Die Bücherdiebin - Zusak, Markus
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Markus Zusak 

Die Bücherdiebin

Roman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2009, Kategorie Preis der Jugendjury und dem Jugendbuchpreis Buxtehuder Bulle 2008

Aus d. Engl. v. Alexandra Ernst
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Produktbeschreibung zu Die Bücherdiebin

Selbst der Tod hat ein Herz
1939, Nazideutschland. Liesel lebt bei Pflegeeltern in der Himmelstraße in Molching. Sie sieht die Juden nach Dachau ziehen. Sie erlebt die Bombennächte über München. Und überlebt: weil der Tod sie in sein Herz geschlossen hat. Sie und die Menschen aus der Himmelstraße.

Im Alter von neun Jahren hat Liesel schon vieles verloren. Ihren Vater, einen Kommunisten. Ihre Mutter, die ständig krank war. Ihren Bruder Werner - auf der Fahrt nach Molching zu den Pflegeeltern. Als der Bruder stirbt, gerät sie zum ersten Mal ins Blickfeld des Todes. Und sie stiehlt ihr erstes Buch - ein kleiner , aber folgenreicher Ausgleich für die erlittenen Verluste. Dann stiehlt die weitere Bücher. Äpfel und Kartoffeln. Das Herz von Rudi. Das von Hans und Rosa Hubermann. Das von Max. Und das des Todes. Denn selbst der Tod hat ein Herz.

Produktinformation


  • Verlag: Blanvalet
  • 2009
  • 7. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 587 S.
  • Seitenzahl: 587
  • Blanvalet Taschenbuch Nr.37395
  • Deutsch
  • Abmessung: 185mm x 128mm x 47mm
  • Gewicht: 513g
  • ISBN-13: 9783442373956
  • ISBN-10: 3442373956
  • Best.Nr.: 26244578
»Die Bücherdiebin« ist die Geschichte einer Jugend im Dritten Reich, erzählt von einem unglaublich sympathischen Tod, mit prallen Figuren, dramatisch, tragisch und streckenweise komisch. BR

»Ein literarisches Juwel.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 18.03.2008

Der Tod liebt die Farben des Himmels
Markus Zusaks „Die Bücherdiebin” ist anrührend und aufwühlend
Der Horizont hatte die Farbe von Milch. Kalt und frisch. Herausgelaufen zwischen den Leichen.” So sieht der Tod, als Erzähler des Romans die Bücherdiebin, die Welt: zuerst die Farben, dann die Menschen. Nur einmal macht er eine Ausnahme - als er Liesel Meminger begegnet. Fortan erzählt er uns die Geschichte des Mädchens, das Bücher stiehlt, um sich und andere mit ihnen zu trösten, während die Welt um sie herum untergeht. Am Grab ihres kleinen Bruders klaut Liesel ihr erstes Buch. Es ist dem Totengräber aus der Tasche gefallen. Sie nimmt es mit als Erinnerung und Brücke zum alten Leben. Denn die politisch verfolgte Mutter gibt Liesel bald in einer Pflegefamilie nahe München ab. Dort, in der Himmelstraße, erwartet die Kleine zunächst die Hölle: eine ständig schimpfende und fluchende Pflegemutter und Albträume. Doch da gibt es auch den Akkordeon spielenden Pflegevater, der sie des Nachts tröstet und in ihr die Liebe zum geschriebenen Wort weckt. Mit ihm liest sie vom Handbuch Wie man ein guter Totengräber wird bis zu Hitlers Mein Kampf alles, was sie …


Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 09.03.2008

Das Leben seiner Eltern

Markus Zusak ist jung, lebt in Australien und hat eines der besten Jugendbücher seit langem geschrieben: über Deutschland im Nationalsozialismus

Am Ende kriegt er sie doch. Er nimmt sie fest in seine Arme, nachdem er sie jahre-, jahrzehntelang lediglich von weitem anstarren konnte, und Liesel hat gegen seine Umarmung nichts einzuwenden. Nur als er ihr das alte Schreibheft in die Hand drückt, schaut sie ihn verwundert an. Ob er es gelesen hätte, fragt sie, und, als er nickt: "Hast du es verstanden?"

