Saeculum - Poznanski, Ursula

Saeculum

Thriller. Ausgezeichnet mit dem Jugendbuchpreis der Jury der Jungen Leser (Wien) 2012; Kollektion zum Österreichischen Jugendliteraturpreis 2012; Empfehlungsliste zum Evangelischen Buchpreis 2012; Endaus

Ursula Poznanski 

 
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Saeculum

Fünf Tage im tiefsten Wald, die nächste Ortschaft kilometerweit entfernt, leben wie im Mittelalter ohne Strom, ohne Handy , normalerweise wäre das nichts für Bastian. Dass er dennoch mitmacht bei dieser Reise in die Vergangenheit, liegt einzig und allein an Sandra.

Als kurz vor der Abfahrt das Geheimnis um den Spielort gelüftet wird, fällt ein erster Schatten auf das Unternehmen: Das abgelegene Waldstück, in dem das Abenteuer stattfindet, soll verflucht sein. Was zunächst niemand ernst nimmt, scheint sich jedoch zu bewahrheiten, denn aus dem harmlosen Live-Rollenspiel wird plötzlich ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit. Liegt tatsächlich ein Fluch auf dem Wald?


Produktinformation

  • Verlag: Loewe Verlag
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 492 S.
  • Seitenzahl: 496
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 217mm x 142mm x 47mm
  • Gewicht: 672g
  • ISBN-13: 9783785570289
  • ISBN-10: 3785570287
  • Best.Nr.: 33369665
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 03.12.2011

Den medizinischen Fortschritt wollen wir hier nicht!

Auf "Erebos" folgt "Saeculum": Die österreichische Autorin Ursula Poznanski ist mit ihren Thrillern derzeit ungeheuer beliebt. Ihr Rezept ist so simpel wie wirkungsvoll: Spannung trifft Ethik.

Das Buch, das vor knapp zwei Jahren unter dem Titel "Erebos" bei Loewe erschienen ist, trägt zwar die Genrebezeichnung "Thriller" und verweist damit auf unsere Gegenwart. Zugleich aber auch ins neunzehnte Jahrhundert, weil es den Namen der Autorin mit "U. Poznanski" abkürzt und damit eine vor etwa hundertfünfzig Jahren aufgestellte Regel befolgt. Sie besagt, dass die Abenteuerbücher weiblicher Autoren weniger nachgefragt werden als die ihrer männlichen Kollegen - also wurden etwa die Bestseller der Sophie Wörishöffer ("Der Schatz der Frascuelo") konsequent unter dem Namen "S. Wörishöffer" vertrieben.

Ob "Erebos" ohne diese Camouflage anders aufgenommen worden wäre? Es ist schwer vorstellbar, dass dieses grandiose Debüt unbeachtet in der Versenkung verschwunden wäre. Der Autorin jedenfalls ist mit ihrem Roman um ein Online-Rollenspiel, das allmählich die Kontrolle über seine Spieler auch in …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Auch mit ihrem zweiten Thriller "Saeculum" beweist Ursula Poznanski, dass sie eine talentierte Jugendbuchautorin ist, meint Rezensent Tilman Spreckelsen. Das Erfolgsrezept der ehemaligen Medizinjournalistin vermutet der Kritiker in der gelungenen Verbindung aus Spannung und Ethik, welche ihre Romane bestimme. In "Saeculum" erzähle sie die Geschichte des jungen Medizinstudenten Bastian, der seine Freundin Sandra auf ein mehrtägiges mittelalterliches Rollenspiel begleitet und dort nicht nur mit einer hysterischen Gruppe konfrontiert wird, sondern auch in ein mysteriöses Spiel aus Wahrheit und Täuschung gerät. Der Rezensent lobt insbesondere die angenehm undurchsichtigen Charaktere dieses überraschungsreichen Thrillers. Das Liebespaar erscheint ihm allerdings etwas zu "stereotyp" und auch das Finale hat ihn nicht ganz überzeugt.

© Perlentaucher Medien GmbH

"Verzweiflung, Angst, Panik und eine Portion Grusel - kein Problem für Aleksandar Radenkovic. Ich bin wirklich sehr begeistert - einerseits von der äußerst spannenden Geschichte - andererseits von diesem wunderbaren und mitreißenden Sprecher, von dem ich unbedingt mehr hören möchte." -- Quelle: Ankas Geblubber, ankas-geblubber.blogspot.com

Dieses Hörbuch verspricht fünf Stunden Spannung. Man ist gefesselt und kann fast nicht aufhören zuzuhören. Quelle: Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
Ursula Poznanski wurde 1968 in Wien geboren, studierte sich einmal quer durch das Angebot der dortigen Universitäten und landete schließlich als Redakteurin bei einem medizinischen Fachverlag. Nach dem fulminanten Erfolg ihres Jugendromans "Erebos" widmet sie sich dem Schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.

