Blutsommer / Martin Abel Bd.1 - Löffler, Rainer

Blutsommer / Martin Abel Bd.1

Thriller. Originalausgabe

Rainer Löffler 

Broschiertes Buch
 
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Blutsommer / Martin Abel Bd.1

Das 1x1 des Grauens.

Eine Dunstglocke liegt über der Stadt. Die Hitze ist unerträglich. Und dann der Geruch, dieser furchtbare Geruch!

Der Picknickausflug von Familie Lerch nimmt ein grausiges Ende, als sie im Wald auf einen dunklen Haufen stößt, von Fliegen und Maden bedeckt: Der "Metzger" hat wieder zugeschlagen.

Martin Abel, bester Fallanalytiker des Stuttgarter LKA, wird zur Unterstützung der Polizei nach Köln beordert. Keiner kann sich so gut in die Gedankenwelt von Serienmördern hineinversetzen
wie er: eine Gabe, die einsam macht. Abel glaubt, an Schrecklichem schon alles gesehen zu haben. Doch das hier das ist eine neue Dimension.


Produktinformation

  • Verlag: Rowohlt Tb.
  • 2012
  • 4. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 493 S. 190 mm
  • Seitenzahl: 496
  • Deutsch
  • Abmessung: 192mm x 127mm x 30mm
  • Gewicht: 369g
  • ISBN-13: 9783499257278
  • ISBN-10: 3499257270
  • Best.Nr.: 34497185
?Rainer Löffler bereichert die deutsche Thriller-Szene um eine aufregende Stimme Kölner Stadtanzeiger

"Eine neue Dimension!" -- Siegener Zeitung

"Blutsommer, Rainer Löfflers bemerkenswertes Thrillerdebüt, ist nichts für schwache Nerven. Der Autor taucht tief in die Psyche seiner Figuren ein und verwebt blutigen Horror mit ironischen Spitzen." -- NRZ

"Rainer Löffler bereichert die deutsche Thriller-Szene um eine aufregende Stimme." -- Kölner Stadtanzeiger
Rainer Löffler lebt mit seiner Frau und drei Töchtern in Memmingen bei Stuttgart. Blutsommer ist das Debüt des Autors - der Auftakt einer Serie um den Fallanalytiker Martin Abel.

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Kundenbewertungen zu "Blutsommer / Martin Abel Bd.1" von "Rainer Löffler"

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Bewertung von Reneesemee aus Celle am 24.06.2013   sehr gut
Gänsehaut
Inhalt:
Das 1x1 des Grauens.
Eine Dunstglocke liegt über der Stadt. Die Hitze ist unerträglich. Und dann der Geruch, dieser furchtbare Geruch!
Der Picknickausflug von Familie Lerch nimmt ein grausiges Ende, als sie im Wald auf einen dunklen Haufen stoßen, von Fliegen und Maden bedeckt: Der «Metzger» hat wieder zugeschlagen.
Martin Abel, bester Fallanalytiker des Stuttgarter LKA, wird zur Unterstützung der Polizei nach Köln beordert. Keiner kann sich so gut in die Gedankenwelt von Serienmördern hineinversetzen wie er: Eine Gabe, die einsam macht. Abel glaubt an Schrecklichem schon alles gesehen zu haben. Doch das hier - das ist eine neue Dimension.


Es ist heiß in Deutschland und man versucht sich draussen aufzuhalten an plätzen wo man es aushalten kann und so wird auch die Leiche gefunden.

Ein Serienkiller hält Deutschland in Atem und versetzt die Leute in Panik. Den "Der Metzger" schlachtet seine Opfer nur so aus.
Martin Abel Fallanalytiker wird zu dem Fall hinzugezogen und soll hinweise liefern, doch er ist nicht allein Hannah Christ wird ihm zugeteilt und sie versuchen den Fall auf ihre weise zu lösen.