Der Tod, der Liesel von kleinauf kennt, der sie jetzt zu sich holt und sich ihr gegenüber endlich erklären kann, hat viele Male in Liesels Schreibheft geblättert. Dort hatte sie einst, ein Kind noch, am Ende des Zweiten Weltkriegs erzählt, was ihr bei den Pflegeeltern in einer bayerischen Kleinstadt widerfahren ist, mit fanatischen Nazis und Mitläufern, mit dem im Keller versteckten Juden und dem Nachbarsjungen, der so hoffnungslos in sie verliebt war und nun einem Bombenangriff zum Opfer gefallen ist wie ihre Pflegeeltern auch. Der Tod hatte all dies beobachtet, er, der so sehr darauf achtet, nichts Menschliches an sich …


"Gelesen wird das Hörbuch von Boris Aljinovic, der jederzeit den rechten Ton trifft, nicht ins Sentimentale abrutscht und dennoch viel Gefühl beweist." Kölnische Rundschau

"Mehr noch als die offenkundige Message - die Macht der Worte - wird die herzzerreißende Wahrheit dieser Geschichte über Liesels Begegnung mit der entsetzlichen Brutalität und ihre Entdeckung der Menschenfreundlichkeit an den ungeheuersten Orten transportiert." Booklist

"Eine suggestive Geschichte, die einen zusammenzucken lässt." The Washington Post

"Exquisit erzählt ... Eine Tour de Force, die man nicht liest, sondern durchlebt." Horn Book

"Dies ist eines jener Bücher, die Leben verändern können, weil es Hoffnung vermittelt, ohne je die tiefe Unmoral und Willkür der Zeit zu leugnen." New York Times

"Beunruhigend und unsentimental und trotzdem höchst poetisch." USA Today

"'Die Bücherdiebin' gehört ins Bücherregal neben Anne Franks Tagebuch und Elie Wiesels 'Nacht'." USA Today

"Zusak versüßt rein gar nichts, und dennoch macht er sein scheinbar sinistres Thema auf die gleiche Weise erträglich wie Kurt Vonnegut in 'Schlachthof 5': mit grimmigem, düster tröstlichem Humor." Time Magazine

"Das Buch wird uns aus den Regalen gerissen, hauptsächlich von Erwachsenen, obwohl es ein Jugendbuch ist." Full Circle …


Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Als ebenso mutige wie aufregende Variante von NS-Literatur feiert Rezensentin Hilde Elisabeth Menzel diesen Jugendroman des jungen Australiers Markus Zusak, der zu ihrem großen Erstaunen trotz seines Gegenstands und seiner jugendlichen Zielgruppe ein internationaler Bestseller ist. Der Erfolg hängt, wie sie vermutet, mit dem ungewöhnlichen Erzähler und Protagonisten des Buchs zusammen: dem Tod nämlich, dessen Ton die Rezensentin als "ironisch, ja gelegentlich sarkastisch" beschreibt, weshalb Distanz zum ungeheuerlichen Geschehen entstehe und man als Leser selbst das Pathos des Buchs nie unangenehm finde. Im Zentrum steht, wie die Rezensentin schreibt, das Mädchen Liesel, deren Familienangehörige einer nach dem anderen sterben. Für jeden Toten stiehlt sie ein Buch. Aber auch die Freundschaft des Mädchens zu einem Mann, der in einem Kellerversteck ausharren muss, weil er als Jude verfolgt wird, gehören für die Rezensentin zu den Highlights des Buchs, das sie durch eine etwas andere Perspektive auf bekannte und schreckliche Gegebenheiten, insbesondere den Holocaust besticht. Interessant auch ihre Information, dass der Roman in Deutschland einmal als Jugendroman und dann als Roman für Erwachsene auf den Markt gekommen ist.

