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Die Klimaerwärmung schlägt zu: Weil ihrem Tal die Überschwemmung durch schmelzende Eismassen droht, müssen die Bewohner, darunter Mammut Manny, Faultier Sid und Säbelzahntiger Diego, sich auf die Suche nach einer neuen Heimat machen. Unterwegs findet Manny wahre Liebe, Nervensäge Sid ein paar ander seiner Art und Diego kann sich endlich seiner großen Angst stellen: dem Wasser. Währenddessen ist der Nager Scrat wieder voll damit beschäftigt, seinen Eichelvorrat auszubauen und um jeden Preis zu verteidigen. Solche Bilanzen machen Eiszeiten cool: brummiger Dickhäuter, hungriger Langzahn un…mehr

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Produktbeschreibung

Die Klimaerwärmung schlägt zu: Weil ihrem Tal die Überschwemmung durch schmelzende Eismassen droht, müssen die Bewohner, darunter Mammut Manny, Faultier Sid und Säbelzahntiger Diego, sich auf die Suche nach einer neuen Heimat machen. Unterwegs findet Manny wahre Liebe, Nervensäge Sid ein paar andere seiner Art und Diego kann sich endlich seiner großen Angst stellen: dem Wasser. Währenddessen ist der Nager Scrat wieder voll damit beschäftigt, seinen Eichelvorrat auszubauen und um jeden Preis zu verteidigen.

Solche Bilanzen machen Eiszeiten cool: brummiger Dickhäuter, hungriger Langzahn und quasselnder Nager werden Freunde, retten ein Baby vor seinem Schicksal als Proteinsnack und versetzen sieben Millionen deutsche Kinofans in Partystimmung. Klar, dass der digital animierte Roadtrip "Ice Age" fortgesetzt wird.

Dabei hat sich nicht nur die Tricktechnik verbessert, sondern auch das Erdklima, das Rattenhörnchen Scrat bei der Futterverteidigung noch zu Höchstleistungen trieb. Das Eis taut, die Erde wird zum gigantischen Vergnügungspark mit Wasserrutschen, Pools und Geysiren für Warmduscher.

Die schlechte Nachricht: Die Wärme hat auch schockgefrostete Riesen-Reptilien befreit, die Manny & Co an die Wolle wollen. Vor allem aber lässt sie Gletscherdämme schmelzen. Damit droht dem Tal, in dem sich Mammut Manny, Säbelzahntiger Diego und Faultier Sid (Otto, wer sonst) gerade eingerichtet haben, eine Flutwelle, die alles Leben unter sich begraben würde.

Aus dieser Situation ergibt sich der Auftrag für das tierische Trio: Sie müssen die Tiere vor der Katastrophe warnen und das Tal durchqueren, um sich zu retten.

Natürlich brummt auch "Ice Age 2" wieder vor Slapstick, Situationskomik, Dialogwitz und Filmzitaten, die bereits den Vorgänger unwiderstehlich machten. Als Bonus sorgt neues Personal für komische Highlights. Manny lernt Mammut-Dame Ellie kennen. Doch der Weg ist weit bis zur Familiengründung, weil die Mehrtonner mehr streiten als flirten.

Erschwerend kommt hinzu, dass Elli sich für ein Opossum hält und mit zwei risikoverliebten Kamikaze-Opossums, mit denen sie aufwuchs, durch die Gegend zieht. Und weil auch Eicheljäger Scrat wieder Gas gibt und sogar einem Schwarm Piranhas die Zähne verbeult, ist ein turbulenter Familienspaß garantiert.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Bonusmaterial

Audiokommentare, Bildergalerie, Kurzfilm, Multi-Angle-Szenen, Outtakes, Spiele, Featurettes
  • Produktdetails
  • EAN: 4010232056771
  • Best.Nr.: 35398982
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: BLRAY
  • Erscheinungstermin: 15.06.2012
  • Hersteller: Fox
  • FSK: ohne Alterseinschränkung gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Regionalcode: B
  • Bildformat: 1:1, 85/16:9
  • Tonformat: dts HD 5.1 MA
  • Gesamtlaufzeit: 90 Min.

Autorenporträt

Thomas Fritsch - Sohn von Willi Fritsch - wurde Anfang der 60er durch Filme wie "Julia, du bist zauberhaft" oder "Das schwarz-weiß-rote Himmelbett" zum großen Teenie Star . Auch im Fernsehen glänzte er u. a. in Serien wie "Drei sind einer zuviel" und "Rivalen der Rennbahn". Heute ist er ein gefragter Charakterdarsteller auf deutschen Bühnen sowie ein gefragter Synchron- und Hörbuch-Sprecher. So synchronisierte er z.B. Jeremy Irons in "Stirb langsam 3" und Russel Crowe in "Gladiator" und lieh "Scar" im "König der Löwen" seine Stimme.

