Der junge Paul Bäumer und seine Mitschüler sind in der Oberschule
zu echten deutschen Patrioten erzogen worden. Als der Erste
Weltkrieg ausbricht, melden sie sich voller Enthusiasmus zum Dienst
in der Armee. Doch der Enthusiasmus weicht schnell der
Ernüchterung. Zunächst sind sie während des Drills der Willkür des
sadistischen Unteroffiziers Himmelstoß ausgesetzt. Später müssen
sie an der Westfront die Gräuel der Stellungskämpfe miterleben und
die Sinnlosigkeit des Krieges erkennen.
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Der junge Deutsche Paul Bäumer meldet sich gemeinsam mit seinen
Klassenkameraden während des Ersten Weltkrieges freiwillig an die
Westfront. Die Jungen sind begeistert von der Vorstellung, ihr
Vaterland heldenhaft an der Front verteidigen zu können, das Grauen
und die Sinnlosigkeit des Krieges erkennen sie vorerst noch nicht.
Ihr Enthusiasmus wird lhnen aber schon kurz darauf ausgetrieben.
Schikane durch den Unteroffizier Himmelstoss während der kurzen
Ausbildungsphase und unnötiger Drill, der ihnen in der Gefahr nicht
helfen kann, lassen die Kriegseuphorie schnell schwinden. Schon
nach wenigen Tagen werden Paul Bäumer und seine Klassenkameraden an
die Westfront gebracht. Die Vorstellung eines heldenhaften
Kriegsgeschehens, die die Jungen ursprünglich gehabt hatten, hat
mit der grausamen Wirklichkeit, die sie hier vorfinden, nichts
gemeinsam. Krieg, das begreifen sie schnell, ist das hundertfache
Sterben um sie herum, die Enge der Schützengräben, das beständige
Trommelfeuer, die Gasangriffe und die nächtlichen Patrouillen durch
zerschossene Wälder. Hunger, Nässe und Unbequemlichkeit zeigen
ihnen schnell den Ernst des Krieges. Einzig die entstehende
Kameradschaft unter den Soldaten bietet einen kleinen Lichtblick.
ln dem älteren Soldaten Katczinsky findet Paul Bäumer einen
väterlichen Freund, der ihm überlebenswichtige Ratschläge erteilen
kann.
Bonusmaterial
DVD-Auswertung in zwei untersch. Fassungen: ca. 122 Minuten (TV-Fassung)/ ca. 155 Minuten (Director's Cut), Trailer
Erich M. Remarque, geb. 1898 in Osnabrück, besuchte das katholische Lehrerseminar. 1916 als Soldat eingezogen, wurde er nach dem Krieg zunächst Aushilfslehrer, später Gelegenheitsarbeiter, schließlich Redakteur in Hannover und Berlin. 1932 verließ Remarque Deutschland und lebte zunächst im Tessin/Schweiz. Seine Bücher 'Im Westen nichts Neues' und 'Der Weg zurück' wurden 1933 von den Nazis verbrannt, er selber wurde 1938 ausgebürgert. Ab 1941 lebte Remarque offiziell in den USA und erlangte 1947 die amerikanische Staatsbürgerschaft. 1970 starb er in seiner Wahlheimat Tessin.
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