Schloss aus Glas - Walls, Jeannette

Jeannette Walls 

Schloss aus Glas

Aus d. Amerikan. v. Ulrike Wasel u. Klaus Timmermann
Broschiertes Buch
 
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Produktbeschreibung zu Schloss aus Glas

"Ein komisches, anrührendes Buch." -- Stern

"Geschichten erzählen kann Walls. Bald will man das Buch gar nicht mehr zuklappen." -- Frankfurter Neue Presse

"Jeannette Walls berichtet mit Liebe, aber auch mit Wehmut, jedoch ohne Bitterkeit von dieser seltsamen Kindheit in einer unangepassten Familie." -- Elke Heidenreich

Jeannette Walls ist ein glückliches Kind: Ihr Vater geht mit ihr auf Dämonenjagd, holt ihr die Sterne vom Himmel und verspricht ihr ein Schloss aus Glas. Was macht es da schon, mit leerem Bauch ins Bett zu gehen oder in Nacht-und-Nebel-Aktionen den Wohnort zu wechseln. Doch irgendwann ist das Bett ein Pappkarton auf der Straße, und eine Adresse gibt es schon lange nicht mehr.


Produktinformation


  • Verlag: Diana
  • 2006
  • Ausstattung/Bilder: 2006. 382 S.
  • Seitenzahl: 384
  • Diana-Taschenbücher Nr.35135
  • Deutsch
  • Abmessung: 189mm x 120mm x 32mm
  • Gewicht: 314g
  • ISBN-13: 9783453351356
  • ISBN-10: 3453351355
  • Best.Nr.: 20762013
«Beim Lesen dieser Kindheitsgeschichte schwankt man zwischen Neid und Grauen, leidet und lacht: Was für eine wunderbare Mischung!» Für Sie

"Jeannette Walls berichtet mit Liebe, aber auch mit Wehmut, jedoch ohne Bitterkeit von dieser seltsamen Kindheit in einer unangepassten Familie."

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Frech und facettenreich, quicklebendig und flott geschrieben - mit diesen Prädikaten versieht Rezensentin Alexandra Kedves den autobiografischen Roman der New Yorker High-Society-Klatschkolumnistin Jeanette Walls, in dem es ihren Informationen zufolge um Walls "von Armut verwüstete Kindheit" geht. Die Autorin, so erfahren wir, wuchs in einem Trailerpark auf. Der Vater trank, die Mutter fraß, das Essen mussten sich die Kinder oft genug aus dem Müll zusammenklauben. Dennoch ist dieser autobiografische Roman kein bisschen wehleidig, versichert die Rezensentin. Denn Walls, soviel lässt sich der Rezension entnehmen, hat ihre Eltern geliebt. Und sie hat auch einiges von ihnen mitbekommen: "Werte wie Mut, Zähigkeit und Unabhängigkeit." Ein wenig liest sich das Buch für Kedves wie eine literarische Entsprechung zu Eminems Film "8 Mile", auch dies sein "eine Legende von Kinder-Wundern und Wunder-Kindern". Einige Figuren findet die Rezensentin zwar etwas übertrieben gezeichnet. Auch ist alles "furchtbar und wird immer furchtbarer, bis die Heranwachsenden sich langsam selbst aus der Gosse herausarbeiten". Doch am Ende beweist dieser "flott" übersetzte Roman der zufriedenen Rezensentin: Der amerikanische Traum ist nicht tot.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 12.03.2005

Alle Brillen außer der rosaroten sind verboten
Spaß macht, was stark macht: Mit ihrer Kindheitserinnerung gelingt Jeannette Walls eine Wiederbelebung des amerikanischen Traums

Kindheiten stehen hoch im Kurs. Mit Frank McCourt wurde mitgelitten und mitgelacht, um Kathryn Harrisons Inzestgeschichte entspann sich ein Disput, und in diesem Frühjahr sprechen amerikanische Leser über die dunklen Familiengeheimnisse von Michael Rips ("The Face of a Naked Lady: An Omaha Family Mystery") und Jeannette Walls ("The Glass Castle"). Schon steht das "Schloß aus Glas" auch in unseren Buchhandlungen.