Rezensionen

Die Fortsetzung des erfolgreichen CGI-Spaßes punktet mit fortschrittlicher Animationstechnik, gewohnt hohem Tempo und deutlich mehr Spielraum für den heimlichen Helden und Publikumsliebling des ersten Teils: den kleinen Scrat und seine Kämpfe um die Eichel. Die humorvolle Story verzichtet weitgehend auf nennenswerte Konflikte und präsentiert so leicht verdauliche Unterhaltung auch für die Kleinsten, wobei freilich ebenso fest auf die breite Anhängerschaft des Vorgängers gezählt werden kann.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Besprechung von 06.04.2006
Die kleinen Drahtigen halten was aus
Reden ist Silber, Tempo ist Gold: "Ice Age 2 - Jetzt taut's" setzt einen alten Zauber fort

"Ice Age" war vor vier Jahren eine der angenehmsten Überraschungen, die der amerikanische Trickfilm seit langem bereitgehalten hatte. Von Chris Wedge und seinem Studio "Blue Sky" kannte man vorher nur einen Kurzfilm ("Bunny" von 1998), und plötzlich kam da ein abendfüllendes Animationswerk auf die Leinwand, das auf dem neuesten Stand der Technik war, trotzdem auf geradezu klassische Art erzählte, damit ein riesiges Publikum begeisterte und den Oscar nur deshalb nicht gewann, weil Miyazaki Hayao mit seinem Jahrhundertwerk "Chihiros Reise" damals der Konkurrenz keine Chance ließ.

Drei Jahre später schien der schöne Traum schon wieder vorbei, als "Robots" in die Kinos kam, die größte anzunehmende Enttäuschung. Wedge, der darin wie bei seinem Debüt zusammen mit Carlos Saldanha Regie führte, schien alles vergessen zu haben, was den Erfolg des ersten Langfilms ausgemacht hatte. Doch nun ist plötzlich mit "Ice Age 2 - Jetzt taut's", den Saldanha allein verantwortet, der alte Zauber wieder da. Aber was machte diesen Zauber überhaupt aus?

Es gab zwei Elemente im ersten Teil von "Ice Age", die den wenigsten Zuschauern aufgefallen sein werden, die aber diesen Film aus der gewaltigen Masse der Trickproduktion hervorhoben. Eines war ganz simpel - und gerade deshalb höchst subtil: Die Tiere in der Eiszeit sprechen, di Menschen nicht. Es gibt ein Aufeinandertreffen der drei Helden - des Faultiers Sid, des Mammuts Manfred und des Säbelzahntigers Diego - mit einer Horde Höhlenmenschen, und während die drei Urviecher die ganze Zeit geplappert haben (vor allem Sid, den in der deutschen Synchronfassung Otto Waalkes spricht), können sich die Urmenschen nur über Grunzlaute artikulieren. Das ist eine schöne Umkehrung der üblichen Perspektive: Wilde Tiere sind eben vernünftiger. In "Ice Age 2" gibt es leider keine Menschen mehr, doch die Tiere reden weiter wie die Wasserfälle, die von den Rändern der schmelzenden Eismassen rauschen. Alle Tiere? Dazu später.

Der zweite, viel wichtigere Geniestreich in "Ice Age" war das Dekor - oder besser dessen beinahe vollständige Abwesenheit. Eiszeitbedingt spielt sich der Film meist auf einer weiten weißen Fläche ab. Auf ihr kommen die buntgestalteten Tiere bestens zur Geltung. Mehr als das: Sie werden geradezu als Bewegungsstudien vorgeführt, ohne daß deren Virtuosität jene unnatürliche Perfektion ausstrahlt, die schon so manchen dreidimensional animierten Trickfilm ruiniert hat. "Robots" war solch ein Fall: Er setzte bei Figuren wie Hintergründen auf bonbonbuntes künstliches Durcheinander, das unmöglich als Film zu genießen war.

In "Ice Age" setzte sich dagegen jede Bewegung vor dem weißen Hintergrund exakt in Szene, und so kann man das Geschick der Computeranimation erst richtig bewundern, die einzelne Haare wehen, Fell schwingen oder Federn flattern läßt. Und nichts davon ist seelenleer, wie es etwa "Final Fantasy" war, jener japanische Trickfilm, der ein Jahr vor "Ice Age" für seinen minutiösen Computertrick (auch hier waren Haare der Maßstab für höchste Meisterschaft) gefeiert, aber für seine völlige Vernachlässigung der Charakterzeichnung verdammt werden mußte. In "Ice Age" agierte ein künstlich generiertes, aber höchst lebendiges Terzett, an dessen liebevoller Ausgestaltung man sich begeistern konnte, weil unter den neckisch ins Bild gesetzten Fellbewegungen ein Herz zu schlagen schien. Das fehlte dann "Robots" - und in "Ice Age 2" ist es wieder da.

