Abgeschnitten - Fitzek, Sebastian; Tsokos, Michael
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Sebastian Fitzek Michael Tsokos 

Abgeschnitten

Thriller

Gebundenes Buch
 
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Abgeschnitten

Rechtsmediziner Paul Herzfeld findet im Kopf einer monströs zugerichteten Leiche die Telefonnummer seiner Tochter. Hannah wurde verschleppt und für Herzfeld beginnt eine perverse Schnitzeljagd. Denn der psychopathische Entführer hat eine weitere Leiche auf Helgoland mit Hinweisen präpariert.
Herzfeld hat jedoch keine Chance, an die Informationen zu kommen. Die Hochseeinsel ist durch einen Orkan vom Festland abgeschnitten, die Bevölkerung bereits evakuiert. Unter den wenigen Menschen, die geblieben sind, ist die Comiczeichnerin Linda, die den Toten am Strand gefunden hat. Verzweifelt versucht Herzfeld sie zu überreden, die Obduktion nach seinen telefonischen Anweisungen durchzuführen. Doch Linda hat noch nie ein Skalpell berührt, geschweige denn einen Menschen seziert.


Produktinformation

  • Verlag: (Droemer/Knaur)
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 393 S. 220 mm
  • Seitenzahl: 393
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 150mm x 35mm
  • Gewicht: 586g
  • ISBN-13: 9783426199268
  • ISBN-10: 3426199262
  • Best.Nr.: 35650191
Mehr lesen und dieses Buch lesen! Das ist wirklich ein spannendes Buch. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen und hab es in 2 Tagen in einem Rutsch durchgelesen. Barbara Schöneberger NDR Talkshow, 23.11.2012

""Abgeschnitten" ist ein spannend erzähltes Buch. Fitzek spielt mit dem Grauen. Wer einmal angefangen hat zu lesen, kann nicht mehr aufhören, selbst dann, wenn eigentlich die Grenzen dessen, was man ertragen kann, längst überschritten sind." (rbb FS, Bücher und Moor, 06.12.2012)
Sebastian Fitzek, geb. 1971 in Berlin, hat sich mit bislang sieben Bestsellern längst seinen Ruf als DER deutsche Star des Psychothrillers erschrieben; seine Werke werden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt. Sein dritter Roman 'Das Kind' wurde mit internationaler Besetzung verfilmt und startet noch in diesem Jahr in den deutschen Kinos.

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Kundenbewertungen zu "Abgeschnitten" von "Sebastian Fitzek; Michael Tsokos"

22 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.5 von 5 Sterne bei 22 Bewertungen **** sehr gut)
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Bewertung von Tulpenblüte aus Berlin am 30.04.2013 ***** ausgezeichnet
ein ausgezeichnetes Buch. Von der 1. Seite an hat es mich unheimlich gefesselt, in kürze hatte ich dieses Buch ausgelesen. Fitzek ist für mich auch ein besonderer Krimischreiber. Ich hoffe auch in Zukunft von ihm weitere Bücher mit dieser Spannung zu bekommen.

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Bewertung von Sonja aus Hannover am 13.04.2013 ***** ausgezeichnet
INHALT:
Bei der Autopsie einer verstümmelten Frauenleiche findet der Rechtsmediziner Paul Herzfeld eine Telefonnummer: die seiner Tochter. Die Mailboxansage bestätigt den grauenvollen Verdacht. Seine Tochter wurde entführt und eine grauenvolle Schnitzeljagd mit mehreren Leichen beginnt. Kann er seine Tochter vor Vergewaltigung, Verstümmelung und dem sicheren Tod retten?

FAZIT:
In der mörderischen Schnitzeljagd spielen eine Vielzahl an unterschiedlicher Personen eine Rolle: Rechtsmediziner (durchgeknallt und bislang systemtreu), ein Student mit Millionen auf dem Konto, ein stalkender Exfreund, ein Vergewaltiger, mehrere Mörder (?), ein türkischer Hausmeister, eine Comiczeichnerin und und und

Wie passen diese alle zusammen? Dieses Bild setzt sich erst nach und nach zusammen und die schrittweise Auflösung ist spannend gestaltet.

Die Autopsie bzw. die Beschreibung der Leichen ist packend, was natürlich auf den Einfluss von Michael Tsokos zu führen ist und teilweise nichts für schwache Nerven.

