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Fesselnde Fortsetzung des Drachenreiters: Drei Jahre nach ihrem Sieg über Nesselbrand erwartet die Gefährten ein neues Abenteuer: Der Nachwuchs des letzten Pegasus-Paares ist bedroht! Nur die Sonnenfeder eines Greifs kann ihre Art noch retten. Barnabas, Ben und Fliegenbein reisen mit einer fliegenden Ratte, einem Fjordtroll und einer nervösen Papageiin nach Indonesien. Auf ihrer Suche nach dem geheimnisvollsten und gefährlichsten Fabelwesen aller Zeiten eilen Lung und Schwefelfell zur Hilfe.
Ein Muss für großgewordene und kleine Fans vom "Drachenreiter": temporeich, spannend und mit einem
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Produktbeschreibung
Fesselnde Fortsetzung des Drachenreiters: Drei Jahre nach ihrem Sieg über Nesselbrand erwartet die Gefährten ein neues Abenteuer: Der Nachwuchs des letzten Pegasus-Paares ist bedroht! Nur die Sonnenfeder eines Greifs kann ihre Art noch retten. Barnabas, Ben und Fliegenbein reisen mit einer fliegenden Ratte, einem Fjordtroll und einer nervösen Papageiin nach Indonesien. Auf ihrer Suche nach dem geheimnisvollsten und gefährlichsten Fabelwesen aller Zeiten eilen Lung und Schwefelfell zur Hilfe.

Ein Muss für großgewordene und kleine Fans vom "Drachenreiter": temporeich, spannend und mit einem sagenhaftem Showdown. Ungekürzt gelesen von Rainer Strecker und Cornelia Funke mit stimmungsvoller Musik
von German Wahnsinn.







  • Produktdetails
  • Verlag: Oetinger Media
  • ISBN-13: 9783837309799
  • Artikeltyp: Hörbuch
  • ISBN-10: 3837309797
  • Best.Nr.: 45159038
  • Laufzeit: 600 Min.
  • Erscheinungstermin: 26. September 2016
Autorenporträt
Cornelia Funke wurde 1958 in Dorsten/Westfalen geboren, zog nach dem Abitur nach Hamburg und absolvierte eine Ausbildung als Diplompädagogin. Drei Jahre lang arbeitete sie als Erzieherin auf einem Bauspielplatz und studierte parallel dazu Buchillustration an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg.
Nach Abschluss des Studiums war Cornelia Funke zunächst ausschließlich als Illustratorin für Kinderbücher tätig - eine Arbeit, die sie dazu anregte, selbst Geschichten für junge Leserinnen und Leser zu schreiben. So wurde sie mit 28 Jahren freischaffende Autorin und Illustratorin.
Ihre freie Zeit verbringt Cornelia Funke am liebsten mit ihrer Familie. Außerdem ist sie ein großer Filmfan, reist gern und liest, so viel sie kann.
Seit Mai 2005 wohnt Cornelia Funke mit ihrer Familie in Los Angeles; zuvor lebte sie am Stadtrand von Hamburg.
2008 erhielt sie den "Roswitha-Preis" der Stadt Bad Gandersheim, den Medienpreis "Bambi", 2009 den "Jacob-Grimm-Preis" und 2015 den "Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis" sowie den Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten.
Rezensionen
Besprechung von 21.11.2016
Ein Fingerzeig nach Persepolis

Cornelia Funkes "Drachenreiter"-Fortsetzung schickt die bekannten Figuren auf eine neue Reise. Doch nicht nur die Welt hat sich in den neunzehn Jahren seither geändert, auch die Autorin schreibt jetzt anders. Dem Roman tut das gut.

In diesem Herbst gab es gleich zwei unerwartete Fortsetzungen großer Jugendbuchstoffe - einmal, neunzehn Jahre nach dem Erscheinen des allerersten "Harry Potter"-Bandes, das Skript zum Theaterstück und der Film "Phantastische Tierwesen", zweitens, ebenfalls neunzehn Jahre nach dem ersten Band, die Fortsetzung von Cornelia Funkes "Drachenreiter". Sie knüpft an die Geschichte des Jungen Ben an, der gemeinsam mit dem Drachen Lung, dem Koboldmädchen Schwefelfell und dem Fabelwesen-Forscher Barnabas Wiesengrund im ersten Band eine Kolonie bedrohter Drachen in ein Refugium im Himalaja führte.

