Kreatives Konfliktmanagement im Gesundheits- und Krankenpflegebereich - Gesunde ZwischenMenschlichkeit (eBook)
Konflikte gibt es überall, wo Menschen sind. Besonders am
Arbeitsplatz wirken sich ungelöste Konflikte und schwelende
Konfliktpotentiale nicht nur auf das Wohlbefinden des Einzelnen
aus, sondern werden rasch zum Kostenfaktor für das gesamte
Unternehmen. Häufige Krankenstände, verminderte Leistungsfähigkeit,
Mobbing, Burnout, hohe Personalfluktuation und Imageverlust sind
nur einige Folgeerscheinungen. Experten aus verschiedenen Bereichen
stellen in diesem Buch speziell auf den Gesundheits- und
Krankenpflegebereich abgestimmte Methoden zur Konfliktbearbeitung
und -prävention vor. Fallbeispiele und Erfahrungsberichte geben
Einblick in die Praxis und zeigen Möglichkeiten, Chancen und
Grenzen von Coaching, Supervision, gewaltfreier nonverbaler und
interkultureller Kommunikation, Mitarbeitergesprächen, Systemischer
Aufstellung, Moderation und Mediation auf. Die Vorstellung des
neuartigen Konfliktlotsenmodells gibt einen Ausblick auf zukünftige
Wege zur kreativen Konfliktbewältigung in diesem speziellen Umfeld.
Lore Wehner hat mehr als 20 Jahre Berufserfahrung in der Pädagogik. Montessori- und Motopädagogin, mobile Tätigkeit als Frühförderin. Seit 2003 als Trainerin in der Erwachsenen- und Elternbildung, sowie im geriatrischen Bereich tätig. Leiterin von Weiterbildungsseminaren für KindergartenpädagogInnen: Entwicklungsbegleitung und Motopädagogik. Spätförderung - Montessori für SeniorInnen und Motogeragogik. Gedächtnistraining mit allen Sinnen. Entwicklung Sensorische Aktivierung für den Altenpflegebereich. Konfliktmanagement, Mediation (eingetragene Mediatorin), Führungskräftetraining und Teamentwicklung
Inhaltsangabe
Copyright Page ... 4 Danksagung ... 6 Table of Contents ... 7 Einleitung ... 10 1. Konflikte ... 13 1.1 Konfliktebenen ... 16 1.2 Konflikte in sozialen Organisationen ... 17 1.3 Häufige Konfliktursachen im Bereich der Gesundheits und Krankenpflege ... 18 1.4 Signale für das Vorhandensein von Konflikten ... 19 1.5 Eskalationsstufen eines Konfliktes ... 20 1.6 Merkmale und Auswirkungen der einzelnen Eskalationsstufen ... 22 1. Verhärtung ... 22 2. Debatte ... 23 3. Taten statt Worte ... 23 4. Images und Koalitionen ... 23 5. Gesichtsverlust ... 23 6. Drohstrategien ... 24 7. Begrenzte Vernichtungsschläge ... 24 8. Zersplitterung ... 24 9. Gemeinsam in den Abgrund ... 25 1.7 Veränderungen im inneren und äußeren Verhalten ... 25 1.8 Konflikte und Bedürfnisorientiertheit ... 27 1.9 Förderliche Grundhaltungfür eine aktive Konfliktarbeit ... 29 1.10 Konfliktkosten ... 32 1.11 Neue Wege als Schlüssel zur Veränderung ... 33 2. Grundlagender Kommunikation ... 36 2.1 Ausgangssituation ... 36 2.2 Wesentliche Fragestellung(en) ... 37 2.3 Kommunikation - was ist das? ... 38 2.4 Ein"Gesamtmodell" der Kommunikation ... 40 2.5 Das Modell der sektoralen Spezialisierung ... 42 2.6 Die "Weltformel" ... 43 2.7 Führungskräfte ... 48 2.8 Professionelle Hilfe ... 49 3. Aktives Zuhören ... 50 1) Beziehung ... 51 2) Inhalt ... 51 3) Gefühle ... 52 3.1 Hilfreiche Techniken beim aktiven Zuhören ... 52 1. Paraphrasieren ... 52 2. Förderliche Fragetechniken ... 