Bei den Szenen mit der "Haut wie Butterbrotpapier" und dem "Schamhaarnest" musste ich beim Lesen doch Lachen, da dies die Szenen waren, von denen die beiden Autoren auf der Leipziger Buchmesse so lustig und lebhaft erzählt haben (Sina berichtete). Ansonsten gibt es bei diesem Buch nicht viel zu Lachen, denn die Taten sind grausam und man musste beim Lesen doch ordentlich Schlucken. Wer also nicht auf Blut und Co. steht, sollte hier nicht zu greifen.

Das Buch schafft es, gekonnt Kritik am Rechtssystem aus zu üben. Denn die Verhältnismäßigkeit im Strafmaß von Vergewaltigung bzw. Kindesmissbrauch zu Steuerhinterziehung müsste wohl mal überdacht werden.

Die im Anschluss an den Roman beigefügten Erklärungen der Pathologieinstrumente fand ich überflüssig, da die "Leichenschau" hier ja sowieso nicht wie üblich durchgeführt wurde.

Ich vergebe 5 von 5 Punkten und möchte nochmal einen Roman von diesem dynamischen Duo haben!

Links und Fotos hier: http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2013/04/sebastian-fitzek-michael-tsokos.html

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Bewertung von Isabel von Belles Leseinsel aus Mainz am 02.04.2013 ***** gut
„… Keiner kann uns trennen …“

Ein Mädchen schießt im Wald auf Befehl ihres älteren Freundes auf einen Mann, der verletzt im Kofferraum liegt. Die junge Comic-Zeichnerin Linda flieht vor ihrem Ex-Freund Danny, der sich als Stalker der schlimmsten Sorte entpuppte, nach Helgoland, mitten hinein in einen tosenden Sturm, die Insel ist von der Außenwelt abgeschnitten. Gerichtsmediziner Paul Herzfeld findet im Kopf eines Mordopfers die Telefonnummer seiner Tochter Hannah. Der Teenager wurde entführt und ihr Peiniger führt Herzfeld auf eine gnadenlose Schnitzeljagd.

Ohne großes Vorgeplänkel beginnt Sebastian Fitzek seinen aktuellen Thriller und schon befindet man sich zusammen mit einem jungen Mädchen auf deren Heimweg quer durch ein Waldstück. Es ist kalt, es ist dunkel und auf dem Weg steht ein Auto, im Kofferraum befindet sich ein scheinbar schwer verletzter Mann, auf den das Mädchen schießt. Warum? Diese Frage bekommt man natürlich erst am Ende beantwortet und somit ist schon einmal die Neugier geweckt, die Sebastian Fitzek im Verlauf auch noch zu steigern versteht.

Mit der Spannung dauert es allerdings noch ein klein wenig, da sich die weitere Geschichte erst einmal etwas langsamer aufbaut und man Linda wie auch Paul Herzfeld kennenlernt. Doch so nach und nach zieht die Spannung dann an und hält sich auch problemlos bis zum Schluss. Hinzu kommt wieder einmal der fesselnde Schreibstil von Sebastian Fitzek, der einen rasant durch die Story führt. Doch je länger diese dauert, umso unrealistischer wird sie und wirkt stellenweise schon etwas konstruiert.

Hinzu kommen die grausam verstümmelten Mordopfer, die man stellenweise sehr detailliert beschrieben bekommt und auch sehr intensiv an den deren Obduktionen dabei sein darf. Hier merkt man deutlich die Zusammenarbeit des Autors mit dem Gerichtsmediziner Michael Tsokos. Stellenweise gestalten sich auch einige Szenen sehr blutrünstig und zu detailliert beschrieben, sodass die eigene Fantasie kaum noch zum Zuge kommt. Hierdurch lässt auch die anfangs so beklemmende, beängstigte Stimmung des Thrillers mit der Zeit stark nach, da man einfach abstumpft und nur noch darauf wartet mit welcher schrecklichen Steigerung des Verstümmelungsgrads der Autor jetzt noch daherkommt.