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Kundenbewertungen zu "Saeculum" von "Ursula Poznanski"

25 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.4 von 5 Sterne bei 25 Bewertungen   sehr gut)
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Bewertung von lissi91 aus Cottbus am 18.06.2014   sehr gut
Anfangs wusste ich nicht was ich von dem Buch halten sollte. Ich bin kein Fan von Mittelalter-Geschichten bzw. Rollenspielen und hatte mich schon geärgert dass das Buch größtenteils daraus bestehen könnte.
Allerdings änderte sich dies nach ca. 1/3 des Buches. Nachdem die ersten unerklärlichen Dinge im Wald passieren, lassen alle von ihrer Mittelaltersprache ab. Es wird sehr sehr spannend und ich als Leser habe selber versucht zu verstehen, was dort Gruseliges im Wald passiert.
Im Buch war mir die Person Sandra sehr unsympathisch, was allerdings auch so sein sollte. Die Wendung am Ende, also warum die Con in diesem Wald stattfand und warum Bastian unbedingt mitkommen sollte, hat mich sehr überrascht. Mit diesem Ende hätte ich nun gar nicht gerechnet. Schon bei dem Buch 'Erebos' war ich vom Ende begeistert und auch dieses Mal wieder. Ich kann das Buch weiterempfehlen!

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Bewertung von E.S. aus Halle am 28.04.2014   ausgezeichnet
U. Poznankis "Saeculum" handelt von dem 20 jährigen Bastian. Dieser wird von Sandra, seiner neuen Liebe, überredet bei einem "Spiel" mitzumachen. Dabei wollen sich mehrere Jugendliche einen entlegenen Ort suchen und dort für eine Woche das Mittelalter nachspielen. Er lässt sich dazu überreden und findet sich bald mit seinen Freunden in einem verlassenen Wald wieder - selbstverständlich ohne Handy und Ähnliches. Bastian findet zudem heraus, dass der Wald vorlanger Zeit verflucht worde und jeder der ihn betritt wird angeblich sterben wird. Bastian nimmt das natürlich nicht ernst, bis zwei seiner Gefährten plötzlich spurlos verschwinden...
"Saeculum" ist ein ziemlich spannendes Buch, für dass ich mir aus eigenem Interesse besorgte. Ich finde es gut geschrieben, was den Lesereiz sehr anregt. Zudem ist auch interessant zu erzählen, dass "Saeculum" den Leser anregt über Dinge wie Freunde, Familie und Schule etwas nachzudenken. Insgesamt ist es ein spannendes und gleizeitig sehr lehrreiches Lesewerk.

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Bewertung von Bücherfreak am 13.04.2014   ausgezeichnet
Dieses Buch ist das Beste Buch was ich jemals gelesen habe.

Bis zur letzten Seite werden die Geheimnisse Stück für Stück aufgedeckt und es treten neue auf.

Ein ausgezeichnetes Buch!

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Bewertung von Buechergeplauder am 07.04.2014   sehr gut
Bastian, ein Medizinstudent, mit reichen Eltern und einem Idioten als Vater begibt sich dank seiner neuen Freundin Sandra auf eine neue Reise. Seit er sie kennt, besucht er hin und wieder Mittelaltermärkte.

Nun hat sie ihm vorgeschlagen, mit ihr gemeinsam an einem Rollenspiel teilzunehmen. Jedes Jahr begibt sich Sandra für 5 Tage in eine fremde Welt, in das 14 Jahrhundert. Bastian ist von dieser Idee ganz angetan. Ein Rollenspiel würde ihn etwas von seinem Vater und dem Studium ablenken und etwas Abwechslung in sein Leben bringen. Außerdem würde er somit, etwas Näher an Sandra kommen.

Bei diesem Rollenspiel sind nur Gegenstände erlaubt, die im 14 Jahrhundert vorhanden waren. Keine elektrischen Geräte oder neumodischer Kram. Dieses Rollenspiel nennt sich Saeculum. Jeder dieser Gruppe muss sich eine Rolle ausdenken, die er 5 Tage lang spielt. Egal was passiert, man darf niemals aus seiner Rolle treten. Es wird weiter gespielt komme was wolle.

Doch aufeinmal nimmt alles eine schlimme Wendung. Der Platz an dem das Rollenspiel gespielt wird, ist verflucht. Und dieser Fluch will sie nicht mehr gehen lassen. Er ist überall. Er verfolgt sie.

