Das Duell - Pirincci, Akif

Akif Pirincci 

Das Duell

Ein Felidae-Roman

Broschiertes Buch
 
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Produktbeschreibung zu Das Duell

Francis ist zurück!
Eigentlich will Francis, der weltbekannte Kater und Detektiv wider Willen, die Grauen seiner Vergangenheit ein für allemal hinter sich lassen. Aber dann treibt ein geheimnisvoller Mörder sein Unwesen, der die Katzen des Viertels in Angst und Schrecken versetzt. Gleichzeitig tritt ein junger, ebenbürtiger Rivale auf den Plan... Francis, der Meisterdetektiv, steht vor der größten Herausforderung seines Lebens.

Produktinformation


  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt
  • 2004
  • Ausstattung/Bilder: 2004. 270 S.
  • Seitenzahl: 270
  • Fischer Taschenbücher Bd.15992
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 126mm x 22mm
  • Gewicht: 230g
  • ISBN-13: 9783596159925
  • ISBN-10: 359615992X
  • Best.Nr.: 11796773
Kater Francis kommt in die Jahre ...
Inzwischen sind sie in die Jahre gekommen, Kater Francis und sein Herrchen Gustav. Und eigentlich würde Francis den kalten Dezember am liebsten verschlafen, doch es kommt anders: auf einem Spaziergang entdeckt er den strangulierten Leichnam eines Artgenossen. Weniger aus dedektivischer Neugier als vielmehr um der reizenden Katzendiva Fabulous zu imponieren, beginnt Francis, den mysteriösen Todesfall zu untersuchen. Dabei kommt ihm ständig der junge Kater Adrian ins Gehege, der den alternden Francis an Attraktivität, Spürsinn und körperlicher Fitness überlegen ist.
... doch ein echter Dedektiv geht nie in Rente
Adrian wohnt mit 30 Artgenossen bei zwei Molekularbiologen in einer pikfeinen Villa, in der es nicht mit rechten Dingen zugeht: ständig verschwinden Katzen, um dann später an den unterschiedlichsten Orten tot wieder aufzutauchen. Francis und Adrian werden von maskierten Männern mit Betäubungspfeilen beschossen und die schöne Fabulous unterhält Beziehungen zu der angeblichen Tierschutzorganisation "Animalfarm", hinter deren Deckmantel ganz andere Geschäfte getätigt werden, von denen die Herstellung von …

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Akif Pirinçci, geboren 1959 in Istanbul und aufgewachsen in der Eifel, drehte mit vierzehn Jahren seinen ersten Film für den Bayrischen Rundfunk und erhielt kurz darauf den Hörspielpreis des Hessischen Rundfunks. Mit seinem Katzenkrimi, der als Trickfilm auch das Kinopublikum eroberte, schrieb er sich in die Herzen einer internationalen Fangemeinde. Die folgenden Romane stürmten sofort die Bestsellerlisten, wurden in viele Sprachen übersetzt und erzielten weltweit Millionenauflagen. Akif Pirinçci lebt mit seinen Katzen in Bonn.

Leseprobe zu "Das Duell" von Akif Pirincci

Er hing da oben wie ein zugeschnürter weißer Beutel. Der Kopf eingeknickt, die Augen in gefrorenem Schmerz zusammengekniffen, der Schwanz kerzengerade und irgendwie traurig nach unten weisend. Rasse kaum identifizierbar. Die Kordel hatte seinen Hals derart fest zugeschnürt, daß er sich in die Länge gezogen hatte und wie um die Hälfte seines Volumens reduziert aussah. Die Kordel selbst, bestehend aus samtig schimmernden, schwarzen Fasern, schien eine von jener Sorte zu sein, mit der Raffvorhänge zusammengezurrt werden und an deren Enden unvermeidlich diese plüschigen Troddeln baumeln. Zu meinem Glück waren die Augen des Toten verschlossen, denn der starre Entsetzensblick hätte mich, den Paralysierten, wohl auf der Stelle zusammenbrechen lassen. Die Schneeflocken rieselten wie Konfetti auf ihn herab und machten aus ihm eine Eiszeitmumie. Dann wieder schwang er durch eine plötzliche Windböe sachte hin und her und erinnerte an eine groteske Voodoopuppe.

