About a Boy, oder: Der Tag der toten Ente - Hugh Grant,Toni Collette,Rachel Weisz
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Hugh Grant, Toni Collette, Rachel Weisz 

About a Boy, oder: Der Tag der toten Ente

Regie: Weitz, Chris; Weitz, Paul; Darsteller: Grant, Hugh; Hutchison, Nicholas; Drewry, Mark; Ridgeway, Ben; Knight, Rosalind; Brierley, Roger; Franklin, Jonathan; Duvitski, Janine; Stephenson, Denise; Henderson, Joyce; Warren, Jack; Collette, Toni; Barr, Russell; Martin, Sian; Vale, Tessa; Kamal, John; Galloway, Jenny; Livingstone, Sidney; Kew, Alex; Heap, Mark; Weisz, Rachel; Hoult, Nicholas; Smurfit, Victoria; Small, Sharon; Prew, Augustus;
DVD
 
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About a Boy, oder: Der Tag der toten Ente

Will Freeman hat von seinem Vater, dem Komponisten eines unsäglichen Weihnachts-Hits, ein ansehnliches Vermögen geerbt. Er muss deshalb auch keiner geregelten Arbeit nachgehen und hat viel Zeit, den Frauen nachzusteigen. Seine jüngste Masche: alleinstehende Mütter aufreißen. Dafür schleicht er sich sogar in eine Gruppe von Single-Eltern ein und behauptet, selbst ein kleines Kind zu haben. Und so trifft er auf Marcus, einen reichlich verkorksten Teenager, mit dem er sich allmählich anfreundet und der ihm neue Werte lehrt... Nach "Fever Pitch" und "High Fidelity" haben sich nun die Brüder Chris und Paul Weitz mit "About a Boy" einen der hintersinnigen Bestseller von Nick Hornby zur Verfilmung ausgesucht. In der Hauptrolle des skrupellosen Lustmolchs Will brilliert einmal mehr Englands Exportschlager Hugh Grant, der im Nachwuchstalent Nicholas Hoult einen ebenbürtigen Gegenspieler findet. Nach dem Erfolgsrezept von "Bridget Jones" gestrickt und im Kino überaus erfolgreich steht nun einer exzellenten Videoauswertung nichts im Wege.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

"Mit etwas Glück ende ich kinderlos und allein..."So Will Freemans frommer Wunsch. Der 38-Jährige ist überzeugter Single, glücklich kinderlos und braucht keinen Job, um seinen exorbitanten Lebensstil zu halten. Seit sein Vater mit der Komposition eines Weihnachtssongs seinen einzigen Hit landete, lebt Will von den Tantiemen wie die Made im Speck. Seine Tage verbringt er damit, CDs oder Designer-Klamotten zu kaufen, den angesagtesten Friseur Londons nur für das Haarewaschen zu besuchen und den restlichen Tag zu zappen. Die Abende sind seinen weiblichen Eroberungen gewidmet. Doch keine könnte sein perfektes Solo-Dasein je gefährden. Der Tag der toten Ente ...ändert alles. Per Zufall entdeckt Will die Vorteile kurzer Affären mit allein erziehenden Müttern. Doch wie kommt man an diese Spezies Mensch heran? Will gibt einfach vor, selbst stolzer Vater eines zweijährigen Sohnes zu sein, um beim Treffen allein erziehender Eltern attraktiven Müttern zu begegnen. Doch das erste Picknick mit er schönen jungen Mutter Suzie verläuft unerwartet. Sie bringt nicht nur ihr eigenes Kind mit, sondern auch noch Marcus, den etwas sonderlichen zwölfjährigen Sohn ihrer ebenfalls alleinerziehenden Freundin Fiona. Während Will sich in Lügen über seinen fiktiven Sohn verstrickt, erschlägt Marcus unfreiwillig mit dem selbstgebackenen Brot seiner Mutter eine Ente. Der chaotische Tag endet damit, dass die Ausflügler die kranke Mutter von Marcus ins Krankenhaus bringen müssen. Nach diesem Tag ist Will klar:"Die Will-Show ist kein Stück für ein Ensemble"Dummerweise sieht Marcus das ganz anders: er braucht einen Vaterersatz und in Ermangelung anderer Kandidaten fällt seine Wahl ausgerechnet auf Will. Schnell findet Marcus heraus, dass der gar keinen Sohn hat, was ihn erpressbar macht. Jeden Tag steht Marcus nun vor Wills Tür. Will denkt aber nicht im Traum daran, für den Jungen auch nur die geringste Verantwortung zu übernehmen. Erst als der Lebemann sich in die hübsche Rachel verliebt und sich erneut als liebender Daddy ausgibt, überkommen Will Zweifel über seine"Notlügen". Der Zufall bietet Will die Chance, nicht nur einen Jungen, sondern auch sich selbst glücklich zu machen - allerdings auf eine Art und Weise, die Will sich in seinen wildesten Phantasien nicht hätte vorstellen können...

Bonusmaterial

Audio-Kommentar von Chris und Paul Wetz (Regie), Making of, Geschnittene Szenen, Musikvideos von Badly Drawn Boy


Produktinformation

  • Hersteller: Universal Pictures
  • EAN: 3259190530423
  • Best.Nr.: 20745844
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 3. April 2003
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Regionalcode: 02
  • Bildformat: 1:2, 35/16:9
  • Tonformat: Dolby Surround
  • Kopierschutz: ja
  • Gesamtlaufzeit: 97 Min.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 24.08.2002

Ich bin so frei
Hugh Grant macht wieder mal eine gute Figur: "About a Boy"

Als Volker Schlöndorff "Homo Faber" drehte, schenkte ihm Max Frisch seine Jaguar-Limousine. Da er den fertigen Film ja noch nicht kennen konnte, darf man annehmen, daß Frisch das Auto aus Dankbarkeit dafür fortgegeben hat, seinen Romanhelden ausgerechnet von Sam Shepard gespielt zu sehen. Einen sehr viel schmeichelhafteren Spiegel konnte man dem Schweizer Schriftsteller damals kaum vorhalten.

