diess Hörspiel gibt es inverschiedenen Ausgaben:
ISBN-13: 4001617000182
ISBN-13: 9783867176040
Achtung, nicht verwechseln mit der gleichnamigen Lesung von Ulrich Pleitgen

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 02.02.2010   sehr gut
Beschreibung:
Als Kurt Wallander seinen ersten Fall löst, ist er Anfang zwanzig, ein junger Polizeianwärter und bis über beide Ohren verliebt. Eines Abends findet er seinen Wohnungsnachbarn Halen erschossen auf dem Küchenboden liegend, den Revolver noch in der Hand. Die Krminalpolizei tippt auf Selbstmord. Doch Wallander zweifelt an dieser simplen Erklärung, umso mehr als Halens Wohnung in Flammen aufgeht und man wenig später auf eine weitere Leiche stößt. Am Ende der Ermittlungen hat Wallander eine Menge Fehler gemacht. Doch sein außerordentliches kriminalistisches Talent hat er unter Beweis gestellt.

Ein sehr aufschlussreiches Buch.
Man lernt die Anfänge des später legendären Kurt Wallanders kennen.
Sehr interressant und spannend

Die chronologische Reihenfolge der "Wallander"-Bücher:


1. Wallanders erster Fall
2. Mörder ohne Gesicht
3. Hunde von Riga
4. Die weiße Löwin
5. Der Mann, der lächelte
6. Die falsche Fährte
7. Die fünfte Frau
8. Mittsommermord
9.Die Brandmauer
10. Vor dem Frost

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 02.02.2010   sehr gut
Beschreibung:
Als Kurt Wallander seinen ersten Fall löst, ist er Anfang zwanzig, ein junger Polizeianwärter und bis über beide Ohren verliebt. Eines Abends findet er seinen Wohnungsnachbarn Halen erschossen auf dem Küchenboden liegend, den Revolver noch in der Hand. Die Krminalpolizei tippt auf Selbstmord. Doch Wallander zweifelt an dieser simplen Erklärung, umso mehr als Halens Wohnung in Flammen aufgeht und man wenig später auf eine weitere Leiche stößt. Am Ende der Ermittlungen hat Wallander eine Menge Fehler gemacht. Doch sein außerordentliches kriminalistisches Talent hat er unter Beweis gestellt.

Ein sehr aufschlussreiches Hör/Buch.
Man lernt die Anfänge des später legendären Kurt Wallanders kennen.
Sehr interressant und spannend

Die chronologische Reihenfolge der "Wallander"-Bücher:


1. Wallanders erster Fall
2. Mörder ohne Gesicht
3. Hunde von Riga
4. Die weiße Löwin
5. Der Mann, der lächelte
6. Die falsche Fährte
7. Die fünfte Frau
8. Mittsommermord
9.Die Brandmauer
10. Vor dem Frost

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 21.11.2009   sehr gut
Beschreibung:
Als Kurt Wallander seinen ersten Fall löst, ist er Anfang zwanzig, ein junger Polizeianwärter und bis über beide Ohren verliebt. Eines Abends findet er seinen Wohnungsnachbarn Halen erschossen auf dem Küchenboden liegend, den Revolver noch in der Hand. Die Krminalpolizei tippt auf Selbstmord. Doch Wallander zweifelt an dieser simplen Erklärung, umso mehr als Halens Wohnung in Flammen aufgeht und man wenig später auf eine weitere Leiche stößt. Am Ende der Ermittlungen hat Wallander eine Menge Fehler gemacht. Doch sein außerordentliches kriminalistisches Talent hat er unter Beweis gestellt.

Ein sehr aufschlussreiches Hör/Buch.
Man lernt die Anfänge des später legendären Kurt Wallanders kennen.
Sehr interressant und spannend

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Bewertung von Dine aus Eislingen am 24.07.2009   gut
Das Buch ist unterteilt in Kurzgeschichten, was ich anfangs nicht wusste.
Es sind 5 an der Zahl, die Wallanders Leben bei der Polizei zeigen, wie er vom Streifenpolizisten zum Kommissar wird.
Die verschiedensten Fälle werden beschrieben und nebenher erfährt man auch das Wichtigste aus seinem Privatleben.
Nun verstehe ich auch, weshalb er einen jahrelangen Streit mit seinem Vater hat und worum es dabei geht. Sowie Lindas Wege, die sie immer wieder über den Haufen warf, bevor sie das wird, was in den normalen Romanen irgendwann zur Sprache kommt...

Wallander hat einen kriminalistischen Instinkt, auf den er sich immer verlassen kann, genial!
Was mir sehr an Wallander gefällt, dass man bei ihm richtig mit dabei sein darf. Auch wenn er ein Gefühl hat, dem er dann nach geht, oder andere Erkenntnisse. Man darf als Leser immer dabei sein, nicht wie bei anderen, wo man zum Schluss vor einer Verhaftung steht und erst hinterher in kurzen Sätzen lesen darf, wie die Ermittler denn darauf kamen.

