Choral des Todes, 6 Audio-CDs - Grangé, Jean-Christophe
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3 Kundenbewertungen

Ein markerschütternder Schrei hallt durch die Kirche, ein Todesschrei. Lionel, Polizist im Ruhestand und zufällig vor Ort, will zu Hilfe eilen und kommt Sekunden zu spät. Der Mann auf der Empore ist bereits tot, seinen Kopf umgibt eine dunkle Blutlache wie ein Heiligenschein. Etwas an dem Toten un seinem Sterben fasziniert Kasdan. Er muss den Mord einfach untersuchen und entdeckt ein grauenvolles Geheimnis: Unschuldig wirkende Kinder sind der Schlüssel, und sie sind keinesfalls Engel, sondern die Ausgeburt des Bösen…mehr

Produktbeschreibung

Ein markerschütternder Schrei hallt durch die Kirche, ein Todesschrei. Lionel, Polizist im Ruhestand und zufällig vor Ort, will zu Hilfe eilen und kommt Sekunden zu spät. Der Mann auf der Empore ist bereits tot, seinen Kopf umgibt eine dunkle Blutlache wie ein Heiligenschein. Etwas an dem Toten und seinem Sterben fasziniert Kasdan. Er muss den Mord einfach untersuchen und entdeckt ein grauenvolles Geheimnis: Unschuldig wirkende Kinder sind der Schlüssel, und sie sind keinesfalls Engel, sondern die Ausgeburt des Bösen.
  • Produktdetails
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • ISBN-13: 9783785741511
  • Artikeltyp: Hörbuch
  • ISBN-10: 3785741510
  • Best.Nr.: 26371634
  • Laufzeit: 450 Min.

Autorenporträt

Jean-Christophe Grangé, 1961 in Paris geboren, arbeitet als freier Journalist für "Paris-Match", "Gala", "Sunday Times", "Observer", "El Pais", "Spiegel" und "Stern". Seine abenteuerlichen Reportagen führten Grange zu den Eskimos, den Pygmäen, den Tuareg und in die Mongolei.
Jean-Christophe Grangé

Rezensionen

Frage: Was haben das Pinochet-Regime, der Algerienkrieg, die Menschenversuche der Nazis, Kindesmissbrauch und französische Folterspezialisten gemeinsam? Extreme Grausamkeit, klar. Als verbindendes Element innerhalb eines Romans, der eine stringente und logische Geschichte erzählen soll, ist das ziemlich schwach. Dem Thrillerguru Jean-Christophe Grangé ("Die purpurnen Flüsse") gelingt es trotzdem, diese Themen innerhalb seines "Choral des Todes" zu einer homogenen Story zu verquirlen. Entscheidend sind dabei die Biografien seiner Protagonisten: Der in Paris lebende Armenier Kasdan ist pensionierter Kommissar, kämpft mit seiner Einsamkeit, seiner Vergangenheit, seinen Depressionen. Sein Mitstreiter Volokine, ein junger Russe aus dem Jugendschutzdezernat, ist ein heroinabhängiger Frauenschwarm mit traumatischer Kindheit. Gemeinsam wollen die beiden den Mord an einem Orgelspieler aufklären; Kasdan, weil der Musiker ebenfalls Armenier war, Volokine, weil er den toten Organisten als Pädophilen enttarnen will. Auf knapp 600 Seiten reiht Grangé eine Unmenschlichkeit an die nächste - seine Themen geben einiges an Stoff her -, vernachlässigt dabei die Entwicklung seiner Hauptfiguren, liefert aber insgesamt ein hochspannendes Werk ab. Nur das Ende ist wirklich dürftig. Der actionüberfrachtete Showdown mag filmreif sein; als Finale dieses Romans kommt er viel zu schnell und viel zu rudimentär in seinen Erklärungen. (jul)
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(c) bunkverlag
Frage: Was haben das Pinochet-Regime, der Algerienkrieg, die Menschenversuche der Nazis, Kindesmissbrauch und französische Folterspezialisten gemeinsam? Extreme Grausamkeit, klar. Als verbindendes Element innerhalb eines Romans, der eine stringente und logische Geschichte erzählen soll, ist das ziemlich schwach. Dem Thrillerguru Jean-Christophe Grangé ("Die purpurnen Flüsse") gelingt es trotzdem, diese Themen innerhalb seines "Choral des Todes" zu einer homogenen Story zu verquirlen. Entscheidend sind dabei die Biografien seiner Protagonisten: Der in Paris lebende Armenier Kasdan ist pensionierter Kommissar, kämpft mit seiner Einsamkeit, seiner Vergangenheit, seinen Depressionen. Sein Mitstreiter Volokine, ein junger Russe aus dem Jugendschutzdezernat, ist ein heroinabhängiger Frauenschwarm mit traumatischer Kindheit. Gemeinsam wollen die beiden den Mord an einem Orgelspieler aufklären; Kasdan, weil der Musiker ebenfalls Armenier war, Volokine, weil er den toten Organisten als Pädophilen enttarnen will. Auf knapp 600 Seiten reiht Grangé eine Unmenschlichkeit an die nächste - seine Themen geben einiges an Stoff her -, vernachlässigt dabei die Entwicklung seiner Hauptfiguren, liefert aber insgesamt ein hochspannendes Werk ab. Nur das Ende ist wirklich dürftig. Der actionüberfrachtete Showdown mag filmreif sein; als Finale dieses Romans kommt er viel zu schnell und viel zu rudimentär in seinen Erklärungen. (jul)