Eine kurze Geschichte von fast allem, 2 Audio-CDs - Bryson, Bill

Bill Bryson 

Eine kurze Geschichte von fast allem, 2 Audio-CDs

Ausgabe für junge Hörer. Inszenierte und gekürzte Lesung. 140 Min.

Sprecher: Ralph Caspers
Audio CD
 
9 Kundenbewertungen
***** ausgezeichnet
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
15 ebmiles sammeln
EUR 15,00
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Eine kurze Geschichte von fast allem, 2 Audio-CDs

Bestsellerautor Bill Bryson nimmt uns mit auf eine atemberaubende Reise durch Raum und Zeit. Er erklärt uns den Himmel und die Erde, die Sterne und die Meere und nicht zuletzt die Entstehungsgeschichte des Menschen. 'Eine kurze Geschichte von fast allem' ist ein faszinierender Streifzug durch die Naturwissenschaften - faktenreich, klug und dabei höchst vergnüglich und ohne Vorkenntnisse zu verstehen!

"Damit ist dem Autor gelungen, einem jugendlichen Publikum ab etwa 10 Jahren in gut zwei Stunden die wichtigsten Fragen über unser Universum, die Erde, die Entstehung des Lebens und die Entwicklung des Menschen verständlich zu erklären. Und der Sprecher Ralph Caspers, Fernseh-Moderator von Sachgeschichten für Jugendliche, sorgt durch seine pointierte Interpretation dafür, dass diese Lehrstunde niemals langweilig wird." -- Radio Aktiv

"'Eine kurze Geschichte von fast allem' ist ein faszinierender Streifzug durch die Naturwissenschaften - faktenreich, klug und dabei höchst vergnüglich und ohne Vorkenntnisse zu verstehen!" -- www.buchinformationen.de

"Ralph Caspers liest mit dem nötigen Humor in der Stimme. Denn Brysons Wissen über die Entstehung der Welt und der Menschen kommt nicht ohne Augenzwinkern und Weltverbesserungsvorschläge aus. Im Plauderton erzählt zu bekommen, wie aus einem klitzekleinen Proton in der Zeit, 'die man braucht, um sich ein Marmeladenbrot zu schmieren', das Universum wird, hat etwas." -- WAZ


Produktinformation

  • ISBN-10: 3866049633
  • Best.Nr.: 23800796
  • Laufzeit: 140 Min.
"Ralph Caspers liest mit dem nötigen Humor in der Stimme. Denn Brysons Wissen über die Entstehung der Welt und der Menschen kommt nicht ohne Augenzwinkern und Weltverbesserungsvorschläge aus. Im Plauderton erzählt zu bekommen, wie aus einem klitzekleinen Proton in der Zeit, 'die man braucht, um sich ein Marmeladenbrot zu schmieren', das Universum wird, hat etwas." WAZ

"Ralph Caspers liest mit dem nötigen Humor in der Stimme. Denn Brysons Wissen über die Entstehung der Welt und der Menschen kommt nicht ohne Augenzwinkern und Weltverbesserungsvorschläge aus. Im Plauderton erzählt zu bekommen, wie aus einem klitzekleinen Proton in der Zeit, 'die man braucht, um sich ein Marmeladenbrot zu schmieren', das Universum wird, hat etwas."

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Allen Anfängern, Einsteigen und Laien in Sachen Naturwissenschaften, die sich für Begriffe wie Urknall, Relativitätstheorie, Elementarteilchen usw. interessieren, kann Ernst Horst dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen. Ein langjähriger Leser des "Scientific American" dürfte dagegen darin nur wenig Neues entdecken. Wie Horst ausführt, beschreibt Bill Bryson, von Haus aus ein erfolgreicher Reiseschriftsteller, die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse in historischer Reihenfolge, ergänzt durch "kuriose Anekdoten" aus dem Leben der zugehörigen Wissenschaftler und gewürzt mit kleinen Gemeinheiten. Der Leser bekomme so einen Überblick über die Entstehung des Universums, der Erde, des Lebens und der Evolution des Homo Sapiens. Auch wenn nicht alles "hieb- und stichfest" ist, was Bryson schreibt, spricht ihn Horst für seine Bemühung um Präzision ein großes Lob aus. Und nicht nur dafür: Vor allem der Stil des Autors hat es Horst angetan. Der nämlich, findet der Rezensent, schreibe "wie ein Engel."

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 07.05.2004

Weltuntergang in Anekdoten
Bitte lesen: Bill Brysons viele kurze Geschichten von fast allem

Auf einem unbedeutenden Planeten in einem unbedeutenden Sonnensystem in einer unbedeutenden Galaxis lebt eine Spezies, die sich selbst - ohne jede Ironie - Homo sapiens getauft hat und gerade dabei ist, große Teile ihrer Biosphäre plattzumachen. Bill Bryson ist einer davon. Er hat gerade "Eine kurze Geschichte von fast allem" veröffentlicht, die unter anderem erklärt, wieso es dreizehn Milliarden Jahre gedauert hat, bis endlich jemand so ein Buch schreiben konnte.