Auch wirkt die Story für mich einfach zu überladen. Zum einen der stalkende Ex-Freund von Linda und ihre damit verbundene Flucht nach Helgoland. Zum anderen die Entführung von Hannah und die grausame Schnitzeljagd ihres Vaters Richtung Helgoland. Jede einzelne Geschichte hätte genug Potential für einen eigenständigen Thriller gehabt und so wirkt das Ganze irgendwann einfach zu viel des Guten. Auch ist für mich das selbstlose Verhalten des Sohns des Innensenators bis zum Schluss nicht nachvollziehbar, auch wenn der Autor dies schlussendlich auflöst.

Ein Plus, neben dem mitreißenden Schreibstil, sind die Charakterbeschreibungen von Sebastian Fitzek. Bis in die kleinste Nebenrolle sind alle Akteure wieder facettenreich beschrieben, wobei mir hier aber ein wenig das Rätselhafte gefehlt hatte. Schnell sind die Figuren eingeschätzt und so recht überraschen können sie dann auch nicht mehr wirklich.

Fazit: Ein spannender, aber auch extrem blutrünstiger Thriller, dessen Story meiner Meinung nach viel zu überladen daherkommt und stellenweise auch ziemlich konstruiert wirkt.

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Bewertung von Kristin Friedrich aus Hof am 22.03.2013 ***** ausgezeichnet
Für mich war sofort klar, dass „Abgeschnitten“ auch in mein Buchregal muss und ich daran auf keinen Fall vorbei kommen werde. Wo Sebastian Fitzek draufsteht, muss ich mir nicht einmal den Klappentext durchlesen, so schnell wird es gekauft. Der Autor ist nicht umsonst mein absoluter Lieblingsautor wenn es ums Thema Thriller geht. Ich war nur noch neugierig auf den zweiten Autor, der hier mitgewirkt hat.

„Abgeschnitten“ ist so wie wir es von Fitzek nicht anders erwarten. Ein absoluter Pageturner. Man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen und befindet sich sofort in einem Sog aus Spannung, Entsetzen, Ekel und Adrenalin. So ist der Autor eben und so kennen wir ihn. Aber der Inhalt in diesem Thriller ist deutlich blutiger. Liegt das vielleicht an Michael Tsokos.

Was es mit der wundervollen Covergestaltung auf sich hat, muss jeder Leser selbst herausfinden. Genau wie den Verlauf der Geschichte selbst. Immer wieder werden die unmöglichsten Vermutungen angestellt und wenn man denkt, dass man den Fall aufgeklärt hat, kommt es doch wieder ganz anders als man denkt.

Ich habe leider den neuen Fitzek viel zu schnell verschlungen. Jetzt dauert es wieder so lange, bis der Lesehunger auf den Autor wieder gestillt ist. Meine Angst, dass der zweite Autor das Buch negativ beeinflussen könnte, war unbegründet. Es ist meiner Meinung nach nur blutiger geworden. Was mich ganz und gar nicht gestört hat. Wer „Abgeschnitten“ gelesen hat, kann bestätigen, dass diese Geschichte sehr erschütternd ist und sehr zum nachdenken anregt. Der ein oder andere wird in sich gehen und mit seinen eigenen Gefühlen zu dem Thema fertig werden müssen. Was ich damit meine, kann leider nicht verraten werden, weil euch dann zu viel vom Inhalt verraten werden würde.

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Bewertung von Meggie aus Mertesheim am 30.01.2013 ***** ausgezeichnet
Paul Herzfeld ist Rechtsmediziner. Während einer Obduktion findet er im Schädel der Leiche einen Zettel, auf welchem die Telefonnummer seiner Tochter Hannah steht. Als er die Nummer anruft, hört er Hannah's Stimme. Sie wurde entführt und sollte Herzfeld die Polizei einschalten, wird sie sterben. Als eine weitere Leiche mit einer Nachricht auftaucht, beginnt eine Schnitzeljagd der perversen Art.

Das Sebastian Fitzek ein Meister seines Fachs ist, ist bekannt. Doch mit seinen neuem Thriller "Abgeschnitten", den er zusammen mit dem bekannten Rechtsmediziner Michael Tsokos geschrieben hat, sprengt er wieder alle Rekorde.

Ich habe selten ein so faszinierend ekliges Buch gelesen, in welchem bis ins kleinste Detail alles beschrieben wird. Teilweise musste ich kurz unterbrechen, weil mein Kopfkino dermaßen gut funktioniert hat, dass ich z. B. die Obduktion vor meinem geistigen Auge sah.

