Gibt es eine Testosteron-Seilschaft zwischen Vater und Sohn? Können
Wohlstandskinder wirklich nur jammern? Gehören Tischmanieren zum
Fundament einer werteorientierten Erziehung? Und heißt das letzte
Abenteuer eines Großstadtvaters "Kinderschuhe kaufen"? In
ihrem ersten gemeinsamen Buch schreiben die Bestsellerautoren
Susanne Leinemann und Hajo Schumacher über die Herausforderung,
Kinder großzuziehen.
Während Hans mit fünf Jahren seine Kumpels im Kindergarten
verprügelt, konsumiert der 17-jährige Karl bunte Pillen, von denen
die Eltern hoffen, dass es Smarties sind. Zwei Jungs, die ihre
Eltern täglich herausfordern, obwohl eine Sache längst klar ist: Im
Hause Schumacher liegt alles in den Genen. Der leiseste Versuch von
Pädagogik tropft an den Kindern ab, Argumente erst recht. Auch
Susanne Leinemanns Tochter wird mit acht Jahren immer eigensinniger
und will den "Bitte-sei-vorsichtig-Rap" ihrer Mutter
nicht mehr hören. Ihr sechsjähriger Bruder dagegen erweist sich als
Tyrann, wenn er krank das Bett hüten muss. Typisch Mann! Ob
Langeweile, Hochbegabung, Geschenkewettkampf oder Erziehung nach
Peking-Art, Susanne Leinemann und Hajo Schumacher haben fast alles
mit ihren Kindern diskutiert - nur die Durchsetzung hehrer Ziele
lässt sie täglich fröhlich scheitern.
"Ein amüsantes, schönes entspanntes Buch! Ich glaube, das macht ein bisschen Hoffnung - weil wir alle schon dachten, wir könnten es (Kinder erziehen) nicht mehr."
"Ein amüsantes, schönes entspanntes Buch! Ich glaube, das macht ein bisschen Hoffnung - weil wir alle schon dachten, wir könnten es (Kinder erziehen) nicht mehr." Markus Lanz
Susanne Leinemann, geboren 1968 in Hamburg, wuchs in Washington D.C. und Bonn auf und studierte in Jena Geschichte. Nach dem Studium an der Deutschen Journalistenschule in München war Susanne Leinemann Redakteurin bei verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften und ist heute Kolumnistin für die "Berliner Morgenpost". Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Berlin.
Leseprobe zu "Mamas & Papas: Wie wir täglich fröhlich scheitern"
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Bewertung von Zoli bacsi aus Fertőszentmiklós in Ungarn am 31.10.2011
ausgezeichnet
Da ich kürzlich zu einem frühen Zeitpunkt ein Rundespräch im ZDFinfo-Kanal mit den zwei Autoren, der Familienministerin und einer Schauspielerin (?) gesehen hatte, entschied ich mich sofort, dieses Buch über meinen deutschen Freund bestellen zu lassen.
Seitdem sind einige Wochen verstrichen, aber jetzt zähle ich endlich zu den ersten glücklichen Besitzern des Buches. (In Ungarn sowieso!!)
Selbst bin ich Sport-, Russisch- und Deutschlehrer, Vater von zwei Medizinstudenten, Mann einer bezaubernden Frau. Wir haben unsere Kinder ziemlich rechtzeitig, also mit 23-25 bekommen, so zählten wir nicht zu den heutigen "Wahnsinnigen", die es immer mehr hinauszögern, ihr erstes (wenn auch nicht das einzige!) Kind zur Welt zu bringen.
Das Buch lese ich mit Spaß und regem Interesse, da ich immer wieder Probleme junger Familienväter und -mütter antreffe. Im Buch sind die von den Autoren erlebten Situationen so humorvoll dargestellt, dass ich manchmal nur lachen kann.
Ich wünschte für die jungen ungarischen Familien, dieses Buch bald auch in ihrer Sprache in die Hand nehmen zu können.
Mit freundlichen Grüßen an die Autoren aber auch Empfehlungen meinen MItlesern!
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