Bryson ist eigentlich ein erfolgreicher amerikanischer Reiseschriftsteller. Seine Reportagen können einen Leser süchtig machen, wenn er für ihre sehr angelsächsische Form der liebevollen Bösartigkeit empfänglich ist. An den Naturwissenschaften war Bryson nie sonderlich interessiert, so sagt er jedenfalls. Vor ein paar Jahren wurde er aber vom Saulus zum Paulus. Er wollte wissen, was eigentlich hinter den Begriffen wie Urknall, Relativitätstheorie, Elementarteilchen, Galaxis, Planet, Kontinentalverschiebung, Eiszeit et cetera steckt und wie es zur Entstehung des Menschen durch …

Weiter lesen

"Das Sachbuch aller Sachbücher. [...] Nach der Lektüre, wenn man - etwas traurig, weil es vorbei ist - das Buch beiseite gelegt hat, weiß man zwar mehr, als man vorher gewußt hat, aber dieses Mehr an Wissen ist nichts gegenüber dem Meer an Unwissen, das man während der extrem spannenden, extrem kurzweiligen und oft auch sehr lustigen Lektüre kennen gelernt hat. …"<br />Hannoversche Allgemeine<br/><br/>"In Zeiten von Pisa gibt es keine bessere Möglichkeit, ein Buch an Jugendliche und Erwachsene zu verschenken, das seine Leser nicht nur fesselt und ihnen spannende Stunden verspricht, sondern mit Leichtigkeit eine trockene Materie für jeden zugänglich macht."<br />Sächsische Zeitung<br/><br/>"Der Amerikaner schafft auch bei den Naturwissenschaften das, was ihn als Reiseschriftsteller berühmt genacht hat: die Balance aus Witz und Wissen."<br />Main-Echo<br />

"Eine furiose, jederzeit amüsante und ungemein lehrreiche Sammlung, kurzum: ein phantastisches Buch." BERLINER ZEITUNG<br/><br/>"Eine Enzyklopädie für den Lustleser." STERN<br/><br/>

Eine furiose, jederzeit amüsante und ungemein lehrreiche Sammlung, kurzum: ein phantastisches Buch. Berliner Zeitung

"Ralph Caspers liest mit dem nötigen Humor in der Stimme. Denn Brysons Wissen über die Entstehung der Welt und der Menschen kommt nicht ohne Augenzwinkern und Weltverbesserungsvorschläge aus. Im Plauderton erzählt zu bekommen, wie aus einem klitzekleinen Proton in der Zeit, 'die man braucht, um sich ein Marmeladenbrot zu schmieren', das Universum wird, hat etwas."
Bill Bryson wurde 1951 in Des Moines, Iowa, geboren. 1977 zog er nach Großbritannien und schrieb dort mehrere Jahre u. a. für die "Times" und den "Independent". Mit seinem Englandbuch "Reif für die Insel" gelang Bryson der Durchbruch, und heute ist er in England der erfolgreichste Sachbuchautor der Gegenwart. Seine Bücher werden in viele Sprachen übersetzt, stürmen stets die internationalen Bestsellerlisten. 1996 kehrte Bill Bryson mit seiner Familie in die USA zurück, wo es ihn jedoch nicht lange hielt. Er war erneut "Reif für die Insel", wo er heute wieder lebt.

Leseprobe zu "Eine kurze Geschichte von fast allem, 2 Audio-CDs"

