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Bewertung von sabisteb aus Freiburg am 05.05.2012 |
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Masao lebt bei seiner Großmutter in Tokyo, er kennt seine Mutter nicht, die ihn aus unerfindlichen Gründen bei der Oma dauerhaft geparkt hat. In den Sommerferien ist ihm schrecklich langweilig. Da fällt ihm die Adresse seiner Mutter in die Hand und er beschließt sie zu besuchen, ganz alleine, ohne das Wissen seiner Oma. Als Masao von junge Raufbolden bedroht wird, geht der Lebemann und Nichtsnutz Kikujiro dazwischen. Die beiden werden Freunde. Ex-Yakuza Kikujiro nimmt Masao mit auf die Rennbahn und sieht ihn als Orakel bei Pferderennen an, das ihm Glück bringen soll, stattdessen verlieren sie alles Geld und schlagen sich mehr schlecht als Recht per Anhalter bis zu Masaos Mutter durch, nur um eine große Enttäuschung zu erleben. Kikujiros Sommer war 1999 in Cannes für die Goldene Palme nominiert. Der japanische Film ist angeblich eine Roadmovie-Komödie. Bei Roadmovie stimme ich zu, bei Komödie nicht. Der Film ist nicht witzig, wenn dann streckenweise vielleicht ein wenig albern. Die Schauspieler wirken hölzern, was noch durch die schlechte deutsche Synchronisation verstärkt wird, die man einfach nur als misslungen bezeichnen kann. Vielleicht haben Japaner ja eine andere Art von Humor als Europäer, vielleicht habe ich keinen Zugang zu dieser Art Humor, ich fand den Film stinklangweilig und die Missgeschicke auf der Reise teils einfach so peinlich, dass man sich nur fremdschämen konnte, witzig ist das nicht. Ein kleiner Junge reist mit einem durchgeknallten, Spielsüchtigen Ex-Yakusa durch Japan, um seine Mammi zu besuchen. Der Yakusa ist dermaßen verpeilt, dass man sich wundert, dass er überhaupt noch lebt und zu einem Ex-Yakusa werden konnte. Was die beiden miteinander erleben ist recht banal, ereignislos aber streckenweise durchaus putzig herzerwärmend, besonders gegen Schluss. Kein Film, den man gesehen haben muss. |
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