Wer hatte ihm das angetan? Zweifellos ein Mensch, gab ich mir selbst die Antwort, als ich wie in Trance mit einem Satz auf das Becken sprang, um die Leiche eingehender zu untersuchen. Denn, von exotischen Ausnahmen abgesehen, besitzen Tiere keine Finger oder fingerartigen Glieder, um diffizile feinmotorische Aktivitäten zu meistern. Und man benötigt schon fingerähnliche Greifer, um jemandem eine Kordel um den Hals zu knüpfen. Mordlustige Schimpansen hielten sich in unserer Gegend selten auf, ergo konnte diese Barbarei allein von einem Menschen ausgeführt worden sein.

Aus der Nähe betrachtet, vervielfachte sich das Grauen. Das Gesicht des Artgenossen war jetzt ganz dicht vor mir und wirkte mit den herunterhängenden Schnurrhaaren und eingefallenen Ohren wie das eines zu Tode betrübten alten Mannes. Wahrend ich ihn beschnüffelte, konnte ich seinen steifgefrorenen Leib geradezu spüren. Und ich konnte mir sehr gut vorstellen, welch bestialisches Leid er erlitten hatte, bevor er in eine bessere Welt gegangen war. Die ersten Tränen lösten sich von meinen Augen, rannen mir das Maul hinab und tröpfelten auf das Bek-ken. So böse war die Welt, so ohne Hoffnung auf Licht und Würde.

Ich war in meinem Leben nicht zum ersten Mal Zeuge einer solch gruseligen Szene.

Doch hatte ich die Erfahrung machen müssen, daß die Schlächter dieser Welt eigentlich immer "vernünftige" Motive für ihre Schandtaten besessen hatten. Will sagen, so pervers, größenwahnsinnig oder verwerflich diese Motive auch immer gewesen sein mochten, auf eine perverse, größenwahnsinnige und verwerfliche Art waren sie nachvollziehbar. Erschreckend, aber in sich schlüssig.

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Kundenbewertungen zu "Das Duell" von "Akif Pirincci"

Durchschnittliche Kundenbewertung 4 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen ***** sehr gut
(aus 2 Bewertungen)

Bewertung von Convallaria am 02.03.2011 ***** sehr gut
Das Alter macht Kater Francis schwer zu schaffen. Der berühmte Katzendetektiv liegt lieber faul in der Wohnung und beobachtet die verschneiten Gärten vom Fenster aus, als dass er sich aufrafft und die Gegend selbst erkundet. Bei einem eher unfreiwilligen Ausflug - dem ihn sein Herrchen verordnet hat - findet er eine erhängte Katzenleiche. Francis ist wieder in seinem Element, er möchte herausfinden was mit seinem Artgenossen passiert ist. Bei seinen Ermittlungen lernt er den jungen Kater Adrian kennen, der genau das verkörpert was Francis mal war. Er sieht gut aus, ist begehrt bei den Kätzinnen und tatsächlich noch um einiges klüger, als Francis selbst. Doch Francis spürt, dass mit seinem Rivalen etwas nicht stimmt. Oder ist es nur der Neid, der an dem alten Kater nagt?

Informationen:
Es handelt sich hier um den vierten Teil der „Felidae“-Reihe von Akif Pirinçci.
Das Buch besteht aus vierzehn, teilweise recht kurzen, Kapiteln. Die ersten Kapitel tritt der Mord als Thema gar nicht so sehr in den Vordergrund. Eher geht es darum, das alles vergänglich ist.
Francis muss das Selbe erleben was auch Menschen im Alter erfahren müssen. Es gibt Jüngere die sie scheinbar verdrängen, sie werden nicht mehr ernst genommen, zweifeln teilweise immer mehr an sich selbst. Mit dieser Situation fertig zu werden, ist auch für Francis nicht leicht. Zum Beispiel sieht es am Anfang des Buches so aus, dass sein Rivale Adrian genau von der Kätzin bewundert und verehrt wird, für die Francis seit letztem Sommer schwärmt. Francis selber wird nur belächelt, teilweise ignoriert.
Gegen Mitte der Geschichte zeigt sich aber, dass es Francis immer noch drauf hat und im Begriff ist, die das Rätsel um die Tode seiner Artgenossen zu lösen.
Im Buch tauchen einige Charakter auf, die man schon aus den vorangegangenen Romanen kennt. Man trifft auf Blaubart, Kong, seine Lakaien Herrmann und Herrmann und auf Francis Sohn Junior, der seinem alten Herrn an Gewitztheit kaum nachsteht.
Am Ende des Buches befindet sich der für Pirinçci typischen Anhang, wo er nochmal auf die Stellen im Buch eingeht, die er mit einer kleinen Zahl gekennzeichnet hat. So bekommt man nochmal einen kleinen Schub Hintergrundwissen.

