Choral des Todes, 6 Audio-CDs - Grangé, Jean-Christophe

Choral des Todes, 6 Audio-CDs

Bearbeitete Fassung. 450 Min.

Jean-Christophe Grangé 

Gelesen v. Pampel, Wolfgang
Audio CD
 
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Choral des Todes, 6 Audio-CDs

Ein markerschütternder Schrei hallt durch die Kirche, ein Todesschrei. Lionel, Polizist im Ruhestand und zufällig vor Ort, will zu Hilfe eilen und kommt Sekunden zu spät. Der Mann auf der Empore ist bereits tot, seinen Kopf umgibt eine dunkle Blutlache wie ein Heiligenschein. Etwas an dem Toten und seinem Sterben fasziniert Kasdan. Er muss den Mord einfach untersuchen und entdeckt ein grauenvolles Geheimnis: Unschuldig wirkende Kinder sind der Schlüssel, und sie sind keinesfalls Engel, sondern die Ausgeburt des Bösen.


Produktinformation

  • Verlag: Bastei Lübbe
  • ISBN-13: 9783785741511
  • Artikeltyp: Hörbuch
  • ISBN-10: 3785741510
  • Best.Nr.: 26371634
  • Laufzeit: 450 Min.
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Frage: Was haben das Pinochet-Regime, der Algerienkrieg, die Menschenversuche der Nazis, Kindesmissbrauch und französische Folterspezialisten gemeinsam? Extreme Grausamkeit, klar. Als verbindendes Element innerhalb eines Romans, der eine stringente und logische Geschichte erzählen soll, ist das ziemlich schwach. Dem Thrillerguru Jean-Christophe Grangé ("Die purpurnen Flüsse") gelingt es trotzdem, diese Themen innerhalb seines "Choral des Todes" zu einer homogenen Story zu verquirlen. Entscheidend sind dabei die Biografien seiner Protagonisten: Der in Paris lebende Armenier Kasdan ist pensionierter Kommissar, kämpft mit seiner Einsamkeit, seiner Vergangenheit, seinen Depressionen. Sein Mitstreiter Volokine, ein junger Russe aus dem Jugendschutzdezernat, ist ein heroinabhängiger Frauenschwarm mit traumatischer Kindheit. Gemeinsam wollen die beiden den Mord an einem Orgelspieler aufklären; Kasdan, weil der Musiker ebenfalls Armenier war, Volokine, weil er den toten Organisten als Pädophilen enttarnen will. Auf knapp 600 Seiten reiht Grangé eine Unmenschlichkeit an die nächste - seine Themen geben einiges an Stoff her -, vernachlässigt dabei die Entwicklung seiner Hauptfiguren, liefert aber insgesamt ein hochspannendes Werk ab. Nur das Ende ist wirklich dürftig. Der actionüberfrachtete Showdown mag filmreif sein; als Finale dieses Romans kommt er viel zu schnell und viel zu rudimentär in seinen Erklärungen. (jul)
Jean-Christophe Grangé, 1961 in Paris geboren, arbeitet als freier Journalist für "Paris-Match", "Gala", "Sunday Times", "Observer", "El Pais", "Spiegel" und "Stern". Seine abenteuerlichen Reportagen führten Grange zu den Eskimos, den Pygmäen, den Tuareg und in die Mongolei.


Kundenbewertungen zu "Choral des Todes, 6 Audio-CDs"

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Bewertung von blaustgrom45 aus Walzbachtal am 07.10.2011   ausgezeichnet
Das Buch ist so komplex, dass es schwierig ist, eine kurze Inhaltsangabe zu verfassen.
Wie von Grange gewohnt, haben wir ein Polizistengespann, das auf den ersten Blick nicht recht zusammenpasst. Auf der einen Seite Lionel Kasdan, ein 63jähriger, depressiver Expolizist im Ruhestand. Als in seiner armenischen Kirchengemeinde ein Mord geschieht, fängt er an zu ermitteln.
Auf der anderen Seite der junge, drogenabhängige Cedric Volokine, ein Polizist der neue Wege beschreitet, nur auf seinen Instinkt hört und dadurch eine hohe Erfolgsrate vorweisen kann.
Kasdan braucht die Ermittlungen, um seinem eintönigen Dasein zu entfliehen, Volokine braucht sie, um sich von seinem Entzug abzulenken. Beide Polizisten haben schwarze Punkte in ihrer Vergangenheit, die im Laufe der Ermittlungen immer mehr zu Tage treten. Sie müssen sich ihrer Vergangenheit stellen um zur Lösung des Falles vorzudringen.