Es ist ein erbarmungsloser Thriller voller Gruselfeeling und Blutleeren ausgeweideten Leichen was Spannung verspricht.
Für jeden der auf Gruselfeeling steht genau das richtige.

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Bewertung von Kissss aus Kirchheim/Teck am 27.01.2013   gut
Der Fallanalytiker Martin Abel wird nach Köln gerufen, um dort das Profil eines Serienmörders zu erstellen. Scheinbar wahllos tötet dieser Männer und Frauen, legt sie zerstückelt an Stellen ab, an denen sie früher oder später gefunden werden müssen. Doch Abel kämpft auch gegen den Widerstand in den eigenen Reihen an...

Ein Profiler, der aus Stuttgart kommt - das musste ich haben, schließlich wohne ich in der Nähe dieser Stadt. Und ich muss sagen, das Buch ist nicht schlecht, sogar ziemlich aufregend. Abel tanzt an der Klippe zum Wahnsinn, setzt mit seiner Kollegin Stück für Stück das Puzzle zusammen und kommt dem Täter dadurch näher, als ihm lieb ist. Letzteres ist natürlich Programm in einem Thriller, schließlich muss der Ermittler am Ende selbst in Lebensgefahr geraten. Auch die sehr attraktive Kollegin entspricht dem Klischee, ist sie doch ungemein clever und anfangs mit dem alten Fallanalytiker gar nicht grün. Abel wiederum ist, natürlich, geschieden, ziemlich kaputt und durch seine schroffe Art sehr unbeliebt bei den Kollegen.
Nichtsdestotrotz konnte ich "Blutsommer" nicht aus der Hand legen, da Löffler etwas tut, woran sich viele Autoren nicht heranwagen. Er haucht den Opfern Leben ein, zeigt auf, dass sie eine Familie hinterlassen (zumindest macht er das bei einem der Toten) und welche Torturen sie haben durchleiden müssen. Auf Letzteres hätte ich verzichten können, da die Vorstellung einfach zu schrecklich ist. Doch gerade das macht die Lektüre so intensiv und obwohl Löffler viele Sterotype bedient, fand ich seinen Roman spannend.

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Bewertung von smayrhofer am 10.12.2012   sehr gut
Der Herr der Puppen nennt sich der Mörder, den die ermittelnde Mordkommission und die lokale Presse aufgrund seiner Arbeitsweise schlicht den „Metzger“ nennt. Und seine Opfer sind die "Auserwählten" – man ahnt es schon, hier hat man mit einem Psychopathen zu tun, der keinen Spaß versteht. Der Familienausflug der Familie Lerch nimmt ein abruptes Ende, als die beiden jüngsten Töchter eine verweste Leiche entdecken, offensichtlich ein weiteres Opfer des "Metzgers", der in und um Köln herum bereits einige Menschen auf dem Gewissen hat.

Der zuständige Ermittler Konrad Greiner hält zwar nicht viel von neuen Polizeimethoden, aber trotzdem erhält auf Vermittlung von Frank Kessler, Leiter der operativen Fallanalyse (OFA) im LKA Baden-Württemberg, Unterstützung von Martin Abel. Der wiederum ist ein ausgewiesener Spezialist auf dem Gebiet der OFA, aber auch ein ziemlicher Eigenbrötler. Und ausgerechnet er soll im Zuge der Ermittlungen sein Wissen an eine neue Kollegin weitergeben: Hannah Christ hat sich in den Kopf gesetzt, nur mit dem Besten seines Fachs zusammen zu arbeiten, auch wenn es bedeutet, mit einem Stinkstiefel wie Abel auszukommen.

