Die Entdeckung des Hugo Cabret - Selznick, Brian

Brian Selznick 

Die Entdeckung des Hugo Cabret

Ein Roman in Worten und Bildern. Ausgezeichnet mit dem Penzberger Urmel 2009

Illustrator: Selznick, Brian / Übersetzer: Gutzschhahn, Uwe-Michael
Broschiertes Buch
 
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Die Entdeckung des Hugo Cabret

"Der junge Illusionist Selznick hat nun ein großartiges Kinderbuch über unsere Verführbarkeit durch die Zeit geschrieben." -- Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Die Kunst des Filmemachens wird hier nicht nur thematisiert, sondern eindrucksvoll zwischen Buchdeckel gebannt." -- Berner Zeitung

"Selznick glaubt an die Wiederbelebung eines Zaubers, der heutzutage, da jeder Atemzug digitalisierbar ist, zu verschwinden droht: Es geht ihm um die handgearbeitete Magie, die einer Traumwerkstatt entspringt und nicht einer seelenlosen Traumindustrie." -- Die Zeit

Auf der Auswahlliste zum deutschen Jugendliteraturpreis 2009

Hugo Cabret, seines Zeichens Waisenjunge, Dieb und Wächter der Uhren, lebt verborgen in den Gemäuern des Pariser Bahnhofs. Niemand weiß von ihm, dem Jungen, der alles im Blick behält und sich doch allen Blicken entzieht. Bis ein kühnes Mädchen und ihr bärbeißiger Großvater auf ihn aufmerksam werden. Schlagartig ist in Gefahr, was Hugo so sorgsam hütet: seine geheime Existenz - und damit die rätselhafte Zeichnung, das liebevoll aufbewahrte Notizbuch und der mechanische Mann. Jene Dinge, die den Weg zu seinem wohl gehüteten faszinierenden Geheimnis weisen.


Produktinformation

  • Verlag: (Cbj)
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 543 S. m. Illustr.
  • Seitenzahl: 544
  • cbj Taschenbücher Bd.22118
  • Altersempfehlung: ab 10 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 207mm x 132mm x 42mm
  • Gewicht: 810g
  • ISBN-13: 9783570221181
  • ISBN-10: 3570221180
  • Best.Nr.: 26263625
"Selznick glaubt an die Wiederbelebung eines Zaubers, der heutzutage, da jeder Atemzug digitalisierbar ist, zu verschwinden droht: Es geht ihm um die handgearbeitete Magie, die einer Traumwerkstatt entspringt und nicht einer seelenlosen Traumindustrie."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 18.03.2008


Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 12.03.2008

Ein Zeichen des Vaters
Langsam, Welt! Brian Selznick wirft den Stummfilmprojektor an / Von Susanne Klingenstein

Die Caldecott-Medaille ist der amerikanische Oscar für Bilderbücher. Obgleich nach dem großen britischen Kinderbuch-Illustrator Randolph Caldecott benannt, wurde der Preis 1938 erstmals von der American Library Association ausgesetzt, um amerikanische Künstler anzuregen, Bücher auf europäischem Niveau zu gestalten.

Der Preis hat enorm zur künstlerischen Erfrischung dieses Sektors beigetragen. 1963 ging er an Maurice Sendak für "Wo die wilden Kerle wohnen". Das trug dazu bei, dass Sendak zum Erneuerer der amerikanischen Bilderbuchwelt werden konnte. Es gibt heute keinen jungen Illustrator, der nicht durch seine Bücherschule gegangen wäre.

Dazu gehört auch Brian Selznick, dessen Buch "Die Erfindung des Hugo Cabret" im Januar mit der Caldecott-Medaille 2008 ausgezeichnet wurde. Allerdings wollte der 1966 geborene Selznick nie Kinderbuch-Illustrator, sondern Bühnenbildner werden. Darum studierte er an der Rhode Island School of Design auch nicht bei den Caldecott-Preisträgern David Macauley ("Sie bauten eine …

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"Dieses ehrgeizige und intelligente Buch verlangt und verdient Aufmerksamkeit - die ihm sicherlich von Kindern zuteil werden wird, angezogen von einem Roman, in dem eine komplexe Handlung sowohl durch das geschriebene Wort als auch durch die Illustrationen vorangetrieben wird." (Booklist)

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Seufzend hat Siggi Seuss dieses buch in den Händen gehalten, dass ihn zu den Anfängen des Films zurückführte, in die Zeit des Fin de Siecle, als die Magie noch von Hand gemacht wurde. Er sieht in dem 500-Seiten-Buch des New-York-Times-Illustrators Brian Selznicks eine einzige Hommage an den Filmpionier Georges Melies. Aber auch wenn dies alles Seuss sehr entgegen kommt, der keinerlei Freude am digitalen Fortschritt zu haben scheint, wird er doch nicht so ganz glücklich mit diesem Buch, das ihm doch ein wenig zu konstruiert.