Wenn es nach diesem Beispiel ginge, müßte auch Nick Hornby sofort seine Wagenschlüssel den Regisseuren Paul und Chris Weitz überlassen haben, denn eine attraktivere Besetzung als Hugh Grant kann sich ein kleiner kahlköpfiger Autor im England dieser Tage für seinen Romanhelden wohl kaum wünschen. Hugh Grant hat etwas, was Frauenzeitschriften und ihre Leserinnen lieben und was Männer hassen würden, wenn sie nicht neidlos anerkennen müßten, daß der Kerl gar nicht so übel ist. Grant hat einen Sex-Appeal, der durchaus einem Selbstbewußtsein entspringt, aber nicht ohne Selbstironie zum Einsatz gebracht wird. Er speist sich vor allem aus einer Körpersprache, die aus einer …

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Frauenherzen pflastern seinen Weg: Womanizer Hugh Grant wandelt sich zum Ersatz-Papa und charmanten Liebes-Partner.

Wo kann man als kinderloser Single am besten eine Frau aufreißen? In der Selbsthilfegruppe für alleinerziehende Mütter und Väter. Der 38jährige Will erfindet einen süßen Sohn und schon ist er bei den willigen Muttis Hahn im Korb.

Besonders die hübsche Susie hat es dem Womanizer angetan. Doch sexuell kommt die Sache nicht so richtig in die Gänge. Dagegen glaubt der Filius ihrer Freundin mit Selbstmordgedanken in Will einen Ersatzpapa gefunden zu haben. Der in der Schule gehänselte Junge will seine bunt gewandete Hippie-Mama mit dem smarten Yuppie verkuppeln.

Das klappt zwar nicht, aber Marcus lässt nicht locker, irgendwann steht er vor Wills Tür und verbringt die Nachmittage vor dem Fernseher mit dem scheinbar coolen Typen, der ihm sogar die angesagtesten Turnschuhe kauft - der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Paul & Chris Weitz, die Sex mit Apfelkuchen in "American Pie" salonfähig machten, verfilmen Nick Hornbys Bestseller "About a boy" als rührende und rundum gelungene Komödie. Hugh Grant als reicher Faulpelz, der die Tantiemen seines Vaters verpulvert, und Nicholas Hoult als einsamer Boy (aus Hunderten von Bewerbern ausgewählt gibt eine sensationelle Performance) werfen sich gekonnt die Bälle zu.

Wie schon in "Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück" mimt Grant nicht den romantischen Strahlemann, sondern den verschlossenen Egozentriker, der die Damenwelt mit edlem Charme betört, sich aber schnell als Beziehungs-Niete entpuppt.

Gebrochene Frauenherzen pflastern seinen Weg, beim ersten Zeichen von ehrlichen Gefühlen zieht er den Schwanz ein. Erst durch Marcus lernt er, Verantwortung zu übernehmen und Konflikte auszutragen.

Natürlich findet der geläuterte Schürzenjäger auch die Frau seines Lebens. Und die hat er sich redlich verdient. Bis zum Happy End kriegt er aber noch einiges auf den Deckel und muss bei der emanzipierten Lady Lehrgeld zahlen. Wenn er dann jedoch alles dransetzt, Marcus vor der Blamage bei einem Schulkonzert zu retten und sich bewusst dabei selbst lächerlich macht, fliegen ihm die Herzen zu.

Die Wandlung vom Saulus zum Paulus ist in eine lockere Mischung aus Drama und Komödie, verpackt mit emotionalem Tiefgang und feinsinnigen Humor. Die witzigen Off-Kommentare Grants konterkarieren das Image vom abgebrühten Weiberhelden. Der Gute will doch nur das Eine. Nein, nicht Sex, sondern Liebe. Die gönnt man ihm gerne.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Nick Hornby, geb. 1957, lebt in London. Nach seinem Studium in Cambridge war er als Lehrer und Journalist tätig. Seit 1983 arbeitet er als freier Schriftsteller. Hornby schreibt für die 'Sunday Times', 'Time Out' und das 'Times Literary Supplement'.

Kundenbewertungen zu "About a Boy, oder: Der Tag der toten Ente"

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Bewertung von Silke aus Erfurt am 29.09.2008 ***** sehr gut
Kurze Zusammenfassung für euch alle:

Will Freemann führt ein beneidenswertes Leben: Styllische Möbel, Designer – Klamotten und kurze Affären sind seine Welt. Dagegen meidet der attraktive 38-jährige Arbeit und Verantwortung.
Um alleinerziehende Mütter kennen zu lernen, geht er in eine Selbsthilfegruppe. Mit dem 12-jährigen Marcus bricht dann die Kompliziertheit der Welt über Will herein.

Hier die für mich wichtigsten und bekanntesten mitwirkenden Schauspieler:

Hugh Grant als Will Freemann
Nicholas Hoult als Marcus Brewer
Toni Collette als Fiona Brewer
Rachel Weisz als Rachel
Sharon Small als Christine
Nicholas Hutchinson als John
Ryan Speechley als Barney


Wieder einmal ein schöner Film mit Hugh Grant, lustig und ernst zu gleich. Für jeden Fan ein echtes Muss.

Viel Spaß beim Ansehen!

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