Dieses Buch hat mich im großen und ganzen überzeugt. Ein Psychopath und ein eigenwilliger Ermittler sind zwar nicht unbedingt bahnbrechende Elemente der einschlägigen Krimiliteratur, aber der Autor schafft es mit seinem Erstlingswerk trotzdem, von Anfang an Spannung aufzubauen und eine gewisse Neugier zu wecken. Trotz - oder gerade wegen - der einfachen Sprache gelingt ihm dies auch bis zum Schluss, wobei noch geschickt einige falsch gelegte Fährten und Wendungen eingebaut wurden. Nebenbei wird dann auch noch die traurige Vergangenheit und damit die (zweifelhafte) Motivation des Täters beleuchtet.

Bezüglich des eigentlichen Falles sollte man erwähnen, dass man nicht allzu zart besaitet sein sollte, denn wenn man einen Mörder „Metzger“ nennt, kann man sich halbwegs vorstellen, was einen auf 490 Seiten erwartet. Und auch wenn man nach Lektüre zu dem Schluss kommt, dass das alles doch allzu stark übertrieben sei, holt einen der Autor mit dem Nachwort wieder in die Realität zurück, denn auch da gab und gibt es genug Schlagzeilen dieser Art. Vielleicht holt sich da Herr Löffler weitere Inspirationen und lässt Martin Abel noch den einen oder anderen Fall lösen – ich würde es begrüßen!

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Bewertung von anyways aus greifswald am 07.11.2012   schlecht
Wohin geht man als Großstädter um aus der Enge der Stadt zu fliehen, man frequentiert beliebte Ausflugziele in der Umgebung. Eine Kölner Familie tut dies ebenso wie viele andere. Leider entdecken die beiden jüngsten Mädchen, etwas abseits vom Weg eine verwesende männliche Leiche.
Die Kölner Kripo übernimmt den Fall, muss sich aber eingestehen, dass dies eine weitere Tat des als „Metzger“ bezeichneten Serientäters ist. Da dies schon das fünfte Opfer ist muss die K11 sich Unterstützung von außen anfordern. Der bekannt berüchtigte Fallanalytiker Martin Abel reist, sehr zu seinem Übel, mit neuer Partnerin an.

Etwa sechzig Prozent meines Lesepensums besteht aus Krimis, Thrillern und Psychothrillern. Ich wage also zu behaupten, dass ich mich in dieser Materie etwas auskenne. Klar neigt dieses Genre dazu Ähnlichkeiten aufzuweisen, ein guter Autor jedoch schafft es trotzdem seinen Leser zu fesseln. Reiner Löffler vermag dies bei mir nicht. Völlig entnervt habe ich das Buch nach 160 Seiten abgebrochen. Warum?
Ich finde es zuallererst schlecht recherchiert. Die Berufsbezeichnung Sektionsdiener u. a. gibt es schon lange nicht mehr, sie stammt wahrscheinlich schon nicht mehr aus dem Beginn des letzten Jahrhunderts. Heutzutage heißen sie Sektionsassistenten!
Des weiteren wartet dieser Thriller mit allen Klischees auf, die es in diesem Genre gibt und nicht nur das, der Autor steigert sie noch in einem unerträglichen Maß. Sein genialer Ermittler weist natürlich extreme psychologische Defizite auf. Der Autor muss mehrmals dessen geistige Instabilität erwähnen. Seinen Kollegen gegenüber zeigt dieser soziapathische Züge, Trauernden gegenüber lässt er eine sehr seltsame Art des Mitfühlens zu Gute kommen. Auch die Inspektion des Tatortes schaut so aus, dass er sich in selbigen wühlt. Sehr befremdlich. Die neue Partnerin von Abel ist natürlich blutjung, super tough und erfahren, hat einer mehr als schwierige Beziehung zu ihrem Vater und sucht sich deshalb immer größere berufliche Herausforderungen. Aber natürlich sieht ihr das keiner an, nein alle denken nur sie wäre durch sexuelle Aktivitäten auf ihren Posten gekommen…. Das ist schlichtweg langweilig und definitiv nichts Neues. Gespickt werden die kollegialen Probleme mit allerlei grausamen Details der verstümmelten Leichen, und auch hier fehlt es dem Autor an Fingerspitzengefühl. Weniger Detail Freude hätte hier mehr gebracht.
Es passiert eher selten das ich mich dafür entscheide komplett abzubrechen, meist halte ich doch durch, aber ganz ehrlich bei diesem Buch ging es definitiv nicht.