Jeannette Walls, deren Handwerk als Klatschkolumnistin es ist, die Heimlichkeiten der Schönen und Reichen zu kolportieren, enthüllt in diesem Band ihre eigene, von Armut verwüstete Vergangenheit: den Vater, der jeden Penny vertrinkt, die Mutter, die jeden Penny verfrißt oder vermalt. Den schäbigen Wohnwagen in der Trailersiedlung, in dem Jeannette als Dreijährige schier verbrennt. Das Haus ohne Toilette, ohne Leitungswasser, voller Regenwasser. Wenn die vier Kinder essen wollen, müssen sie im Abfall wühlen, und um die Löcher in ihren Kleidern zu …

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Jeannette Walls lebt und arbeitet als Journalistin in New York und Long Island. Sie schrieb Gesellschaftskolumnen für E! Channel und das New Yorker Magazin Intelligencer. Zur Zeit moderiert sie dreimal wöchentlich eine Live-Sendung im Morgenfernsehen bei MSNBC.

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Durchschnittliche Kundenbewertung 4.6 von 5 Sterne bei 13 Bewertungen **** ausgezeichnet
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Bewertung von Karo adores... [http://karoadores.blogspot.com] aus Berlin am 17.04.2011 ***** ausgezeichnet
In diesem autobiographischen Roman schildert Jeanette Walls ihre Kindheit in einer "unkonventionellen" Familie. Ihre Eltern sind sehr alternativ, und Jeanette wächst zusammen mit ihren Geschwistern fast ohne alle Regeln auf und darf sich schon mit drei Jahren selbst Hotdogs auf dem Gasherd warmmachen (nicht ohne schlimme Folgen). Verbunden mit diesem "aufregenden" Familienleben, was die Eltern immer als großes Abenteuer und "gegen den Strom schwimmen" verharmlosen, sind jedoch auch Hunger und Armut. Die Familie hat selten Geld für die einfachsten Sachen, angefangen bei Betten für die Kinder bis hin zu Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenken. Doch Jeanette und ihre Geschwister können meist gut mit den Schwierigkeiten dieses Vagabundenlebens umgehen, und machen ihren Weg.

Ein faszinierendes Buch, wirklich. Ich bin vollkommen hingerissen von der Erzählweise und der Leichtigkeit, mit der Walls teilweise wirklich erschreckende Ereignisse schildert. Sie trifft wunderbar den Übergang vom Kind- zum Erwachsensein, ohne dass man merkt, dass aus dem anfangs dreijährigen Kind später eine Frau in ihren Zwanzigern wird. Einen minimalen Abzug gebe ich, da einige Stellen im Buch bei mir einen sehr schlechten Nachgeschmack hinterließen, einiges ging mir wirklich an die Substanz. Es wird umso erschreckender, wenn man bedenkt, dass es diese Familie wirklich gibt und gegeben hat. Doch bei aller Schockiertheit schafft es Walls zum Schluss doch, eine Liebe für ihre Familie zu vermitteln, die man zwar hinterfragt, aber dennoch irgendwie verstehen kann.

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Bewertung von chrissi831 aus Alpirsbach am 27.03.2011 ***** ausgezeichnet
Das Buch war sehr toll. Die Autorin wusste wie man seine Leser fesseln kann. Sie hat ihre Lebensgeschichte sehr lebensnah und lebendig geschrieben.

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Bewertung von rosahaus aus hamburg am 15.02.2011 ***** ausgezeichnet
Ganz, ganz tolles Buch ! Super geschrieben, man kann sich ganz genau in das Geschehen hineinversetzen.

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Bewertung von lui aus Bad Berka am 25.08.2010 ***** sehr gut
Ein niedliches Fachwerkhäuschen auf einem Dorf, eine große Villa, ein Einfamilienhaus in einer Kleinstadt oder doch eine Eigentumswohnung im Zentrum von Berlin? Wer träumt schon nicht von einem Schloss,ein ganz besonderes Schloss,vielleicht aus Glas?So hat auch Jeannette Walls in dem Roman "Schloss aus Glas" den großen Wunsch später einmal in solch einem Gebäude zu wohnen. Gemeinsam mit ihrem Vater entwickelt das junge Mädchen die verrücktesten Ideen. Doch plötzlich folgt ein Umzug nach dem anderen von Stadt zu Stadt. Keine Freunde, einen knurrenden Magen und kaum einen gemütlichen Schlafplatz. Sollten Kinder in solchen Verhältnissen aufwachsen?Ohne an die Gesellschaft angeschlossen zu sein? Nun beginnt auch der Vater zu trinken und es steht kaum Geld für die notwendige Versorgung zur Verfügung, sodass die Kinder selbst versuchen sich ein kleines Leben aufzubauen.
Eine seltsame Kindheitsgeschichte, welche Jeannette Walls erzählt. Die Autorin spiegelt auf interessante Art und Weise ihre Vergangenheit wieder. Es ist sehr bemerkenswert,dass sie sich trotz Ängste überwindet ihre Lebensgeschichte niederzuschreiben. Ein gelungener Roman,der den Leser fesselt.