© Perlentaucher Medien GmbH

Die Bombenangriffe des zweiten Weltkrieges und den Holocaust kennt Markus Zusak, der 1975 in Sydney geboren wurde, nicht aus eigener Erfahrung. Aber seine Eltern und Großeltern haben ihm erzählt, zum Beispiel von einer Brotrinde, die ein Mann einem sterbenden Juden reichte, oder vom Geräusch, das eine Bombe auf dem Weg zu ihrem Vernichtungsziel macht. Er hat diese Geschichten gesammelt und daraus einen Roman geschaffen, in dessen Mittelpunkt das Mädchen Liesel Meminger steht. Aber nicht sie selbst erzählt, sondern der Tod als Person, der fasziniert ist von dieser besonderen jungen Frau. Es gibt unzählige Vorstellungen vom Tod. Oft handeln sie von der Angst der Menschen vor dem Moment, in dem sie ihm gegenüberstehen. In diesem Buch jedoch treffen wir auf einen Tod, der die Menschen liebt. Er nimmt ihnen nicht das Leben, sondern er ist lediglich zur Stelle, um behutsam ihre Seelen in Empfang zu nehmen. Dieser Tod verspürt kein Mitleid mit den Sterbenden, aber die übrig Gebliebenen rühren ihn zutiefst. Liesel ist so eine Zurückbleibende, die die Trauer kaum ertragen kann. Aber sie findet einen entscheidenden Trost: die Bücher, die ihr in allen möglichen und unmöglichen …

Markus Zusak, 1975 geboren, lebt und arbeitet in Sydney, spielt Fußball und schreibt Romane, die international für Furore sorgen. Für Der "Joker" wurde er dutzendfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2007. "Die Bücherdiebin", sein neuestes Werk, stürmte die internationalen Bestsellerlisten über Nacht. Zusaks Bücher wurden bis jetzt in über 20 Sprachen übersetzt.

Leseprobe zu "Die Bücherdiebin" von Markus Zusak

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Leseprobe zu "Die Bücherdiebin" von Markus Zusak

EIN TRÜMMERBERG / / Es wirken mit: / der Erzähler - Farben -und die Bücherdiebin / / TOD UND SCHOKOLADE / / Zuerst die Farben. Dann die Menschen. So sehe ich die Welt normalerweise. Ich versuche es zumindest. / / EINE KURZE BEMERKUNG AM RANDE / Ihr werdet sterben. / / Ich bin nach Kräften bemüht, dieser ganzen Angelegenheit eine fröhliche Seite zu verleihen, aber die meisten Menschen haben einen tief sitzenden Widerwillen, der es ihnen unmöglich macht, mir zu glauben, so sehr ich auch versuche, sie davon zu überzeugen. Bitte glaubt mir: Ich kann wirklich fröhlich sein. Ich kann angenehm sein. Amüsant. Achtsam. Andächtig. Und das sind nur die Eigenschaften mit dem Buchstaben "A". Nur bitte verlangt nicht von mir, nett zu sein. Nett zu sein ist mir völlig fremd. / REAKTIONEN AUF DIE OBEN GENANNTE TATSACHE / Mache ich euch Angst? Ich bitte euch inständig - keine Sorge. Man kann mir alles nachsagen, nur nicht, dass ich ungerecht bin. / / Was fehlt? / Natürlich - eine Bekanntmachung. Ein Beginn. / Wo ist nur mein gutes Benehmen geblieben? / Ich könnte mich ganz förmlich vorstellen, aber das ist gar nicht nötig. Ihr werdet mich schon bald recht gut kennen; wie bald - das hängt von einer Reihe von Umständen ab. Nur so viel sei gesagt: Irgendwann einmal werde ich über euch allen stehen, so freundlich, wie es mir möglich ist. Eure Seelen werden in meinen Armen liegen. Auf meiner Schulter wird eine Farbe ruhen. Sanft werde ich euch davontragen. / Ihr werdet vor mir liegen. (Es passiert nur selten, dass ich Menschen stehend antreffe.) Ihr werdet in der Kruste eurer eigenen Körper gefangen sein. Vielleicht gibt es ein Erkennen; ein Schrei tröpfelt zu Boden. Die einzigen Geräusche, die ich danach hören werde, sind mein eigener Atem und der Klang des Geruchs, meine eigenen Schritte. / Die Frage ist, welche Farbe die Welt angenommen haben wird, wenn ich euch holen komme. Was wird der Himmel uns erzählen? / Ich persönlich mag einen schokoladenfarbenen Himmel. Dunkle Bitterschokolade. Die Leute behaupten, das passt zu mir. Ich versuche trotzdem, mich an jeder Farbe zu erfreuen, die ich sehe, an dem ganzen Spektrum. Etwa eine Milliarde Schattierungen, keine wie die andere, und ein Himmel, der sie langsam in sich aufsaugt. Das nimmt dem Stress die Schärfe. Und es hilft mir, mich zu entspannen. / EINE KURZE ZWISCHENBEMERKUNG / Die Menschen beachten die Farben eines Tages lediglich an seinem Anfang und an seinem Ende. Dabei wandert ein Tag durch eine Vielzahl von Farbtönen und Schattierungen, / und zwar in jedem Augenblick. Eine einzige Stunde kann / aus Tausenden von unterschiedlichen Farben bestehen. Wachsgelb, regenbesprühtes Blau. Schlammige Dunkelheit. / in meinem Geschäft habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, darauf zu achten. / / Wie schon angedeutet, ist Ablenkung meine einzige Rettung. Sie allein hilft mir, bei Verstand zu bleiben. Sie hilft mir, mit meiner Arbeit klarzukommen, was nicht so einfach ist, wenn man bedenkt, wie lange ich diese Tätigkeit schon ausübe. Das Problem ist: Wer könnte mich ersetzen? Wer könnte für mich einspringen, während ich in einem Vier-Sterne-Hotel irgendwo am Meer Urlaub mache oder in den Bergen Ski fahre? Die Antwort ist: Niemand. Genau dieser Umstand hat mich dazu veranlasst, die Ablenkung zu meiner Erholung zu machen, mich damit zu zerstreuen. Also mache ich Urlaub in Farben, in Schattierungen. / Dennoch fragt ihr euch möglicherweise, warum ich überhaupt Urlaub brauche. Ihr wollt wissen, wovon ich mich ablenken muss? / Was mich zum nächsten Punkt bringt. / Es sind die übrig gebliebenen Menschen. / Die Überlebenden. / Sie sind es, deren Anblick ich nicht ertrage, und in meinem Bemühen, sie nicht anzusehen, versage ich häufig. Ich konzentriere mich absichtlich auf die Farben, um die Überlebenden aus meinen Gedanken zu verbannen, aber hin und wieder werde ich Zeuge, wie die Zurückbleibenden

