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Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone
Roman. Ausgezeichnet mit dem Whitbread Novel Award 2003 und dem Commonwealth Writers Prize 2004, Best First Book
Aus d. Engl. v. Sabine Hübner
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
Produktinformation
- Verlag: Blessing
- 2006
- Sonderausg.
- Ausstattung/Bilder: Sonderausg. 2006. 282 S. m. zahlr. Abb.
- Seitenzahl: 282
- Deutsch
- Abmessung: 208mm x 137mm x 24mm
- Gewicht: 390g
- ISBN-13: 9783896673046
- ISBN-10: 3896673041
- Best.Nr.: 20771087
Leseprobe zu "Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone"
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Produktbeschreibung zu "Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone"
Kurzbeschreibung
"Sein Roman strotzt nur so vor trockenem Humor und beschreibt aus der Sichtweise eines autistischen Jungen sehr hintergründig die Menschen mit all ihren Macken." Kölner Stadtanzeiger
Beschreibung
Leseprobe zu "Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des..."
2
Es war 7 Minuten nach Mitternacht. Der Hund lag mitten auf dem
Rasen vor Mrs. Shears' Haus, und seine Augen waren geschlossen.
Obwohl er auf der Seite lag, sah es aus, als würde er rennen, so
wie Hunde rennen, wenn sie im Traum einer Katze nachjagen. Aber
dieser Hund rannte weder noch war er am Schlafen. Er war tot. Eine
Mistgabel ragte aus dem Fell hervor. Die Zinken mussten sich ganz
durch den Hund bis in den Boden gebohrt haben, denn die Gabel stand
senkrecht. Ich dachte mir, dass man den Hund wahrscheinlich mit der
Mistgabel getötet hatte, denn andere Wunden waren an seinem Körper
nicht zu sehen; und ich glaube, niemand würde eine Mistgabel in
einen Hund rammen, wenn dieser schon an etwas anderem gestorben
ist, zum Beispiel an Krebs oder durch einen Verkehrsunfall. Aber so
richtig sicher war ich mir natürlich nicht.
Ich trat durch das Gartentor von Mrs. Shears und machte es hinter
mir zu. Dann ging ich über den Rasen und kniete mich neben den
Hund. Ich legte die Hand auf seine Schnauze. Sie war noch
warm.
Der Hund hieß Wellington. Er gehörte Mrs. Shears, einer Freundin
von uns. Sie wohnte auf der anderen Straßenseite, zwei Häuser
weiter …
Leseprobe zu "Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des..."
31 (S. 27-28)
Es war 1.12 Uhr, als mein Vater auf der Polizeiwache erschien.
Gesehen habe ich ihn erst um 1.28 Uhr, aber ich weiß, dass er
vorher da war, denn ich habe ihn gehört. Er brüllte: »Ich will zu
meinem Sohn!« Und: »Warum hat man ihn eingesperrt, verdammt noch
mal?« Und: »Na klar hab ich eine Stinkwut!« Ich hörte, wie ein
Polizist zu ihm sagte, er soll sich beruhigen. Dann habe ich lange
Zeit gar nichts gehört. Um 1.28 Uhr öffnete ein Polizist die
Zellentür und sagte, es sei jemand für mich da. Ich ging
hinaus.
Vater stand im Korridor. Er hielt seine rechte Hand hoch und
spreizte die Finger wie einen Fächer. Ich hielt meine linke Hand
hoch und spreizte die Finger zu einem Fächer, und dann legten wir
unsere Finger und Daumen aufeinander. Das machen wir, weil Vater
mich manchmal gern in den Arm nehmen würde, aber ich mag Umarmungen
nicht, deshalb machen wir es so, und es bedeutet, dass er mich lieb
hat. Dann forderte der Polizist uns auf, ihm durch den Korridor in
einen anderen Raum zu folgen. In diesem Raum standen ein Tisch und
drei Stühle.
Er sagte, wir sollten uns an die eine Seite des Tischs setzen, und
er …
Leseprobe zu "Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des..."
Kundenbewertungen zu "Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des..."
