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Das Universum in der Nußschale, 2 Audio-CDs
Hörstück
Sprecher: Frank Arnold, Siemen Rühaak u. Andrea Wolf
- Erscheinungstermin: 2001
- Audio CD
FAZ-Rezension SZ-Rezension Perlentaucher-Notizen Autorenporträt Stephen W. Hawking
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Produktinformation
- Verlag: Hoffmann Und Campe
- ISBN-13: 9783455302653
- Artikeltyp: Hörbuch
- ISBN-10: 3455302653
- Best.Nr.: 09896472
- Laufzeit: 100 Min.
09.10.2001
Saitenspiel auf Zeit
Anderen Ohren eine Fraglichkeit: Stephen Hawking läßt den
Kosmos in M-Dur erklingen / Von Günter Paul
Daß sein erstes populärwissenschaftliches Buch, "Eine kurze
Geschichte der Zeit", ein Riesenerfolg wurde, hat Stephen
Hawking überrascht. Das neue Buch sollte leichter zu verstehen
sein, und es ist ihm weitgehend gelungen. Der rote Faden durch das
Buch ist die Frage, ob sich die Gesetze, die das Universum
bestimmen, in einer endgültigen Theorie zusammenfassen lassen. Ob
sich also - wie Hawking es formuliert - die Star-Trek-Vision
erfüllen könnte, nämlich, daß wir ein fortgeschrittenes, aber im
wesentlichen statisches Entwicklungsniveau erreichen. Hawkings
Antwort ist verhalten optimistisch. Der Forscher glaubt,
möglicherweise sei die Theorie, die zur Weltformel führe, bereits
gefunden. Von den Rändern der Theorie hätten wir schon eine
ziemlich genaue Vorstellung, doch in der Mitte klaffe noch ein
großes Loch.
Schon einmal, gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts, glaubten die
Naturwissenschaftler, daß eine vollständige Beschreibung des
Universums zum Greifen nahe sei. Nach ihrer Vorstellung war der
Raum mit …
13.09.2001
Deutschlandreise mit einer einzigen Station: Der Physiker Stephen Hawking stellt in München sein neues Buch vor. Foto: J. Pumfrey, AP/PBS
Wissenschaft
Was uns zusammenhält
Zwischen Erkenntnis und Spekulation: das neue Buch
des Kosmologen und Physikers Stephen Hawking
Seit Albert Einstein hat wohl kein Wissenschaftler so viel öffentliche Aufmerksamkeit erregt wie der britische theoretische Physiker und Kosmologe Stephen Hawking. Das liegt zum einen an dem Staunen darüber, dass und wie Hawking es fertig gebracht hat, aus der Konzentration auf die Wissenschaft von der Natur Lebenskraft zu schöpfen. Dieser seit 30 Jahren an den Rollstuhl gefesselte Mann hat es durch seine geistige Aktivität vermocht, nicht nur sein eigenes Leben zu gestalten, sondern auch Schüler und Kollegen vielfältig anzuregen.