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Kundenbewertungen zu "Die Bücherdiebin" von "Markus Zusak"

Durchschnittliche Kundenbewertung 4.8 von 5 Sterne bei 49 Bewertungen ***** ausgezeichnet
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Bewertung von cathy65 am 27.12.2011 ***** ausgezeichnet
In all dem Unglück scheint immer noch die Liebe... Und die freuden eines 12 jährigen Mädchens!

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Bewertung von Rebekka aus Groß Naundorf am 23.11.2011 ***** ausgezeichnet
Liesel ist ein Mädchen, das mit ihren elf Jahren schon viel erlebt hat. Sie musste zum Beispiel nach Molching in der Nähe von München zu einer Pflegefamilie. Eigentlich sollte sie mit ihrem Bruder dort ankommen, doch er überlebte die Reise nicht. Er starb während der Zugfahrt und wurde nur flüchtig unterwegs beerdigt. Aber in Molching wird alles anders. Ihre Pflegeeltern Rosa und Hans Hubermann sind gegen die Regierung um 1930 und das zeigen sie ihr auf verschiedener Art und Weise. Ihr Pflegevater ist Liesel am sympathischsten, denn er lernt mit ihr viel und es entsteht eine dicke Freundschaft zwischen den beiden. Auch lernt sie schnell neue Freunde in ihrem Alter kennen und sie stellen viele verrückte Sachen an. Aber die Welt ist nicht nur Friede Freude Eierkuchen, sondern hat viele Gesichter. Das erfährt Liesel dort und lernt damit umzugehen, denn sonst ist sie in Gefahr.
Ich finde dieses Buch gut, denn es ist wunderschön geschrieben und erzählt sehr gut die Geschichte von Liesel. Auch sind die Kleinen Bemerkungen zwischen durch sehr praktisch, denn sie helfen dir den Text besser zu verstehen. Dieses Buch ist ein Muss für alle die Abenteuer Romane. Es geht in die Richtung in der ich auch Anne Franks Tagebuch einordnen würde.

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Bewertung von Kerry aus Berlin am 14.10.2011 ***** weniger gut
Januar 1939 in Deutschland zu Zeiten des 2. Weltkrieges. Dieser währt noch nicht lange und um die Kinder in Sicherheit zu wiegen, wurden sie damals in kleinere Städte oder aufs Land in Pflege gegeben. So auch Liesel Meminger, 9 Jahre alt, die sich mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder auf den Weg nach Molching bei München gemacht hat. Wirklich weg will sie nicht von ihrer Mutter, doch sie ist bereit, sich zu fügen. Doch auf der Reise geschieht das Undenkbare: Ihr kleiner Bruder wird krank und stirbt noch auf der Zugfahrt - und ihr begegnet sie dem Tod zum erstem Mal.