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Bewertung von Ivonne Wiese aus Berlin am 04.11.2012   sehr gut
Deutschland im schwülen Sommer, eine Familie will Picknick machen, statt dessen fallen die ausgelassen spielenden Mädchen in einen matschigen Berg menschlicher Überreste. Der Metzger hat mal wieder zugeschlagen.

Matrin Abel, Fallanalytiker und seine neue Assistentin sollen dem Täter auf die Spur kommen. Abel ist ein ziemlicher Einzelgänger, der sich durch die schlimmen Fälle stets einkaspelt und so schon seine Frau und seine Kinder an einen anderen Mann verloren hat. Aber er ist der Beste seines Fachs. Nun soll er die junge Hannah Christ in seine Methoden einweihen was gewisse Probleme in sich birgt, da er das Zusammenarbeiten nicht gewohnt ist. Doch schneller als gedacht kommen sie dem Täter auf die Spur ohne es zu merken.

Der Leser wird mehrfach auf eine falsche Fährte gelockt, obwohl wir die Ermittlungen immer abwechselnd aus Sicht des der Ermittler und des Täters verfolgen. Das ist gekonnt konstruiert. Ab einem gewiissen Punkt ist der Leser den Ermittlern im Vorteil, doch die Spannung wann sie denn nun den Täter erkennen, bleibt erhalten. Dabei sind die psychischen Hintergründe aus der Kindheit mal wieder ein tragendes Motiv. Der Krimi ist sehr spannend und flüssig geschrieben, die Charaktere zwar teilweise stereotyp, trotzdem aber sympathisch. Im Verlaufe der Geschichte entwickeln sie sich so weiter, dass man gerne mehr Fälle mit ihnen lösen will. Obwohl man sich die Liebesgescichte hätte sparen können. Einige Zeitabfolgen waren etwas diskontinuierlich, mal geschehen mehre Dinge gleichzeitig und die Ereignisse überschlagen sich, dann wieder ist für fast einen Tag Funkstille und es passiert nicht viel. Insgesamt aber eine gute und blutige Unterhaltung.

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Bewertung von Tintenherz aus Kronshagen am 23.10.2012   ausgezeichnet
"Blutsommer" von Rainer Löffler
erschienen im Rowohlt Taschenbuch Verlag, Seitenanzahl: 493


Inhalt:

Grausame Leichenfunde beherrschen in einem unerträglichen heißen Sommer die Polizeiarbeit in der Stadt Köln. Der zuständige Leiter der Mordkommission ordert zusätzliche Hilfe: Martin Abel, ein besonderer Fallanalytiker und ihm zur Seite gestellt eine blutjunge Kollegin. Zusammen machen sie Jagd auf den "Metzger".


Autor:

Rainer Löffler lebt mit seiner Frau und seinen 3 Kindern in Hemmingen bei Stuttgart. "Blutsommer" ist das Debüt des Autors und der Auftakt einer Serie um den Fallanalytiker Martin Abel.


Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Das Buch liest sich mit einem flüssigen Schreibstil sehr angenehm.

Der besondere Fallanalytiker Martin Abel, von Natur als Eigenbrötler, wird anfangs sehr unsympathisch beschrieben. Aber im Verlauf des Buches wächst er einem direkt ans Herz. Für mich ist der Protagonist eine sehr außergewöhnliche Persönlichkeit. Auch das Verhältnis zwischen Abel und seiner neuen Kollegin ist interessant zu beobachten.

Die Fallanalyse wird detailliert und in allen grausamen Einzelheiten erläutert. Für den Leser öffnen sich in diesem Psychothriller die Abründe einer kranken Seele.