Meine Meinung:
„Das Duell“ ist ein leicht verständliches Buch, was man auch schnell in einem Zug durchlesen kann. Es gibt keine Stellen, die den Lesefluss stören. Das der Mord anfangs nicht im Zentrum der Geschichte lag, war nicht weiter schlimm, denn auch der Konflikt Alt gegen Jung war auf seine Art interessant.
So oder so, hat Pirinçci das erreicht, was es zu erreichen galt. Man fieberte mit Francis mit, legte sich selbst Theorien zurecht und war gegen Ende des Buches mit der Lösung einigermaßen zufrieden. Einigermaßen, weil das Thema an sich sehr weit hergeholt war.

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Bewertung von Peter Schulte aus Ratingen am 08.02.2005 ***** sehr gut
Felidae hat mich begeistert! Auch in diesem ist der Witz genau wie die düstere Szenerie gegenwärtig. Allerdings fehlt es dem Buch an einer wirklich neuen Idee.

Die Handlung ist lange nicht so pfiffig und katzenartig frech wie Felidae.

Alles in allem aber ein recht gelungener Pirincci: Düster und spannend.

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  • Ausstattung/Bilder: 2004. 270 S.
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  • Fischer Taschenbücher Bd.15992
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 126mm x 22mm
  • Gewicht: 230g
  • ISBN-13: 9783596159925
  • ISBN-10: 359615992X
  • Best.Nr.: 11796773

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Francis ist zurück!
Eigentlich will Francis, der weltbekannte Kater und Detektiv wider Willen, die Grauen seiner Vergangenheit ein für allemal hinter sich lassen. Aber dann treibt ein geheimnisvoller Mörder sein Unwesen, der die Katzen des Viertels in Angst und Schrecken versetzt. Gleichzeitig tritt ein junger, ebenbürtiger Rivale auf den Plan... Francis, der Meisterdetektiv, steht vor der größten Herausforderung seines Lebens.

Leseprobe zu "Das Duell" von Akif Pirincci

Er hing da oben wie ein zugeschnürter weißer Beutel. Der Kopf eingeknickt, die Augen in gefrorenem Schmerz zusammengekniffen, der Schwanz kerzengerade und irgendwie traurig nach unten weisend. Rasse kaum identifizierbar. Die Kordel hatte seinen Hals derart fest zugeschnürt, daß er sich in die Länge gezogen hatte und wie um die Hälfte seines Volumens reduziert aussah. Die Kordel selbst, bestehend aus samtig schimmernden, schwarzen Fasern, schien eine von jener Sorte zu sein, mit der Raffvorhänge zusammengezurrt werden und an deren Enden unvermeidlich diese plüschigen Troddeln baumeln. Zu meinem Glück waren die Augen des Toten verschlossen, denn der starre Entsetzensblick hätte mich, den Paralysierten, wohl auf der Stelle zusammenbrechen lassen. Die Schneeflocken rieselten wie Konfetti auf ihn herab und machten aus ihm eine Eiszeitmumie. Dann wieder schwang er durch eine plötzliche Windböe sachte hin und her und erinnerte an eine groteske Voodoopuppe.

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4 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen *****
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*****
sehr gut
Das Alter macht Kater Francis schwer zu schaffen. Der berühmte Katzendetektiv liegt lieber faul in der Wohnung und beobachtet die verschneiten Gärten vom Fenster aus, als dass er sich aufrafft und die Gegend selbst erkundet. Bei einem eher unfreiwilligen Ausflug - dem ihn sein Herrchen verordnet hat - findet er eine erhängte Katzenleiche. Francis ist wieder in seinem Element, er möchte herausfinden was mit seinem Artgenossen passiert ist. Bei seinen Ermittlungen lernt er den jungen Kater Adrian kennen, der genau das verkörpert was Francis mal war. Er sieht gut aus, ist begehrt bei den Kätzinnen und tatsächlich noch um einiges klüger, als Francis selbst. Doch Francis spürt, dass mit seinem Rivalen etwas nicht stimmt. Oder ist es nur der Neid, der an dem alten Kater nagt?

