Bislang ging es Mark Helius, Anfang Vierzig, Gründer einer
Softwarefirma mit Sitz in der Hamburger Hafen-city, blendend. Seine
Firma steht kurz vor der Präsentation einer Weltneuheit: DINA, das
erste intelligente Kommunikationssystem, soll den Investoren
vorgestellt werden. Doch DINA spielt verrückt, und die Präsentation
gerät zum Fiasko. Auf einmal steht Mark vor den Trümmern seiner
Existenz. Die Investoren wollen ihn feuern, er ist überschuldet.
Seine Frau wirft ihm Versagen vor. Da wird auch noch sein Freund
und Mitgründer Ludger Hamacher ermordet. Es gibt Indizien, die Mark
belasten. Irgendjemand will ihm den Mord in die Schuhe schieben.
Verzweifelt versucht Mark, seine Unschuld zu beweisen. Er kommt
einem ungeheuerlichen Geheimnis auf die Spur: Marks Mitarbeiter
Rainer Erling, genialer Programmierer mit autistischer Veranlagung,
hatte DINA in den hochgefährlichen Pandora-Virus verwandelt.
Pandora verbreitet sich mit atemberaubender Geschwindigkeit über
das gesamte Internet, kann jede Firewall mühelos überwinden und hat
ein eigenes Bewusstsein entwickelt. Und es ist auf Verbreitung und
Selbsterhalt ausgerichtet. Als Mark versucht, es abzuschalten,
bricht überall auf der Welt das Chaos aus, denn in seinem
Todeskampf bringt Pandora weltweit die Computersysteme zum Absturz
...
Et si tous les ordinateurs du monde devenaient soudain fous ? Quand
Helius trouve deux collaborateurs de sa firme de logiciels morts,
il sait qu'Internet est pour quelque chose dans ces meurtres. Y
a-t-il derrière un cyberterrorisme ? Ou bien le réseau de données
a-t-il développé une vie propre ? Une chasse à la vie et à la mort
commence, pendant que la planète sombre dans le chaos.
Karl Olsberg, geb. 1960, studierte Betriebswirtschaft in Münster und promovierte über Künstliche Intelligenz. Er war Unternehmensberater bei McKinsey, Marketingleiter eines TV-Senders, erfolgreicher Gründer von zwei Unternehmen der New Economy, u.a. Preisträger "Start up des Jahres 2000" der "Wirtschaftswoche". Heute ist er Unternehmensberater in Hamburg und schreibt seit einigen Jahren. 2005 wurde er Sieger des Kurzgeschichtenwettbewerbs des "Buchjournals".