Ursula Poznanski hat es geschafft mich an diesem Buch von der ersten Seite aus zu fesseln. Ich konnte mich, dank dem hervorragenden Schreibstil, ohne weiteres in das Buch fallen lassen und mich in die Charaktere hineinversetzen, obwohl diese nicht viel Ähnlichkeit mit mir haben.

Das Buch wird aus hauptsächlich zwei Perspektiven geschrieben. Einmal von Bastians Seite und einmal die von Iris. Am Ende der Geschichte versteht man auch wieso.

Die Autorin hat es immer wieder geschafft mich auf eine falsche Fährte zu locken. Sodass ich am Ende wirklich ein wenig überrascht war. Das ein oder andere habe ich mir schon gedacht, doch trotzallem war ich etwas schockiert.

Die Geschichte um den Fluch hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Geschichten mit Flüchen finde ich sehr interessant undfesseln mich sofort. Auch diese Umsetzung hat mir in diesem Buch sehr gut gefallen.

Im Großen und Ganzen ein Buch, das sehr lesenswert ist und mir unglaublich gut gefallen hat. Starke Charaktere, die auf ihre Art und Weiße unterschiedlich sind.

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Bewertung von Taluzi am 16.03.2014   ausgezeichnet
Schon das Buch sticht ins Auge. Es ist recht dick, die Seiten sind an den Rändern geschwärzt und auf dem Cover sind schwarze Äste zu sehen. Saeculum von Ursula Poznanski.
Bastian ist Medizinstudent und verguckt sich in Sandra. Sandra plant mit ihren Freunden auf dem mittelalter Markt die nächste Con. Ein mittelalterliches Live-Rollenspiel bei dem man nichts Neuzeitliches mitnehmen darf, sich ein mittelalterliches Gewand und Namen zulegen muss und für ein paar Tage im Wald haust. Bastian lässt sich von Sandra überreden mit zu kommen. Kurz bevor es losgeht, erhält er einen warnenden Anruf. Wer versucht ihn vor dem Con zu warnen?
Das Rollenspiel wird von Paul, Mona und Carina organisiert, die einige Kilometer vom Lagerplatz entfernt zelten. An dem Spiel aktiv nehmen Bastian, Sandra, Iris, Georg, Lisbeth, Warze, Steinchen, Doro, Arno und Alma mit ihrem Hund Roderick teil.
Doro warnt auf ihrem Weg zum Lagerplatz ihre Mitspieler von Tristrams Fluch, der über diesen Wald liegt. Schon nach kurzer Zeit scheint sich der Fluch zu bewahrheiten. Mitspieler verschwinden, das Essen ist voller Maden und Gräber werden ausgehoben. Schnell gerät die Con außer Kontrolle zu geraten und es beginnt ein Kampf ums Überleben.
Wer steckt hinter diesem Fluch? Werden Bastian und seine Mitspieler es schaffen wieder aus dem Wald zu kommen?
Das Buch lag schon eine Weile bei mir zu Hause herum. Seine vielen Seiten schreckten mich ab. Aber das war völlig unbegründet. Einmal zur Hand genommen und die ersten Seiten gelesen, hat es mich gepackt und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es war von Anfang an spannend und sehr lebendig beschrieben.
Normalerweise habe ich Probleme mit zu vielen Charakteren in einem Buch, weil ich sie oft durcheinander bringe. Bei Ursula Poznanski ist das nicht der Fall. Die Charaktere werden so lebendig beschrieben, dass ich keine Mühe hatte mir die Namen zu merken oder sie zu unterscheiden. Es ist als wenn man die Figuren persönlich kennt und mitten unter ihnen wäre.
Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Perspektive von Bastian erzählt, aber ab und zu erhält man einen anderen Blickwinkel auf die Geschichte aus der Sicht einer anderen Person.
Die Spannung zog sich durch das gesamte Buch und steigerte sich immer mehr. Besonders am Ende konnte ich das Buch vor lauter Spannung gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin weiß, wie sie den Leser fesseln kann. Beeindruckend erzählt sie wie nach und nach das Spiel und seine Mitspieler außer Kontrolle geraten und die Gemeinschaft plötzlich nur noch aus einzelnen Individuen besteht, die nur ihr eigenes Überleben sichern wollen.
Dieser Jugendthriller hat ein überraschendes Ende, gut inszeniert, glaubwürdig und erschreckend.
Ich kann diese Buch nur empfehlen.