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Es handelt sich hier um den vierten Teil der „Felidae“-Reihe von Akif Pirinçci.
Das Buch besteht aus vierzehn, teilweise recht kurzen, Kapiteln. Die ersten Kapitel tritt der Mord als Thema gar nicht so sehr in den Vordergrund. Eher geht es darum, das alles vergänglich ist.
Francis muss das Selbe erleben was auch Menschen im Alter erfahren müssen. Es gibt Jüngere die sie scheinbar verdrängen, sie werden nicht mehr ernst genommen, zweifeln teilweise immer mehr an sich selbst. Mit dieser Situation fertig zu werden, ist auch für Francis nicht leicht. Zum Beispiel sieht es am Anfang des Buches so aus, dass sein Rivale Adrian genau von der Kätzin bewundert und verehrt wird, für die Francis seit letztem Sommer schwärmt. Francis selber wird nur belächelt, teilweise ignoriert.
Gegen Mitte der Geschichte zeigt sich aber, dass es Francis immer noch drauf hat und im Begriff ist, die das Rätsel um die Tode seiner Artgenossen zu lösen.
Im Buch tauchen einige Charakter auf, die man schon aus den vorangegangenen Romanen kennt. Man trifft auf Blaubart, Kong, seine Lakaien Herrmann und Herrmann und auf Francis Sohn Junior, der seinem alten Herrn an Gewitztheit kaum nachsteht.
Am Ende des Buches befindet sich der für Pirinçci typischen Anhang, wo er nochmal auf die Stellen im Buch eingeht, die er mit einer kleinen Zahl gekennzeichnet hat. So bekommt man nochmal einen kleinen Schub Hintergrundwissen.

Meine Meinung:
„Das Duell“ ist ein leicht verständliches Buch, was man auch schnell in einem Zug durchlesen kann. Es gibt keine Stellen, die den Lesefluss stören. Das der Mord anfangs nicht im Zentrum der Geschichte lag, war nicht weiter schlimm, denn auch der Konflikt Alt gegen Jung war auf seine Art interessant.
So oder so, hat Pirinçci das erreicht, was es zu erreichen galt. Man fieberte mit Francis mit, legte sich selbst Theorien zurecht und war gegen Ende des Buches mit der Lösung einigermaßen zufrieden. Einigermaßen, weil das Thema an sich sehr weit hergeholt war.
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Kater Francis kommt in die Jahre ...
Inzwischen sind sie in die Jahre gekommen, Kater Francis und sein Herrchen Gustav. Und eigentlich würde Francis den kalten Dezember am liebsten verschlafen, doch es kommt anders: auf einem Spaziergang entdeckt er den strangulierten Leichnam eines Artgenossen. Weniger aus dedektivischer Neugier als vielmehr um der reizenden Katzendiva Fabulous zu imponieren, beginnt Francis, den mysteriösen Todesfall zu untersuchen. Dabei kommt ihm ständig der junge Kater Adrian ins Gehege, der den alternden Francis an Attraktivität, Spürsinn und körperlicher Fitness überlegen ist.
... doch ein echter Dedektiv geht nie in Rente
Adrian wohnt mit 30 Artgenossen bei zwei Molekularbiologen in einer pikfeinen Villa, in der es nicht mit rechten Dingen zugeht: ständig verschwinden Katzen, um dann später an den unterschiedlichsten Orten tot wieder aufzutauchen. Francis und Adrian werden von maskierten Männern mit Betäubungspfeilen beschossen und die schöne Fabulous unterhält Beziehungen zu der angeblichen Tierschutzorganisation "Animalfarm", hinter deren Deckmantel ganz andere Geschäfte getätigt werden, von denen die Herstellung von …

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Autorenporträt zu "Akif Pirincci"

Akif Pirinçci, geboren 1959 in Istanbul und aufgewachsen in der Eifel, drehte mit vierzehn Jahren seinen ersten Film für den Bayrischen Rundfunk und erhielt kurz darauf den Hörspielpreis des Hessischen Rundfunks. Mit seinem Katzenkrimi, der als Trickfilm auch das Kinopublikum eroberte, schrieb er sich in die Herzen einer internationalen Fangemeinde. Die folgenden Romane stürmten sofort die Bestsellerlisten, wurden in viele Sprachen übersetzt und erzielten weltweit Millionenauflagen. Akif Pirinçci lebt mit seinen Katzen in Bonn.

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