52 Zirkuläre Fragen ... 53 Klärende Fragen ... 53 3.2 Zusammenfassung ... 54 4. Gewaltfreie Kommunikation ... 55 5. Interkulturelles Konfliktmanagement ... 64 5.1 Interkulturelle Kommunikation im Pflegebereich ... 67 5.2 Wissen nützt, wenn Handlung folgt ... 69 6 Erfahrungsbericht Interkulturelle Pflegeteams ... 70 7. Mitarbeitergespräche ... 74 7.1 Mitarbeitergespräche im Bereich pflegender Berufsgruppen ... 75 7.2 Nutzenvon Mitarbeitergesprächen für Mitarbeiter, Führungskräfte und Unternehmen ... 76 Fürdie Führungskraft ... 76 Für das Unternehmen ... 77 7.3 Mitarbeitergespräche im Kontext der Unternehmenskultur ... 77 7.4 Durchführen von Mitarbeitergesprächen ... 79 Vorbereitung ... 79 Checkliste für Führungskräfte ... 79 Vorbereitung in Hinblick auf die Arbeitsleistung: ... 79 Vorbereitung in Hinblick auf die Zusammenarbeit mit Ihnen als Führungskraft: ... 80 Vorbereitung in Hinblick auf die Zusammenarbeit imTeam: ... 81 Vorbereitung in Hinblick auf die Zusammenarbeit mit Patienten, Klienten, Bewohnern: ... 81 Organisatorische Vorbereitung: ... 82 Inhaltliche Vorbereitung: ... 82 Ablaufeines Mitarbeitergespräches ... 82 Gesprächsfördernde und gesprächshemmende Faktoren ... 84 7.5 Feedback ... 85 7.6 Lobund Anerkennung im MAG ... 87 7.7 Kritik im MAG ... 88 7.8 Nachbereitung und Reflexionvon MAG ... 91 8. Supervision und Coaching ... 92 8.1 Kennzeichen von Supervision und Coaching ... 94 8.2 Vorgehensweisen in Coaching und Supervision ... 96 8.3 Ausgewählte Methoden in Supervision und Coaching ... 98 8.4 Implementierung von Coaching und Supervision in sozialen Einrichtungen ... 100 8.5 Ablauf einer Einheit in Supervision und Coaching ... 102 8.6 Beispieleausder Praxis ... 105 8.7 Coaching in einem Konfliktfall mit Angehörigen ... 107 8.8 Erfahrungsbericht Coaching ... 110 9. Moderation ... 112 9.1 Was ist Moderation? ... 112 9.2 Einsatzbereiche der Moderation in sozialen Organisationen ... 114 Mögliche Einsatzgebiete der Konfliktmoderation: ... 114 Aufgaben eines Moderators ... 115 Weitere Aufgaben eines Moderators im Überblick zusammengefasst: ... 116 9.3 Interner oder externer Moderator? ... 116 9.4 Wichtige Punkte, die zum Gelingen einer Moderation beitragen ... 117 Kommunikationsregeln ... 118 9.5 Moderationstechniken ... 119 9.6 Der Werkzeugkoffer ... 120 Materialien im Werkzeugkoffer des Moderators: ... 120 Flipcharts und Pinnwände: ... 120 Packpapier: ... 121 Stifte und Marker: ... 121 Themen-und Kommentarkarten: ... 121 Der kleine Kreis: ... 122 Der große Kreis: ... 122 Reißzwecken bzw. Pinnnägel: ... 122 Kleber und Klebebänder: ... 122 9.7 Ablauf einer Moderation ... 123 9.8 Einige effiziente Moderationsmethoden im Überblick ... 123 1. Brainstorming ... 123 2. Mindmap ... 124 3. Pro- und Contra-Fragen ... 125 4. Ergebnisliste ... 125 S. World Cafe ... 126 6. Kartenabfrage ... 126 7. Skalen ... 127 9.9 Wichtige Punkte für eine gelungene Moderation ... 127 9.10 Die meist begangenen Fehlerin der Moderation ... 128 9.11 Analyse einer Moderation ... 128 Selbstanalyse für Moderatoren ... 128 Selbstanalyse der Gruppe: ... 129 9.12 Beispielfür eine Moderation im Pflegebereich ... 129 Ablaufder Moderationseinheit: ... 