Roman in 16 Geschichten . Hamburg 1969, Zeit der Hippies, Charlie
kocht für Ulrike "Himmel und Erde", während die
Amerikaner zum ersten Mal den Mond betreten. Neun Monate später
wird ein Mädchen geboren. Gula! Ihr Name steht für ein
ausschweifendes und massloses Leben, für eine der Todsünden: die
Völlerei. Charlie beeindruckt durch Kochkünste und Sprüche, scheint
für ein bürgerliches Leben nicht geeignet. Gula wächst bei Ulrike
auf, erst mit Wochenendvater, dann ganz ohne. Sie sehnt sich nach
ihm, gleichzeitig hasst sie ihn. Wie Charlie kann sie gut kochen,
doch mit dem Essen hat sie Probleme. Mal verschlingt sie es wie
auch ihr Leben, mal bekommt sie keinen Bissen hinunter. Die Familie
zerbricht. Jahrelang hofft Gula, dass der Vater zurückkommt.
"Gulas Menü erzählt die Stationen eines Leben, aus
unterschiedlichen Perspektiven, begleitet von Rezepten und
zeitgeschichtlichen Ereignissen, angerichtet als 5-Gänge-Menü.
Essen ist längst nicht nur Nahrungsaufnahme und Genuss. Essen ist
Verführung, es ist Junkfood, Festmahl, Exotik, Gefahr und
Sehnsucht. 16 Geschichten zeigen, welche Bedeutung Essen für den
Menschen spielen kann und welchen Einflüssen es unterliegt.
Gourmand World Cookbook Awards 2011: Best Food Literature Book in Deutschland
Henning Schöttke , 1952 geboren, studierte zunächst Mathematik und Musik auf Lehramt. Mit seiner Frau Claudia und seinen beiden Kindern Maria und Aaron lebt er in Kronshagen bei Kiel. Seit 1978 arbeitet er als freiberuflicher Comiczeichner. Er hat zahlreiche Comicserien veröffentlicht und über hundert Schulbücher illustriert.
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