Die Handlung von "Drachenreiter - Die Feder eines Greifs" setzt zwei Jahre später ein. Barnabas Wiesengrund hat mittlerweile eine Art Fabelwesen-Reservat an einem norwegischen Fjord begründet, wo er mit seiner Familie, in die er auch Ben aufgenommen hat, als Beschützer dieser Geschöpfe lebt. Als aber in Griechenland das letzte Pegasusweibchen zu Tode kommt, muss Barnabas dafür sorgen, dass die drei hinterlassenen Pegasus-Eier ausgebrütet werden, was unter diesen Umständen nur mit der Hilfe einer Greifenfeder gelingen kann. Also ziehen Barnabas, Ben, Lung und Schwefelfell los - irgendwo auf einer indonesischen Insel soll es noch eine Kolonie Greife geben, nur dass die berüchtigt sind für ihre mörderische Aggressivität, aber man wird ja sehen.

Eine klassische Abenteuerreise also, die Funke beschreibt, mit allem, was schon den ersten Band prägte: eine heterogene Gruppe, deren Mitglieder sich erst zusammenraufen müssen, ein Auftrag, der vor lauter Gefahren kaum zu erfüllen ist, und schließlich ein Finale, das geprägt ist von jähen Umschwüngen. Doch so sehr das neue Buch auf dem Grund des alten wurzelt, so erkennbar fällt doch ins Auge, wie sehr sich die erschriebene Welt der Autorin seit 1997 gewandelt hat, in den Jahren also, in denen ihre Welterfolge, allen voran die "Tintenwelt"- und die "Reckless"-Romane, erschienen sind.

Am auffälligsten ist, wie intensiv Funke spätestens mit dem Roman "Tintenblut" ihre Welt bevölkert hat mit kleinen und großen Fabelwesen, die in den Wäldern Gefahr bedeuten und in den Städten meist eher friedlich herumwuseln. Der reichen Phantasie, die derlei in der Tintenwelt hervorgebracht hat, trat dann 2010 mit dem ersten "Reckless"-Band die lokale Märchentradition an die Seite: Wo immer sich die Helden um Jacob Reckless aufhielten, stets bekamen sie es mit Fabelwesen oder magischen Accessoirs zu tun, die im jeweiligen Land verwurzelt sind: den Grimmschen Märchenfiguren in Mitteleuropa, Blaubart und dem gestiefelten Kater in Frankreich, der Babajaga in Russland und anderen mehr. Auch die Drachenreiter-Fortsetzung profitiert von diesem Zugriff, der hier mit fiedelnden norwegischen Wassermännern beginnt und beim indischen Vogelgott Garuda längst nicht endet, enorm.

Eingeschrieben ist diesem besonderen Blick auf lokale Traditionen des Übernatürlichen aber die Überzeugung, dass es innerhalb dieser Vielfalt keinen Vorrang gibt. "Die Welt sieht für jeden ihrer Bewohner etwas anders aus", heißt es einmal, und das liegt nicht nur an der unterschiedlichen Herkunft oder Physiognomie der Betrachtenden: Wenn man im Käfig sitzt, auch dies beschreibt Funke sehr schön, bekommt die Welt eben Streifen.

Bei näherer Bekanntschaft stellen sich etwa die Greife als sehr viel heterogener dar, als es die apokryphen, zudem weit gereisten Berichte ahnen ließen, man kann sich mit den Gutwilligen unter verbünden, selbst wenn man mit den Aggressiven dann doch um einen Kampf nicht herumkommt. Allen gemein ist aber, dass sie in ihrer Existenz bedroht sind, so wie Wildtiere in der Realität, und was Barnabas Wiesengrund unternimmt, um Greife, Nixen und Kobolde zu schützen, ähnelt durchaus den Bemühungen des WWF um Tiger und Nashörner.

Warum? Funke lässt den Grund in einer Beschreibung anklingen: Die Greife, die einst aus Mesopotamien vertrieben wurden, haben ihre indonesischen Baumhäuser mit Symbolen verziert, die den Reliefs aus Persepolis gleichen, Kunstwerken also, die derzeit in ihrer Existenz massiv bedroht sind, weil Fanatiker Bilder einer religiösen Vielfalt nicht ertragen.

Funkes Fantasyroman stellt daher nicht nur sein Fundament aus, sondern weist zugleich auf die Gefahr hin, in der es sich befindet. Und zeigt einmal mehr, wie reflektiert diese Autorin an ihr Werk geht.

TILMAN SPRECKELSEN

Cornelia Funke: "Drachenreiter - Die Feder eines Greifs".

Mit Bildern der Autorin. Dressler Verlag, Hamburg 2016. 400 S., geb., 18,99 [Euro]. Ab 8 J.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Neunzehn Jahre nach Erscheinen des ersten Drachenreiter-Bandes liegt mit "Die Feder eines Greifs" endlich ein zweiter Teil vor, freut sich Roswitha Budeus-Budde. Dass Cornelia Funke in der Zwischenzeit ein wenig an "Leichtigkeit und Komik" eingebüßt hat, findet die Kritikerin nicht weiter schlimm: Erfahrungen aus Funkes Recherchereisen und Sorgen über den Zustand der Welt fließen in diese Geschichte ein, informiert die Rezensentin, die hier natürlich trotzdem in eine Fantasiewelt eintauchen kann, die sie an die "magische Phase" der frühen Kindheit erinnert. Und dank des üppigen Personenverzeichnisses, hat die Kritikerin auch keine Probleme mit den verschlungenen Handlungszweigen dieser zwischen indonesischem Dschungel und Norwegen spielenden Geschichte.

