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Weil die Schriftstellerin Frances nach ihrer Scheidung unter einer Schreibblockade leidet, schicken ihre lesbischen Freundinnen sie kurzerhand auf eine Erholungsreise nach Italien. Dort verliebt sich die attraktive Enddreißigerin in ein renovierungsbedürftiges Häuschen und kauft es kurzerhand Allein, in einem fremden Land, dessen Sprache sie nicht spricht, stößt die verwöhnte New Yorkerin schnell an ihre Grenzen. Da trifft es sich gut, dass es in Italien nicht nur ansehnliche, sondern auch durchaus hilfsbereite Männer gibt. Schritftstellerin Frances Mayes ist seit ihrer Scheidung depressi…mehr

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Produktbeschreibung

Weil die Schriftstellerin Frances nach ihrer Scheidung unter einer Schreibblockade leidet, schicken ihre lesbischen Freundinnen sie kurzerhand auf eine Erholungsreise nach Italien. Dort verliebt sich die attraktive Enddreißigerin in ein renovierungsbedürftiges Häuschen und kauft es kurzerhand. Allein, in einem fremden Land, dessen Sprache sie nicht spricht, stößt die verwöhnte New Yorkerin schnell an ihre Grenzen. Da trifft es sich gut, dass es in Italien nicht nur ansehnliche, sondern auch durchaus hilfsbereite Männer gibt.

Schritftstellerin Frances Mayes ist seit ihrer Scheidung depressiv und leidet unter einer Schreibblockade. Vom regnerischen San Francisco zieht es sie kurzerhand ins Land wo die Zitronen blüh'n.

Als sie mit der aufgekratzten Gay-Gruppe durch die Toskana fährt, verliebt sie sich auf den ersten Blick in eine verwunschene Villa, die sie auch sofort kauft.

Mit Hilfe von polnischen Arbeitern und einem nachbarlichen Immobilienmakler wird aus dem Gemäuer ein Juwel.

Und als ihr dann noch ein knackiger Italiener über den Weg läuft, scheint die Sonne nicht nur am Himmel, sondern auch in Frances' Herzen.

Diane Lane zieht alle schauspielerischen Register von Melancholie und Einsamkeit bis hin zur glückstrahlenden Frau, die mutig ihr Leben umkrempelt und schließlich die Chance auf die Liebe ergreift.

Mit einem überraschenden Twist endet diese gefühlvolle Komödie von Regisseurin und Autorin Audrey Wells, die Lust macht auf laue Sommernächte, Vino Rosso, Spaghetti und Amore all'arrabbiata.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Bonusmaterial

Audiokommentar, Making of, Nicht verwendete Szenen
  • Produktdetails
  • EAN: 4011846017516
  • Best.Nr.: 12908313
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 12.08.2004
  • Hersteller: Walt Disney Studios
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Italienisch, Türkisch
  • Untertitel: Deutsch, Türkisch, Arabisch, Spanisch, Italienisch, Französisch, Englisch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:1, 85/16:9
  • Tonformat: Dolby Digital 5.1
  • Gesamtlaufzeit: 108 Min.

Autorenporträt

Frances Mayes hatte bereits zahlreiche Reise- und Kochbücher verfasst, als ihr erstes Toskana-Buch 'Das Paradies heißt Bramasole' ein Welterfolg wurde. Sie lebt abwechselnd in San Francisco und Cortona und schreibt an ihrem ersten Roman.

Rezensionen

Besprechung von 17.04.2004
Pasta und Amore: "Unter der Sonne der Toskana", ein Film von Audrey Wells mit Diane Lane

Diane Lane gehört zu jenen Schauspielerinnen, die jahrelang unterschätzt wurden, bis sie plötzlich in "Untreu" die Aufmerksamkeit bekam, die schon längst verdient gehabt hätte. Der Film erzählte von einer Frau, die eine Affäre hat, und obwohl das eigentlich nicht der Stoff ist, mit dem man Oscar-Nominierungen erringt, besaß die Art, wie Diane Lane von ihrer Erregung erfüllt schien, etwas so Ungekünsteltes, daß sie tatsächlich nominiert wurde. Und sei es nur wegen dieser einen Szene, in der sie im Zug heimfährt und sich alle Begierde und Scham über die vergangenen Stunden mit ihrem Liebhaber in ihrem Gesicht widerspiegeln. Von dieser Transparenz lebt auch "Unter der Sonne der Toskana" - aber auch nur davon.

Anders als in "Untreu" ist es diesmal Diane Lane, die betrogen wird, und sie erfährt es, als sie auf einer Buchpräsentation einem Mann begegnet, dessen Roman sie in einer Besprechung als Altmännerprosa eines Schürzenjägers kritisiert hat. Der Autor sagt nur: "Fragen Sie mal Ihren Mann!" Es folgen Scheidung, Papierkrieg, Auszug, doch das Drama wird ausgespart. Der Mann behält das Haus, und was sie mitnimmt, paßt in eine kleine Kiste. Zum Abschied schüttet Frances im Flur eine Blumenvase aus, eine wunderbar ohnmächtige Geste, deren Treffsicherheit der Film ansonsten leider nicht wiederholt.

Sie kommt in einem Apartmenthaus unter, in dem sich all Verlassenen der Stadt wiederzufinden scheinen, deren Heulen man nachts durch die Wände hört. Ehe sich Frances dort lebendig begraben läßt, schenken ihre Freundinnen ihr eine Reise mit einer Schwulengruppe in die Toskana, wo sie sich in eine Villa verliebt, die sie kurzerhand einem deutschen Paar aus der Toskanafraktion vor der Nase wegschnappt. Der Hauskauf in Europa ist in der amerikanischen Literatur fast ein eigenes Genre, so wie einst die Amerikaner in Paris, und ähnlich genrehaft verfährt die Regisseurin Audrey Wells im Verlauf des Films.

Alles wird nach Rezept zum Einheitsbrei verkocht: der Liebhaber, der sehr zartfühlend ist, die Landsmännin, die sich für Anita Ekberg hält, die polnischen Schwarzarbeiter, die ungeschickt, aber herzensgut sind, die gastfreundliche Familie - immer wieder Pasta und Amore, alles wie aus dem Bilderbuch. Neu ist immerhin die schlüpfrige Geste, mit der ein Casanova die Amerikanerin bei Tisch anmacht, indem er mit dem Finger Olivenöl auf seinen Lippen verstreicht, aber extra vergine.

Was dem Film an Einbildungskraft fehlt, muß Diane Lane ausgleichen, und man sieht ihr auch gerne dabei zu, weil man spürt, daß sie eine Schauspielerin ist, die sich vor der Kamera wohl fühlt. Aber dann ertappt man sich bei der Frage, wie sie es schafft, morgens mit einer einzigen Geste ihre ungekämmten Haare zu einer Frisur zu bändigen, die wirklich fabelhaft aussieht. Und das ist wirklich nicht die Sorte Frage, die bei so einer Geschichte im Vordergrund stehen sollte.

malt

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Trotz der etwas dünn geratenen Story sorgt Augenweide Diane Lane ("Untreu") mit einer hinreißenden darstellerischen Leistung für sommerliche Gefühle und beste Stimmung. Dabei verantwortet "Lügen haben lange Beine"-Autorin Audrey Wells Produktion, Buch und Regie, hält die Zügel fest in der Hand und beweist einmal mehr ihr Gespür für typisch weibliche Befindlichkeiten. Mit traumhaften Italienbildern und einem flotten Italo-Soundtrack versehen, sollte dieser schwungvolle Abruzzen-Trip vor allem die Damenwelt begeistern.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
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