Der Holzschnitzer Gepetto hätte gerne einen eigenen Sohn. Aus einem
Stück Holz schnitzt er sich als Ersatz die Marionette Pinocchio,
der auch prompt von einer guten Fee Leben eingehaucht wird. Sie
verspricht, einen richtigen Jungen aus ihm zu machen, wenn er brav
ist. Mit besten Vorsätzen macht sich Pinocchio auf den Weg zur
Schule, wird aber unterwegs von einem Marionettentheater abgelenkt,
mit dem er von nun an durch die Gegend reist. Seine ständige
Begleiterin, die kleine Ente Gina, ermahnt ihn immer wieder, zurück
zu Gepetto zu gehen, doch er hört nicht. Als er sich dann doch auf
den Weg macht, liegt eine lange Reise vor den beiden. Dabei treffen
sie immer wieder auf den Fuchs und den räudigen Straßenkater, die
Pinocchio für ihre hinterlistigen Zwecke einspannen. Nach vielen
Abenteuern treffen sie Gepetto wieder, der sich ebenfalls auf die
Suche nach "seinem Jungen" gemacht hat.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Carlo Collodi, geboren 1826 in Florenz. Ursprünglich zum Priester bestimmt, wurde er Journalist und gründete zwei satirische Zeitschriften, die nach kurzer Zeit verboten wurden. Außerdem verlegte er sein Wirken auch auf den Bereich der Erziehung und schrieb Kinder- und Schulbücher.