Der Case Manager steht als Vermittler im Spannungsfeld zwischen
Kosten- und Qualitätsorientierung im Krankenhaus. Die
diagnosebezogenen Fallpauschalen (G-DRGs) sollen Kosten senken, die
Verweildauer der Patienten soll sich verkürzen ¿ bei gleichbleibend
hoher Qualität. Ein Case Manager kann die Versorgungsleistungen der
einzelnen Akteure gezielt koordinieren und dem so genannten
Drehtüreffekt, der durch die kürzere Verweildauer der Patienten
begünstigt werden könnte, vorbeugen. Das Klinikum der Universität
Köln beschäftigt sich seit Beginn 2003 als erste Klinik der
Maximalversorgung in Deutschland intensiv mit dem Case Management.
Dieses Kölner Modell wird auf Klinikebene und in der Diskussion mit
nationalen Fachgremien wie der Deutschen Gesellschaft für Care und
Case Management e.V. (DGCC) ständig weiter entwickelt. Es liegt
hier erstmals in Buchform vor.
Dipl.-PM (FH) René Bostelaar ist Pflegedirektor und Mitglied des Vorstands des Klinikums der Universität zu Köln. Er ist Case Management Ausbilder (DGCC) und Koordinator der DGCC-Fachgruppe CM im Handlungsfeld von Gesundheit und Pflege, Mitglied im Vorstand der DGCC und Mitglied im Beirat der ICW. Dr. Rudolf Pape ist Pflegewissenschaftler am Klinikum der Universität zu Köln. Er ist Case Management Ausbilder (DGCC) und Tutor in der CM Weiterbildung. "Mit Case Management lassen sich die Prozesse optimieren und die Kosten effizient managen. Dies verlangt eine neue Orientierung der gesamten Einrichtung. Die Uniklinik Köln hat sich dieser Herausforderung gestellt und lässt mit diesem Buch andere an ihrem Weg teilhaben." Pflegezeitschrift