Noch nicht am Ziel angekommen, müssen die Mutter und Liesel den kleinen Jungen begraben lassen. Bei dem Begräbnis fällt einem der beiden Totengräber ein Buch in den Schnee und Liesel nimmt es an sich. Es ist das "Handbuch für Totengräber" und es ist ihr erster Bücherdiebstahl.

In Molching angekommen, fällt es Liesel nicht leicht die Tatsache zu akzeptieren, dass sie dort jetzt leben wird. Doch schnell findet sie Vertrauen zu ihrem Pflegevater Hans Hubermann, der ein ruhiger, ausgeglichener Mann ist. Rosa Hubermann hingegen ist eher laut und aufbrausend, doch von einer herzlichen Art. Es dauert nicht lange und die beiden haben Liesel fest in ihr Herz geschlossen und diese nennt sie auch Mama und Papa.

In der Nachbarschaft der Hubermanns wohnt Familie Steiner. Bereits kurz nach ihrer Ankunft freundet sich Liesel mit Rudi Steiner an und auch er wird sein Herz im Laufe der Jahre an sie verlieren. Liesel führt ein glückliches, wenn auch nicht sorgenfreies Leben in Molching, doch nach und nach kann sie dem Drang nicht wieder stehen, hier und da ein besonderes Buch zu einer besonderen Gelegenheit zu stehlen ...


Überall konnte ich lesen und vernehmen, wie toll dieses Buch sein soll und was soll ich sagen, es hat mir nicht gefallen! Mit nicht einem Charakter des Buches konnte ich mich anfreunden, den Schreibstil empfand ich als recht langatmig und die Unterbrechungen desselben ausgesprochen nervtötend. Auch die Geschichte an sich konnte mich weder fesseln noch begeistern, sie schleppte sich einfach nur so dahin. Von weiteren Büchern dieses Autoren werde ich vorerst Abstand nehmen! Jedoch will ich nicht die schlechteste Note vergeben, denn immerhin geht es in diesem Buch um die Liebe zu Büchern, wenn ich mir auch eine deutlich andere Ausführung gewünscht hätte.

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Bewertung von jasmin s aus Bad Schönborn am 26.07.2011 ***** ausgezeichnet
Die 9jährige Liesel Meminger wird von ihrer Mutter mitten im zweiten Weltkrieg zu einer Pflegefamilie nach Molching gebracht. Unterwegs verliert sie ihren Bruder, der eigentlich mit ihr in diese Familie ziehen sollte.

Allein in der Fremde und ohne ihre Mutter liebt sie ihren neuen Papa auf Anhieb, ihre neue Mutter lernt sie lieben. Des Weiteren lernt sie Rudi kennen, ihren besten Freund, mit dem sie fast jede freie Minute verbringt und Max, einen Juden, der sich in der schweren Zeit verstecken muss. Doch am Leben erhalten Sie nur die Bücher, die sie stehlen muss, da sie sonst keine Möglichkeit hat, an sie ranzukommen.
Das Buch hat mir gut gefallen. Es hat mich sehr bewegt. Ich konnte mich sehr gut in die Lage der jüdischen Kriegskinder versetzen

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Bewertung von Franziska R aus Bad Schönborn am 05.07.2011 ***** ausgezeichnet
Inhalt: Deutschland, 1939 :Ein kleines Mädchen , namens Liesel ,wird von ihrer Mutter zu Pflegeeltern nach München gebracht. Auf der Hinreise stirbt ihr kleiner Bruder.Am Grab des geliebten Bruders stiehlt Liesel ihr erstes Buch - "Handbuch für Totengräber". Es wird nicht ihr letztes Buch sein, das sie stiehlt. Jedes gestohlene Buch gibt ihr einwenig Trost ,
sogar während den Bombennächten .
Das Buch hat mir sehr gut gefallen- es hat mich sehr bewegt. Tagelang dachte ich an Liesel, ihre
Geschichte ließ mich nicht mehr los.Ich empfehle es an Jugendliche weiter, damit sie vielleicht einmal einen Einblick erhalten, was für ein schwieriges Leben Kinder während der Kriegszeit hatten, welche Entbehrungen sie hatten und vorallem , dass diese Kinder oft mit kleinen Geschenken , wie z.B. ein Buch
glücklich gemacht wurden."Die Bücherdiebin " hat 587 Seiten.Es wurde mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.

