Die zwölfjährige Marie (Hannah Tiefengraber) hat ein ganz
besonderes Verhältnis zu dem Haus, in dem sie mit ihrer großen
Familie lebt: Das Haus spricht mit ihr und reagiert auf sie wie ein
richtiges Familienmitglied. Als Maries Großmutter jedoch einem
hinterlistigen Ganoven auf den Leim geht und das Haus verloren zu
haben scheint, ist guter Rat teuer.
Marie schmiedet zusammen mit ihren Freunden Konrad (Richard Skala)
und Stefan (Elias Pressler) einen Plan und setzt alles daran, ihr
liebenswertes Zuhause zu retten. Doch da gibt es noch ein paar
Probleme zu lösen.
Kinderbuch im neuen Gewand
Nach dem Kinderbuch von Christine Nöstlinger inszenierte der
österreichische Regisseur Peter Payer die rührende, abenteuerliche
Geschichte im zeitgemäßen Gewand. Mit viel Fantasie und
hervorragenden Schauspielern gelingt ihm ein Familienfilm und
modernes Märchen, in dem Nina Hagen eine besondere Rolle zukommt:
Sie leiht der "Villa Henriette" ihre Stimme.
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TZ: "Ein ganz hervorragendes Stück Kinder- und Jugendfilm"
Wegen grober Misswirtschaft der leicht naiven Großmutter, einer Erfinderin von kuriosen, nicht unbedingt nützlichen Dingen, droht der heruntergewirtschafteten alten Villa Henriette die Zwangsversteigerung. Doch die zwölfjährige Marie besitzt ein besonderes Verhältnis zum Gebäude, das sogar mit ihr spricht und sich in vielen Dingen beinahe menschlich verhält. Also lassen Marie und ihre Freunde nichts unversucht, damit sie, ihre Eltern, die Oma, der Großonkel und die Tante in dem hübschen Haus wohnen bleiben können. Der Wiener Regisseur Peter Payer setzt seiner Landsmännin und Bestsellerautorin Christine Nöstlinger in adäquaten Bildern ein filmisches Denkmal. Komik und Absurdität, Modernes und Märchenhaftes vereint er in seiner Ode an die Fantasie mit intelligent-anarchischen Elementen. Renommierte "alte Hasen" wie Nina Petri ("Lola rennt") und Cornelia Froboess ("Die wilden Kerle") stehen in diesem höchst unterhaltsamen Familienfilm der wunderbar aufspielenden Debütantin Hannah Tiefengraber als Marie unterstützend zur Seite.
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Christine Nöstlinger, geboren 1936 in Wien, lebt als freie Schriftstellerin abwechselnd in ihrer Geburtsstadt und im Waldviertel. Sie schreibt Kinder- und Jugendbücher und ist für Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen tätig. Christine Nöstlinger erhielt für ihr Werk die "Hans-Christian-Andersen-Medaille", den "Astrid-Lindgren-Gedächtnispreis", 2011 den "Lifetime Award", den "Ehrenpreis Corine 2011" sowie das "Große Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich".