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Choral des Todes, 6 Audio-CDs
Gelesen v. Pampel, Wolfgang
- Erscheinungstermin: 2009
- Anzahl 6
- Audio CD

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Produktinformation
- Verlag: (Bastei Lübbe)
- ISBN-13: 9783785741511
- Artikeltyp: Hörbuch
- ISBN-10: 3785741510
- Best.Nr.: 26371634
- Laufzeit: 450 Min.
Produktbeschreibung zu "Choral des Todes, 6 Audio-CDs"
Beschreibung
Kundenbewertungen zu "Choral des Todes, 6 Audio-CDs"
Durchschnittliche Kundenbewertung (aus 1 Bewertungen):




sehr gut
- 2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 24.10.2009

-




- sehr gut
- „Choral des Todes“ ist der zweite Teil von Jean-Christophe Grangé’s „Trilogie des Bösen“. Wie schon der erste Band „Blut der Hölle“ beginnt der Thriller mit einem religiös-mythischen Thema. In gewohnt unheimlicher Atmosphäre verbeißt sich sein alternder Kommissar Kasdan in einen obskuren Fall, den er zunächst kaum überblicken kann - im Geiste sieht man hier bereits Jean Reno agieren, der schon in der Verfilmung von Grangés Thriller „Die purpurnen Flüsse“ einen ebenso harten wie gewieften Seniorcop gab. Inhaltlich spannt Grangé in seiner Story einen weiten Bogen von den Menschenversuchen in deutschen Nazi-KZ’s bis hin zu den brutalen Diktaturen Lateinamerikas.
Und auch wenn das Ende fast ein wenig zu fantastisch erscheint, gelingt es Grange in „Choral des Todes“ erneut, seine düster-fasziniernde Stimmung bis zum Finale aufrecht zu erhalten. Nicht zu letzt ein Verdienst des Schauspielers Wolfgang Pampel, der das Hörbuch engagiert und überaus authentisch liest. - War diese Bewertung für Sie hilfreich?

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Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Frage: Was haben das Pinochet-Regime, der Algerienkrieg, die Menschenversuche der Nazis, Kindesmissbrauch und französische Folterspezialisten gemeinsam? Extreme Grausamkeit, klar. Als verbindendes Element innerhalb eines Romans, der eine stringente und logische Geschichte erzählen soll, ist das ziemlich schwach. Dem Thrillerguru Jean-Christophe Grangé ("Die purpurnen Flüsse") gelingt es trotzdem, diese Themen innerhalb seines "Choral des Todes" zu einer homogenen Story zu verquirlen. Entscheidend sind dabei die Biografien seiner Protagonisten: Der in Paris lebende Armenier Kasdan ist pensionierter Kommissar, kämpft mit seiner Einsamkeit, seiner Vergangenheit, seinen Depressionen. Sein Mitstreiter Volokine, ein junger Russe aus dem Jugendschutzdezernat, ist ein heroinabhängiger Frauenschwarm mit traumatischer Kindheit. Gemeinsam wollen die beiden den Mord an einem Orgelspieler aufklären; Kasdan, weil der Musiker ebenfalls Armenier war, Volokine, weil er den toten Organisten als Pädophilen enttarnen will. Auf knapp 600 Seiten reiht Grangé eine Unmenschlichkeit an die nächste - seine Themen geben einiges an Stoff her -, vernachlässigt dabei die Entwicklung seiner Hauptfiguren, liefert aber insgesamt ein hochspannendes Werk ab. Nur das Ende ist wirklich dürftig. Der actionüberfrachtete Showdown mag filmreif sein; als Finale dieses Romans kommt er viel zu schnell und viel zu rudimentär in seinen Erklärungen. (jul)
Autorenporträt zu "Jean-Christophe Grangé"
Jean-Christophe Grangé, 1961 in Paris geboren, arbeitet als freier Journalist für "Paris-Match", "Gala", "Sunday Times", "Observer", "El Pais", "Spiegel" und "Stern". Seine abenteuerlichen Reportagen führten Grange zu den Eskimos, den Pygmäen, den Tuareg und in die Mongolei.
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