Bis auf den Kommissar, der Wallander in seinem Beruf als Kriminalist eingewiesen hatte, wird kein Kollege etwas besser vorgestellt. Mankell belässt es bei Kleinigkeiten wie etwa einem, der sein Lehrer war in Kriminalfällen und regelmäßig Rückenschmerzen hat, oder die Empfangsdame, die Enkel hat und sehr fürsorglich ist.
Mehr erfährt man grob gesagt nicht, was vielleicht daran liegt, das es sich um Kurzgeschichten handelt.
Erst im letzten Fall "Die Pyramide" geht der Autor mehr auf manche Kollegen von Wallander ein und stellt sie etwas genauer vor.
Da ich noch den Roman "Mörder ohne Gesicht" habe, bin ich gespannt, ob die Personen im näheren Umfeld von Wallander dort etwas anschaulicher vorgestellt werden.

Im ersten und letzten Fall gibt es wenige Kapitel.
Die 3 Geschichten dazwischen sind um einiges kürzer und der Autor dachte sich vielleicht, dass diese dann keine Kapitel bräuchten.
Die ersten drei Geschichten wurden nur aus Wallanders Sicht in der Erzählform geschrieben.
Im vierten und fünften Fall fängt die Handlung aus Sicht des Opfers an.
Auch ist mir aufgefallen, dass Mankell sehr auf die Uhrzeiten in seinem Roman achtet. Es wird immer genau beschrieben, wann Wallander etwas vor hat. Zumindest ist mir das jetzt bei Wallander extrem aufgefallen.

Allerdings kam in diesem Buch irgendwie nie eine richtige Spannung auf. Was, wie schon erwähnt, vielleicht auch an der Kürze der Fälle liegt. Da kann sich, meiner Meinung nach, eine Spannung gar nicht richtig aufbauen.
Da ich aber "Mörder ohne Gesicht" ebenfalls da habe, werde ich mir schon noch ein schärferes Bild der Spannung in einem normal langen Roman von Mankell machen können.

Fazit:
Eine tolle Einführung, um sich ein Gesamtbild von dem heranwachsenden Wallander machen zu können.
Da aber durch die Kürze der Geschichten keine Spannung aufkam, bekommt das buch nur 3 von 5 Sterne von mir.

15.6.09

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Bewertung von Silke aus Erfurt am 24.09.2008   ausgezeichnet
Ich bin ein irre großer Fan von Henning Mankell, seit meinem ersten Buch „Mittsommermord“ von ihm. Schade in meinen Augen ist nur, dass die Übersetzungen nicht in der richtigen Reihenfolge, dass heißt wie sie geschrieben wurden sind, kamen. Wichtig zu sagen ist aber, dass dies nicht ganz so schlimm ist, denn für alle die es noch nicht wissen: Jedes Buch ist ein Fall aber trotzdem gehören sie irgendwie zusammen. Deshalb kann es passieren, das in einem Buch ein Ermittler stirb und im nächsten ist er wieder da.

Diese Krimi Serie ist in meinen Augen das Beste was Henning Mankell geschrieben hat. Aber auch andere Bücher von ihm sind gut, nur eben anders…

Henning Mankells Bücher sind wie eine Sucht, eins gelesen und man kommt nie wieder davon los. Außerdem kann man sich in seinem Schreibstil super die Landschaften und alles drum herum vorstellen. Man könnte denken selber dabei zu sein.

Hier mal ein paar Rezensionen verschiedener Zeitungen:

"Und so läßt sich auch dieser Erzählband mit mehreren Fällen, der die Vita des Top-Ermittlers umreißt, verschlingen. Wallander, der Melancholiker, der Mutige, der Mürrische. Sie ist schön, die neunte Nacht mit dem guten alten Kurt." (Frankfurter Rundschau 08.06.02)

"Gute Lektüre, ein Must für Fans." (Facts 16.05.02)

"Es soll Wallander-Fans geben, die heut' früh, noch bevor sie für die frischen Brötchen zum Bäcker gehen, sich den neuen Mankell beim Buchhändler besorgen. Recht so. Der Umweg lohnt sich." (Alexandra Glanz, Hannoversche Allgemeine 18.5.02)

"Der Schwede wägt meist sehr sicher die Mischung aus Horror, Entsetzen, moralisch klarem Standpunkt, Hilflosigkeit und der Tapferkeit des Trotzdem-Weitermachens aus.... Vorweg sei versichert, daß nicht nur Wallander-Kenner ihren Spaß an diesen Erzählungen habe werden, sondern auch Einsteiger." (Simone Dattenberger, MM 18./19.5.02)

"Henning Mankell ist einer der wenigen Autoren, die es schaffen, kurze Krimis genauso spannend zu ge stalten wie einen ausgewachsenen Roman. Deshalb ist dieses Buch für alle Fans von spannender und unterhaltsamer Literatur ein absolutes Muss!" (Cosmopolitan 12.06.02)

"Gute Unterhaltung mit typischer Würze: Gesellschaftskritik und politische Anklage, Zukunftsangst und nordischer Weltschmerz." (TZ-München 13.05.02)

"Rache, Eifersucht und Habgier, es sind die ewig gleichen Triebe, die zu Kapitalverbrechen führen. All diese Geschichten hängen zusammen. Die hauchdünnen Fäden und winzigen Details, die sie über dieJahre verbinden, sind kaum sichtbar, aber mit großer Virtuosität gesponnen." (Ingeborg Sperl, Der Standard 25.05.02)

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