Alles was ich an euch liebe
Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie
Videoclip

Alles was ich an euch liebe

Regie: de Pelegri, Teresa; Harari, Dominic; Darsteller: Aleandro, Norma; Toledo, Guillermo; Botto, María; Aguilera, Marián; Ramallo, Fernando; Molinero, Alba; Berliner, Max; Martín, Mario; Musik: Mole, Charlie; Buch: de Pelegri, Teresa; Harari, Dominic; Kamera: Cohen, Danny;
DVD
 
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
10 ebmiles sammeln
Statt EUR 12,49*
EUR 10,49
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
*Früherer Preis
-16 %
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Andere Kunden interessierten sich auch für

Alles was ich an euch liebe

Den Eltern der Freundin vorgestellt zu werden, ist ja niemals eine leichte Angelegenheit. Schon gar nicht, wenn man wie Rafi Palästinenser ist und eine Jüdin liebt. Das erste Treffen mit der Familie Dalanski endet auch gleich im Chaos: Rafi streckt mit einem gefrorenen Klotz Suppe versehentlich seinen Schwiegervater in spe nieder und muss sich fortan nicht nur mit der abgedrehten Sippe Dalanski zwischen Orthodoxie, Nymphomanie und Bauchtanz herumschlagen, sondern auch mit dem (vermeintlichen) Toten. Der Nahost-Konflikt wird hier mal von der humorvollen Seite angepackt. Das Panoptikum skurriler Charaktere fügt sich zu einem Plädoyer für die Verschiedenheit und das Recht, einen selbstbestimmten Lebensweg zu gehen. Dank der Unterstützung der großartigen, aber hierzulande leider weitgehend unbekannten Hauptdarsteller überzeugt der Film mit seinem optimistischen Grundton und dem völligen Verzicht auf den moralischen Zeigefinger. Und Freunde des handfesten Klamauks werden auch nicht zu kurz kommen.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Leni Dalinsky und ihr Verlobter Rafi sehen aufgeregt dem ersten Zusammentreffen Rafis mit Lenis Familie entgegen. Ein an sich harmloses Unterfangen, wäre da nicht der erwähnenswerte Umstand, dass Leni Jüdin und Rafi Palästinenser ist. Es nützt alles nichts, die Wahrheit muss auf den Tisch und das geplante harmonische Essen im Familienkreis nimmt schnell alptraumhafte Züge an. Nicht zuletzt, weil sich die Dalinskys als Individuen mit ausgeprägtem Hang zur Exzentrik entpuppen. Bruder David durchläuft gerade eine intensive Phase der Bekehrung zum orthodoxen Judentum, auch die nymphomanisch veranlagte Schwester Tania wohnt mit Tochter Paula noch im Haus der Eltern. Mutter Gloria hingegen, die neurotische Beschützerin der Familie, pflegt ihr Selbstbild als Märtyrerin. Vollends außer Kontrolle gerät das Familienfest jedoch, als Rafi einen Block mit tiefgefrorener Suppe aus dem Fenster des Hochhauses fallen lässt - und damit auch noch einen Passanten trifft. Der Versuch von Leni und Rafi, den Vorfallzu vertuschen, ist der Beginn einer langen Kette von höchst amüsanten Verstrickungen...

Bonusmaterial

DVD-Ausstattung / Bonusmaterial: - Deutscher & Internationaler Trailer


Produktinformation

  • Hersteller: good!movies
  • EAN: 4015698784282
  • Best.Nr.: 20930048
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 17. November 2006
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Französisch, Spanisch
  • Untertitel: Deutsch, Französisch
  • Regionalcode: 02
  • Bildformat: 1:1, 85/16:9
  • Tonformat: Dolby Surround
  • Gesamtlaufzeit: 86 Min.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 23.06.2005

Fünfzehn Kilometer koscherer Raum
Nennen wir es nicht Heimweh: Das elfte Jewish Festival in Berlin

Erschrocken fährt Rafi hoch, als er an seinem Schuh eine Blutspur entdeckt. Er weiß nur zu gut, von wem das Blut stammt: von dem Mann vor dem Haus, dem die zu einem großen Eiswürfel gefrorene Suppe aus Rafis Händen auf den Kopf fiel. Daß der unbekannte Passant der Vater seiner Freundin Gloria ist, der geradewegs zum Begrüßungsmahl für den Bräutigam eilte, stellt sich erst in der folgenden Szene heraus, und dann ist alles ganz schlimm. Denn Gloria ist Jüdin und Rafi ein palästinensischer Professor hier in Barcelona. Jüdisches Blut an einem palästinensischen Schuh. Nun hauen sich die innig Verliebten die bösen Worte, die Israelis und Palästinenser füreinander bereit haben, herzhaft um die Ohren, nicht zu laut, denn die aufgeregte Mutter war sowieso schon entsetzt, als ihr die beim spanischen Fernsehen erfolgreiche Tochter ausgerechnet einen krausköpfigen Palästinenser als künftigen Ehemann vorstellte.

Man muß wohl wie das Regieduo Dominic Harari und Teresa Pelegri in Spanien leben, um die aus Intifada-Quellen sprudelnden …

Weiter lesen

Die Jüdin Gloria (Norma Aleandro) will ihrer Familie ihren Verlobten Rafi (Guillermo Toledo) vorstellen. Einziges Problem bei der Sache: Rafi ist Palästinenser. Bei Glorias konservativen Eltern stößt diese überraschende Neuigkeit wie erwartet auf reichlich wenig Begeisterung.

Als Rafi dann auch noch beim gemeinsamen Essen einen Topf gefrorene Suppe aus dem Fenster wirft und einen Passanten erschlägt, ist das Chaos perfekt. Nun müssen Gloria und Rafi sich nicht nur mit familiären Problemen herumärgern, sondern auch noch mit einem Toten.

Konflikt mit Humor

Vor dem Hintergrund des Nahostkonflikts inszenierte das spanische Regie-Ehepaar Teresa de Pelegri und Dominic Harari diese sehr gelungene und von Kritikern bereits mit viel Beifall bedachte schwarzhumorige Komödie im Stil von "Meine Braut, ihr Vater und ich" und "Guess Who - Meine Tochter kriegst du nicht". Wegen der Förderungsmöglichkeiten wurde die Story jedoch nach Madrid verlagert.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Videoclip zu "Alles was ich an euch liebe"