Paul Herzfeld, der Hauptcharakter, muss eine perverse Schnitzeljagd absolvieren, um seine Tochter Hannah zu retten. Hier schonen einem die Autoren nicht und liefern eine harte und spannende Szene nach der anderen.

Der zweite Hauptcharakter, ein junges Mädchen namens Linda, ist mir sehr sympathisch. Ich habe mit ihr gelitten und zolle ihr gehörig Respekt. Denn die Dinge, die sie tun muss, sind kein Zuckerschlecken.

Man merkt deutlich, dass ein Rechtsmediziner mit an dem Buch gearbeitet hat, den es wird nicht mit Fachausdrücken gespart, die jedoch auch eingehend erklärt werden.

Die Story ist rasant, irreführend und einfach unvergleichlich Fitzek.

Fazit:
Es gibt nicht viel abschließendes zu sagen, außer: Wann kommt das nächste, Herr Fitzek?

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Bewertung von marakkaram am 27.12.2012 ***** ausgezeichnet
Eine Welt, in der solche Urteile möglich sind....
~ ~ ~
Respekt! Ich habe schon lange keinen so guten, nervenaufreibenden und überzeugenden Psychothriller mehr gelesen. Unfähig ihn aus der Hand zu legen, gab es tatsächlich nur einen Becher Kaffee zwischendurch. (und das an einem Sonntagmorgen... Wer mich kennt, weiss was für ein Kompliment das ist :-))
~ ~ ~
Das Buch beginnt und endet jeweils mit 2 kurzen untereinandergestellten Zeitungsausschnitten. Der Obige bezieht sich auf einen Fall von Kindesmisshandlung, die darunter um Steuerhinterziehung bzw. Börsenbetrug und dem jeweils ausgesprochenem Strafmaß. Jeglicher Kommentar hierzu erübrigt sich, denn die beiden Seiten sprechen für sich und hallen hoffentlich jedem Leser noch lange nach. Denn bewusst ist es jedem, aber diese Konfrontation, den eisigen Schlag ins Gesicht, den bräuchten wir viel, viel öfter. Ein Rechtssystem bei dem einem das kalte Grausen überkommt und man sich fragt: Wie ist so etwas nur möglich und warum unternehmen wir nichts dagegen....
~ ~ ~
Der Thriller selbst ist eine atemberaubende Schnitzeljagd, die, selbst wenn man das Buch an einem Stück durchliest, nicht eine einzige Länge aufweist. Und dabei bleibt der Plot und auch die Auflösung sehr realitätsnah (wage ich jetzt einfach mal zu behaupten).
Eine Inhaltsangabe oder Zusammenfassung spare ich mir aufgrund der zahlreichen ausführlichen Rezensionen an dieser Stelle und sage nur:
Es ist auch eine Geschichte über Ohnmacht. Über die Ohnmacht der Hinterbliebenen, die zweifelsohne sehr oft, den Täter mit einem lächerlichen Strafmaß aus dem Gericht marschieren sehen....oder des Opfers, das sich während einer Verhandlung die Frage stellen muss, wer ist hier grade eigentlich das Opfer oder der Täter?...
~ ~ ~
Fazit: Fitzek is back und das besser denn je! Und das Team Fitzek / Tsoskos ist ein Dreamteam, das uns hoffentlich für weitere spannende Stunden erhalten bleibt.

Nach "Splitter" hatte ich eigentlich gedacht, das wäre erstmal mein letzter Fitzek gewesen. Vielen Dank, das mich die Lesung bzw. der Livestream eines besseren belehrt hat. Was wäre mir sonst entgangen....
~ ~ ~
Hoffnung ist nichts anderes als eine Scherbe im Fuss, die ewig schmerzt, bis man sie endlich herauszieht.

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Bewertung von Volker M. am 06.12.2012 ***** sehr gut
Schnetzeljagd

Michael Tsokos leitet das Institut für Rechtsmedizin an der Charité und seine (fachliche) Handschrift hat er in Fitzeks Krimithriller sichtbar hinterlassen. Da seziert der Schriftsteller genüsslich mit Worten, wo der Pathologe das Skalpell führt. Leser mit schwachem Magen, aufgepasst.
Paul Hertzfeld ist ein korrekter Mensch. Wahrheit muss Wahrheit bleiben und so weigert sich der Pathologe, ein falsches Gutachten auszustellen, um einen höchst gefährlichen Triebtäter für immer hinter Gefängnismauern verschwinden zu lassen. Nach wenigen Jahren kommt der Sadist wieder frei und setzt eine Kette von Ereignissen in Gang, an deren Ende eine stattliche Liste übel zugerichteter Leichen steht. Und Paul Hertzfeld ist die zentrale Figur in dem perfiden Spiel. In einer forensischen Schnitzeljagd führt ihn eine Leiche zur nächsten, die Hinweise werden immer verwirrender, aber Hertzfeld muss das Rennen gewinnen. Denn als Preis winkt das Leben seiner Tochter.