Bauanleitung für ein Universum

Wir können uns noch so viel Mühe geben - niemals werden wir begreifen, wie winzig, wie räumlich bescheiden ein Proton ist. Dazu ist es einfach viel zu klein.
Ein Proton ist ein letzter Baustein eines Atoms, und auch das ist natürlich kein greifbares Gebilde. Protonen sind so klein, dass ein kleiner Fleck Druckerschwärze, beispielsweise der Punkt auf diesem i, ungefähr 500000000000 von ihnen Platz bietet, das sind mehr als die Sekunden in einer halben Million Jahre.1 Protonen sind also, gelinde gesagt, überaus mikroskopisch.
Nun stellen wir uns vor (was wir natürlich nicht können), eines dieser Protonen würde auf ein Milliardstel seiner normalen Größe schrumpfen und einen so kleinen Raum einnehmen, dass ein Proton daneben riesengroß wirkt. Und in diesen winzig kleinen Raum packen wir nun ungefähr 30 Gramm Materie. Ausgezeichnet. Jetzt können wir ein Universum gründen.
Natürlich gehe ich davon aus, dass wir ein inflationäres Universum bauen wollen. Wer stattdessen das altmodische Standard-Urknalluniversum bevorzugt, braucht zusätzliches Material. Dann müssen wir sogar alles zusammensammeln, was es gibt - jedes kleine Fitzelchen und Teilchen der Materie von hier bis zu den Rändern der Schöpfung -, und alles in einen so unendlich kompakten Punkt zusammenpressen, dass er überhaupt keine Dimensionen hat. So etwas bezeichnet man als Singularität.
So oder so müssen wir uns auf einen richtig großen Knall vorbereiten. Dabei würden wir uns natürlich gern an einen sicheren Ort zurückziehen und das Schauspiel von dort aus beobachten. Leider können wir aber nirgendwo Zuflucht suchen, denn außerhalb der Singularität gibt es kein Wo. Wenn die Ausdehnung des Universums beginnt, füllt sich damit keine größere Leere. Es existiert nur ein einziger Raum: der Raum, der während des Vorganges erschaffen wird.
Sich die Singularität als eine Art schwangeren Punkt vorzustellen, der in einer dunklen, grenzenlosen Leere hängt, ist zwar eine natürliche, aber auch falsche Vorstellung. Es gibt weder Raum noch Dunkelheit. Um die Singularität herum ist nichts. Dort existiert kein Raum, den sie einnehmen könnte, kein Ort, an dem sie sich befindet. Wir können noch nicht einmal fragen, wie lange sie schon dort ist - ob sie wie eine gute Idee gerade erst ins Dasein getreten ist oder ob sie schon immer da war und in aller Ruhe auf den richtigen Augenblick gewartet hat. Die Zeit existiert nicht. Es gibt keine Vergangenheit, aus der sie hervortreten könnte.
Und so, aus dem Nichts, nimmt unser Universum seinen Anfang.
In einem einzigen blendenden Stoß, in einem Augenblick der Prachtentfaltung, der für jede Beschreibung mit Worten viel zu schnell und umfangreich ist, nimmt die Singularität himmlische Dimensionen an und wird zu einem unvorstellbar großen Raum. In der ersten, lebhaften Sekunde (und viele Kosmologen widmen ihre gesamte Berufslaufbahn dem Versuch, diese Sekunde in noch dünnere Scheiben zu zerlegen) entstehen die Schwerkraft und die anderen beherrschenden Kräfte der Physik. Nach noch nicht einmal einer Minute hat das Universum einen Durchmesser von weit mehr als einer Million Milliarden Kilometern, und es wächst schnell. Wärme ist jetzt reichlich vorhanden, zehn Milliarden Grad, genug, damit die Kernreaktionen beginnen und leichte Elemente entstehen lassen - im wesentlichen Wasserstoff und Helium mit einem Schuss (ungefähr einem unter hundert Millionen Atomen) Lithium. Nach drei Minuten sind 98 Prozent aller Materie entstanden, die existiert oder jemals existieren wird. Wir haben ein Universum. Es ist ein Ort der erstaunlichsten und lohnendsten Möglichkeiten, und wunderschön ist es auch. Und alles ist ungefähr in der Zeit geschehen, die man zur Zubereitung eines Sandwichs braucht.
Wann sich dieser Augenblick ereignet hat, ist noch ein wenig umstritten. Die Kosmologen haben lange darüber diskutiert, ob der Augenblick der Schöpfung sich vor zehn Milliarden Jahren abspielte, oder vor doppelt so langer Zeit, oder irgendwo dazwischen. Heute bewegt man sich offenbar auf eine Einigung bei ungefähr 13,7 Milliarden Jahren zu, aber die Messung solcher Dinge ist, wie wir noch sehen werden, von berüchtigter Schwierigkeit. Eigentlich kann man nur eines mit Sicherheit sagen: An irgendeinem unbestimmten Punkt in der sehr weit entfernten Vergangenheit kam aus unbekannten Gründen der Augenblick, der in der Wissenschaft als t = 0 bezeichnet wird. Von da an waren wir unterwegs.
Natürlich wissen wir vieles noch nicht, und von dem, was wir zu wissen glauben, wussten wir vieles vor kurzem ebenfalls noch nicht, oder wir glaubten noch nicht, es zu wissen. Selbst die Vorstellung vom Urknall ist noch relativ neu. Die Idee als solche geisterte schon seit den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts herum, als der belgische Priester und Gelehrte Georges Lemâitre sie erstmals vorsichtig äußerte, aber in der Kosmologie spielt sie erst seit Mitte der sechziger Jahre eine größere Rolle. Damals machten zwei junge Radioastronomen eine außergewöhnliche, unerwartete Entdeckung.
Die beiden - sie hießen Arno Penzias und Robert Wilson - wollten 1965 mit einer großen Funkantenne arbeiten, die den Bell Laboratories gehörte und in Holmdel, New Jersey, stand. Dabei störte sie aber ein ständiges Hintergrundgeräusch - ein ununterbrochenes Zischen, das jede experimentelle Arbeit unmöglich machte. Es war ein erbarmungsloser, unbestimmter Lärm, der Tag und Nacht, zu allen Jahreszeiten, von allen Stellen des Himmels kam. Ein Jahr lang versuchten die jungen Astronomen alles, was ihnen in den Sinn kam, um die Ursachen des Geräusches ausfindig zumachen und zu beseitigen. Sie überprüften sämtliche elektrischen Geräte. Sie bauten Instrumente um, prüften Stromkreise, spielten mit Kabeln herum, staubten Stecker ab. Sie kletterten in die Antennenschüssel und brachten Klebeband auf allen Schweißnähten und Nieten an. Sie kletterten noch einmal in die Schüssel, dieses Mal mit Besen und Bürsten, und schrubbten alles ab, was sie in einem späteren Fachaufsatz als »weißes dielektrisches Material« bezeichneten - normalerweise nennt man es Vogelscheiße. Aber was sie auch versuchten, es nützte nichts.
Was sie nicht wussten: Nur 50 Kilometer entfernt, an der Princeton University, suchte ein Wissenschaftlerteam unter Leitung von Robert Dicke genau nach dem, was die beiden mit so viel Mühe loszuwerden versuchten. Die Forscher in Princeton waren von einem Gedanken ausgegangen, den der in Russland geborene Astrophysiker George Gamow schon in den vierziger Jahren geäußert hatte: Danach musste man nur weit genug in den Weltraum blicken, dann würde man eine kosmische Hintergrundstrahlung finden, die vom Urknall übrig geblieben war. Nachdem diese Strahlung die Weiten des Universums durchquert hatte, sollte sie nach Gamows Berechnungen in Form von Mikrowellen auf die Erde treffen. In einem späteren Fachaufsatz hatte er sogar ein Instrument genannt, das sich für ihren Nachweis eignete: die Bell-Antenne in Holmdel. Leider hatten weder Penzias und Wilson noch irgendjemand aus der Arbeitsgruppe in Princeton diesen späteren Artikel gelesen.
Natürlich hatten Penzias und Wilson genau das Geräusch gehört, das Gamow postuliert hatte. Sie hatten den Rand des Universums gefunden, oder zumindest den Rand seines sichtbaren Teils, der 150 Milliarden Billionen Kilometer entfernt ist. Sie »sahen« die ersten Photonen, das älteste Licht des Universums, das allerdings über Zeit und Entfernung hinweg zu Mikrowellen geworden war, genau wie Gamow es vorausgesagt hatte. Wenn wir diese Entdeckung im richtigen Licht betrachten wollen, hilft uns ein Vergleich, den Alan Guth in seinem Buch Die Geburt des Kosmos aus dem Nichts anstellte: Wenn man sich den Blick in die Tiefen des Universums als Blick vom 100. Stock des Empire State Building vorstellt (wobei der 100. Stock die Gegenwart und die Straße den Augenblick des Urknalls darstellt), befanden sich die am weitesten entfernten Galaxien zur Zeit von Wilsons und Penzias' Entdeckung ungefähr im 60. Stock, und die am weitesten entfernten Objekte überhaupt - die Quasare - lagen ungefähr in Höhe des 20. Geschosses. Mit ihrer Entdeckung erweiterten die beiden unsere Kenntnisse über das sichtbare Universum bis auf einen Zentimeter über dem Bürgersteig.
Wilson und Penzias wussten immer noch nicht, woher die Geräusche kamen; sie riefen Dicke in Princeton an, beschrieben ihm ihr Problem und hofften, er würde eine Lösung vorschlagen. Dicke war sofort klar, was die beiden jungen Männer gefunden hatten. Als er den Hörer aufgelegt hatte, sagte er zu seinen Kollegen: »So Jungs, man hat uns überrundet.«
Kurz darauf erschienen im Astrophysical Journal zwei Artikel: In dem einen beschrieben Penzias und Wilson ihre Erfahrungen mit dem Zischen, in dem anderen erklärte Dickes Arbeitsgruppe, worum es sich dabei handelte. Obwohl Penzias und Wilson nicht nach der kosmischen Hintergrundstrahlung gesucht hatten, obwohl sie sie nicht erkannten, nachdem sie sie gefunden hatten, und obwohl sie auch ihre Eigenschaften in keinem Fachaufsatz beschrieben oder interpretiert hatten, erhielten sie 1978 den Nobelpreis für Physik. Den Wissenschaftlern in Princeton blieben nur freundliche Worte. Dazu schrieb Dennis Overbye in Das Echo des Urknalls, Penzias und Wilson hätten die wahre Bedeutung ihrer Entdeckung erst verstanden, als sie darüber etwas in der New York Times gelesen hätten.
Nebenbei bemerkt: Die Auswirkungen der kosmischen Hintergrundstrahlung hat jeder von uns schon einmal erlebt. Man braucht nur den Fernseher auf einen nicht belegten Kanal einzustellen: Das »Schneegestöber«, das man dort sieht, wird zu ungefähr einem Prozent von diesem uralten Überbleibsel des Urknalls hervorgerufen. Wer sich das nächste Mal beschwert, dass es im Fernsehen nichts zu sehen gibt, sollte daran denken, dass man immer bei der Geburt des Universums zusehen kann.

