Norbert Nobody oder Das Versprechen - Singer, Nicky

Nicky Singer 

Norbert Nobody oder Das Versprechen

Auf der Kinder- und Jugendbuchliste SR, WDR, Radio Bremen, Herbst/Winter 2002

Übersetzer: Gutzschhahn, Uwe-Michael
Broschiertes Buch
 
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Norbert Nobody oder Das Versprechen

Robert ist nicht gerade das, was man einen Draufgänger nennt. In der Schule wird er sogar Norbert der Niemand, der Feigling, der Verlierer genannt. Umso erstaunter ist er, als sich die alte Edith Sorrell ausgerechnet für ihn entscheidet. Und dann nötigt sie ihm auch noch das Versprechen ab, nach Chance House zu gehen.

Robert hat das Gefühl, mal wieder überrumpelt worden zu sein. Trotzdem macht er das Haus ausfindig. Denn Edith hat ihn wissen lassen, dass er dort etwas finden werde. Etwas Großes und Kraftvolles. Und dass er ein Junge sei, der fliegen kann. Einer, der alles Wirklichkeit werden lassen kann, wenn er es nur will.

Doch was hat Robert mit Ediths Vergangenheit zu tun? Was ist vor 30 Jahren in Chance House passiert? Und kann ein Federmantel Leben retten? Auf der Suche nach der Wahrheit, lernt Robert, was es heißt zu fliegen.


Produktinformation

  • Verlag: DTV
  • 2003
  • Ausstattung/Bilder: 2003. 245 S.
  • Seitenzahl: 248
  • dtv Taschenbücher Bd.70732
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 195mm x 138mm x 18mm
  • Gewicht: 280g
  • ISBN-13: 9783423707329
  • ISBN-10: 3423707321
  • Best.Nr.: 10887723
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 12.04.2003

Haus der Greisin
Mitreißend: "Norbert Nobody"

Besonders anziehend ist es nicht, wie der zwölf Jahre alte Robert sich selbst beschreibt. "Unterarme und Schenkel wie weiße Bänder lose an Ellbogen und Knie geknotet. Sein Kopf ist zu groß für den Körper, und da, wo andere Leute Haare haben, hat er seine gelben flaumigen Entendaunen. (...) Wenn man ihm die Brille ab-nimmt, und das ist nicht ungewöhnlich, wirkt er verschreckt. Nackt."

Robert, den die anderen nur Norbert Nobody nennen, ist nicht zimperlich beim Blick auf sich selbst. Gottergeben erträgt er auch die mehr oder weniger guten Späße, die sarkastischen Bemerkungen und Gehässigkeiten seiner Klassenkameraden, die sich um den selbstgefälligen Niker scharen. Niker ist cool und Robert der klassische Opfertyp - die Rollen in Nicky Singers erstem Jugendroman sind zu Beginn klar verteilt. Im Lauf der mitreißend erzählten Geschichte befreit sich Robert von seinen Ängsten und dem erdrückenden Unterlegenheitsgefühl.

Zum Schlüsselerlebnis wird dabei seine Begegnung mit der alten Edith Sorrel, die Robert im Rahmen eines Projekts kennenlernt, das die Schüler seiner Klasse mit …

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Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Erstaunlich", schreibt Iris Mainka über Nicky Singers Jugendbuch, "aus Zutaten, die sich allenfalls für ein gutgemeintes, ein bisschen langweiliges Lehrbuch zu eignen scheinen, macht sie eine Geschichte, der es an nichts fehlt". Die Geschichte von Robert Nobel, dem Ich-Erzähler und 12-jährigen Underdog, seine Freundschaft mit der alten, etwas verrückten Edith und sein Kampf gegen den Jungen, der ihn unterdrückt, erzählt Singer in einem "lakonischen Stil", der weder Witz, noch Weisheit, Magie oder Spannung vermissen lasse, jubelt die Rezensentin. Nicky Singer hat ihren Sohn als Testleser engagiert, und der habe, so Mainka, einen sehr guten Job gemacht. Alles in allem, ein "zutiefst ermutigendes Buch" für alle Underdogs und Außenseiter.