Als die Leiche des Chorleiters in der armenischen Kirche gefunden wird, geht Kasdan zuerst von einem politischen Mord aus, ist der Ermordete doch ein Exilchilene. Als Kasdan feststellt, dass das Opfer homosexuell war und dass im Laufe der Jahre mehrere Jungen aus den vom Opfer geleiteten Chören verschwunden sind, richten sich die Ermittlungen auf die Pädophilenszene. Doch auch dieser Ermittlungsansatz führt in die Irre und die beiden Ermittler wissen nicht mehr, was Sie glauben sollen. Beide Polizisten müssen alle ihre unterschiedlichen Kontakte und Quellen anzapfen und je mehr sie über das Opfer erfahren, desto verworrener wird der Fall. Erschwerend kommt hinzu, dass beide nicht offiziell mit den Ermittlungen betraut sind und heimlich agieren müssen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Chemie zwischen beiden Hauptprotagonisten stimmt, beide brauchen einander und nur zusammen können sie die Lösung finden. Die Randinformationen über Musik, Chile, Afrika ,das dritte Reich und über die Vergangenheit Frankreichs sind sehr umfassend und behindern trotz ihrer Fülle den Lesefluss nicht sondern machen das Buch zu mehr als einem Thriller.

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Bewertung von Lanara am 05.10.2011   gut
Der Chorleiter einer armenischen Gemeinde, Wilhelm Götz, wird ermordet. Der pensionierte Kommissar Lionel Kasdan – Mitglied dieser Gemeinde und zum Tatzeitpunkt gerade in der Kirche – mischt sich in die Ermittlungen. Unterstützung erhält er hier von dem beurlaubten Cédric Volokine und seinen ehemaligen Kollegen, die ihm heimlich Informationen zukommen lassen. Der Mord an Götz zieht weitere Morde nach sich; die Todesursache scheint die gleiche zu sein wie bei Götz, nur werden die nächsten Opfer zusätzlich gefoltert. Die Ermittlungen bringen Kasdan und Volokine an ihre Grenzen und sie müssen mehr als einmal umdenken.

Das Buch beginnt für mich ein wenig zu schleppend – ausführliche Beschreibungen, auch von Nebensächlichkeiten, haben mir den Einstieg ins Buch schwer gemacht. Doch ab dem zweiten Teil nimmt die Rasanz zu und der Spannungsbogen steigt. Der Fall wird mit Ereignissen in Deutschland und Chile, die bis zum 2. Weltkrieg zurückreichen, verknüpft und nimmt überraschende Wendungen. Wenn man sich erst mal an Grangés teilweise etwas umständlichen Schreibstil gewöhnt hat, verspricht der Roman viel Spannung. Zum Ende hin wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Fazit: Das war mein erster Grangé, aber nicht mein letzter

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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 24.10.2009   sehr gut
„Choral des Todes“ ist der zweite Teil von Jean-Christophe Grangé’s „Trilogie des Bösen“. Wie schon der erste Band „Blut der Hölle“ beginnt der Thriller mit einem religiös-mythischen Thema. In gewohnt unheimlicher Atmosphäre verbeißt sich sein alternder Kommissar Kasdan in einen obskuren Fall, den er zunächst kaum überblicken kann - im Geiste sieht man hier bereits Jean Reno agieren, der schon in der Verfilmung von Grangés Thriller „Die purpurnen Flüsse“ einen ebenso harten wie gewieften Seniorcop gab. Inhaltlich spannt Grangé in seiner Story einen weiten Bogen von den Menschenversuchen in deutschen Nazi-KZ’s bis hin zu den brutalen Diktaturen Lateinamerikas.

Und auch wenn das Ende fast ein wenig zu fantastisch erscheint, gelingt es Grange in „Choral des Todes“ erneut, seine düster-fasziniernde Stimmung bis zum Finale aufrecht zu erhalten. Nicht zu letzt ein Verdienst des Schauspielers Wolfgang Pampel, der das Hörbuch engagiert und überaus authentisch liest.

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