Obwohl alle vom Urknall reden, werden wir in vielen Büchern gewarnt, man solle sich darunter keine Explosion im üblichen Sinn vorstellen. Es war vielmehr eine riesige, sehr plötzliche Ausdehnung von ungeheuren Ausmaßen. Aber wodurch wurde sie ausgelöst?
Eine Vorstellung besagt, die Singularität sei vielleicht der Überrest eines früheren, zusammengebrochenen Universums - danach wären wir nur Teil eines ewigen Kreislaufs, in dem sich Universen ausdehnen und zusammenziehen wie der Blasebalg an einem Sauerstoffgerät. Andere führen den Urknall auf ein so genanntes »falsches Vakuum«, ein »Skalarfeld« oder eine »Vakuumenergie« zurück - in jedem Fall auf eine Qualität oder ein Etwas, das in das bestehende Nichts ein gewisses Maß an Instabilität hineinbrachte. Dass aus dem Nichts ein Etwas hervorgeht, erscheint unmöglich, aber die Tatsache, dass vorher nichts da war und jetzt ein Universum existiert, ist der Beweis, dass es möglich ist. Vielleicht ist unser Universum nur ein Teil vieler größerer Universen, von denen manche in anderen Dimensionen existieren, und vielleicht laufen ständig und überall Urknalle ab. Möglicherweise hatten Raum und Zeit auch vor dem Urknall eine völlig andere Form, die wir uns in ihrer Fremdartigkeit nicht vorstellen können, und der Urknall stellt eine Art Übergangsphase dar, in der das Universum sich von einer unbegreiflichen Form in eine andere verwandelte, die wir beinahe verstehen können. »Das sind schon fast religiöse Fragen«, erklärte der Kosmologe Dr. Andrei Linde aus Stanford im Jahr 2001 der New York Times.
In der Urknalltheorie geht es eigentlich nicht um den Urknall selbst, sondern um das, was danach geschah. Nicht lange danach, wohlgemerkt. Nachdem die Wissenschaftler eine Menge Mathematik betrieben und genau zugesehen haben, was in Teilchenbeschleunigern vor sich geht, können sie heute nach eigenen Angaben bis 10 [hoch] -43 Sekunden nach dem Augenblick der Schöpfung zurückblicken - damals war das Universum noch so klein, dass man es nur mit dem Mikroskop hätte sehen können. Wir brauchen nicht jedes Mal in Ohnmacht zu fallen, wenn uns ungewöhnliche Zahlen begegnen, aber von Zeit zu Zeit sollten wir vielleicht doch innehalten und uns daran erinnern, wie erstaunlich und unbegreiflich sie sind. 10 [hoch] -43 ist gleichbedeutend mit 0,0000000000000000000000000000000000000000001 oder einer zehn millionstel billionstel billionstel billionstel Sekunde.
Was wir heute über die ersten Augenblicke des Universums wissen oder zu wissen glauben, geht zum größten Teil auf die »Inflationstheorie« zurück, einen Gedanken, der erstmals 1979 von einem jungen Teilchenphysiker namens Alan Guth geäußert wurde. Guth - er arbeitete damals in Stanford und ist heute am Massachusetts Institute of Technology tätig - war damals 32 und hatte nach eigenem Eingeständnis zuvor noch nicht viel zuwege gebracht. Vermutlich wäre er nie auf seine großartige Idee gekommen, wenn er nicht einen Vortrag über den Urknall gehört hätte, den ausgerechnet Robert Dicke hielt. Der Vortrag weckte bei Guth das Interesse für Kosmologie und insbesondere für die Entstehung des Universums.