Bewertung von buchwürmchen aus reutlingen am 29.08.2011
Eigentlich war das Buch für meinen Sohn vorgesehen, weil er aber damit so schnell fertig war, wurde ich neugierig und las es selbst. Absolut empfehlenswert und absolut nicht nur für Jugentliche.
Bewertung von unbekanntem Benutzer am 15.03.2011
Bewertung von sabatayn76 am 04.12.2010
Inhalt:
Christopher John Francis Boone ist 15 Jahre alt, kennt alle Länder der Welt, ihre Hauptstädte und sämtliche Primzahlen bis 7507. Eines Tages findet er den Hund seiner Nachbarin Mrs. Shears, den Pudel Wellington, der mit einer Mistgabel getötet wurde. Christopher will herausfinden, wer für den Hundemord verantwortlich ist, und macht sich auf die Suche nach Indizien und dem Täter.
Mein Eindruck:
'Supergute Tage' lässt sich flüssig lesen, ist spannend und berührend. Jedoch überzeichnet Mark Haddon die diagnostischen Kriterien des Asperger-Syndroms meiner Meinung nach zu sehr und hat dadurch einen eher unglaubwürdigen Protagonisten geschaffen. Andererseits bricht der Autor bisweilen mit seinen eigenen Beschreibungen und lässt den kindlichen und sehr auf Routine bedachten Asperger-Jungen plötzlich eine Reise ins unbekannte London unternehmen. Zudem zeigt sich häufig ein Mangel an gewissenhafter Recherche, beispielsweise verwendet der Autor den Begriffe 'schizophren' inkorrekt und gibt falsche Erklärungen dafür, wieso man sich nicht an Ereignisse vor dem vierten Lebensjahr erinnern kann.
Mein Resümee:
Der Leser sollte nicht erwarten, einen perfekten Abriss einer Autismus-Spektrum-Störung zu erhalten, dennoch handelt es sich um eine unterhaltsame Lektüre, die Spaß macht und sich einfach und schnell lesen lässt.
Bewertung von Pampelmuse aus Leipzig am 18.08.2010
Doch nach dem Christopher im Garten einer Nachbarin deren Pudel auffindet, der mit einer Mistgabel umgebracht wurde, beschließt er den Mörder zu finden. So beginnt für ihn eine neue Welt. Er macht Dinge, die er früher niemals gewagt hätte und erfährt Sachen über seine Familie, die er nie herausgefunden hätte, wenn er nicht aus seiner Einsamkeit gebrochen wäre.
Das Buch ,,Supergute Tage" ist für alle Altersklassen ab 12 Jahren empfelendswert! Besonders für Menschen die gerne mal aus der Sicht von autistischen Leuten die Welt erleben möchten.
Denn man kann sich gut in das Leben des Jungen Christopher hineinversetzen, da die Geschichte sehr glaubwürdig geschrieben ist.
Bewertung von Claudia am 19.06.2009
LG Claudia
Bewertung von unbekanntem Benutzer am 01.03.2009
Bewertung von la bouqiniste aus Düsseldorf am 17.07.2007
Dank Mark Haddon ja.
In seinem wunderbaren Roman erzählt uns Christopher Boone, 15 Jahre, 3 Monate und 2 Tage alt aus seinem Leben. Und zwar schreibt er auf, was sich seit dem Tage ereignet, an dem er den Nachbarshund tot auf dem Rasen gefunden und beschlossen hat, diesen Kriminalfall wie sein großes Vorbild Sherlock Holmes zu lösen.
Christopher ist freundlich, aber distanziert, denn Christopher versteht das meiste nicht, was in der Gesellschaft als selbstverständliche Konvention des Zusammenlebens und des Betragens dient. Das muss Christopher lernen, dabei hilft ihm seine Lehrerin, die auch durch Christopher ab und an auf manch absurde Regeln aufmerksam gemacht wird.
Christopher versteht keine Witze, denn eine zweite Ebene über der eigentlichen Bedeutung der Worte bleibt ihm verschlossen, genauso wie das Deuten der Mimik eines Gesichts als Ausdruck einer Emotion.
Christopher liebt seinen Vater, schliesslich kocht er für ihn und passt auf, aber auch er kann und darf Christopher nicht zu nahe kommen und ihn berühren.
