Canaris / Der Arzt von Stalingrad / Der Fuchs von Paris / Der Stern von Afrika / Der Zweite Weltkrieg - Ursachen und Folgen / Des Teufels General / Die Brücke / Hunde, wollt ihr ewig leben / Rommel ruft Kairo
"Canaris": Spionageabwehrchef Canaris beteiligt sich am
Attentat gegen Hitler. "Des Teufels General": Ein
Luftwaffengeneral gerät in Gewissenskonflikte. "Der Stern von
Afrika": Der Wagemut eines deutschen Jagdfliegers schwindet,
als er sich verliebt. "Der Fuchs von Paris": Ein junger
deutscher Hauptmann, der sich in eine Französin verliebt hat, wird
unfreiwillige Verbindung zur Resistance. "Der Arzt von
Stalingrad": Ein gefangener deutscher Stabsarzt gewinnt im
Lager durch seine Tatkraft den Respekt der Russen. "Hunde,
wollt ihr ewig leben": Im Winter 1942/43 wird die deutsche 6.
Armee von den Russen in Stalingrad eingekesselt. "Rommel ruft
Kairo": Zwei deutsche Agenten sollen in Kairo Pläne der
Festung Tobruk beschaffen. "Die Brücke": Kurz vor
Kriegsende erhalten sieben deutsche Schüler den Befehl, eine
unwichtige Brücke zu verteidigen.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Die Menschen malen sich gern aus, was nach dem Menschen kommt: ein öder Planet, den Maschinen beherrschen, dazwischen manchmal noch ein paar Winzlinge, in denen das Kreatürliche überlebt. Der Held in Shane Ackers Animationsfilm "#9" ist eine Art "Woll-E", ein Android im Pulloverlook und mit Reißverschluss. Er trägt keinen Namen, sondern nur die Nummer 9, kann anfangs nicht sprechen, findet aber dann doch noch weitere Figuren, die sind wir er: animiert auf eine altmodische Weise, Retro-Muppets in einer fast vollständig terminierten Welt. "#9" beruht auf einem Kurzfilm gleichen Namens, Tim Burton hat mitproduziert, und so konnte dieser Solitär des phantastischen Films entstehen, der sich weit in die Reflexion auf das Gattungsschicksal wagt, dabei aber doch auch irgendwie im Kindchenschema steckenbleibt. "#9" zeigt auf jeden Fall, dass in der großen Erzählung von der instrumentellen Vernunft noch viele kleine Erzählungen Platz haben, die da mit Eigensinn dagegenhalten.
Mario Adorf, geboren 1930 in Zürich, Kindheit und Jugend in Mayen in der Eifel, studierte Philologie und Theaterwissenschaften. 1953 - 55 Otto-Falckenberg-Schule in München, bis 1962 an den Münchner Kammerspielen. Theater- und Filmschauspieler. Seitdem ca. 100 Filme im In- und Ausland und Arbeit am Theater. 2006 wurde der Schauspieler und Schriftsteller mit dem "Bambi" geehrt. Deutschlands wichtigster Medienpreis ehrte den renommierten Schauspieler als Multitalent, dem die Verbindung zwischen Hochkultur, Handwerk und Popularität gelingt. Neben seinen Rollen engagiert er sich für die Kultur und den schauspielerischen Nachwuchs.
Hunde wollt ihr ewig leben ist einer der ersten deutschen Antikriegsfilmen. In der damaligen Besetzung: Joachim Hansen, Wilhelm Borchert, Horst Frank, Günther Pfitzmann, Sonja Kraus, gelang es Regisseur Frank Wisbar, mit einem sehr niedrigen Budget, einen sehr anspruchsvollen Film zu drehen. Die Darsteller überzeugten in vollem Umfang, Leid, Ängste, Hunger und Kälte,waren ihre ständigen Begleiter. Als es um das Nackte Überleben geht, versucht jeder auf seine eigenen Art damit umzugehen. Soldaten drehen durch, andere geben sich auf, andere versuchen die Seiten zu wechseln. Besonderst gut gefiel mir die Rolle von Günther Pfitzmann, der einen Soldaten mimte, der kurz vorm verhungern stand. Soviel Leid und Elend. Für die Szenen mit Verwundeten hat Wisbar ausschließlich echte Kriegsversehrte als Statisten eingesetzt. Ein besonderer Film der nie in Vergessenheit geraten sollte.
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