Bildformat: 1,85:1 (16:9 anamorph)
Sprache / Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1/DTS 5.1),
Italienisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
Extras: Featurette; Musikclip; Interviews; Darstellerinfos
Vier Paare, vier Episoden, vier Stadien der Liebe, von der
Glückseligkeit bis zum Beziehungsfrust: Bei diesem feinen
italienischen Liebesreigen heißt es anschnallen. Denn wie hier die
Amore durchbuchstabiert wird, gleicht einer Achterbahnfahrt, die
wie ein emotionaler Actionfilm einschlägt. Das ist Kino pur mit
südländischem Gefühlsüberschwang, bei dem das geballte Chaos von
Romantik bis Tragödie gehörig über die Stränge schlägt.
Das "Handbuch der Liebe" verbindet sie, auch wenn nicht
jeder die Tipps nötig hat, wie das junge, glückselige Liebespaar -
eine von ihrem Mann betrogene Polizistin, eine desperate housewife
und ein in Selbstmitleid zerfließender geschiedener Arzt schon viel
eher.
Äußerst menschlich
Die kluge Komödie beherrscht die Klaviatur der Gefühle meisterhaft,
sie kennt das wahre Leben jenseits der Verkitschung. Dafür gab es
zwei Donatellas, das italienische Pendant der Oscars, und zehn
weitere Nominierungen! Ein Fest für die Cappuccinofraktion.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Giovanni Veronesis Film hatte zwei Millionen Zuschauer in Italien. Diesem Erfolg verdankt er seinen deutschen Kinostart. Wenn es aber sonst nichts Neues im Kino gibt aus dem Land Fellinis, dann können wir die römische Verbindung gut noch eine Weile ruhenlassen, denn "Handbuch der Liebe" ist so aufregend wie ein warmer Campari und doppelt so süß. Man bekommt in den vier Kapiteln des Films, die von junger Liebe und alter Ehe, vom Betrogen- und Verlassenwerden handeln, viel von Rom und ein wenig von Ostia zu sehen, und in der Ehe-Episode zwischen Sergio Rubini und Margherita Buy gibt es sogar ein paar Momente wahrhaftiger Verzweiflung (die beiden waren tatsächlich miteinander verheiratet). Doch der Rest dieses "Handbuchs" ist ein überaus laues reizloses Soufflé von Bildern und Einfällen, die zusammen weder vier Kurzfilme noch einen Spielfilm ergeben. Es wäre wirklich Zeit, mal wieder am Tiber spazierenzugehen. Veronesis "Handbuch der Liebe" braucht man dazu aber nicht.
Ein junges Pärchen findet sich durch Zufall und rast auf dem Mofa unbekümmert in eine gemeinsame Zukunft. Eine aufbrausende Polizistin rächt sich für die Untreue ihres Mannes mit Strafzetteln an Falschparkern und findet erst nach einem Seitensprung wieder zu sich, während es eine frustrierte Ehefrau nur zu einem Kuss mit einem Fremden schafft. Und schließlich ist da noch der geschiedene Arzt, der in Verzweiflung und Selbstmitleid versinkt. Aber sie alle verbindet ein gemeinsames Ziel - die Sehnsucht nach Liebe. Episodenartig angelegter Reigen, der sich auf romantisch-komödiantische Art und Weise mit den unterschiedlichen Spielarten der Liebe auseinandersetzt. Dabei werden die einzelnen Stationen in den Beziehungen zwischen Mann und Frau höchst authentisch nachempfunden. Sympathische Darsteller sorgen zudem dafür, dass jeder Zuschauer seine Identifikationsfigur finden wird. In seinem Heimatland begeisterte Giovanni Veronesi mit seinem "Handbuch" Presse wie Publikum. Italien-Fans und Liebhaber des Dolce Vita liegen hier goldrichtig.
Der Film handelt von der Liebe. Wie der Titel schon sagt.
Und er hält das was er verspricht.
Der Film ist lustig, manchmal gibt es auch Szenen die man sich zwei dreimal hintereinender anschauen muss. Aber es sind auch nachdenkliche Handlungen dabei. Wie im wahren Leben. Und das macht diesen Film auch so authentisch.
Alles in allem, ein sehr amüsanter Film, den man sich gern öfters ansehen kann.
Ich habe diesen Film im Kino gesehen und seit dem darauf gehofft, ihn auf DVD wieder zu finden... Dieser Film hat es doch tatsächlich geschafft, einer Liebeskummer-Kranken einen Abend voll Lachen und Spaß zu bereiten. Der Film ist ein Genuss! Er ist eine romatische Komödie der anderen Art - einfach ein Muß!!!