Ein naiver US-Tourist erfährt an einer Metro-Station, dass man
nicht ungestraft mit einer Pariserin flirtet; ein nicht mehr ganz
junges Ehepaar will wieder etwas Pep in sein verwaistes Sexleben
bringen; eine Südamerikanerin aus der Banlieue gibt ihr Baby in der
Krippe ab, um sich bei einer vornehmen Familie um ein etwa
gleichaltriges Kind zu kümmern; ein Blinder wird von seiner
Freundin verlassen, während auf dem Friedhof Père Lachaise Oscar
Wilde zum Leben erwacht und einen Mann vor einem folgenschweren
Fehler bewahrt. In 18 Kurzfilmen werfen international hoch
angesehene Filmemacher wie Tom Tykwer, die Coen-Brüder oder Alfonso
Cuarón einen sehr persönlichen Blick auf die Seine-Metropole. Dabei
entsteht nicht nur eine facettenreiche Hommage an die französische
Lichterstadt, sondern auch ein Hohelied auf die Liebe in all ihren
Spielarten, ob theatralisch oder flüchtig, homo oder hetero. Der
mit Stars wie Juliette Binoche, Elijah Wood oder Willem Dafoe
gespickte Episodenfilm wird Filmkunst-Freunde und Paris-Anbeter
verzaubern.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
18 Film-Miniaturen aus einer ganz besonderen Stadt. 21
Meisterregisseure aus aller Welt erzählen ihre ganz eigenen, sehr
persönlichen Geschichten aus und über Paris. Da fragt sich ein Mann
gerade, warum er nicht die Liebe fürs Leben findet, als sie ihm
plötzlich buchstäblich vor die Füße fällt. In einer Metro-Station
wird ein ahnungsloser amerikanischer Tourist in die eifersüchtigen
Spielchen eines schrägen Paares verwickelt. Ein alterndes Ehepaar
versucht, sein brachliegendes Sexleben aufzupeppen. Auf dem
Friedhof Père Lachaise erwacht Oscar Wilde zum Leben und bewahrt
einen Mann davor, den Fehler seines Lebens zu begehen. Ein
geschiedenes Paar ergeht sich im Bistro in Sarkasmen, unterdessen
wird ein blinder junger Mann von seiner Freundin verlassen. Und
dann streunen auch noch Kiffer, Vampire und chinesische
Hairstylistinnen durch die Stadt... Paris, die Stadt der Liebe.
Hier gibt es keinen Ort, an dem sie nicht in der Luft läge: In Bars
und Cafés, unter dem Eiffelturm, sogar in den U-Bahnschächten tief
unter den Straßen. PARIS, JE T'AIME lädt Sie ein, diese Stadt,
um die sich so viele Geschichten ranken, von einer neuen Seite zu
entdecken, und nicht nur von einer... So vielfältig wie Paris
selbst, präsentiert dieser Film ein Kaleidoskop an Eindrücken von
einer der romantischsten Metropolen der Welt. 18 Geschichten,
erzählt von 21 internationalen Regisseuren aus 18 unterschiedlichen
Blickwinkeln, allesamt um das ewige Thema der Liebe kreisend:
Mutterliebe, junge Liebe, unerwartete Liebe, Liebe auf den zweiten
Blick, vergangene Liebe, unerwiderte Liebe, grausame Liebe...
Gedreht in 18 Pariser Arrondissements fügen sich die einzelnen
Episoden zu einem Gesamtkunstwerk voller Dramatik, Lust und
Leidenschaft zusammen. Starregisseure wie Joel & Ethan Coen,
Wes Craven, Tom Tykwer, Alfonso Cuarón, Walter Salles, Christopher
Doyle und Gus Van Sant sowie Gérard Depardieu entführen den
Zuschauer in ein Paris, das nichts mit der Postkarten-Metropole zu
tun hat, die wir zu kennen glauben. Ein Paris, in dem verschiedene
Schichten, Generationen und Kulturen aufeinander treffen. Nicht
weniger illuster als der Kreis der Macher sind die Schauspieler,
die sich in diesem poetisch-tollkühnen Paris-Reigen versammeln:
Natalie Portman, Juliette Binoche, Bob Hoskins, Fanny Ardant,
Elijah Wood, Steve Buscemi, Nick Nolte, Gena Rowlands, Maggie
Gyllenhaal und Willem Dafoe, um nur einige zu nennen.
Heiße Flirts am Montmartre, romantische Spaziergänge an den Ufern der Seine, schnuckelige kleine Hotels - wer denkt da nicht an die Liebe? 21 internationale Filmemacher und jede Menge Stars wandeln auf den Spuren derjenigen, deren Herz heftig pocht oder blutet und streifen dabei durch 18 Arrondissements, für jedes durften sie sich fünf Minuten nehmen.
Tom Tykwer erzählt brillant von vergangener Leidenschaft mit Natalie Portman als junger Frau, die ihrem blinden Freund per Telefon den Laufpass gibt und bei ihm eine Krise auslöst, Elijah Wood erlebt eine ungewöhnliche Romanze mit einem Vampir, Nick Nolte turtelt mit einem blutjungen Mädchen, Gena Rowlands und Ben Gazzara lügen sich trotz Scheidung bei einem Gläschen "vin rouge" die Hucke voll. Ein Amerikaner in Paris ist Steve Buscemi, der völlig irritiert an ein ausgeflipptes Pärchen gerät - eine der witzigsten Episoden.
Klein und fein
Der muntere Reigen an kleinen und feinen Geschichten, die die Klischees von der "Stadt der Liebe" vertiefen und manchmal auch zerschlagen, ist nicht nur etwas für Pariskenner, sondern für alle, die ihre Gefühle nicht auf Eis legen. Es liegt Lust in der Luft bei dieser cineastischen Tour durch die französische Metropole. Einatmen!