© Perlentaucher Medien GmbH

"Einfallsreich, originell und voller Überraschungen." (TZ)

"Ein Kunstwerk, das es schafft, Leichtigkeit mit Tiefe zu vereinen. Faszinierend, emotional und betörend." (The Bookseller)

"Großartig!" (The Sunday Times)


"Die britische Autorin, die vor ihrem ersten Jugendbuch vier Romane für Erwachsene veröffentlichte, ist eine souveräne Erzählerin, die leichthändig und mit einem warmen Blick auf ihre Figuren schreibt." Frankfurter Allgemeine Zeitung "Einfallsreich, originell und voller Überraschungen." (TZ)

"Was Robert auf seiner Reise zu sich selbst und in Ediths Vergangenheit erlebt, erzählt Nicky Singer ergreifend und mit Humor. Die Geschichte des Jungen, der fliegen kann und der die sterbende Greisin ein letztes Mal fliegen lässt, ist phantasievoll aber nie phantastisch, traurig und doch voller Trost. Fliegen zu können steht hier als Metapher für den Glauben an sich selbst und in die eigenen Kräfte. Die britische Autorin, die vor ihrem ersten Jugendbuch vier Romane für Erwachsene veröffentlichte, ist eine souveräne Erzählerin, die leichthändig und mit einem warmen Blick auf ihre Figuren schreibt. Frankfurter Allgemeine Zeitung"

"Ein Kunstwerk, das es schafft, Leichtigkeit mit Tiefe zu vereinen. Faszinierend, emotional und betörend." (The Bookseller) "Großartig!" (The Sunday Times)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 04.12.2002

Du kannst fliegen
Die ungewöhnliche Geschichte einer Freundschaft
Mehr noch als in der Belletristik entscheidet sich auf den ersten Seiten eines Jugendromans, ob es dem Autor gelingt, seinen Leser zu fesseln. Er stimmt ihn auf seinen Erzählton und seine Sprachmelodie ein; die Atmosphäre der Anfangsszene bleibt haften und wirkt auf das folgende Geschehen nach.
Bei Norbert Nobody fühlt man sich ins Theater versetzt. Auf der Bühne agiert die Klasse 7R mit ihrer Lehrerin, unter ihnen einer, der dem Publikum das Geschehen erklärt, in das er selbst verwickelt ist. „Ich bin kein Geschichtenerzähler. Ich bin bloß der Junge, dem das Ganze passiert ist.”
Einen von denen dort auf der Bühne beschreibt er dem Leser als den „Loser”, den Klassendepp, auf dem alle herum trampeln und dessen Name Robert Nobel zu Norbert No-Bottle oder Norbert-Nobody verballhornt wurde. Und dann ist da noch sein Peiniger, der Klassen-King Johnny Niker. „Ich glaube nicht, dass Johnny Niker mit seinen gelockten schwarzen Haaren, den grünen Augen und seinem geschmeidigen athletischen Körper sich je ausgemalt hat, wie das wäre, durch Norberts Brille auf die Welt zu schauen. …

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»Großartig!« The Sunday Times

"Die britische Autorin, die vor ihrem ersten Jugendbuch vier Romane für Erwachsene veröffentlichte, ist eine souveräne Erzählerin, die leichthändig und mit einem warmen Blick auf ihre Figuren schreibt."
Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Die britische Autorin, die vor ihrem ersten Jugendbuch vier Romane für Erwachsene veröffentlichte, ist eine souveräne Erzählerin, die leichthändig und mit einem warmen Blick auf ihre Figuren schreibt."
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Nicky Singer, 1956 geboren, arbeitete in Verlagen, in der Kunstförderung und beim Fernsehen. Sie war Mitbegründerin und stellvertretende Leiterin eines Vereins zur Förderung junger Autoren für Theater, Oper und Film. Nachdem sie zuvor schon für Erwachsene geschrieben hat, veröffentlichte sie ihren ersten Jugendroman: 'Feather Boy', dt. unter dem Titel 'Norbert Nobody'. Das Buch wurde in England mit dem Blue Peter Book Award 2002 sowie dem Bronze Children's Award ausgezeichnet und war für den Angus Book Award nominiert. Die Verfilmung erhielt 2004 von der British Film and Television Association (BAFTA) den Big Banana Award. Die Autorin lebt mit ihrem Mann, ihren beiden Söhnen und ihrer Tochter in Brighton.

Kundenbewertungen zu "Norbert Nobody oder Das Versprechen" von "Nicky Singer"

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Bewertung von Christin, 16 Jahre alt aus Dresden am 13.08.2007 ***** weniger gut
So begeistert wie die Kritiker war ich von diesem Buch eigentlich nicht. Vielleicht liegt das auch daran, das ich schon ein ganzes Stück älter bin als die Hauptperson.
Ich fand den Roman nicht sonderlich spannend und irgendwie ziemlich realitätsfern.
Es gab durchaus schöne Passagen, aber insgesammt konnte mich der Roman nicht beeindrucken. Vielleicht wär das aber anders gewesen, wenn ich auch noch in die 7. Klasse gehen würde.

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