Am Ende kam dabei die Inflationstheorie heraus. Sie besagt, das Universum habe einen kurzen Augenblick nach Anbeginn der Schöpfung eine drastische Ausweitung erlebt. Es wurde »aufgeblasen« - eigentlich lief es vor sich selbst davon, und seine Größe verdoppelte sich alle 10 [hoch] -34 Sekunden. Die ganze Episode dürfte nicht länger als 10 [hoch] -30 Sekunden gedauert haben - eine millionstel millionstel millionstel millionstel millionstel Sekunde -, aber in dieser Zeit wurde das Universum von einem Gebilde, das man in der Hand halten konnte, zu etwas mindestens 10000000000000000000000000 Mal Größerem. Die Inflationstheorie erklärt die Wellen und Wirbel, die unser Universum möglich machen. Ohne sie gäbe es keine Materieklumpen und damit auch keine Sterne, sondern nur treibende Gase und immerwährende Dunkelheit.
Wenn Guths Theorie stimmt, entstand nach ungefähr einem Zehnmillionstel einer billionstel billionstel billionstel Sekunde die Schwerkraft. Nach einem weiteren lächerlich kurzen Zeitraum kamen der Elektromagnetismus sowie die starken und schwachen Kernkräfte hinzu - das Material der Physik. Einen Augenblick später folgten Schwärme von Elementarteilchen - das Material der Materie. Aus dem Nichts gab es plötzlich Schwärme von Photonen, Protonen, Elektronen, Neutronen und vieles andere - von jedem nach der Standard-Urknalltheorie etwa 1079 bis 1089 Stück.
Das sind natürlich unvorstellbare Mengen. Wir brauchen uns nur zu merken, dass nach einem einzigen entscheidenden Augenblick plötzlich ein riesiges Universum da war - es hat nach der Theorie einen Durchmesser von mindestens 100 Milliarden Lichtjahren, könnte aber auch noch viel größer oder sogar unendlich groß sein. Dieses Universum bot alle Voraussetzungen für die Entstehung der Sterne, Galaxien und anderer komplizierter Systeme.