Die Inspirationen, die der Autor aus der realen Welt mit eingebracht hat, paaren sich mit einer dazugefügten Phantasie zu einem unheimlichen spannenden und temporeichen Thriller.

Mit völliger Ungeduld warte ich auf die Fortsetzung.


Fazit:

Von der ersten bis zur letzten Seite Hochspannung pur und absolutes Gänsehautfeeling.

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Bewertung von Philo aus Frankfurt am Main am 06.10.2012   ausgezeichnet
5 Sterne für ein Thriller-Debut der Extraklasse.

Man muß Thriller mögen und starke Nerven haben, dann läßt einen das Buch nicht mehr los. Ich habe das Buch in einer Nacht gelesen, weil es mir unmöglich erschien, das Buch zuzuschlagen, bevor der Fallanalytiker Martin Abel den Fall gelöst hat.

Ein Serienkiller treibt in Köln sein Unwesen und hinterläßt schrecklich zugerichtete Leichen. Der Autor beschreibt dies alles sehr detailgetreu, aber ich denke, daß es solche Fälle ja wiklich gibt und daß dies zum Alltag der Ermittler gehört, mal mehr oder weniger grausam.

Was den Täter zu seinen Taten treibt, wird dem Leser in Rückblicken auf eine schreckliche Kindheit schnell klar. Aber den Ermittlern in Köln und auch dem Leser erschließt sich nicht, wer sich hinter dem Täter verbirgt, der sich "Herr der Puppen" nennt, von den Kölnern aber der "Metzger" genannt wird.

Einer der besten Fallanalytiker wird zur Ermittlung hinzugezogen. Martin Abel ist durch private Schicksalsschläge ziemlich aus der Bahn geraten und nicht sehr zugänglich im Umgang mit den Kollegen. Schon gar nicht mit der ihm zugeteilten Kollegin, Hannah Christ, die von ihm lernen möchte, die er aber in seine Überlegungen nicht mit einbezieht und ihr auch nicht verrät, wie er an den Fall herangehen wird.

Die Art und Weise, wie Martin Abel sich bemüht, sich in den Täter hineinzuversetzen, um die Hintergründe seiner Taten zu erfassen und ihm so auf die Spur zu kommen, sind sehr eigenwillig, und der Autor hat sich hierzu ziemlich ausgefallene Methoden einfallen lassen. Dem Autor gelingt es außerdem, den Leser zwar augenscheinlich nahe an den Täter herankommen zu lassen, aber die Art und Weise, wie der Leser erfährt, daß er doch auf der falschen Spur ist, wird vom Autor genial gelöst.

Martin Abel ist ein Fallanalytiker der besonderen Art, von dem ich hoffe, daß er auch in Zukunft noch viele interessante Fälle lösen wird.

Für alle Thrillerfans und die es noch werden wollen, ein sehr empfehlenswertes Buch.

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Bewertung von lesefee.blogspot.com aus Kreis GT am 28.09.2012   gut
Persönliche Zusammenfassung:
Ein heißer Sommer, in dem sich in Köln so einiges verändert: Es ist nicht die erste Leiche, die in einem Waldstück von einer Familie entdeckt wird und schnell ist den Ermittlern klar, dass es wieder der „Metzger“ ist, der da zugeschlagen hat. Doch kommen sie ihm einfach nicht auf die Spur. So wird auch der Fallanalytiker Martin Abel aus Stuttgart zu dem Fall hinzugezogen. Schnell erstellt er ein Profil des Täters und konfrontiert die Öffentlichkeit damit, während weitere Opfer gefunden werden. Mit seinen Provokationen bringt Abel aber nicht nur sich selbst sondern auch seine neue Kollegin in große Gefahr...

