Statt der vermuteten Magenverstimmung attestiert man der jungen Ann
nach einem Schwächeanfall im Krankenhaus Gebärmutterhalskrebs im
Endstadium. Gelassen nimmt die zweifache Mutter die Nachricht
entgegen und macht sich - ohne irgend jemandem Bescheid zu geben -
daran, in den verbleibenden Wochen ihre Hinterlassenschaft zu
regeln. So nimmt sie für ihre Töchter Gratulationen bis zu deren
18. Geburtstag auf, besucht noch einmal ihren Vater im Gefängnis,
sucht ihrem Mann eine neue Frau und hat Sex mit einem anderen...
Was nach einem anstrengenden Tränendrüsen-Kitzler klingt, ist in
Wahrheit ein fast fröhlich stimmendes Drama mit der herausragenden
Hauptdarstellerin. Sarah Polley ("Dawn of the Dead"). Sie
verleiht ihrer Sterbenskranken eine mitreißende Pragmatik und
funktioniert als fürsorgliche Mutter und liebende Ehefrau ebenso
wie als attraktive Verführerin. Die junge Hispano-Kanadierin Isabel
Coixet verantwortete Regie und Skript, Stars wie Amanda Plummer
("Pulp Fiction") und Mark Ruffalo ("Flight
Girls") überzeugen in Nebenrollen.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Als der Arzt Ann eröffnet, sie habe Gebärmutterkrebs und nur noch
einige Monate zu leben, nimmt die Hausfrau, zweifache Mutter und
Trailer-Bewohnerin die Nachricht mit unnatürlicher Ruhe entgegen
und teilt das tödliche Geheimnis mit niemandem. Sie erstellt
stattdessen eine Liste mit Wünschen, die sie sich noch erfüllen
will: Sie schreibt Geburtstagsbriefe für den 18. ihrer Kinder,
besucht ihren Vater im Gefängnis, sucht nach einer Nachfolgerin für
ihren Mann und erfährt zum ersten Mal echte Liebe.
Bonusmaterial
- Making Of - Interviews mit Cast & Crew - Trailer
Was tun, wenn man nur noch wenige Monate zu leben hat? Die 23-jährige Ann ist geschockt, als ihr der Arzt die tödliche Diagnose stellt: Sie hat Gebärmutterkrebs und keine Hoffnung auf Heilung.
Doch statt in ein tiefes Loch zu fallen, macht sie eine Liste von Wünschen, die sie sich noch erfüllen will, und Dingen, die noch zu regeln sind. Ihr Todesurteil behält sie jedoch für sich.
Die Ehefrau und Mutter zweier Kinder will ein Stück Leben auskosten, bis zur Neige. Sie will ihren Vater im Gefängnis besuchen, eine neue Frau für ihren arbeitslosen Ehemann finden und selbst mit einem wildfremden Mann wahre Leidenschaft genießen. Und wie das Schicksal es will, trifft sie den Mann ihrer Träume.
Leises Ende
Wenn ein Film an die Nieren geht, dann dieses stille Meisterwerk von Isabel Coixet. Sarah Polley spielt mehr als 100%ig die Frau, die leise Abschied nimmt vom Leben, die sich noch einmal Gefühlen hingibt, die aufwacht, bevor es zu spät ist.
Und dann einfach geht. Und einen kleinen Stachel in unserem Herzen hinterlässt.