"Abgeschnitten" ist ein routiniertes Stück Thrillerunterhaltung, mit einigen unerwarteten und raffinierten Wendungen, vielen blutigen Details und wenigen logischen Hängern. Am schwächsten ist sicherlich die Figur des neureichen Elitensprösslings Ingo von Stetten, dessen Motivation nicht nachvollziehbar bleibt, der aber für den Fortgang der Geschichte sehr wichtig ist. Ansonsten hat die Story wenig Schwächen, ist spannend und behandelt ein tiefgreifend moralisches Dilemma: Darf man ungesetzliche Mittel anwenden, um das für die Gesellschaft Richtige zu erreichen? Ein brisantes Thema, auf einer Ebene zum Beispiel mit polizeilicher Folter von Entführern zur Rettung der Opfer. Paul Hertzfeld ist zerissen in diesem Spannungsfeld und durchläuft im Verlauf der Geschichte mehrere Phasen der Leuterung. Wäre da nicht der manchmal recht blutrünstige Plot, der zweifellos vorhandene Tiefgang wäre sicherlich besser erkennbar.
In jedem Fall bietet "Abgeschnitten", von den beiden Top-Sprechern der Thrillerliteratur Simon Jäger und David Nathan interpretiert, sechs Stunden spannende Unterhaltung. Was will man mehr?

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Bewertung von lesefee.blogspot.com aus Kreis GT am 04.12.2012 ***** sehr gut
Eine Leiche zu obduzieren, kann bei unnatürlichen Todesfällen schon einmal unangenehm werden, der langjährige Rechtsmediziner Herzfeld aber ist hart im Nehmen und kennt den Anblick zu Genüge. Doch als er im Kopf einer Leiche eine Drohung gegenüber seiner Tochter findet, hat auch seine Ruhe ein Ende.
Gleichzeitig findet Linda, die sich auf Helgoland befindet, am Strand eine Leiche. Sie fühlt sich von ihrem Ex verfolgt und bedroht und schiebt ihm das Werk schnell in die Schuhe. Herzfeld und Linda kommen in Kontakt und da es um das Leben seiner Tochter geht und alle Hinweise auf die Leiche zeigen, die Linda gefunden hat, führen sie eine telefonische Obduktion durch. Als Linda einen weiteren Hinweis findet, beginnt eine Leichenjagd durch Norddeutschland, sowie eine Spurensuche des Grauens.

Rezension/Meinung:
So wie viele hatte auch ich als Fitzek-Leserin bestimmte Erwartungen gegenüber seines neuen Werkes. Das er diesmal nicht ganz alleine am beteiligt war und ich mir einen kleinen Einblick in die Arbeit von Tsotok genehmigt habe, stiegen diese Erwartungen noch ein Stückchen mehr. Glücklicherweise wurden diese nicht enttäuscht.
Durch die Beteiligung Tsotok's sind bestimmte Szenen sehr detailiiert beschrieben und wer Blut nicht sehen kann, könnte bei den Beschreibungen unangenehm berührt werden. Doch obwohl es in einigen Teilen sehr blutig zu geht, überwog bei mir mehr das Interesse an den rechtsmedizinischen Details, die mit der Mischung des Thrillers gut zur Geltung kamen und im Einklang miteinander Bilder vor dem inneren Auge entstehen lassen.
Das Autorenduo hat einen spannenden Fall auf die Beine gestellt, der überwiegend an zwei verschiedenen Orten spielt und ebenfalls aus der Sicht zweier Menschen geschrieben ist.
Der Gerichtsmediziner Herzfeld wirkt gleich sympathisch und man merkt wie sehr er seine Arbeit liebt.
Mit Linda, die als Comiczeichnerin arbetitet und auf die Insel geflüchtet ist, hat man gleich zu Beginn Mitgefühl. Ihr Leben scheint aus den Fugen geraten zu sein, und ihr Ex-Freund hat es wohl noch immer auf sie abgesehen – koste es was es wolle.
Es ist ein Zufall, der gerade die beiden Protagonisten zusammen führt, aber gemeinsam haben sie ein Ziel: Hinweise finden um Herzfelds Tochter zu retten.
Man spürt richtiggehend den Ekel und die Abneigung, die Linda gegenüber dem Obduzieren hat, aber Argumente schaffen es dann doch sie zur Helferin zu machen.
Es schleichen sich so einige Hindernisse in die Geschichte und natürlich fehlt der typische „Fitzek-Überraschungseffekt“ nicht.
Plötzlich nimmt der Fall wieder Wendungen an, die vorher kaum zu erahnen waren und die Lösung ist eine Überraschung.
Ein gelungenes Doppelwerk, mit vielen Informationen für Interessierte der Anatomie, einem hohen Spannungsfaktor und einer Jagd durch Deutschland, der man so noch nicht gefolgt ist. Wiedermal sehr empfehlenswert.