129 10. Mediation ... 131 10.1 Was ist Mediation? ... 131 10.2 Einsatzmöglichkeiten und Grenzen der Mediation ... 132 10.3 Die Rolle des Mediators ... 133 10.4 Wie findet man einen geeigneten Mediator? ... 134 10.5 Interner oder externer Mediator? ... 135 10.6 Ablauf einer Mediation ... 136 10.7 Grundsätze der Mediat ion in Unternehmen ... 136 10.8 Der lösungsorientierte Beratungsansatz ... 137 1. Ressourcenorientiertheit ... 137 2. Lösungen konstruieren statt Probleme analysieren ... 138 3. Nuranstehende Probleme lösen ... 138 4. Alternative Verhandlungsmethoden entwickeln: ... 138 10.9 Beispiel für eine Mediation ausdem Pflegebereich ... 138 10.10 Zusammenfassung Mediation in sozialen, pflegenden Einrichtungen ... 141 10.11 Erfahrungsbericht: Mediation im Krankenhaus ... 141 Organisationale Einbindung ... 142 Wie kommt es bei Konflikten zur Entscheidung für Mediation? ... 143 Wie läuft der Weg vom Konflikt bis zum Beginn von Mediation? ... 143 Beispiele für Konflikte, die mit Hilfe der Mediation bearbeitet werden können. ... 145 Zusammenfassung, Ausblick ... 146 11. Systemische Aufstellungen ... 146 11.1 Systemisches Denken ... 146 11.2 Wasist ein System? ... 147 11.3 Wer gehört zu einem System? ... 147 11.4 Systemische Grundprinzipien ... 148 Konfliktstoff im Rucksack und seine Auswirkungen auf das System ... 148 11.5 Was ist eine Aufstellung? ... 149 Anwendung und Vorteile ... 150 1. Diagnose ... 150 2. Lösungsfokussierung ... 150 11.6 Hilfreiche Rituale und Lösungsansätze ... 151 11.7 Besondere Anforderungen im Pflegebereich ... 152 11.8 Beispiele aus der Praxis ... 154 1. Einzelaufstellung zum Thema Vertrauen ... 154 2. Aufstellung zum Thema Glaubenssätze ... 156 3. Aufstellung zum Thema Klarheit und Entscheidungen ... 161 4. Symptomaufstellung ... 163 Barbaras Aufstellung: ... 164 11.9 Zusammenfassung ... 167 12. Übersicht bekannter Interventionsformen und deren Einsatzgebiete ... 169 13. Konfliktlotsen in sozialen Organisationen ... 171 13.1 Was ist ein Konfliktlotse? ... 173 13.2 Wer kann Konfliktlotse werden? ... 174 13.3 Die Aufgaben und Funktionen des Konfliktlotsen im Unternehmen ... 175 13.4 Vorteile eines innerbetrieblichen Konfliktlotsen ... 175 13.5 Vorschläge zur Implementierung von Konfliktlotsen in sozialen Organisationen ... 176 13.6 Ausbildung zum Konfliktlotsen ... 177 Weiterführende Literatur ... 178 Die Autoren ... 179 Gastautorinnen ... 181
Inhaltsangabe
1. Einleitung 2. Konflikte 2.1. Allgemein (Eskalationsstufen, Konflikte, Bedürfnisorientiertheit) 2.2. Konflikte in sozialen Organisationen 2.3. Konfliktursachen und Konfliktpotenziale im Bereich pflegender Berufsgruppen 2.4. Folgen von ungelösten Konflikten am Arbeitsplatz 2.5. Burnout 3. Kommunikation 3.1. Allgemein (Grundhaltung, vier Seiten einer Nachricht, verbale und nonverbale Kommunikation) 3.2. Nonverbale und Interkulturelle Kommunikation 3.3. Modell der gewaltfreien Kommunikation 4. Konfliktlösungs- und präventionsmodelle für den Pflegebereich 4.1. Mitarbeitergespräche 4.2. Coaching 4.3. Supervision 4.4. Einsatz von Konfliktlotsen 4.5. Moderation 4.6. Mediation Anhang mit Serviceteil und Interviews
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