Zum anderen gehören die Fragen, die Hawking zu beantworten versucht, zu den Grundfragen, die von jeher Menschen beschäftigt haben: Hatte die Welt einen Anfang? Was ist Zeit? Gibt es Zeitreisen? Besteht eine Aussicht, in absehbarer Zeit eine allumfassende Theorie des Naturgeschehens zu schaffen, die …
Kundenbewertungen zu "Das Universum in der Nußschale, 2 Audio-CDs"
Bewertung von anja klopp aus hainsberg am 24.09.2001
Bewertung von Susi am 22.09.2001
Bewertung von Alex am 21.09.2001
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26.09.2001
Ulrich Kühne ist enttäuscht. Inkonsequenz wirft er dem Meister der
Wissenschaftsliteratur vor, der mit seiner "Kurzen Geschichte
der Zeit" vor etwas über einem Jahrzehnt weltweit alle Rekorde
brach. Die damals versprochene Weltformel enthalte auch das neue
Buch nicht, warnt Kühne, den das gebrochene Versprechen weniger
stört als vielmehr die "Beliebigkeit der Sprache", mit
der Hawking neuerdings wild herumhantiere. Wenn man die
Begriffshülsen von Physik und Mathematik austausche, könnte
Hawkings Buch ebenso gut von Perserteppichen handeln, bedauert
Kühne, denn im Buch gehe es zu wie im orientalischen Basar. Obwohl
sich der Physiker selbst als Positivist bezeichnet, verhält er sich
ganz unpositivistisch, meint der Rezensent: wo Hawking nicht weiter
wisse, weil auch Wissenschaft und Forschung noch nicht
weitergekommen sind, neige er zu Prophezeiungen und treibe in
phantastischen Metaphern seine Spekulationen voran. Für Kühne ist
Hawkings jüngstes Buch ein klarer Fall von
"Erbauungsliteratur" - auch wenn der Autor alles nur zu
einer Frage der Intelligenz erkläre, die man notfalls veredeln
müsse.
© Perlentaucher Medien GmbH
Rezension
Auf der Suche nach der Weltformel
Die Ansichten von Fachleuten sind geteilt über das neue Werk des
englischen Physikers Hawking. Für einige Kritiker ist es eine
Wiederholung des millionenfach verkauften Buches Eine kurze
Geschichte der Zeit, die Suche nach der Urkraft des
Universums. Andere bemängeln, dass auch das jüngste Buch nicht die
so genannte Weltformel enthalte, die der exzentrische Brite der
Wissenschaftswelt schon seit vielen Jahre verspreche.
Exkurs eines Genies
Er ist ein Mann der Superlative, einige nennen ihn das größte Genie
unserer Zeit. Seine Denkleistung ist enorm, der Körper schwach.
Stephen Hawking leidet an einer unheilbaren Muskelschwäche, kann
nach einer Luftröhrenoperation nicht mehr sprechen, den Computer,
über den er sich mit der Umwelt verständigt, steuert er mit seinen
Fingerkuppen, Zuhörer erreicht er nur über einen Sprachsynthesizer.
Der Professor für Angewandte Mathematik und Theoretische Physik
lehrt an der Eliteuniversität Cambrigde und beschäftigt sich vor
allem mit der Relativitätstheorie und mit der Quantentheorie. Der
Leser sollte physikalisch vorgebildet sein, um dem Exkurs des
Genies zu folgen. Wer sich mit Raum und Zeitreisen, Astrophysik und
Kosmologie, Supersymmetrie und Superstrings durchaus auch
philosophisch beschäftigen will und sich bei Newton und Einstein
auskennt, findet in Hawking einen idealen Begleiter. (Mathias
Voigt, literaturtest.de)
Autorenporträt zu "Stephen W. Hawking"
Stephen Hawking, geboren 1942 in Oxford, Großbritannien ist Astrophysiker und seit 1979 Inhaber des Lucasischen Lehrstuhls für Mathematik und Theoretische Physik an der Universität Cambridge, den einst auch Sir Isaac Newton inne hatte. Er lieferte bedeutende Arbeiten zur Kosmologie, wobei seine Forschung vor allem auf dem Gebiet der Physik der Schwarzen Löcher angesiedelt ist. 1963 wurde bei Hawking Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) diagnostiziert und er ist seit 1968 auf einen Rollstuhl angewiesen. Durch einen Luftröhrenschnitt 1985 verlor er die Fähigkeit zu sprechen und ist für die verbale Kommunikation auf die Benutzung eines Sprachcomputers angewiesen. Stephen Hawking veröffentlichte seit den 70er Jahren zahlreiche wissenschaftliche Werke und zählt zu den weltweit renommiertesten Wissenschaftlern, die auf dem Gebiet der Astrophysik forschen. Durch "Eine kurze Geschichte der Zeit" ist er auch einem breiten Publikum außerhalb der Fachwelt bekannt geworden.
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