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Marx & Engels intim, Audio-CDs
Live-Mitschnitt. Hrsg.: Die Akstinat-Brüder. 66 Min.
Harry Rowohlt und Gregor Gysi aus dem unzensierten Briefwechsel. Moderation: Anna Thalbach. Regie: Sabine Buss u. Simon Akstinat
- Erscheinungstermin: 2009
- Anzahl 1
- Audio CD
Produktinformation
- Verlag: Random House Audio
- ISBN-13: 9783837100068
- Artikeltyp: Hörbuch
- ISBN-10: 3837100065
- Best.Nr.: 25576363
- Laufzeit: 66 Min.
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Süddeutsche Zeitung Audio-Rezension

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Produktbeschreibung zu "Marx & Engels intim, Audio-CDs"
Kurzbeschreibung
"Der Briefwechsel der beiden repräsentiert die Schimpfkultur
des 19. Jahrhunderts mit all ihren Vorurteilen und Grobheiten.
'Marx und Engels intim' heißt das Hörbuch. Sie wirken
frisch, ihre Lästereien erfrischend - wenn auch nicht unbedingt zur
Nachahmung empfohlen. Ob Marxisten sich daran erfreuen werden, weiß
man nicht. Marx und Engels, wie gesagt, wollten nie welche
sein." -- NDR Kulturjournal
"So hat man Karl Marx und Friedrich Engels noch nicht erlebt.
Der Saal der Berliner Kalkscheune war komplett ausverkauft, als
Harry Rowohlt und Gregor Gysi aus dem privaten Briefwechsel der
beiden Philosophen lasen. Die Texte, die nie zur Veröffentlichung
bestimmt waren, amüsierten und schockierten durch ihre Offenheit
und Deftigkeit." -- BuchMarkt
'Es spricht für Rowohlts und Gysis Selbstironie, dass sie ihre
ideologischen Ziehväter damit der Lächerlichkeit preisgeben. Jetzt
liegt der Mitschnitt dieses denkwürdigen Abends als Hörbuch vor.
Selten konnte man über die menschliche Fehlbarkeit großer Denker so
herzlich lachen.' -- Die Welt
Beschreibung
'Ich spreche Marx, weil ich so aussehe, und da ist dann für Gregor Gysi nur noch Engels übrig geblieben, obwohl er nicht so aussieht' Harry Rowohlt
Es erwartet Sie eine spannende Lesung aus den persönlichen Briefen und Texten der berühmtesten Philosophen der Welt: Karl Marx und Friedrich Engels. Diese privaten Briefe dieser beiden Männer sind so unerwartet deftig, dass wir unbedingt eine Lesung daraus machen mussten.
Doch fangen wir mit den Eckdaten der beiden an: Karl Marx wurde 1818 in Trier geboren und starb 1883 in London. Friederich Engels wurde zwei Jahre später in Wuppertal geboren und starb 1895 in London. 1848 verfassten die beiden Freunde ihr berühmtestes Werk, das 'Kommunistische Manifest' und gründeten kurz darauf die 'Neue Rheinische Zeitung' in Köln.
Die Zeitung wurde binnen kurzem mit einer für diese Zeit ungewöhnlich hohen Auflage von nahezu 6.000 Exemplaren zu einem der berühmtesten Presseorgane der Revolutionsjahre in ganz Deutschland. Bei den Behörden war die Zeitung wenig beliebt und so stellte die 'Neue Rheinische Zeitung' bereits nach wenigen Monaten und Schikanen durch den preußischen Staat ihr Erscheinen wieder ein. Marx wurde als Nichtpreuße ausgewiesen. Gegen die restlichen Redaktionsmitglieder wurden gerichtliche Verfahren eingeleitet.
Marx ging ins Exil nach London, wo er bis zum Lebensende 1883 blieb und sein sehr berühmtes Werk 'Das Kapital' verfasste. Sein Kumpel Engels beteiligte Sich noch an den letzten revolutionären Kämpfen in Baden. Als diese schließlich niedergeschlagen wurden, setzte auch Engels sich ins Exil ab.