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Bewertung von Löffel aus Donauwörth am 02.02.2014   sehr gut
In dem Buch geht es um ein Rollenspiel, in dem die Personen in einem gewissen Zeitrahmen im Wald leben und so tun als lebten sie in einem anderem Jahrhundert. Ohne Strom, ohne Handy. Für Bastian ist das das erste Mal und das er überhaupt mitkommt liegt auch nur an Sandra. Das das Waldstück, in dem sie für 5 Tage leben sollen verflucht sein soll, stört ihn zunächst nur wenig. Doch aus dem Live-Rollenspiel wird bald ein tödlicher Wettlauf mit der Zeit.
Ich fand das Buch sehr fesselnd und spannend. Ursula Poznanski hält für ihre Leser bis zur letzten Seite neue überraschende Wendungen bereit, die man nicht vorausahnt, was es sehr empfehlenswert macht.

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Bewertung von kleeblatts buecherblog aus Mertesheim am 30.12.2013   ausgezeichnet
Bastian, ein eher unscheinbarer Medizinstudent, lässt sich von seiner neuen "Fast"-Freundin Sandra von deren Begeisterung für das Mittelalter anstecken und sagt zu, an einer Mittelalterconvention teilzunehmen. Zusammen mit 14 weiteren Mitgliedern der sog. Saeculum-Truppe macht er sich auf den Weg in einen abgeschiedenen Wald, um dort wie im 14. Jahrhundert zu leben, d. h. kein neumodischer Kram wie Handy, Taschenlampe oder gar Toilette.
Als ein Mitglied der Truppe unverhofft verschwindet, werden die Probleme größer und größer. Es verschwinden weitere Menschen und ein Fluch, der auf dem Wald lastet, scheint der Auslöser dafür zu sein.

Nachdem mich die Autorin mit ihrem Debutroman "Erebos" von ihrem Schreibstil und vor allem ihrer ausgeprägten Fantasie überzeugen konnte, machte ich mich nun an den zweiten von ihr erschienenen Jugendroman.

Schon das Cover bzw. das Buch selbst ist ein echter Hingucker. Auf weißem Untergrund ranken sich blätterlose Äste und in schwarzer Prägeschrift prangt der Titel "Saeculum" darauf. Ein düsterer Eindruck entsteht, der auch mit dem schwarzen Buchschnitt aufrecht gehalten wird.

Und diese düstere Stimmung zieht sich auch fast durch das ganze Buch, denn schon gleich zu Anfang wird man mit dem Fluch vertraut gemacht, der auf dem Waldstück liegt, in dem die Mittelalterconvention stattfindet.

Bastian ist eigentlich der eher schweigsame Typ, der im Laufe des Buches eine sehr interessante Wandlung durchmacht. Er ist sympathisch und eine Person, die ich mir durchaus in meinem Freundeskreis vorstellen könnte. Aber das dachte ich teilweise auch von anderen Charakteren, die sich dann so sehr gewandelt hatten, dass ich richtiggehend erstaunt war, diese von einer anderen Seite kennenzulernen.

Auch in ihrem zweiten Jugendbuch fällt mir der wunderbare Schreibstil von Ursula Poznanski auf. Er zieht einem ab dem ersten Satz in den Bann und man hat Mühe, das Buch aus der Hand zu legen.

Auch die Geschichte ist spannend, birgt Wendungen und Geheimnisse, Rätsel und Lösungen. Insoweit ist eigentlich von fast allem etwas geboten.

Fazit:
Eine Autorin, die es nun in mein Favoritenregal geschafft hat. Normalerweise bin ich kein Krimifan, aber ihr Buch "Fünf" muss ich mir dann vielleicht doch mal zulegen.

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Bewertung von Krönchen aus Wilnsdorf am 12.08.2013   sehr gut
Ich habe dieses Buch für mein Enkelkind bestellt, damit sie in den Feien etwas zu lesen hat.
Sie war begeistert von dem Buch, was sie sich selbst ausgesucht hat. Sie ist ein e richtige Leseratte.
Sie hat das Buch nicht mehr aus den Händen gelegt. Toll.

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Bewertung von Fabella von BuchZeiten aus Neuss am 05.07.2013   sehr gut
Inhalt:
Bastian ist Student und bekommt vom realen Leben kaum etwas mit, zu groß ist der Druck, den sein Vater, ein berühmter Chirurg auf ihn ausübt. Doch als er sich in Sandra verliebt, trotz er seinem Vater und geht lieber mit ihr zu einer Mittelalter-Convention. Ganz geheim, ganz streng, soll hier an 5 Tagen nur mit Sachen aus dem 14. Jahrhundert gelebt werden. Kaum angekommen jedoch zeigt ihm Sandra die kalte Schulter. Merkwürdige Dinge geschehen und ein alter Fluch scheint um sich zu greifen. Was Bastian zunächst als Inszenierung abtut, scheint sich relativ schnell als tödliche Bedrohung gegen alle zu richten. Und der Ort scheint sie nicht gehen lassen zu wollen.