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Bewertung von Madame Chocolat aus Konstanz am 29.07.2010 ***** ausgezeichnet
Ich fand das Buch ausgezeichnet und ich frage mich wirklich, wie die Kinder dies jemals den Eltern verzeihen können, denn es wäre möglich gewesen, ihnen ein besseres Leben zu bieten....Ich finde es verantwortungslos, selbstsüchtig und unverzeihlich von den Eltern, auch wie sie mit ihrem eigenen Leben umgegangen sind.... und mir fehlen die Worte... Ich habe das Buch aber richtig verschlungen, denn gerade diese Abnormität hat mich gereizt zu lesen und ich finde es meisterhaft, wie aus den vier Kindern so fantastische erwachsene Menschen geworden sind. Hochachtung. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen.

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Bewertung von Sarah aus Aachen am 26.05.2010 ***** ausgezeichnet
Das Buch ist etwas ganz Besonderes.
Es hat mich inspiriert, bestärkt und es hat mir grosse Freude gemacht es zu lesen !!

DANK an die Autorin, das Buch ist ein kl. Wunder...

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Bewertung von Paulschen aus Hamburg am 10.05.2010 ***** ausgezeichnet
In "Schloss aus Glas" geht es um Jeanette Walls und ihre Familie. Sie sind arm, da der Vater lieber in die Kneipe geht als zu Arbeiten. Er kommt immer betrunken nach Hause und macht der Familie hauptsächlich Schwierigkeiten. Aber Jeanette mag ih trotzdem sehr gerne, da er sie vor bösen Dämonen rettet, ihr zum Geburtstag Sterne vom Himmel schenkt und ih ein Schloss aus Glas verspricht, in dem die Familie später leben kann. Aber bisher fährt die Familie durch die Wüste von Ort zu Ort, um ein Haus oder eine Wohnung zu finden. Und wenn es mal kein Dach über dem Kopf gibt, schlafen sie eben unter freien Himmel. Dabei erleben und lernen Jeanette und ihre Geschwister viel und erleben sehr viele Abenteuer. Zum Beispiel hat Jeanette, als sie drei Jahre alt war Hotdogs gemacht und sich dabei am heißen Wasser verbrannt und musste ins Krankenhaus. Ihr Vater holte sie kurz darauf unerlaubt wieder ab, da er nichts von Ärzten hielt und sie zogen weiter durch die Wüste.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es Spaß macht, Jeanettes verrücktes Leben zu lesen.
Außerdem ist dieses Buch die Geschichte der Autorin und das grenzt schon fast ans Unglaubliche, was sie alles durchgemacht haben muss.

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Bewertung von sabatayn76 am 24.11.2009 ***** sehr gut
Inhalt:
Die Journalistin Jeannette Walls erzählt aus ihrem Leben, schildert eine Kindheit voller Abenteuer, berichtet von einer emotional verarmten, ignoranten Mutter und einem Vater, der viel verspricht, kaum etwas hält und das wenige Geld lieber für Alkohol als für Essen ausgibt.

Mein Eindruck:
Manchmal kann oder will man gar nicht glauben, was die Autorin erzählt. Sie schildert Szenen, in denen die Eltern ihre Kinder mit völliger Gleichgültigkeit und Ignoranz behandeln, in einer Art und Weise, dass man es fast als Normalität ansehen kann. Für die Kinder ist es normales Erleben, und dies ist es stellenweise auch für den Leser. Doch eigentlich ist alles höchst pathologisch, und ich habe mich mehrmals gefragt, wie die Kinder ihren Eltern jemals verzeihen, noch in Kontakt bleiben konnten.

Mein Resümee:
Das Buch macht wütend und betroffen. Und es zeigt wieder einmal, dass ‚Normalität’ ein sehr dehnbarer Begriff ist.
Ich kann das Buch sehr empfehlen!

Parallelen zu anderen Büchern:
Wem ‚Die Asche meiner Mutter’ gefallen hat, dem wird wahrscheinlich auch ‚Schloss aus Glas’ gefallen.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 31.07.2009 ***** ausgezeichnet
Alles bestens! Gern wieder!