Was hier jetzt vielleicht deprimierend und schrecklich herüber kommt ist nur die bittere Erkenntnis die man beim Nachdenken über die Schattenseiten des Lebens mit Autisten gewinnt: ihre Zuneigung zu anderen ist eine andere, ihre Art diese zu zeigen auch.
Aber auf der anderen Seite erkennt man auch, dass autistische Menschen Qualitäten und Gaben besitzen, die sie herausheben und so zu besonderen, zu bewundernden Personen machen.
So ist Christopher was Zahlen, Rechnen und das logische Denken betrifft, ein Genie. Und auch seine Art, Dinge wahrzunehmen und sie in seinem Buch festzuhalten, lassen erkennen, wie toll er ist. Wie kostbar er für "uns" sein kann.
Der Roman, der ja von Christopher erzählt wird, ist also alles andere als düster und traurig, in seiner nüchtern berichtenden Art, seinen Alltag und die Beweggründe seines Handels zu schildern, brachte mich Christopher Boone zum Lachen, zum Nachdenken und Schmunzeln, und manchmal bewunderte ich ihn sogar ob seiner Klarheit mit der er Fehler von uns "Gesunden" erkannte und seinen von ihm entwickelten Methoden, denn komplizierten Alltag zu meisten.
Und auch die Menschen die er trifft und die es wagen, sich ein wenig auf ihn einzulassen, gewinnen durch Christopher Boone an Einsicht, was deutlich macht, wie viel er zu geben hat, auch wenn das Zusammenleben mit ihm schwierig ist.
Christopher Boone fühlt sich nicht schlecht oder krank, was er ja auch nicht ist, er ist glücklich und zufrieden, so lange alles seinen geordneten Gang geht, in festgelegten und bekannten Bahnen und Ritualen verläuft. Wenn zum Beispiel mehrere rote Autos hinter einander die Straße entlang fahren, dann ist es, je nach Anzahl der Wagen ein superguter Tag oder gar ein supersuperguter.
Fatal sind allerdings gelbe Autos, oder gelbe Dinge im Allgemeinen. Am liebsten hat Christopher rot und so ist auch Ketschup oder Lebensmittelfarbe immer dabei um zur Not seine Nahrung erträglich zu gestalten. Diese sich übrigens auf dem Teller auch nicht berühren darf...
Dazu kommen unzählige andere "Spleens" oder Besonderheiten, die den Leser verblüffen, schmunzeln lassen aber auch zu verstehen geben, dass Menschen wie Christopher Boone unzählige selbst erstellte Regeln und Rituale brauchen um zurecht zu kommen.
Ein tolles Buch, da es nicht nur eine grandiose, flüssige Lektüre bietet, sondern auch noch zum Lachen bringt UND zum Nachdenken. Es nimmt vielleicht sogar die Angst vor einem Thema, das man vorher nicht genau kannte, mir persönlich hat es in sofern geholfen, dass ich keine Angst mehr habe, irgendwann ein Kind zu bekommen das vielleicht "anders" ist.
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27.01.2004
Einen "Antiroman" erkennt Eleonore Frey in dem Buch von
Mark Haddon. Denn der Held des Buches, der fünfzehnjährige Schüler
Christopher Boone, will einen Roman, der eigentlich kein Roman,
sondern "wahr" ist, schreiben, berichtet die Rezensentin.
In Christophers Kopf sei kein Platz für nicht existierende Dinge,
denn sonst werde ihm "so angst und bange, wie sonst nur, wenn
ich oben auf einem sehr hohen Gebäude stehe und Tausende von
Häusern und Autos und Menschen unter mir sehe und mir der Kopf
schwirrt von all diesen Dingen", zitiert Frey die Hauptfigur
des Romans. Deswegen baut Christopher in seinem Roman in
"fortlaufender Reduktion des Beliebigen", so die
Rezensentin, ein Universum auf, "auf das Verlass ist".
Der Neurologe Oliver Sacks hat laut Frey in dem Buch ein
"zugleich rührende, plausible und komische Darstellung eines
'autistischen Geistes'" gesehen, doch es sei nicht nur
die Beschreibung eines Autisten, sondern der Autor habe es
vermocht, "das sogenannt Normale mit dem Pathologischen in
eine ergiebige Beziehung zu setzen".
