Über ein vermeintes Recht aus Menschenliebe zu lügen - Der Begriff der Lüge bei Immanuel Kant
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Philosophie -
Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, einseitig bedruckt, Note:
1,0, Philipps-Universität Marburg, Veranstaltung: Die Metaphysik
der Sitten, 3 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch,
Abstract: INHALTSVERZEICHNIS1. Kurze Einleitung (S. 3)2. Der Status
der Lüge in der Kantischen Philosophie (S. 3-4)3. Über ein
vermeintes Recht aus Menschenliebe zu lügen (S. 4-10)3.1 Die
Ausgangssituation (S. 4-6)3.2 Analyse der Ausgangssituation (S.
6-10)4. Pflicht der Wahrhaftigkeit vs. Fremde Glückseligkeit (S.
10-14)4.1 Die Pflicht gegenüber dem Gesetz (S. 10-12)4.2 Die
Pflicht der Selbsterhaltung (S.12-14)5. Schlussbetrachtung (S.
14-15)6. Literaturverzeichnis (S. 15)1. KURZE EINLEITUNGIm
Folgenden werde ich den Begriff der Lüge in der Kantischen
Philosophie untersuchen. Dabei soll anhand des Aufsatzes "Über
ein vermeintes Recht aus Menschenliebe zu lügen" von Immanuel
Kant untersucht werden, ob eine Lüge in bestimmten Situationen als
moralisch korrektes Verhalten angesehen werden kann. Dazu lege ich
als erstes die Position Kants zur Lüge dar und diskutiere sie
anhand des im oben genannten Aufsatzes kasuistischen Falls. Dabei
soll genauer untersucht werden, ob die kategorischen Argumente
Kants ausnahmslos gelten, oder inwiefern sie nicht sogar teilweise
selbst miteinander konkurrieren und eine Person A in Situationen
bringen, in denen es nicht deutlich zu sein scheint, ob die
kategorischen Ansichten Kants plausibel sind.