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Bewertung von Julia Rieger am 06.02.2008 ***** ausgezeichnet
Ich finde dieses Buch einfach toll.Wie Jeannette Walls ihr Leben gemeistert hat ist einfach umwerfend! Sie schaffte es sich von ihrer ganzen Familie loszueisen. Sie hatte eine sehr schwere Kindheit und ich kann verstehen warum sie solange wartete bis sie darüber erzählen konnte.

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Jeannette Walls 

Schloss aus Glas

Schloss aus Glas - Walls, Jeannette

Aus d. Amerikan. v. Ulrike Wasel u. Klaus Timmermann

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Produktinformation
  • Verlag: Diana
  • 2006
  • Ausstattung/Bilder: 2006. 382 S.
  • Seitenzahl: 384
  • Diana-Taschenbücher Nr.35135
  • Deutsch
  • Abmessung: 189mm x 120mm x 32mm
  • Gewicht: 314g
  • ISBN-13: 9783453351356
  • ISBN-10: 3453351355
  • Best.Nr.: 20762013

Leseprobe zu "Schloss aus Glas"

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Produktbeschreibung zu "Schloss aus Glas"

Kurzbeschreibung

"Ein komisches, anrührendes Buch." -- Stern

"Geschichten erzählen kann Walls. Bald will man das Buch gar nicht mehr zuklappen." -- Frankfurter Neue Presse

"Jeannette Walls berichtet mit Liebe, aber auch mit Wehmut, jedoch ohne Bitterkeit von dieser seltsamen Kindheit in einer unangepassten Familie." -- Elke Heidenreich

Beschreibung

Jeannette Walls ist ein glückliches Kind: Ihr Vater geht mit ihr auf Dämonenjagd, holt ihr die Sterne vom Himmel und verspricht ihr ein Schloss aus Glas. Was macht es da schon, mit leerem Bauch ins Bett zu gehen oder in Nacht-und-Nebel-Aktionen den Wohnort zu wechseln. Doch irgendwann ist das Bett ein Pappkarton auf der Straße, und eine Adresse gibt es schon lange nicht mehr.

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12.03.2005

Alle Brillen außer der rosaroten sind verboten
Spaß macht, was stark macht: Mit ihrer Kindheitserinnerung gelingt Jeannette Walls eine Wiederbelebung des amerikanischen Traums

Kindheiten stehen hoch im Kurs. Mit Frank McCourt wurde mitgelitten und mitgelacht, um Kathryn Harrisons Inzestgeschichte entspann sich ein Disput, und in diesem Frühjahr sprechen amerikanische Leser über die dunklen Familiengeheimnisse von Michael Rips ("The Face of a Naked Lady: An Omaha Family Mystery") und Jeannette Walls ("The Glass Castle"). Schon steht das "Schloß aus Glas" auch in unseren Buchhandlungen.

Jeannette Walls, deren Handwerk als Klatschkolumnistin es ist, die Heimlichkeiten der Schönen und Reichen zu kolportieren, enthüllt in diesem Band ihre eigene, von Armut verwüstete Vergangenheit: den Vater, der jeden Penny vertrinkt, die Mutter, die jeden Penny verfrißt oder vermalt. Den schäbigen Wohnwagen in der Trailersiedlung, in dem Jeannette als Dreijährige schier verbrennt. Das Haus ohne Toilette, ohne Leitungswasser, voller Regenwasser. Wenn die vier Kinder essen wollen, müssen sie im Abfall wühlen, und um die Löcher in ihren Kleidern zu …

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Bewertung von Karo adores... [http://karoadores.blogspot.com] aus Berlin am 17.04.2011
*****
ausgezeichnet
In diesem autobiographischen Roman schildert Jeanette Walls ihre Kindheit in einer "unkonventionellen" Familie. Ihre Eltern sind sehr alternativ, und Jeanette wächst zusammen mit ihren Geschwistern fast ohne alle Regeln auf und darf sich schon mit drei Jahren selbst Hotdogs auf dem Gasherd warmmachen (nicht ohne schlimme Folgen). Verbunden mit diesem "aufregenden" Familienleben, was die Eltern immer als großes Abenteuer und "gegen den Strom schwimmen" verharmlosen, sind jedoch auch Hunger und Armut. Die Familie hat selten Geld für die einfachsten Sachen, angefangen bei Betten für die Kinder bis hin zu Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenken. Doch Jeanette und ihre Geschwister können meist gut mit den Schwierigkeiten dieses Vagabundenlebens umgehen, und machen ihren Weg.

