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In Rumänien
Auf den Spuren einer europäischen Verwandtschaft
- Einband: Gebunden
- Gebundenes Buch
Produktinformation
- Verlag: Transit Buchverlag
- 2009
- Ausstattung/Bilder: 2009. 174 S.
- Seitenzahl: 180
- Deutsch
- Abmessung: 214mm x 131mm x 18mm
- Gewicht: 281g
- ISBN-13: 9783887472382
- ISBN-10: 3887472381
- Best.Nr.: 25623638
Leseprobe zu "In Rumänien"
Produktbeschreibung zu "In Rumänien"
Beschreibung
Rumänien und seine Schriftsteller und Künstler; Mythen und offene Wunden: über den heutigen Umgang mit der Geschichte; Land der Minderheiten: Schwaben, Sachsen, Ungarn und andere.
Ein faszinierendes Land, ein (fast) blinder Fleck in unserer Wahrnehmung.
Inhaltsangabe
Aus dem Inhalt: Die Moldau: kreative Quelle der rumä
nischen Kultur
Zeichen und keine Wunder: was vom shtetl blieb
Das Dorf und die Stadt: die letzten Bauernaufstä
nde in Europa
Kriegsende: ü
ber das unheimliche Verschwinden einer ganzen Armee
Emigration als Konstante: Rumä
nien und seine Schriftsteller und Kü
nstler
Mythen und offene Wunden: ü
ber den heutigen Umgang mit der Geschichte
Land der Minderheiten: Schwaben, Sachsen, Ungarn und andere.
14.07.2009
So modern und so östlich zugleich
Mit Aktualitätsklima: Markus Bauer erzählt von den Spuren der Zeitgeschichte in Rumänien
Als junger Soldat der deutschen Wehrmacht wurde der spätere Schriftsteller Heinrich Böll mehrfach verwundet. Vom Erholungsheim St. Avold in Lothringen aus wurde er im Mai 1944 erneut an die Front geschickt, ins rumänische Jassy, die Hauptstadt der Moldau. Am Pfingstmontag schrieb er in einem der Briefe an seine Frau und seine Familie über die Stadt: „Wenn man sie von weitem sieht, sieht man nur grüne, wunderbare Bäume, ein paar weiße, herrliche Türme und einige hohe, schöne Gebäude im Sonnenschein; dabei ist es eine große, unendliche Stadt, sogar recht modern und östlich, östlich!”
Zwei Tage später wurde Böll neuerlich verwundet. Zehn Kilometer nördlich der Stadt verlief die Front, an der die ergänzten Restbestandteile der in Stalingrad fast vollständig vernichteten 6. Armee der Deutschen gemeinsam mit rumänischen Truppenteilen der nach Westen vordringenden Roten Armee Widerstand entgegensetzen sollten. Der Literaturwissenschaftler und Journalist Markus Bauer, der einige Jahre als deutscher Lektor an der …
14.07.2009
Als komprimierte Einführung in die rumänische Geschichte lobt
Rezensent Lothar Müller dieses Buch des Literaturwissenschaftlers
Markus Bauer, der mehrere Jahre an der Universität der Stadt Jassy
gearbeitet hat. Was dem Rezensenten besonders an der Darstellung
gefällt, ist, dass Bauer die Geschichte und Kultur zueinander in
Verbindung setzt. So lernte Müller, wie er in seiner kurzen Kritik
schreibt, nicht nur einiges über die faschistische Diktatur
Antonescus und den rumänischen Antisemitismus, über das Regime des
Ceausescu und seine Dorfzerstörungen und "brutalen
Modernisierungen", sondern auch über den Städtebau in Bukarest
oder die Erfindung des jiddischen Theaters. Abschließend attestiert
Rezensent Müller dem Buch ein hohes "Aktualitätsklima",
was er unbedingt positiv meint.
© Perlentaucher Medien GmbH
Autorenporträt zu "Markus Bauer"
Markus Bauer, 1959 in St. Wendel/Saar geboren, studierte Literatur und Geschichte und promovierte in Marburg über Walter Benjamin. Zahlreiche Veröffentlichungen u.a. über Exilliteratur, Czernowitz, jüdische Geschichte in Osteuropa. In der Neuen Zürcher Zeitung schreibt er regelmäßig über Rumänien.





























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