Wie sehr liebst du mich?
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Wie sehr liebst du mich?

Regie: Blier, Bertrand; Darsteller: Bellucci, Monica; Campan, Bernard; Depardieu, Gérard; Darroussin, Jean-Pierre; Baer, Edouard; Rahouadj, Farida; Forestier, Sara; Vuillermoz, Michel; Rollin, François; Buch: Blier, Bertrand; Kamera: Catonné, François;
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Wie sehr liebst du mich?

Francois, langweilig und mit Halbglatze, aber auch einem Lottogewinn ausgestattet, geht auf Streifzug durchs Pariser Rotlichtviertel Pigalle. Dort entdeckt er die dralle Prostituierte Daniela und bietet ihr an, für 100.000 Euro pro Tag bei ihm einzuziehen. Überraschend sagt sie zu, und vor Freude bricht er daraufhin zusammen. Also päppelt die Schöne der Nacht ihn auf, ehe sie sich wieder an den Bordstein stellt, weil ihr Zuhälter wütend auf dem Plan erscheint. Da fängt Ex-Weichei Francois doch tatsächlich an um sie zu kämpfen. Der Franzose Bertrand Blier, bekannt für seine provokanten Storys über Sexualität im allgemeinen und Weiblichkeit im besonderen ("Zu schön für Dich!"), hat hier eine etwas unentschlossene Mixtur aus Liebesgeschichte und Gesellschaftskritik abgeliefert. Dafür kann die routinierte Inszenierung mit jeder Menge Schauwerten aufwarten, allen voran freilich die Darstellung der Daniela durch die großartig sinnliche Monica Bellucci. Anhänger intelligent-heikler Unterhaltung werden sicherlich einen (verstohlenen) Blick riskieren.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Monica Bellucci – der schönste Italien-Export seit Sophia Loren – betört als fleischgewordener Männertraum den bis dahin etwas unauffälligen Angestellten François (Bernard Campan) und wirbelt mit italienischem Temperament dessen gesamtes Leben gehörig durcheinander! Als dann auch noch Charlie (Gérard Depardieu) auf der Bildfläche erscheint, ist das (Gefühls)Chaos perfekt ... Daniela arbeitet in einer schummrigen Nachtbar im Pariser Rotlichtviertel Pigalle, ihre Schönheit lässt jedem Kunden den Atem stocken. Für 150 Euro und eine Fla¬sche Champagner ist ihre Gunst zu haben, zumindest für kurze Zeit. François dagegen mit seinen etwas zu groß geratenen Ohren und der beginnenden Glatze ist nicht gerade der Typ, auf den Frauen normalerweise fliegen. Das Attraktivste an ihm ist vermutlich der Lottogewinn, von dem er Daniela berichtet – er hat das große Los gezogen! François möchte mit Daniela nicht nur ein paar entspannende Stunden verbringen, er hat ande¬res im Sinn. Er schlägt ihr einen Deal vor: Er bietet ihr 100.000 Euro im Monat, wenn sie mitkommt, um mit ihm zu leben – solange das Geld reicht. Ein Vorschlag, dem die schöne Italienerin nicht widerstehen kann. Doch schon auf der steilen Treppe in sein Apartment fangen die Komplikationen an: François, der ein Herzleiden hat, bricht zusammen. Sein Arzt und Freund André verordnet ihm Ruhe, keine Anstrengung und gesunde Ernährung – und ganz gewiss nicht Pasta, Rotwein und Amore. An dieses Rezept halten sich die beiden Turteltauben bei einem Wochenende am Meer natürlich nicht! Als Daniela kurz darauf erkrankt und André konsultiert wird, erweist sich allerdings ausgerechnet dessen Herz beim Anblick von Danielas zur Untersuchung entblößten Oberkörpers als zu schwach ... François und Daniela, die Hure und der Angestellte, versuchen ein Leben unter neuen Prämis¬sen – kein leichtes Unterfangen! Im Büro wundern sich die Arbeitskollegen über den sonst so schüchternen François, der plötz¬lich Selbstbewusstsein ausstrahlt. Daniela zieht es nach einigen Tagen als Hausfrau in ihr altes Milieu zurück. Als François sie dort sucht, kommt es zum Streit, Daniela ge¬steht ihm, dass es einen anderen Mann in ihrem Leben gibt: Charlie, ihr krimineller Freund und Zuhälter. Dennoch entscheidet sie sich für François. Zurück im Apartment beschwert sich die attraktive Nachbarin tempe¬ramentvoll über den Lärm beim Liebesspiel. Wer so laut stöhne, empfinde nichts, hält sie Daniela vor, und Francois muss eingreifen, um zu verhindern, dass die Rivalinnen aufeinan¬der losgehen. Dann taucht zu allem Überfluss auch noch Charlie auf. So einfach lässt er sich nicht abservieren! Er vermisst „seine“ Daniela und verlangt von François eine Verlustentschädigung von vier Millionen Euro. Als der ablehnt, packt Daniela ihre Sachen und kehrt zu Charlie zurück. Doch die Dinge haben sich verändert. Da¬niela hat die Liebe kennen gelernt und verlangt nach Zärtlichkeit und Aufmerksamkeit. Dem irri¬tierten Charlie bleibt nichts anderes übrig, als sie gehen zu lassen. Als sie mit ihren Siebensachen in die Mansardenwohnung zurückkehrt, erlebt Daniela eine Überraschung: François hat sich schnell getröstet, ausgerechnet mit der Nachba¬rin. Doch kleinlich ist eine Frau wie Daniela nicht. Zwar macht sie François eine Szene, als sie erfährt, dass es gar keinen Lottogewinn gibt, aber im selben Moment hat sie ihm auch schon verziehen. Er hat geblufft, um sie zu erobern! In Zukunft muss also ein Angestellten¬gehalt zum Leben reichen. Aber vielleicht gibt es ja noch andere Einkunftsmöglichkeiten, François’ Freunde verzehren sich nach seiner schönen Frau ... Frivole Liebesgeschichte – treffsicher besetzt mit Monica Bellucci, Gérard Depardieu und Bernard Campan.