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Bewertung von buchwürmchen aus reutlingen am 30.06.2011 ***** ausgezeichnet
Warum ich mir mit diesem Buch soviel Zeit ließ, weiß ich heute nicht mehr. Aufgrund des finsteren Themas wagte ich mich einfach nicht ran. Nun, da ich es endlich gelesen habe, bin ich mehr als erleichtert: ein Stück deutscher Geschichte, aus der Perspektive eines Australiers, deutsch-österreichischer Abstammung, mit soviel Feingefühl und Poesie wiedergegeben, dass ich es mit Sicherheit noch einmal lesen werde.
Der Tod erzählt über das Mädchen Liesel, die 1939 zu einer Pflegefamilie muss, in eine Kleinstadt nähe München, wo sie das erste Mal wohl mit den Grausamkeiten der ethnischen Säuberung in Kontakt kommt. Sie erlebt hautnah wie Hass, Brutalität und Menschlichkeit auf einander prallen, wie Angst den Verstand betrüben kann, wie Egoismus eine Uhreigenschaft eines jeden Menschen ist, wenn es ums nackte Überleben geht. Erschöpft, endet der Tod seine Erzählung 1945.
Als Schmankerl, gibt es auch ein Interview mit Zusak, in dem er berichtet wie sehr er sich vor einer Veröffentlichung seines Romans in Deutschland fürchtete, er hatte wahrlich keinen Grund. Absolut empfehlenswert!

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Bewertung von lbs.6cr aus Birkenau am 15.06.2011 ***** ausgezeichnet
Es geht um ein Mädchen das alles verloren hatte, ihre ganze Familie. Sie begann Bücher zu stehlen. Für sie war es ein kleiner aber folgenreicher Ausgleich für dass was ihr passiert ist. Danach stiehl sie Äpfel und Kartoffeln. Jetzt stiehl sie Herzen von Rudi, Max, Hans und Rosa Hubermann. Nun stiehl sie das Herz des Todes, denn selbst der Tod hat ein Herz.
Mir gefällt es sehr gut, weil es aus der Sicht des Todes geschrieben ist und im dritten Reich spielt. Da gabs den Satz des Todes: Da gabs noch die 40 millionen Menschen die ich einsammelte. Ich würde es weiter empfehlen weil es spannend geschrieben ist.

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Bewertung von Lalapeja aus Münster am 03.06.2011 ***** ausgezeichnet
Dies ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher! Die Geschichte handelt von Liesel Meminger, der Bücherdiebin. Zur Zeit des Nationalsozialismus verliert die erst neunjährige Liesl ihren Bruder und später auch ihre Mutter. Sie kommt in eine Pflegefamilie, zu den Hubermanns. Auf der Beerdigung ihres Bruder stiehlt sie ihr erstes Buch. Eine besondere Beziehung baut sie zu ihrem Pflegevater Hans auf, denn dieser eröffnet ihr den Zugang zur Bücherwelt.
Dieser Jugendroman ist berührend, komisch und traurig. Dass der Tod als Ich-Erzähler auftritt, beeindruckt den Leser umso mehr. Ich kann jedem nur empfehlen „Die Bücherdiebin“ einmal zu lesen, denn dieses Buch gehört meiner Meinung nach in jedes Regal!