Meine Meinung:
Ein wirklich spannender Thriller, der es einem nicht gestattet, das Buch wegzulegen. Ich fand die Idee, die dahinter steckte genial. Bislang sind mir Conventions ehrlich gesagt ziemlich unbekannt. So machte es Spaß etwas über diese Idee zu lesen. Der Anfang der Geschichte gefiel mir dadurch auch sehr sehr gut, fesselte mich gerade zu.

Auch die unheimlichen Dinge, die erzählt werden und die geschehen, geben dem Buch eine zusätzliche Spannung und bringen das gewisse Prickeln mit sich. Ein uralter Fluch, der sich nach und nach zu bewahrheiten scheint, wen würde das nicht fesseln.

Doch .. ich muss ehrlich sagen ... ich konnte nicht an das unheimliche glauben. Und das, obwohl ich mich normalerweise total in übernatürlichen Geschichten verlieren kann. Aber ich wollte einfach nicht glauben, dass es sich um Übernatürliches handelt.

Die Charaktere gefielen mir unterschiedlich gut. Bastian war ein netter, doch sehr verschlossener Protagonist. Es fiel leicht, ihn zu mögen, aber wirklich fesseln konnte er mich nicht. Sandra war mir dagegen von Anfang an - ohne Grund übrigens - total unsympathisch. Iris mochte ich dagegen ganz spontan, ihre Angst war wirklich greifbar, das ganze Buch durch. Doro .. uh, sie ging mir doch arg auf die Nerven, wie auch manch anderer im Laufe des Buches. Allerdings war es wohl auch so von der Autorin gewollt und gelenkt und sie überzeugte damit auch völlig.

Für mich persönlich fühlte sich das Buch allerdings dann und wann etwas langgezogen an und ich hätte nichts dagegen gehabt, wäre es etwas kürzer gewesen. Und so war ich trotz aller Spannung und guter Ideen dann irgendwann doch froh, dass es zu Ende war.

Fazit:
Eine tolle Idee und eine spannende Umsetzung mit teilweise sympathischen aber auch unsympathischen Charakteren. Für meinen Geschmack hätte es etwas kürzer ausfallen können, dennoch ist es wirklich empfehlenswert.

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Bewertung von Nessi87 aus Ober-Mörlen am 11.04.2013   sehr gut
Nachdem mir “Erebos” sehr gut gefallen hat, musste ich natürlich auch dieses Buch von Frau Poznanski lesen – allerdings konnte es mich nur teilweise überzeugen.

Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen. Ich mag das Mittelalter als Epoche und RPGs sind genau mein Ding. Das Thema war gut umgesetzt und ich habe mich wirklich in ein mittelalterliches Szenario versetzt gefühlt.

Mit den Charakteren hatte ich allerdings so meine Mühen. Nicht nur, dass die Gruppe der Rollenspieler relativ groß ist, nein, sie haben dann auch noch jeweils einen Charakternamen, der es dem Leser zusätzlich erschwert den Durchblick zu behalten. Die Charakterausarbeiten war allerdings gelungen. Jeden einzelnen konnte ich mir bildlich vorstellen. Durch ihre Macken und Einzigartigkeiten sind sie tatsächlich zum Leben erwacht.

Ein weiterer Minuspunkt geht an die Spannungskurve. Die ersten 200 Seiten haben sich flüssig weglesen lassen und die Spannung baute sich kontinuierlich auf. Danach flachte sie aber sehr ab und ich musste mich durch die restlichen Seiten förmlich durchkämpfen. Allein auf den letzten 50 Seiten wurde es noch einmal spannend und das Verwirrspiel endlich aufgeklärt. Auch wenn ich das Ende nicht ganz ernst nehmen konnte (leider kann ich hier nicht genau sagen, was mir nicht gefallen hat, weil ich sonst spoilern müsste).

Die gruseligen Stellen haben mich sehr angesprochen, weil man das Gefühl hatte, dass der Fluch sich tatsächlich erfüllen würde. Mehr als einmal hat das zum Fingernägelknabbern geführt.

Wer Lust auf ein mittelalterliches Abenteuer im RPG-Stil hat und darüber hinaus über einen langen Atem verfügt, wird mit diesem Buch viel Spaß haben.

3,5 Sterne

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