Aus unserer Sicht ist besonders bemerkenswert, wie sich für uns alles zum Guten gewendet hat. Hätte das Universum bei seiner Entstehung nur ein kleines bisschen anders ausgesehen - wäre die Schwerkraft geringfügig stärker oder schwächer gewesen oder wäre die Ausdehnung nur ein wenig schneller oder langsamer vonstatten gegangen -, dann hätte es wahrscheinlich nie stabile Elemente gegeben, die dich und mich und die Erde, auf der wir stehen, hätten bilden können. Bei einer geringfügig stärkeren Gravitation wäre wahrscheinlich das ganze Universum wie ein schlecht aufgestelltes Zelt in sich zusammengebrochen, und ohne genau die richtigen Werte hätte es weder die richtigen Dimensionen und Bestandteile noch die richtige Dichte gehabt. Bei einer schwächeren Gravitation dagegen hätte sich nichts zusammenfinden können, und das Universum wäre für alle Zeiten eine langweilige, gleichmäßig verteilte Leere geblieben.
Das ist einer der Gründe, warum manche Experten glauben, es habe noch viele andere Urknalle gegeben, vielleicht sogar Billionen und Aberbillionen, die sich über die gewaltige Zeitspanne der Ewigkeit verteilen; dass wir gerade in diesem einen existieren, liegt demnach daran, dass es der Einzige ist, in dem wir existieren können. Edward B. Tryon von der Columbia University formulierte es einmal so: »Als Antwort auf die Frage, warum es passierte, unterbreite ich den bescheidenen Vorschlag, dass unser Universum schlicht und einfach eines von diesen Dingen ist, die von Zeit zu Zeit passieren.« Und Guth fügt hinzu: »Obwohl die Entstehung des Universums äußerst unwahrscheinlich erscheinen mag, hat niemand, wie Tryon betonte, die fehlgeschlagenen Versuche gezählt.«


Leseprobe zu "Eine kurze Geschichte von fast allem, 2 Audio-CDs"

27. Eiszeit (S. 473-474)

Ich hatte einen Traum, und es war nicht nur ein Traum. Die helle Sonne war erloschen, und die Sterne Zogen verglimmend im ewigen Raum dahin.
Byron, »Finsternis«

Im Jahr 1815 flog auf der indonesischen Insel Sumbawa ein hübscher, seit langem ruhender Berg namens Tambora in die Luft. Durch die Explosion und die nachfolgenden Flutwellen kamen 100 000 Menschen ums Leben. Es war der größte Vulkanausbruch seit 10 000 Jahren: Er hatte die 150-fache Gewalt des St.-Helens-Ausbruches, das ist gleichbedeutend mit 60 000 Hiroshima-Atombomben. Nachrichten verbreiteten sich zu jener Zeit nicht übermäßig schnell.

Die Londoner Times brachte sieben Monate nach dem Ereignis einen kleinen Bericht – es war eigentlich der Brief eines Kaufmanns.1 Bis dahin waren die Auswirkungen des Ausbruchs aber bereits zu spüren. Über 150 Kubikkilometer Rauch, Asche und grober Sand hatten sich in der Atmosphäre verteilt, verdunkelten die Sonne und sorgten auf der Erde für eine Abkühlung. Die Sonnenuntergänge sahen ungewöhnlich aus, waren aber von verschwommener Farbenpracht, ein Effekt, den der Künstler William Turner auf denkwürdige Weise festhielt. Der Maler war höchst zufrieden, aber die ganze Welt lag unter einem bedrückenden, dunklen Leichentuch. Diese tödliche Dämmerung inspirierte Byron zu den oben zitierten Zeilen.

Der Frühling blieb aus, und es wurde überhaupt nicht mehr warm.2 1816 wurde als »Jahr ohne Sommer« bekannt. Überall gab es Missernten. In Irland starben 65 000 Menschen durch eine Hungersnot und die damit einhergehende Typhusepidemie. In Neuengland bezeichnete man das Jahr allgemein als »Achtzehnhundert-Frier-dich-tot«. Noch im Juni herrschte morgens Frost, und fast nirgendwo keimten die Pflanzensamen. Das Vieh starb durch den Futtermangel oder musste vorzeitig geschlachtet werden. Es war in jeder Hinsicht ein entsetzliches Jahr – für die Bauern dürfte es mit ziemlicher Sicherheit das schlimmste der gesamten Neuzeit gewesen sein. Und doch sank die Temperatur weltweit nur um ungefähr ein Grad. Wie die Wissenschaftler noch erfahren sollten, ist der Thermostat der Erde ein äußerst empfindliches Instrument. Das 19. Jahrhundert war ohnehin eine Kälteperiode.

Schon seit rund 200 Jahren erlebten insbesondere Europa und Nordamerika eine »kleine Eiszeit«, wie sie genannt wurde, und das führte zu allen möglichen winterlichen Ereignissen, die heute meist nicht mehr möglich sind, wie Frostfeste auf der Themse oder Schlittschuhrennen auf holländischen Kanälen. Mit anderen Worten: Die Menschen waren innerlich auf die Kälte eingestellt. Deshalb sollte man es den Geologen des 19. Jahrhunderts vielleicht nachsehen, dass sie erst so spät erkannten, wie warm ihre Welt im Vergleich zu früheren Erdzeitaltern war und wie die Landschaft um sie herum ihre Form gewaltigen Gletschern verdankte, die selbst ein Frostfest vereitelt hätten.