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Bewertung von Conny Z. von dieseitenfluesterer-unserbuchblog.blogspot.de am 25.11.2012 ***** sehr gut
Was passiert wenn zwei Mensch sich begegnen und sich sympathisch finden?
Nun, manche gehen eine freundschaftliche Bindung ein.
Sebastian Fitzek und Michael Tsokos aber beginnen ein gemeinsames Projekt … Abgeschnitten.

Der Plot zu “Abgeschnitten” war geboren und zusammen mit dem Droemer-Knauer-Verlag konnte der Thriller, am 26.September 2012, im Handel erscheinen.
400 blutige Seiten galt es zu verschlingen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen und dunkle Geheimnisse zu offenbaren.

Helgoland
Ein Orkan tobt über der Nordsee, viele Bewohner und Touristen verlassen die Insel, um auf dem Festland den Sturm auszusitzen.
Nicht so Linda. Die 24 jährige Comiczeichnerin versucht auf der Insel vor ihrem alten Leben in Berlin zu fliehen.
Doch das zurückgelassene Grauen findet sie selbst dort.
Als eine Leiche an den Strand geschwemmt wird, ist es Linda die sie als erste findet.

Paul Herzfeld, leitender Rechtsmediziner am Bundeskriminalamt in Berlin, steht vor einer Frauenleiche, im Sektionssaal. Die Frau ist verstümmelt worden, Ober- und Unterkiefer wurden herausgesägt und in ihrem Kopf befindet sich eine Kapsel.
Unbemerkt kann Paul Herzfeld diese entwenden und heimlich öffnen. In jener befindet sich ein Zettel mit einer unbekannten Handynummer und dem Namen “Hannah” - der Name seiner Tochter.

Zur gleichen Zeit steht Linda in ihrem Haus, mit dem Handy der Leiche in ihrer Hand.
Mehrere verpasste Anrufe, von der gleichen Nummer befinden sich auf dem Display, kurzerhand ruft Linda diese zurück und hat Dr. Paul Herzfeld am Apparat.

Nach mehreren Erläuterungen, soll Linda die Leiche ins ansässige Krankenhaus bringen lassen. Dort angekommen hat Paul Herzfeld eine Idee, vielleicht kann Linda eine Leichenbeschauung durchführen und ihm alle Unstimmigkeiten mitteilen … jedoch sieht Linda das ganz anders.