Bonusmaterial

Making Of Deutscher Original-Kinotrailer Fotogalerie Informationen zu Cast & Crew Trailer zu weiteren Kinofilmen auf DVD


Produktinformation

  • Hersteller: Concorde
  • EAN: 4010324025388
  • Best.Nr.: 22487799
  • Artikeltyp: Film
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 7. Februar 2007
  • Sprachen: Deutsch, Französisch
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Untertitel: Deutsch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:2, 35/16:9
  • Tonformat: Dolby Surround
  • Gesamtlaufzeit: 90 Min.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 31.08.2006

Zur Kasse, Schätzchen
Hurenglück: Bertrand Bliers durchtriebener Film "Wie sehr liebst du mich?"

Ein Nachtclub am Pigalle. Ein Mann nähert sich dem Schaufenster, in dem eine von Neon eingerahmte Frau im Pelz sitzt, und ein Saxophon haucht seine Töne dazu. Der Mann (Bernard Campan) betritt schüchtern den Club, die Frau (Monica Bellucci) setzt sich dazu, und kaum, daß sie ihn begrüßt hat, fragt er hastig, wieviel es bei ihr koste. Hundertfünfzig. Und er müsse im Séparée eine Flasche Champagner bestellen: noch mal hundertfünfzig. Und während man sich noch fragt, ob ihm das wohl zu teuer ist, bietet er hunderttausend. Im Monat. Sie fragt, wofür. Er sagt, um mit ihm zu leben, solange das Geld reicht. Er habe im Lotto gewonnen. Sie willigt ein. Aber als sie ins Taxi steigt, wird ihr doch mulmig, und sie sagt: Sie wolle einen Vorschuß. Und sie wolle gut behandelt werden. Und mit zarten Händen angefaßt werden. Der Mann stimmt allem zu, und als er später hinter ihr die Treppe hochgeht, bekommt er einen Schwächeanfall. Das Herz. Als könnte es sein Glück nicht fassen.

Ein wunderbarer Anfang, der die Ungeniertheit des Angebots kontert …

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Im Pariser Rotlichtviertel Pigalle, wo es trotz käuflicher Liebe früher auch mal romantisch zugegangen sein soll, geht Daniela (Monica Bellucci) dem ältesten Gewerbe der Welt nach. Als sie mal wieder am Fenster sitzt und auf Freier wartet, betritt ein ziemlich langweiliger Typ die Bar und fragt nach dem Preis, zuckt bei 150 Euro und einer Flasche Champagner nicht zusammen, sondern macht ihr ein anderes unmoralisches Angebot. Für 100.000 Euro im Monat soll sie mit ihm leben, solange sein Lottogewinn reicht.

Die schöne Italienerin zieht noch am selben Abend bei ihm ein. Aus Lebensfrust wird Lebenslust, und etwas Lebensart lernt Francois (Bernard Campan) so ganz nebenbei. Es scheint, als sei die Liebe ausgebrochen. Doch nach einigen Tagen verfällt die frisch gebackene Hausfrau wieder der Macht der Nacht und auch ihr Freund und Zuhälter (Gérard Depardieu) meldet Ansprüche und Geldforderungen an.

Vollweib für Fantasien

Liebe, Verführung, Abhängigkeit - Themen, die Bertrand Blier gerne behandelt und mit Geld, Sex und Macht verknüpft. Wenn dann noch Monica Bellucci die Rolle auf den wohlgeformten Leib geschrieben wird, sind Altherrenfantasien keine Grenzen gesetzt.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

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