Dass die Vergangenheit irgendetwas Seltsames hatte, wusste man. In Europa fand man überall unerklärliche Anomalien, beispielsweise Rentierknochen im warmen Südfrankreich oder riesige Felsblöcke, die an den unwahrscheinlichsten Stellen liegen geblieben waren. Häufig dachte man sich dafür fantasievolle, aber nicht unbedingt plausible Begründungen aus. So wollte der französische Naturforscher de Luc erklären, wieso Granitblöcke im Juragebirge hoch oben auf Kalksteinfelsen lagen: Vielleicht, so seine Vermutung, seien sie ja durch komprimierte Luft aus Höhlen dorthin geschleudert worden wie die Pfropfen aus einem Luftgewehr.3 Man kann solche Felsen auch als Irrläufer bezeichnen, aber dieser Begriff traf im 19. Jahrhundert eher auf die Theorien zu als auf die Steine selbst.

Hörprobe zu "Eine kurze Geschichte von fast allem, 2 Audio-CDs"

Um die volle Funktionalität dieser Seite zu erreichen, installieren Sie bitte den Flash-Player:

Get Adobe Flash player
Bitte klicken Sie auf den Play-Button, um in "Eine kurze Geschichte von fast allem, 2 Audio-CDs" von "Bryson, Bill" reinzuhören!

Kundenbewertungen zu "Eine kurze Geschichte von fast allem, 2 Audio-CDs"

9 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.9 von 5 Sterne bei 9 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
***** ausgezeichnet
 
(8)
***** sehr gut
 
(1)
***** gut
***** weniger gut
***** schlecht
Schreiben Sie eine Kundenbewertung zu "Eine kurze Geschichte von fast allem, 2 Audio-CDs" und Gewinnen Sie mit etwas Glück einen 15 EUR buecher.de-Gutschein

Bewertung von braunbär aus Bad Berka am 04.07.2011 ***** ausgezeichnet
Bill Bryson will es wissen. Warum gibt es die Erde? Wie lange dauerte der Urknall? Was ist der Urknall überhaupt und wer erfand den Begriff? Auf der Suche nach der Wahrheit bereiste er den ganzen Planeten um mit den richtigen Experten für jede Frage zu sprechen. Es zeigt sich im Laufe der Zeit, das viele Vermutusngen früherer Forscher oftmals schon erstaunlich nah an der Wahrheit lagen, aber auch, dass so manche Vorstellungen total daneben lagen. Es dauerte bis ins 20. Jahrhundert, bis jemand erkannte, dass Gebirge nicht durch riesige Überschwemmungen entstehen, sondern weil sich Erdplatten übereinander schieben. So ganz nebenbei gibt Bill Bryson auch ein paar lustige Geschichten von den größten Wissenschaftlern der letzten 500 Jahre zu Besten, egal ob es sich um Newton, Einstein oder Hubble handelt. Wer es noch nicht wusste: Auch Forscher sind Menschen und haben manche skurrile Angewohnheit. Darwin zum Beispiel hatte die Theorie von der Entstehung der Arten schon aufgestellt, wollte aus Rücksicht auf religiöse Gefühle aber nichts veröffentlichen. Erst als ein anderer seiner Theorie gefährlich nah kam, stellte er sein Buch vor. Am Ende des Buches weiß man, dass die Menschheit sich auf einem ziemlich gefährlichen Planeten breit gemacht hat und es besser wäre, sich besser darum zu kümmern, denn einen anderen hat man nicht als Ersatz.
Es ist ein echt lehrreiches Buch, das sich gut für den Urlaub eignet. Selbst wenn man sich nicht alles merken kann, so weiß man doch , wo man suchen müsste, denn der Titel verspricht nicht zuviel.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Ackermann aus Bad Berka am 18.06.2011 ***** ausgezeichnet
Als Kind hat sich Bill Bryson, der Autor, immer gefragt, woher die Forscher all ihr schlaues Wissen über längst vergangene Zeiten haben. Woher wissen die, warum die Dinosaurier ausgestorben sind oder wie das Universum entstand. Schließlich war keiner dabei, der es aufschreiben konnte. Als Erwachsener fand er dann genug Zeit, viele Forscher zu befragen und ein Buch darüber zu schreiben. Los geht’s, wie man ein Universum baut. Natürlich nur zum Spass. Außerdem erfährt man, warum man überhaupt vom Urknall spricht. Danach erklärt er, wie man das Gewicht der Erde ermittelte und erstaunlicher, dass das schon vor 150 Jahren passierte. Überhaupt waren die Forscher früher auch nicht dumm und haben mit einfachsten Mitteln die Welt erklärt. Die Erde selber stellt sich nach dem Lesen des Buches als ziemlich einsam im Universum dar und gefährlich ist das Leben auf ihr allemal. Die Entstehung des Lebens, wie wir es kennen, nimmt einen großen Teil des Buches ein. Groß ist das Erstaunen, dass der Mensch eigentlich ein Zufallsprodukt der Geschichte ist und fast selber ausgestorben wäre. Insofern haben wir mächtig Glück gehabt, dass es uns überhaupt noch gibt.
Das Buch ist unterhaltsam , ohne ein langweiliges Schulbuch zu sein. Bill Bryson erklärt mit viel Witz und einfachen Worten das Leben, das Universum und den ganzen Rest. Es ist eine prima Urlaubslektüre und man kann mit dem erworbenen Wissen ganz herrlich angeben. Außerdem gibt es ab und zu ein paar Anekdoten über wissenschaftlich Berühmtheiten, was auch ganz lustig ist.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von schraeglage aus GMHütte am 30.07.2010 ***** sehr gut
Zustand super, Buch sowieso, war auch schön eingepackt, nur ... warum hat die Lieferung sooooooooo lange gedauert? (1 Punkt Abzug dafür). Egal, in der Ruhe liegt die Kraft und shit happens.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