© Perlentaucher Medien GmbH
Rezensionen und Kritik
"Sein Roman strotzt nur so vor trockenem Humor und beschreibt aus der Sichtweise eines autistischen Jungen sehr hintergründig die Menschen mit all ihren Macken."
Rezension
"Das großartige Porträt einer emotional zerrissenen kindlichen
Seele. Haddon schreibt witzig-rau, weise und mit großem
Einfühlungsvermögen." (Ian McEwan)
"So etwas Witziges und zugleich verzweifelt Wahres habe ich
noch nie gelesen. Gleich zwei Exemplare kaufen: Man verleiht dieses
Buch ja doch nicht." (Arthur Golden)
Rezension
"Das großartige Porträt einer emotional zerrissenen kindlichen
Seele. Haddon schreibt witzig-rau, weise und mit großem
Einfühlungsvermögen." (Ian McEwan, Autor von
Abbitte)
"So etwas Witziges und zugleich verzweifelt Wahres habe ich
noch nie gelesen. Gleich zwei Exemplare kaufen: Man verleiht dieses
Buch ja doch nicht." (Arthur Golden, Autor von Die
Geisha)
"Der 15-jährige Christopher Boon fühlt sich am Besten, wenn
alles streng nach Plan abläuft. Er mag es nicht, angefasst zu
werden, nimmt Essen nur an, wenn es sich auf dem teller nicht
berührt, zählt in Primzahlen und bewundert Sherlock Holmes.
Christopher leidet an einer leichten Form des Autismus. Als er
Wellington, den Hund seiner Nachbarin, mit einer Mistgabel
erstochen auffindet, schlüpft er kurzerhand in die Rolle seines
Idols. Mark Haddon lässt tief blicken in die Rolle eines Jungen,
der in einer rationalen Welt aus Zahlen und Fakten lebt."
(X-Mag)
Rezensionen und Kritik
"Das großartige Porträt einer emotional zerrissenen kindlichen
Seele. Haddon schreibt witzig-rau, weise und mit großem
Einfühlungsvermögen." (Ian McEwan)
"So etwas Witziges und zugleich verzweifelt Wahres habe ich
noch nie gelesen. Gleich zwei Exemplare kaufen: Man verleiht dieses
Buch ja doch nicht." (Arthur Golden)
"... toll geschrieben, ein Buch, das man gerne von vorne bis
hinten liest." (LESEN, Elke Heidenreich)
Rezensionen und Kritik
"Ein brillanter Roman über Autismus war überfällig - und hier ist er: Mark Haddon beweist tiefe Einblicke in die autistische Seele, und bringt seine Protagonisten wunderbar zum Leben. Sehr bewegend, sehr glaubwürdig und - sehr witzig."
Autorenporträt zu "Mark Haddon"
Mark Haddon, geboren 1963, lebt in Oxford. Er wuchs in Northhampton auf und studierte in Oxford. Anschließend arbeitete er sechs Jahre mit geistig oder körperlich behinderten Menschen zusammen. Er schrieb verschiedene Kinderbücher; für seine Drehbücher wurde er zweimal mit dem BAFTA-Preis ausgezeichnet.
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| Zustand | Preis | Porto | Zahlung | Verkäufer | Rating | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| gebraucht; sehr gut | 3,50 | 3,00 | Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, Banküberweisung | Bunt Buchhandlung GmbH | 100,0% | ansehen |
| wie neu | 4,40 | 1,10 | offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), offene Rechnung, Banküberweisung | Radana | 100,0% | ansehen |
| leichte Gebrauchsspuren | 4,99 | 1,10 | Banküberweisung, PayPal | Tangaroa | 100,0% | ansehen |
| leichte Gebrauchsspuren | 5,00 | 1,60 | Banküberweisung | Telekinesis | 100,0% | ansehen |
| wie neu | 9,50 | 0,00 | Banküberweisung | gregorgille | 95,2% | ansehen |































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