© Perlentaucher Medien GmbH

"[D]ieses ehrgeizige und intelligente Buch verlangt und verdient Aufmerksamkeit - die ihm sicherlich von Kindern zuteil werden wird, angezogen von einem Roman, in dem eine komplexe Handlung sowohl durch das geschriebene Wort als auch durch die Illustrationen vorangetrieben wird." Booklist<br/><br/>"Ein wahres Meisterwerk - eine künstlerische Mischung aus erzählerischen, illustrativen und kinotechnischen Anteilen, die die Geschichte ebenso verführerisch wie berührend macht." Kirkus Review<br/><br/>Mit ungewöhnlicher Intelligenz, herausragenden Bildern und einem atemberaubenden Aufbau erschüttert Selznick in dieser magischen Geschichte (...) die Konventionen im Bezug auf die Kunst des Büchermachens. (...) Ein meisterhaftes Stück Erzählkunst, an dem die Lesenden im Wortsinn mitwirken können." Wendy Lukeheart, washington DC Public Library<br/><br/>"Das Zusammenspiel von Illustrationen (...) und Text ist restlos genial, vor allem die Art und Weise, in der Selznick vom einen zum anderen springt - je nach dem ob gerade Wörter oder Bilder die geeignetere Wahl sind." Horn Book<br/><br/>Es ist wundervoll. Und hier kann man den überstrapazierten Ausdruck wörtliche nehmen: "Hugo Cabret" ist voller Wunder. (...) Das Ergebnis ist ein packender Roman, den Leser mit einem Sinn für komplexe Geschichten mit einem Hauch Magie lieben werden. New York Times<br/><br/>"Ein wahres Meisterwerk - eine kunstvolle Mischung aus Text, Illustration und Cinematographie, eine Geschichte, die ebenso aufregend wie berührend ist." Publishers Weekly
Brian Selznick, geboren 1966 in New Jersey, ist ein vielfach preisgekrönter Illustrator und "New York Times" Bestsellerautor. Er arbeitete nach seinem Designstudium als Dekorateur in einer Kinderbuchhandlung und fand hier Inspiration, um selbst zu Zeichenstift und Feder zu greifen. Brian Selznick lebt in New York und San Diego.

Leseprobe zu "Die Entdeckung des Hugo Cabret" von Brian Selznick

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Kundenbewertungen zu "Die Entdeckung des Hugo Cabret" von "Brian Selznick"

6 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.2 von 5 Sterne bei 6 Bewertungen **** sehr gut)
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Bewertung von Rio aus Bad Berka am 10.07.2011 ***** gut
Beim lesen dieses Buches ist man einem geheimnisvollen Jungen, namens Hugo, auf der Spur. Hugo lebt seit dem Tod seiner Eltern ganz allein „hinter den Mauer“ des Pariser Bahnhofes. Eines Tages jedoch wird ein Mädchen samt ihrem vermeintlichen Großvater auf ihn aufmerksam. Stück für Stück locken sie ihn aus seiner Einsamkeit, die er nur mit den Bahnhofsuhren und seinen Geheimnissen geteilt hatte, heraus. Ob Hugo wieder ein normales Leben führen wird, wie das Mädchen und der Alte daran beteiligt sind und was Hugos Geheimnisse einschließen, erfährt nur ein fleißiger Leser.
Ich fand dieses Buch so unglaublich schön, dass ich es wirklich mehrmals lesen musste. Bisher hab ich ja nur von der Geschichte berichtet und die wunderbaren Zeichnungen außen vor gelassen. Doch gerade die Schwarz-Weiß-Zeichnungen machen dieses Buch so faszinierend. Schlussendlich empfehle ich dieses Buch jedem, der gerne einmal hautnah ein ganz wunderliches Leben teilen möchte. Nicht zu vergessen, das Erlebnis wie die Bilder laufen lernten…