Ein faszinierendes Buch, wirklich. Ich bin vollkommen hingerissen von der Erzählweise und der Leichtigkeit, mit der Walls teilweise wirklich erschreckende Ereignisse schildert. Sie trifft wunderbar den Übergang vom Kind- zum Erwachsensein, ohne dass man merkt, dass aus dem anfangs dreijährigen Kind später eine Frau in ihren Zwanzigern wird. Einen minimalen Abzug gebe ich, da einige Stellen im Buch bei mir einen sehr schlechten Nachgeschmack hinterließen, einiges ging mir wirklich an die Substanz. Es wird umso erschreckender, wenn man bedenkt, dass es diese Familie wirklich gibt und gegeben hat. Doch bei aller Schockiertheit schafft es Walls zum Schluss doch, eine Liebe für ihre Familie zu vermitteln, die man zwar hinterfragt, aber dennoch irgendwie verstehen kann.
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Bewertung von chrissi831 aus Alpirsbach am 27.03.2011
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Das Buch war sehr toll. Die Autorin wusste wie man seine Leser fesseln kann. Sie hat ihre Lebensgeschichte sehr lebensnah und lebendig geschrieben.
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Bewertung von lui aus Bad Berka am 25.08.2010
*****
sehr gut
Ein niedliches Fachwerkhäuschen auf einem Dorf, eine große Villa, ein Einfamilienhaus in einer Kleinstadt oder doch eine Eigentumswohnung im Zentrum von Berlin? Wer träumt schon nicht von einem Schloss,ein ganz besonderes Schloss,vielleicht aus Glas?So hat auch Jeannette Walls in dem Roman "Schloss aus Glas" den großen Wunsch später einmal in solch einem Gebäude zu wohnen. Gemeinsam mit ihrem Vater entwickelt das junge Mädchen die verrücktesten Ideen. Doch plötzlich folgt ein Umzug nach dem anderen von Stadt zu Stadt. Keine Freunde, einen knurrenden Magen und kaum einen gemütlichen Schlafplatz. Sollten Kinder in solchen Verhältnissen aufwachsen?Ohne an die Gesellschaft angeschlossen zu sein? Nun beginnt auch der Vater zu trinken und es steht kaum Geld für die notwendige Versorgung zur Verfügung, sodass die Kinder selbst versuchen sich ein kleines Leben aufzubauen.
Eine seltsame Kindheitsgeschichte, welche Jeannette Walls erzählt. Die Autorin spiegelt auf interessante Art und Weise ihre Vergangenheit wieder. Es ist sehr bemerkenswert,dass sie sich trotz Ängste überwindet ihre Lebensgeschichte niederzuschreiben. Ein gelungener Roman,der den Leser fesselt.
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Bewertung von Madame Chocolat aus Konstanz am 29.07.2010
*****
ausgezeichnet
Ich fand das Buch ausgezeichnet und ich frage mich wirklich, wie die Kinder dies jemals den Eltern verzeihen können, denn es wäre möglich gewesen, ihnen ein besseres Leben zu bieten....Ich finde es verantwortungslos, selbstsüchtig und unverzeihlich von den Eltern, auch wie sie mit ihrem eigenen Leben umgegangen sind.... und mir fehlen die Worte... Ich habe das Buch aber richtig verschlungen, denn gerade diese Abnormität hat mich gereizt zu lesen und ich finde es meisterhaft, wie aus den vier Kindern so fantastische erwachsene Menschen geworden sind. Hochachtung. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen.
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Bewertung von Sarah aus Aachen am 26.05.2010
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Bewertung von Paulschen aus Hamburg am 10.05.2010
*****
ausgezeichnet
In "Schloss aus Glas" geht es um Jeanette Walls und ihre Familie. Sie sind arm, da der Vater lieber in die Kneipe geht als zu Arbeiten. Er kommt immer betrunken nach Hause und macht der Familie hauptsächlich Schwierigkeiten. Aber Jeanette mag ih trotzdem sehr gerne, da er sie vor bösen Dämonen rettet, ihr zum Geburtstag Sterne vom Himmel schenkt und ih ein Schloss aus Glas verspricht, in dem die Familie später leben kann. Aber bisher fährt die Familie durch die Wüste von Ort zu Ort, um ein Haus oder eine Wohnung zu finden. Und wenn es mal kein Dach über dem Kopf gibt, schlafen sie eben unter freien Himmel. Dabei erleben und lernen Jeanette und ihre Geschwister viel und erleben sehr viele Abenteuer. Zum Beispiel hat Jeanette, als sie drei Jahre alt war Hotdogs gemacht und sich dabei am heißen Wasser verbrannt und musste ins Krankenhaus. Ihr Vater holte sie kurz darauf unerlaubt wieder ab, da er nichts von Ärzten hielt und sie zogen weiter durch die Wüste.
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Außerdem ist dieses Buch die Geschichte der Autorin und das grenzt schon fast ans Unglaubliche, was sie alles durchgemacht haben muss.
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Bewertung von sabatayn76 am 24.11.2009
*****
sehr gut
Inhalt:
Die Journalistin Jeannette Walls erzählt aus ihrem Leben, schildert eine Kindheit voller Abenteuer, berichtet von einer emotional verarmten, ignoranten Mutter und einem Vater, der viel verspricht, kaum etwas hält und das wenige Geld lieber für Alkohol als für Essen ausgibt.

