Sonette, 2 Audio-CDs - Shakespeare, William

William Shakespeare 

Sonette, 2 Audio-CDs

Mit vollständig gedrucktem Text (englisch und deutsch) und Kommentar

Übersetzung: George, Stefan; Gesprochen von Matic, Peter
Hörbuch
 
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Sonette, 2 Audio-CDs

Shakespeares 154 Sonette sind eines der meistübersetzten Werke der Weltliteratur. Dabei gehört die hier erstmals als Hörbuch gebotene Umdichtung von Stefan George zu den herausragenden Leistungen der Kunst des Übersetzens. Das Booklet enthält sowohl den deutschen wie auch den englischen Text, dazu einen ausführlichen Kommentar. Gelesen werden die Gedichte von Peter Matic, gegenwärtig einer der renommiertesten deutschsprachigen Sprecher.


Produktinformation

  • Verlag: Sinus Verlag
  • ISBN-13: 9783905721911
  • Artikeltyp: Hörbuch
  • ISBN-10: 3905721910
  • Best.Nr.: 31843151
"Was diese eminenten Werke verbindet, sind die Motive von Liebe, Selbsterkenntnis und Unsterblichkeit. Die Tatsache, dass über beide Konvolute philologisch längst nicht das letzte Wort gesprochen ist, verführt zum Selberhören, Selberlesen und Selberdenken. Mit einer integralen Einspielung von Shakespeares 154 Sonetten sowie einer repräsentativen Auswahl von rund fünfzig in den 1880er Jahren publizierten Dichtungen Nietzsches meistert der Sinus-Verlag zwei weitere Steilvorlagen. Da ist die distinkte Stimme des Burgschauspielers Peter Matic, welcher die wechselnden Emotionen der «Sonette» quasi gleichschwebend intoniert, während er (zusammen mit Chris Pichler) sich mit ungewohnter Dynamik und Expression der kecken «Lieder des Prinzen Vogelfrei» ebenso annimmt wie der rhythmisch offenen Verse des «Zarathustra». Über die Perfektion der Texteinspielungen hinaus gibt es geradezu enzyklopädische Booklets, in welchen sämtliche Texte samt Kommentar mit- und nachzulesen sind. Als besondere

"Was diese eminenten Werke verbindet, sind die Motive von Liebe, Selbsterkenntnis und Unsterblichkeit. Die Tatsache, dass über beide Konvolute philologisch längst nicht das letzte Wort gesprochen ist, verführt zum Selberhören, Selberlesen und Selberdenken. Mit einer integralen Einspielung von Shakespeares 154 Sonetten sowie einer repräsentativen Auswahl von rund fünfzig in den 1880er Jahren publizierten Dichtungen Nietzsches meistert der Sinus-Verlag zwei weitere Steilvorlagen. Da ist die distinkte Stimme des Burgschauspielers Peter Matic, welcher die wechselnden Emotionen der «Sonette» quasi gleichschwebend intoniert, während er (zusammen mit Chris Pichler) sich mit ungewohnter Dynamik und Expression der kecken «Lieder des Prinzen Vogelfrei» ebenso annimmt wie der rhythmisch offenen Verse des «Zarathustra». Über die Perfektion der Texteinspielungen hinaus gibt es geradezu enzyklopädische Booklets, in welchen sämtliche Texte samt Kommentar mit- und nachzulesen sind. Als besondere Goodies serviert die Nietzsche-Edition einige (von Michael Krücker gespielte) Klavierstücke, welche zu den rund hundert überlieferten (oft fragmentarischen) musikalischen Kompositionen des Dichter-Philosophen zählen. Was Shakespeares Sonette anbelangt, sind sowohl die 1609 erstmals publizierten Urtexte (samt Kommentar) im Beibüchlein abgedruckt als auch die der deutschen Einspielung zugrunde liegende Umdichtung Stefan Georges (1909). Da jede der rund 70 dokumentierten Übertragungen ins Deutsche anfechtbar ist, wird dem Originaltext sowie der George-Version der einzelnen Sonette jeweils eine Alternativübersetzung von insgesamt 18 Autoren beigesellt. Und es gilt für die Nietzsche-Ausgabe gleich wie für die Shakespeare-Sonette: Selten fördern die der Tonaufnahme hinzugefügten ergänzenden Materialien eine derart aktive Rezeption." (Neue Zürcher Zeitung, 07.09.2012, Christiane Zintzen)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 01.04.2009

Liebe zur Endsilbe

Die Anzahl deutscher Übersetzungen muss im Jubiläumsjahr der Erstpublikation längst die Anzahl der Sonette übersteigen, die William Shakespeare je verfasste. 154 Beispiele Shakespearescher Sonettkunst waren es, die der Verleger Thomas Thorpe in London vor vierhundert Jahren in einer Quartausgabe herausbrachte. Lange standen sie im Schatten der ungleich prominenteren Bühnenwerke. Erst mit dem Interesse der Romantiker an biographischen Lesarten stießen sie auf öffentliche Resonanz, die sich im Verlauf des neunzehnten Jahrhunderts bald mit moralischer Entrüstung und Verlegenheit verband, da viele der Sonette allzu klar homoerotische Verstrickungen des Autors auszusprechen scheinen. Den deutschen Dichtern aber waren sie da schon zum Lieblingsobjekt ihrer Obsession geworden, sich den englischen Barden durch Übersetzung gänzlich anzueignen. Auch wenn es in späteren Zeiten Shakespeares Fremdheit sein mochte, die faszinierte, die deutsche Anstrengung zur Nach- und Neu- und Umdichtung seiner Sonette ist nie abgerissen und kann als Selbstausweis eigener Sprachkunst gelten. Jetzt also macht sich der Lyriker Jan Weinert daran. Er setzt auf …

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William Shakespeare (1564-1616) gilt als einer der größten Dichter und Dramatiker der Weltgeschichte. Er verfasste zahlreiche Dramen, Tragödien, Komödien und Gedichte, mit denen er schon zu Lebzeiten Anerkennung und Wohlstand errang. Aber erst in den folgenden Jahrhunderten wurde er zum Prototypen des literarischen Genies, ohne den die Entwicklung der neueren Literatur von Goethe über Brecht bis in die Gegenwart hinein undenkbar ist.