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Bewertung von aidaklippe aus Herne am 07.06.2011 ***** ausgezeichnet
Das Buch handelt vom dem kleinem 12-jährigem Waisenjungen Hugo Cabret, der in einem altem Gewölbe eines Pariser Bahnhofes lebt. Dort führt er die Arbeit seines verstorbenen Vaters fort und zieht täglich die riesigen Bahnhofsuhren auf. Eines Tages entdeckt er einen rätselhaften beschädigten Roboter, der angeblich in der Uhrmacherwerkstatt seines Vaters konstruiert wurde. Hugo repariert den mechanischen Roboter und stößt dabei auf das Geheimnis seiner Herkunft. Ob sein Leben in Gefahr ist?
Ein tolles Buch mit ganz vielen Zeichnungen.
Die Aufmachung mit den super Zeichnungen sind einfach toll.
Ich habe dieses Buch in einem Buchladen entdeckt. Nach einigem hin und her blättern habe ich mich beraten lassen. Der nette Mann meinte um dieses Buch zu verstehen müsste man viel Fantasie haben. Ich habe mich entschlossen dieses Meisterwerk zu kaufen. Ich kann nur sagen : Ein ganz ganz besonderes BUCH das sogar verfilmt werden soll.

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Bewertung von Lisa. aus Bad Berka am 22.08.2010 ***** gut
Ein Art überdimensionales Daumenkino eingebettet in eine unglaubliche Geschichte.
Hugo Cabret, ein Waisenjunge, lebt allein im Pariser Bahnhof. Ja, ihr habt richtig gelesen im Bahnhof. Genauer hinter und in der dortigen Uhr. Einer gigantischen Uhr. Diese und alle Anderen liegen in der Obhut dieses Jungen. Er lebt im Verborgenen. Bis eines Tages, ein Mädchen und deren Großvater diesen Jungen zu Gesicht bekommen. Stück für Stück werden sein Geheimes Leben offengelegt. Er und sein geheimnisvolles Büchlein von dem mechanischen Mann kommen dem wahren Leben immer näher.
Ein Buch, das die ersten Schritte der bewegten Bilder verknüpft mit denen eines Jungen im wahren Leben verknüpft. Darüber hinaus sind die Bilder dieses Buches unglaublich echt in ihrem Schwarz-Weiß-Stil. Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, der nach einer perfekt illustrierten Geschichte mit historischen Hintergrund sucht.

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Bewertung von FCBayern aus Kirchseeon am 20.05.2010 ***** ausgezeichnet
dem buch geht es um hugo cabret ein uhrenwärter ohne eltern der sehr gerne an automaten rumbastelt.er hat ein grosses rätsel vor sich.es ist ein automat in menschenform der bei einem brand kaputtgegangen ist.der automat in menschenform sitzt und er hat einen stift in der hand.hugo ist neugirieg auf das was der automat schreibt.er findet eine freundin die heisst isabelle und hat den schlüssel für den automaten den will er haben. also lässt er sich bei ihrem vater zu einem job einstellen. dabei klaut er viele sachen die er dann zum bau des automaten verwendet dieser wird zum schluss ein bild malen aus dem film mann im mond.dann findet hugo heraus das der vater von isabelle ein berühmter filmproduzent ist.
mir gefällt das buch weil es sehr viele bilder gibt wodurch man sich das buch besser vorstellen kann.ich empfehle es allen weiter die nicht so viel lesen möchten.

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Bewertung von FCBayern aus Kirchseeon am 08.05.2010 ***** sehr gut
hugo ist ein junge dessen beide eltern gestorben sind aber sein vater hat ihm einen rätselhaften automaten hinterlassen der wie sich dann später herausstellt zeichnet. er zeichnet ein bild aus dem film "die reise zum mond" und unterschreibt mit "george miles" da wird hugo misstrauisch weil der mann bei dem er arbeitet auch georg miles heisst. hugo geht der sache nach und endeckt ein merkwürdiges erlebnis.
mir gefällt das buch weil zwischendurch oft bilder sind und man sich dadurch das geschehen leichter vorstellen kann.ich empfehle es allen weiter die nicht so viwl lesen wollen aber es trotzdem spannend haben wollen

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Bewertung von Ikarus aus Titisee am 06.04.2009 ***** ausgezeichnet
Ein Buch, spannend von Anfang bis Ende. Diese eindringlichen Bilder fesseln, erzählen seitenweise Geschichte und dann liest man weiter. Der Text ist ohne die Bilder unvollständigt und die Bilder allein sind ohne den Text nicht zu verstehen. Das Buch gibt einen guten Einblick in ein anderes Zeitalter, andere Lebensweisen und ist ideal für lesemuffelige Kinder geeignet, die sich dank der Bilderstrecken und der spannenden Erzälweise doch durch so ein dickes Buch fressen und es kaum wieder aus der Hand legen.

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Dem Autor für die Bewertung danken
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