Allerdings geschieht in der Fortsetzung, was der Untertitel schon andeutet: Das Eis taut. Und mit ihm verschwindet mehr und mehr die weiße Fläche. Plötzlich ziehen Sid, Manfred und Diego durch eine Tundra, ja selbst Wälder gibt es plötzlich - an die Plausibilität der Vegetationsentwicklung sollte man keinen Gedanken verschwenden -, und prompt sind es keine exemplarisch agierenden Trickfiguren mehr, sondern eher gewöhnliche. "Ice Age 2" verliert an ästhetischem Reiz, sobald der Frühling in seine Welt Einzug hält.

Ein Erfolgselement also beseitigt, eines deutlich reduziert. Wieso ist die Fortsetzung dennoch sehenswert? Weil es da ein drittes gibt, das auch der kleinste Zuschauer sofort als Meisterstück erkennt. Sein Name ist Scrat, und es handelt sich um einen kleinen Nager, dessen drahthaariges Fell keine künstliche Bewegung braucht, weil er selbst immer in Bewegung ist: auf nimmermüder Jagd nach einer Eichel. Im ersten Teil von "Ice Age" trat Scrat nur zu Anfang und am Ende in größeren Szenen auf. In der Fortsetzung nun wird sein verzweifeltes Bemühen um Futter zu einem Running Gag, und eine Szene ist komischer als die andere. Mit dem Nager hat Wedge eine Figur geschaffen, die in einen überaus redseligen Trickfilm, wie er heute typisch ist, eine Spur der reinweg auf Anarchie und Tempo gegründeten stummen Frühzeit des Genres einzeichnet.

Denn auch Scrat ist stumm - wenn man die von Wedge höchstpersönlich eingesprochenen Kieks- und Seufzlaute außer acht läßt. Doch er ist in seiner Mimik um so beredter und wird so zum wahren Star von "Ice Age". Kinderjubel im Saal, wenn er nur ins Bild kommt, stille Freude der Erwachsenen, wenn er am Schluß in ein Paradies einzuziehen scheint, in dem nicht nur Milch und Eicheln fließen, sondern auch - wunderbare Hommage an Teil 1 - ein Dodo-Chor singt. Da können Sid, Diego und Manfred, der sich in ein charmantes Mammutmädchen namens Ellie verlieben darf, noch so schöne Dialoge austauschen - es ist alles nichts gegen das Element, das die Welt im Innersten auseinanderbringt: jenen spitzzähnigen und -ohrigen Star, der das Zeug zur Legende unter den Trickfiguren hat.

ANDREAS PLATTHAUS

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Faultier Sid, Mammut Manny und Säbelzahntiger Diego haben's nicht leicht. Die Sonne schmilzt ihnen das Eis unterm Hintern weg, und das Tal, in dem sie leben, droht mit Wasser vollzulaufen. Außerdem stellt Manny fest, dass er offensichtlich der letzte seiner Art ist - und stürzt in eine tiefe Sinnkrise. Doch auf der Flucht vor den Wassermassen begegnen die Freunde der Mammutdame Ellie, und Mannys Chancen auf Arterhaltung steigen. Problem: Elli ist der festen Überzeugung, sie sei ein zierliches Opossum ... Auch das zweite "Ice Age"-Abenteuer ist ein optisch und inhaltlich gelungener Animationsfilm, der vor allem durch komische Dialoge, vergnügliche Pannen und die Vermenschlichung seiner Helden brilliert. Die DVD-Version bietet kristallklare Farben und DD5.1-Ton (in der synchronisierten Fassung auch DTS5.1), die Special Edition ist zudem mit zahlreichen Extras ausgestattet. Das interaktive Feature "Der Regiestuhl" zeigt, wie in vier Produktionsphasen eine animierte Szene entsteht. Hinter dem Menüpunkt "Verpatzte Szenen" verbirgt sich leider nur eine kurze Sequenz - die dafür zum Brüllen komisch ist. Das Highlight für Fans ist zweifelsohne ein exklusiver Kurzfilm mit Scrat, in dem das glupschäugige Tierchen durch die Zeit reist - und unter anderem in der Arena des Kolosseums landet. (jul)
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