Lolita: A Screenplay - Nabokov, Vladimir

Vladimir Nabokov 

Lolita: A Screenplay

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Lolita: A Screenplay

As it charts the hypnotized progress of Humbert Humbert, a hypercivilized and amoral European emigre, into the orbit of a treacherously lovely and utterly unimpressionable preteen, Lolita: A Screenplay gleefully demolishes a host of stereotypes - sexual, moral, and aesthetic. Not least among the casualties is the notion that cinema and literature are two separate spheres. For in his screenplay, Nabokov married the structural and narrative felicities of great cinema to prose as sensuously entrancing as any he had ever written, resulting in a work that will delight cineasts and Nabokovians alike.


Produktinformation

  • Verlag: VINTAGE BOOKS
  • 1997
  • Vintage Intl.
  • Seitenzahl: 240
  • Englisch
  • Abmessung: 206mm x 131mm x 16mm
  • Gewicht: 299g
  • ISBN-13: 9780679772552
  • ISBN-10: 0679772553
  • Best.Nr.: 22470658
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 08.03.2009

Der amerikanische Schaum

Das Beste, was man sagen kann zu diesem Buch, ist, dass es dann doch erscheinen konnte - wenn auch mit Verspätung; wenn auch, zunächst, nur in einem Verlag, der sich eigentlich auf Pornographie spezialisiert hatte. Heute wäre das vermutlich gar nicht so selbstverständlich, weil nämlich, angesichts der allgemeinen Sorge um die Unbeflecktheit unserer Kinder, wohl auch der Einwand, dass da ein fiktionaler Vierzigjähriger sich in eine noch fiktionalere Zwölfjährige verliebt, weshalb eigentlich keinem Kind und auch sonst niemandem ein Schaden entsteht, als irrelevant zurückgewiesen würde. Damals galten Humbert Humberts Lust und Lolitas Verdorbenheit als subversiv - und die Geschichte des erwachsenen Mannes, der sich ruiniert für die verbotene Liebe zu einem Kind, die las man gerne als Metapher dafür, dass die wahre, die unbedingte Liebe erstens ein Skandal sei und zweitens unerfüllbar. Und zugleich war dieses Kind, irgendwie, ein Bild für das junge und doch schon so verdorbene Amerika, welches Humbert Humbert, der alte Europäer, zwar berühren, aber niemals verstehen konnte.

Das ist natürlich, einerseits, ein Blödsinn - …

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