0 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von scribbler aus Karlsruhe am 19.06.2010 ***** ausgezeichnet
Alles könnte so einfach sein: Bücher wie dieses in die Lehrpläne und als Pflichtlektüre für Jung und Alt, Volks-Bildung.
Alles verständlich geschrieben und mit Hintersinn,was will man mehr. Trotz des Umfangs nie langweilig.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Tauriel aus S. am 02.08.2008 ***** ausgezeichnet
Unbedingt lesen! Ich habe selten soviele interessante Dinge in einem Buch gelesen! Trotz des vielen Wissens, das in diesem Buch steckt ist es so spannend geschrieben, das man alles sehr gut verstehen und behalten kann! Sehr zu empfehlen, bildet wirklich weiter!

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Heike Kluke aus Mettmann am 16.07.2007 ***** ausgezeichnet
Bill Bryson ist meiner Meinung nach einer der genialsten Schriftsteller unserer Zeit.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

2 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Josef bäcker aus koblenz am 01.12.2006 ***** ausgezeichnet
Ein sehr ausführliches Werk in welchem der Protagonist auf knapp 600 Seiten einen vollständigen Überblick des aktuellen Standes der modernen Wissenschaft abliefert.
Es wird in einer für Laien verständlichen Weise geschrieben, zwar nüchtern und sachlich, dabei ohne größere Längen und nicht an Spannung verlierend.
Der Titel ist etwas irreführend, wissenschaftliche bzw. philosophische Erklärungsversuche nach dem Sinn und den Ursachen unserer Existenz respektive der Frage nach Gott kommen zu kurz.
Ob Kapitel über Krebs und Aids, Genetik, Kontinentalverschiebungen, Ozonschicht oder Wetterprognosen hier wirklich Sinn machen mag jeder Leser für sich selbst beantworten.
Ein Großteil des Buches widmet sich dann aber doch der Astronomie bzw. Kosmologie.
Wer aber schon einige Werke kennt ( Hawking, Gribbin , Davies, o.ä.) wird hier nichts Neues finden.
Aber trotzdem im Ganzen ein umfassendes und empfehlenswertes Buch.
Somit ist es nur als Einstieg zu empfehlen. Nicht so toll ist die Tatsache, das hier mit der Popularität Stephen Hawkings Werbung gemacht wird.



Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

5 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Josef Bäcker aus Koblenz am 29.11.2006 ***** ausgezeichnet
Ein sehr ausführliches Werk in welchem der Protagonist auf knapp 600 Seiten einen vollständigen Überblick des aktuellen Standes der modernen Wissenschaft abliefert.
Es wird in einer für Laien verständlichen Weise geschrieben, zwar nüchtern und sachlich, dabei ohne größere Längen und nicht an Spannung verlierend.
Der Titel ist etwas irreführend, wissenschaftliche bzw. philosophische Erklärungsversuche nach dem Sinn und den Ursachen unserer Existenz respektive der Frage nach Gott kommen zu kurz.
Ob Kapitel über Krebs und Aids, Genetik, Kontinentalverschiebungen, Ozonschicht oder Wetterprognosen hier wirklich Sinn machen mag jeder Leser für sich selbst beantworten.
Ein Großteil des Buches widmet sich dann aber doch der Astronomie bzw. Kosmologie.
Wer aber schon einige Werke kennt ( Hawking, Gribbin , Davies, o.ä.) wird hier nichts Neues finden.
Aber trotzdem im Ganzen ein umfassendes und empfehlenswertes Buch.
Somit ist es nur als Einstieg zu empfehlen. Nicht so toll ist die Tatsache, das hier mit der Popularität Stephen Hawkings Werbung gemacht wird.




Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

1 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Isolde Bauer aus Bammental am 17.07.2006 ***** ausgezeichnet
Ein tolles Buch. Wie ein spannender Roman, dazu witzig und lehrreich.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch

1 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Sie kennen "Eine kurze Geschichte von fast allem, 2 Audio-CDs" von Bill Bryson ?
Tipp: Stöbern Sie doch mal ein wenig durch ausgewählte aktuelle Bewertungen in unserem Shop

Ein Marktplatz-Angebot für "Eine kurze Geschichte von fast allem, 2 Audio-CDs" für EUR 8,95

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
8,95 2,00 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) Davids Antiquariat + catch-a-book 99,5% ansehen
Mehr von