Nach dem Tode von Marx erbte Engels alle seine schriftlichen Unterlagen. Nach Engels´ Tod wiederum ging alles in das Eigentum der SPD über, die Marx´ Nachlass aber so nachlässig verwaltete, dass einige seiner Aufzeichnungen einfach verloren gingen.
Einer der Menschen, die sich daran machten, alle Dokumente der beiden wieder zu einer kompletten Sammlung zusammenzutragen, war ein Mann namens Dawid Rjasanow, der von Beruf Leiter des Moskauer Marx-Engels-Instituts war. Herr Rjasanow sammelte einfach alles. Auch die Briefe, aus denen diese Lesung besteht. Das machte ihn in den Augen der sowjetischen Führung so verdächtig, dass man ihn 1938 vorsichtshalber erschießen ließ. Man kann ja nie wissen bei so neugierigen Leuten!
Es wird vorgelesen, was teilweise nie für die öffentlichkeit bestimmt war! Und Sie werden fürs Zuhören bestimmt nicht erschossen! Versprochen!
22.08.2009
Rezensentin Elisabeth Dietz hat sich mit diesem Hörbuch doch
amüsiert, hat man den Eindruck. Marx und Engels haben in ihren
Briefen offenbar ziemlich vom Leder gezogen. Die Höraufnahme, die
offenbar auf einer Live-Lesung beruht, zeigt vor allem Marx als
Antisemiten, der sich fürs "Germanentum" begeistert - was
die Hörer der Lesung ziemlich irritiert hat, erklärt Dietz. Harry
Rowohlt grollt und donnert als Marx, wie sich das gehört. Gregor
Gysi "gibt sich Mühe und betont passabel", schreibt die
Rezensentin. Inhaltlich geht es in den Briefen viel um Geldsorgen
erfahren wir. Auch da war Marx nicht zimperlich: So freut er sich
über "die Nachricht von der Krankeit des unverwüstlichen
Onkels meiner Frau. Stirbt der Hund jetzt, so bin ich aus der
Patsche heraus", zitiert Dietz den führenden
Kapitalismuskritiker.
© Perlentaucher Medien GmbH
Rezensionen und Kritik
"Hörbar lebendig wird dieser Austausch durch die Protagonisten: Der deutsche Linkspolitiker Gregor Gysi und der Universalkünstler Harry Rowohlt sind mit merkbarem Vergnügen bei der Sache." Der Standard
Rezensionen und Kritik
"So hat man Karl Marx und Friedrich Engels noch nicht erlebt. Der Saal der Berliner Kalkscheune war komplett ausverkauft, als Harry Rowohlt und Gregor Gysi aus dem privaten Briefwechsel der beiden Philosophen lasen. Die Texte, die nie zur Veröffentlichung bestimmt waren, amüsierten und schockierten durch ihre Offenheit und Deftigkeit."
Rezensionen und Kritik
"Es spricht für Rowohlts und Gysis Selbstironie, dass sie ihre ideologischen Ziehväter damit der Lächerlichkeit preisgeben. Jetzt liegt der Mitschnitt dieses denkwürdigen Abends als Hörbuch vor. Selten konnte man über die menschliche Fehlbarkeit großer Denker so herzlich lachen."
Autorenporträt zu "Karl Marx; Friedrich Engels"
Karl Marx (1818-83) Der Begründer des wissenschaftlichen Sozialismus entwickelte nach Lektüre der französischen Frühsozialisten, der britischen Nationalökonomie und des Materialismus von Ludwig Feuerbach die Grundzüge eines philosophischen und ökonomischen Systems. Zusammen mit Friedrich Engels entwickelte er die revolutionäre soziale Philosophie, bekannt als Marxismus.
































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