Mein Eindruck:
Manchmal kann oder will man gar nicht glauben, was die Autorin erzählt. Sie schildert Szenen, in denen die Eltern ihre Kinder mit völliger Gleichgültigkeit und Ignoranz behandeln, in einer Art und Weise, dass man es fast als Normalität ansehen kann. Für die Kinder ist es normales Erleben, und dies ist es stellenweise auch für den Leser. Doch eigentlich ist alles höchst pathologisch, und ich habe mich mehrmals gefragt, wie die Kinder ihren Eltern jemals verzeihen, noch in Kontakt bleiben konnten.

Mein Resümee:
Das Buch macht wütend und betroffen. Und es zeigt wieder einmal, dass ‚Normalität’ ein sehr dehnbarer Begriff ist.
Ich kann das Buch sehr empfehlen!

Parallelen zu anderen Büchern:
Wem ‚Die Asche meiner Mutter’ gefallen hat, dem wird wahrscheinlich auch ‚Schloss aus Glas’ gefallen.
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*****
ausgezeichnet
Ich finde dieses Buch einfach toll.Wie Jeannette Walls ihr Leben gemeistert hat ist einfach umwerfend! Sie schaffte es sich von ihrer ganzen Familie loszueisen. Sie hatte eine sehr schwere Kindheit und ich kann verstehen warum sie solange wartete bis sie darüber erzählen konnte.
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12.03.2005

Frech und facettenreich, quicklebendig und flott geschrieben - mit diesen Prädikaten versieht Rezensentin Alexandra Kedves den autobiografischen Roman der New Yorker High-Society-Klatschkolumnistin Jeanette Walls, in dem es ihren Informationen zufolge um Walls "von Armut verwüstete Kindheit" geht. Die Autorin, so erfahren wir, wuchs in einem Trailerpark auf. Der Vater trank, die Mutter fraß, das Essen mussten sich die Kinder oft genug aus dem Müll zusammenklauben. Dennoch ist dieser autobiografische Roman kein bisschen wehleidig, versichert die Rezensentin. Denn Walls, soviel lässt sich der Rezension entnehmen, hat ihre Eltern geliebt. Und sie hat auch einiges von ihnen mitbekommen: "Werte wie Mut, Zähigkeit und Unabhängigkeit." Ein wenig liest sich das Buch für Kedves wie eine literarische Entsprechung zu Eminems Film "8 Mile", auch dies sein "eine Legende von Kinder-Wundern und Wunder-Kindern". Einige Figuren findet die Rezensentin zwar etwas übertrieben gezeichnet. Auch ist alles "furchtbar und wird immer furchtbarer, bis die Heranwachsenden sich langsam selbst aus der Gosse herausarbeiten". Doch am Ende beweist dieser "flott" übersetzte Roman der zufriedenen Rezensentin: Der amerikanische Traum ist nicht tot.

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Rezensionen und Kritik

«Beim Lesen dieser Kindheitsgeschichte schwankt man zwischen Neid und Grauen, leidet und lacht: Was für eine wunderbare Mischung!» Für Sie

Rezensionen und Kritik

"Jeannette Walls berichtet mit Liebe, aber auch mit Wehmut, jedoch ohne Bitterkeit von dieser seltsamen Kindheit in einer unangepassten Familie."

Autorenporträt zu "Jeannette Walls"

Jeannette Walls wurde in Phoenix, Arizona, geboren. Sie studierte am Barnard College und arbeitete über zwanzig Jahre als Journalistin in New York. 2006 erschien ihr Debüt, das zum internationalen Bestseller avancierte und in dreiundzwanzig Sprachen übersetzt wurde. Walls lebt in Virginia.

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