Mein erster Fitzek/Tsokos, die Werbung zum Buch machte es für mich sehr interessant: Was würde wohl geschehen wenn ein Rechtsmediziner an Obduktionsergebnisse gelangen müsste, es aber nur einen Weg zur Leiche geben würde … über einen anderen Menschen?
Der Anfang des Buches ist überaus vielversprechend, doch leider scheinen sich die Autoren zwischendurch in ihrer Geschichten zu verlieren , zum Glück sind die Ausführungen zum Ende hin wieder äußerst spannend.
Die Protagonisten Dr. Peter Herzfeld und die Comiczeichnerin Linda waren mir überaus sympathisch, jeder ist für sich auf seine Art interessant und fesselnd.
Der Prolog des Buches hatte mich zuerst verwirrt, weil er so gar nicht zur Gesichte zu passen scheint, aber zum Ende der Erzählungen hin passt auch diese Szene ins Gesamtwerk.
Sebastian Fitzek und Michael Tsokos scheinen es zu verstehen die Ausführungen ihrer Protagonisten in einer Schnitzeljagd zu verpacken und damit die Spannung ins unermessliche zu steigern .
Leider sind manche Ausführungen mir zu überladen gewesen oder zu unwirklich.
Die Sektionsszenen sind sehr detailgetreu und jagen wahrscheinlich vielen Lesern eine Gänsehaut über den Körper.
Das alles zum Schluss zusammenläuft und dort erst entschlüsselt wird, macht aus dem Buch einen tollen Thriller, nicht spektakulär aber lesbar.
Mein nächster Versuch, ein Buch von Sebastian Fitzek zu lesen, wird nun nicht mehr solange auf sich warten lassen.
Ich hoffe auch euch wird “Abgeschnitten” in seinen Bann schlagen.

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Bewertung von Aenna (www.buecherspleen.blogspot.com) aus Niedersachsen am 10.11.2012 ***** gut
3,5 Sterne


Als der Rechtsmediziner Paul Herzfeld bei der Obduktion einer Frauenleiche eine Kapsel mit Namen und Telefonnummer seiner Tochter findet, bricht für ihn eine Welt zusammen.
Denn schnell wird ihm klar, dass sein einziges Kind Hannah in der Gewalt eines Psychopathen ist.
Dieser legt eine Fährte aus, indem er weitere Tote mit Hinweisen auf Hannahs Verbleib präpariert.
Die nächste Leiche befindet sich auf Helgoland....
doch die Insel wurde aufgrund eines Unwetters evakuiert...
Nur noch wenige Menschen befinden sich dort, unter anderem die Comiczeichnerin Linda, angstbehaftet und beschäftigt mit ihren eigenen Problemen.
Wird sie Paul helfen können?

Nachdem ich bereits im Sommer die XXL-Leseprobe von "Abgeschnitten" gelesen habe, wartete ich voller Ungeduld auf das Erscheinen des Buches.

Nun, da ich es gelesen habe, fällt mir eine Rezension schwer, denn meine Gefühle sind sehr zwiespältig.

Sebastian Fitzek hat gemeinsam mit Michael Tsokos, dem leitenden Rechtsmediziner der Berliner Charité, einen durchaus spannenden Thriller geschrieben...so spannend, dass ich ihn, zugegeben, kaum aus der Hand legen konnte.

Das Autorenduo lässt uns an einer halsbrecherischen Jagd teilnehmen, die bei mir ein großen Kopfkino aktiviert hat, angefangen mit einem Prolog, dessen Bezug zur eigentlichen Handlung lange ein Geheimnis bleibt, bis hin zum, ja, nachdenklichen Finale.

Die Story wird aus der Sicht der unterschiedlichen Protagonisten erzählt, und besonders die Sichtweise des Opfers lässt den Leser nicht mehr los...

Dabei wird mit Brutalität, Blut und Leid nicht gegeizt. Es ist, wie es ist, das sollen wir Leser sehen, das soll uns bewusst werden. Wir sollen nicht wegschauen.

Denn das Buch hat auch eine Botschaft, und wer dies während der Lektüre nicht merkt, tut es spätestens auf den letzten Seiten.

Gerade deshalb finde ich es sehr schade, dass mich die Geschichte dennoch nicht wirklich überzeugen kann, dafür fügen sich die Dinge manchmal etwas zu gut, wirken einige Szenen zu konstruiert.
Natürlich reden wir hier über einen Roman, eine erfundene Geschichte.
Da ist ein wenig Spielraum betreffend der Realitätsgrenzen schon erlaubt...
Trotzdem sollte die Geschichte eine gewisse Glaubwürdigkeit behalten, und die fehlt mir hier leider stellenweise.

Davon abgesehen, hat mir "Abgeschnitten" aber ein paar entspannte (!!!) Lesestunden beschert, was ja auch nicht zu unterschätzen ist.
Wer gut und spannend unterhalten werden will, und wem "American Movie"- Effekte nichts ausmachen, ist mit diesem Thriller gut bedient!


Kurz und knapp:
Durchaus spannend, aber nicht immer glaubwürdig!

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