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Bewertung von o.O aus Kempten am 29.04.2011 ***** ausgezeichnet
Januar 1939: Liesel Meminger und ihr kleiner Bruder Werner sind auf dem Weg zu ihren Pflegeeltern in Molching bei München. Doch Werner kommt dort nie an. Ein heftiger Hustenanfall schüttelt das Kind und dann – nichts mehr. Er ist tot. Liesels Welt bricht in sich zusammen. Sie musste mit ansehen wie ihrem kleinen Bruder das Leben ausgehaucht wird. An dessen Grab stiehlt das damals 9jährige Mädchen ihr erstes Buch- mit dem ‚Handbuch für Totengräber‘ bringt ihr neuer Vater Hans Hubermann ihr das Lesen bei. Liesel entdeckt ihre innige Liebe zu den Büchern und trotz ihrer immer fluchenden Mutter Rosa und den kaum sichtbaren Fortschritten beim Lesen, hält es sie nicht davon ab weiterhin glücklich zu sein. Zusammen mit Rudi, dem frechen Nachbarsjungen, stehlen sie von Ilsa Hermann, der Frau des Bürgermeisters, bei der Liesel die Wäsche macht, immer wieder Bücher. Wahllos herausgegriffene Bücher, deren Titel das Mädchen anspricht. Doch wie es bei Geschichten so ist, kommen die schlechten Zeiten. In dem Keller der Hubermanns wird ein Jude versteckt. Er hat Haare wie Federn, findet Liesel. Es ist der Beginn einer tiefen Freundschaft zwischen den beiden. Eigentlich ja etwas Gutes. Aber Molching ist nicht die Ausnahme und wird immer wieder bombardiert. Liesel muss mit ansehen wie andere Juden nach Dachau verschleppt werden. Das Mädchen muss auch zuschauen, als Max –der Jude in ihrem Keller- sie verlässt, aus Angst, dass die Leute des Führers ihn ausfindig machen. Sie erlebt die schlimmsten Bombennächte und überlebt. Denn der Tod hat Liesel ins Herz geschlossen..
Es war für mich sehr schwierig dieses Buch zu bewerten und den Inhalt zu erzählen, denn ich wusste nicht was ich weg lassen sollte und was nicht. Auf jeden Fall hat es mich sehr beeindruckt! Es wird aus der Sicht des Todes geschrieben- der Autor stellt sich vor, dass der Tod sowas wie ein Wesen ist, dass die Seelen der Verstorbenen einsammelt. Ich finde diese Vorstellung richtig gut. Außerdem macht das Buch einem Mut, weil Liesel trotz der widrigen Umstände, obwohl sie fast alle Menschen verloren hat, die ihr wichtig waren, gibt sie nicht auf, sie lacht und weint. Sie ist glücklich und schaut natürlich auch mal zurück, aber Liesel will nicht sterben, ist nicht die ganze Zeit todunglücklich. Das Buch bringt einem zum Weinen und zum Lächeln. Der Roman bleibt einem sehr lange in Erinnerung und gehört auf jeden Fall im Bücherregal neben Anne Franks Tagebuch. Es ist eine berührende, lebenshungrige Geschichte über ein Mädchen, das Bücher über alles liebt. Über ein Mädchen, das alles verliert und das niemals den Lebensmut verlässt. Liesel hat eine eigene Sicht für die Welt, die den Leser bannt..

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Bewertung von Charlotte96 aus Krefeld am 05.04.2011 ***** ausgezeichnet
Das Buch handelt von dem Jungen Mädchen Liesel. Sie lebt um das Jahre 1939.
Ihre ganze Familie stirbt, und auf der Beerdigung ihres Bruders "stiehlt" sie ihr erstes Buch.
Als sie von einer Familie ohne Kinder adoptiert wird, findet sie einen Freund namens Rudi.
Nach und nach stiehlt sie immer mehr Bücher, da sie sich selber das Lesen beigebracht hat.
Als ihre Familie einen Juden aufnimmt, fühlen sie sich mehr und mehr unter Druck gesetzt. Der Jude wird allerdings gefagen genommen.
Letzten Endes stirbt Liesels Familie sowie Rudi Steiner und seine Familie.
Am Ende wird Liesel als alte, recht glückliche Frau vom Tod empfangen.
Das Buch ist wirklich schön geschrieben. Ich musste weinen und hätte micht gedacht, dass mich das Buch so berührt.
Es ist außerdem immer wieder spannend Bücher zu lesen, die aus diesem Zeitraum stammen.
Allerdings finde ich, dass der Name nicht ganz so passend ist, da es, meiner Meinung nach, um mehr geht als nur das.
Das Buch wollte ich zuerst nicht lesen, da ich skeptisch war, wegen des Titels und Einbandes. Allerdings hat mich das Buch recht schnell überzeugt. Ich würde es jederzeit weiterempfehlen, allerdings nur an schon etwas ältere Personen (ca. 11 Jahre alt), da es doch recht traurig ist, wie alle in Liesels Umfeld sterben.

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