Rezension:
Am Anfang der Geschichte kam ich nicht ganz rein, nicht das sie uninteressant gewesen wäre, nein - sie ist auch gleich zu Beginn durch das Erlebnis der Familie spannend dargestellt, aber es fehlte mir irgendetwas.
Im weiteren Verlauf wurde ich mit den Ermittlern etwas wärmer und die Spannung stieg. Die Psychospielchen zwischen den Ermittlern und dem Täter fand ich gut dargestellt. Passagen die aus der Sicht des Täters geschrieben sind, sind teilweise schon recht hart dargestellt, denn was er als Kind erleben musst ist alles andere als schön.
Hier lässt Löffler glücklicherweise die Fantasie des Lesers einspringen und geht nicht zu sehr in Detail.
Es gibt in dieser Geschichte immer wieder gute Spannungsbögen, die dann aber teilweise recht weit abfallen; erst zum Ende hin kam die Geschichte richtig in Fahrt. Beschönigungen gab es nicht mehr und je weiter man in den Hintergrund des Täters dringt, desto interessanter wird es.
In diesem Thriller ist größtenteils alles enthalten, auch wenn ich finde, dass die Liebesbeziehung des Teams anders hätte laufen können und insbesondere langsamer; wobei das Ende dann wohl auch einen Teil seiner Spannung verloren hätte.
Im Großen und Ganzen fand ich diesen Erstling sehr spannend und gut gestaltet und die Sprünge zwischen den Sichtweisen gefällt mir sehr gut.
Dennoch bin ich der Meinung das noch etwas mehr herauszuholen gewesen wäre.
Einige Handlungen konnte man schon vorausahnen und die Überraschungen blieben daher aus.
Ein guter Thriller für Zwischendurch, von dem ich nach all der Propaganda etwas mehr erwartet hätte, der aber dennoch durch das Ende noch mal eine guten Abschluss findet.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD

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Bewertung von Leseratte46 aus Reutlingen am 06.09.2012   ausgezeichnet
Sehr flüssig zu lesen. Die Geschichte war bis zum Schluss spannend. Ich fand es super

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Bewertung von trollmuttis-buecherwelt.blogspot.de/ aus NRW am 18.08.2012   gut
Blutig, aber nicht viel mehr

Abartige und sehr blutige Serienmorde erschüttern Köln. Der Fallanalytiker wird zu Hilfe gerufen und soll den örtlichen Ermittlern die entscheidenden Tipps geben.

Schon der Anfang der Buches ist sehr blutig und ekelig, aber auch fesselnd. Man wird neugierig, wie es weiter geht. Als der Fallanalytiker (Profiler) Abel ins Spiel kommt, wird das Buch noch besser. Auch wenn ein kaputter Ermittler nichts Neues ist, aber dieser ist doch recht eigen und auf seine Art dem Leser sympathisch. Der Chef der Kölner Ermittler ist ebenfalls eine einnehmende Persönlichkeit. Die anderen Charaktere fand ich dann leider entweder wahnsinnig nervig (z.B. Christ) oder irgendwie nicht authentisch.

Die Geschichte entwickelt sich recht schnell und gut bis ca. zur Hälfe des Buches weiter. Danach wurde es mir persönlich zu „zufällig“ und klischeebeladen. Die entscheidenden Stellen waren voller unglücklicher Zufälle, die ich so bisher nur in schlechten TV-Krimis gesehen habe. Dazu kam noch der Mörder, der irgendwie nur Klischee ist ohne wirkliche Eigenarten. Der Autor geizte auch nicht mit sehr blutigen und brutalen Details, was nicht so mein Fall ist. Einige detaillierte Beschreibungen hätte man nach meinem Geschmack ruhig weglassen können.

Alles in einem muss ich sagen, dass ich von dem Buch enttäuscht bin. Nach der Masse an Werbung und sehr schnell sehr vielen Rezensionen hätte ich einiges mehr erwartet. Schlecht ist es zwar nicht, aber wirklich gut eben auch nicht. Eine Empfehlung kann ich hier leider nicht aussprechen.

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