© Perlentaucher Medien GmbH
Besprechung von 27.09.2016
Rettet die
Fabelwesen
Endlich: Cornelia Funkes
Fortsetzung zum „Drachenreiter“
Cornelia Funke hat sich Zeit gelassen mit der Fortsetzung des „Drachenreiters“, der Geschichte des Waisenjungen Ben, der die Welt der letzten silbernen Drachen retten muss, die, in Schottland von den Menschen bedroht, eine neue Bleibe im Himalaja suchen, am „Saum des Himmels“. Das war ein gefährliches Abenteuer gewesen, in dem Ben mit dem jungen Silberdrachen Lung als Gefährten und mit einer Reihe von fantastischen Helfern den Erzfeind besiegen muss, Nesselbrand, den Goldenen.
  Sie alle treffen sich nun wieder im zweiten Band „Der Feder eines Greifs“, aber ihre Welt, die der Magie und Fantasie, hat sich in den 19 Jahren seit dem Erscheinen des ersten Bandes verändert, und natürlich auch das Leben der Autorin. Ihr Wohnsitz ist seit vielen Jahren Kalifornien, und wenn sie nicht schreibt oder ihre Leserschaft über literarische Projekte in den neuen Medien anspricht – gerade hat sie ihren eigenen Hörbuchverlag „Atmende Bücher“ gegründet –, ist sie auf Recherchereisen, zur Zeit für ihre „Spiegelwelt“-Serie. „Ich bin wie ein Schwamm, ich inhaliere einen Ort. Danach arbeite ich viel mit Literatur und Fotos, damit vertiefe ich das Thema.“
  Die Erfahrungen dieser Reisen haben dem zweiten Band des „Drachenreiters“ Leichtigkeit und Komik genommen. Man spürt die Sorge der Autorin über den desolaten Zustand der Welt – im Mittelpunkt steht die Bedrohung der fantastischen Tierwelt: „Ich habe diese Geschichte nicht für die geschrieben, die die Welt regieren wollen . . . Diese Geschichte ist für all jene, die den Mut haben, zu beschützen statt zu beherrschen, zu behüten statt zu plündern, zu erhalten statt zu zerstören.“ Schon im Vorwort stimmt sie den Leser darauf ein, bevor er wieder in ihre Fantasiewelt eintauchen kann, in der jeder Stein, jede Pflanze, jedes Tier, jedes fantastische Geschöpf menschliche Gefühle entwickelt. Ein Wiederentdecken der magischen Phase früher Kindheit, in der Dinge nicht nur als belebt, sondern auch in Folge kindlichen Gerechtigkeitsgefühls als gut oder böse angesehen werden.
  Die Geschichte entwickelt sich zwischen dem indonesischen Dschungel und Norwegen, wo Ben inzwischen bei seinen Adoptiveltern lebt. Die haben hier die Organisation FREEFAB gegründet, die sich den Schutz fabelhafter Tiere zur Aufgabe gemacht hat. Und gleich zu einer gefährlichen Expedition starten müssen, um eine Greifenfeder zu finden, mit der die letzten drei Pegasusfohlen gerettet werden können. Doch Greife, furchterregende Geschöpfe, die im indonesischen Urwald leben, sind die größten Feinde der Drachen.
  Ben, sein Adoptivvater und der Drache Lung brauchen eine große Schar von Helfern auf dieser Reise, auch die bekannten fantastischen Figuren aus dem ersten Band sind wieder dabei – Schwefelfell, ein Koboldmädchen, und Fliegenbein, ein Homunkulus, er gehört zu Cornelia Funkes Lieblingsfiguren, mit seinem verschrobenen komischen Wesen. Sie begegnen Mönchen und weisen Frauen, und bald beginnt dann der große Kampf gegen die Greife und ihren brutalen Herrscher. Cornelia Funke erzählt von einer idealen Gesellschaft, die nur im Zusammenspiel zwischen fantastischer und realer Welt Bestand hat und ständig verteidigt werden muss. Ein Personenverzeichnis am Schluss hilft die Übersicht zu behalten – es enthält 133 Namen. Da kann die Handlung ruhig wuchern wie die Schlingpflanzen im Urwald.
ROSWITHA BUDEUS-BUDDE
  
  
  
Cornelia Funke: Drachenreiter – Die Feder eines Greifen. Mit Illustrationen der Autorin. Dressler Verlag, Hamburg 2016. 416 Seiten, 18,99 Euro. E-Book 13,99 Euro.
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