Wenn Nervensägen an unseren Nerven sägen - Rhode, Rudi; Meis, Mona S.

Rudi Rhode Mona S. Meis 

Wenn Nervensägen an unseren Nerven sägen

So lösen Sie Konflikte mit Kindern und Jugendlichen sicher und selbstbewusst

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Wenn Nervensägen an unseren Nerven sägen

Sicher und selbstbewusst Konflikte um Regelverstöße lösen
"Nein!" So tönt es täglich aus Millionen Kehlen, wenn Kinder und Jugendliche zu Hause, in Kindergärten, in Schulen und anderswo aufgefordert werden, sich an aufgestellte Regeln zu halten. Im Konflikt nach dem "Nein!" zeigt sich aber erst, ob eine Vereinbarung wirklich gilt. Wenn Nervensägen an unseren Nerven sägen, dann heißt es, standhaft und konsequent, aber auch respektvoll und wertschätzend für die Beachtung der Regeln einzutreten.
Rudi Rhode und Mona Sabine Meis zeigen mit vielen Tipps und Hilfestellungen,
wie sich Eltern, ErzieherInnen, LehrerInnen und Sozialtherapeuten sicher und selbstbewusst in Konflikten um Regelverstöße durchsetzen. Die innere Haltung hat dabei ebenso Bedeutung wie die Körpersprache. Wer zudem konstruktiv streiten kann,
hat beste Voraussetzungen für ein erfolgreiches Konfliktmanagement.


Produktinformation

  • Verlag: Kösel
  • 2006
  • Ausstattung/Bilder: 2006. 182 S.
  • Seitenzahl: 184
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 210mm x 20mm
  • Gewicht: 254g
  • ISBN-13: 9783466307128
  • ISBN-10: 3466307120
  • Best.Nr.: 20755628
"Auf gut 180 Seiten in kompakter Weise etwas über Konfliktbewältigung mit Kindern und Jugendlichen zu schreiben dies ist mit dieser Publikation vollends gelungen.
Die Schreibe des Autorenduos ist sehr gut verständlich und erweckt den Eindruck, dass hier sowohl Profis als auch in ihrem persönlichen Leben vielseitig erfahrene Menschen den Leserinnen und Lesern einen hilfreichen Einblick in wirkungsvolle Hilfestellungen vermitteln.
Dabei unterscheiden sie nicht wie oft bei solchen Publikationen üblich in Konfliktsituationen in öffentlichen Einrichtungen bzw. in der Familien, sondern bringen zahlreiche Beispiele, die sich problemlos auf die unterschiedlichen Bereiche übertragen lassen.
So werden nicht Eltern gegen Lehrer, Erzieherinnen oder Sozialarbeitern gestellt. Vielmehr wird das Grundmodell der "kontrolliert-eskalierenden Beharrlichkeit" (KEB-Modell) auf eine Vielzahl von Lebenssituationen mit jungen Menschen übertragen. Es geht Mona Sabine Meis und Rudi Rhode nicht um ein gegeneinander der Generationen, sondern vielmehr um ein respektvolles, wertschätzendes und doch auch konsequentes Miteinander.
Die metapherreiche Bildsprache ist hierbei sehr gelungen und im rechten Maß verwendet worden. Pointiert äußert das Autorenpaar auch zum Ende des Buches, dass sie "das Rad nichtneu erfunden (haben) wohl aber ... aus den unterschiedlichen Bereichen neue und gebrauchte Speichen, Naben und Felgen zusammengesucht" (S. 181) haben. So werden nicht schon fast als Allgemeinwissen zu wertende psychologische Grundmuster ausführlich dargestellt, sondern gebündelt zu einem Rad montiert, dass Be- und Erziehung wieder ins Laufen bringt.
Die Bandbreite der Alltagsszenerien von Konflikten aus Kindergarten, Schule, Heim, Jugendzentrum und Familie reicht von Einkauf, Musik, Rauchen, Mofafahren, Handynutzung, Störung im Unterricht bis hin zum Aufräumen, zu spät nach Hause kommen und den Umgang mit Alkohol und Fernsehen.
Das Gesamtbuch erscheint so als "Erziehungs-Reality-Show" und macht lebendig deutlich, dass Konflikte gelöst werden können. Besonderer Bedeutung wird hierbei der konsequenten Wahlmöglichkeit aller Beteiligten beigemessen, so dass sich niemals ein Konfliktbeteiligter zu einer einzigen Handlungsweise ohne Ausweg genötigt sehen muss.
...
Im Gesamten eine ansprechende Lektüre, die man gerne zu Ende liest und dankbar ist für die Lebens- und Menschennähe in realistischer Weise." Detlef Rüsch, Freising

"Sinnvolle Regeln sind dafür da, dass sie weitestgehend eingehalten werden. Ist dem nicht so, treten Konflikte auf, die ein einschätzbares und konsequentes Verhalten zur Folge haben sollten. Da Eltern und Erzieher oftmals mit dieser Vorgehensweise überfordert sind, bietet dieser Ratgeber Strategien einer effektiven Konfliktbereinigung an. Dabei setzt sich das Buch zu Beginn mit dem notwendigen Aufstellen und Einhalten von Regeln und Grenzen auseinander. Im Anschluss stellen sie ihr Modell einer »Kontrolliert Eskalierenden Beharrlichkeit« (KEB) vor. Dazu gehören ihrer Meinung nach innere Gelassenheit, das Beherrschen verbaler Techniken der Deeskalation und das Einsetzen wirkungsvoller Signale aus dem Bereich der Körpersprache sowie ein konsequentes Vorgehen und wenn nötig auch der Wechsel zu alternativen Angeboten der Konfliktbewältigung. - Ein beachtenswerter Beitrag, der vor allem im pädagogischen Bereich konstruktive Lösungen für gelegentlich unlösbar erscheinende Situationen anbietet. Breit zu empfehlen."

"Auf gut 180 Seiten in kompakter Weise etwas über Konfliktbewältigung mit Kindern und Jugendlichen zu schreiben - dies ist mit dieser Publikation vollends gelungen.

Die Schreibe des Autorenduos ist sehr gut verständlich und erweckt den Eindruck, dass hier sowohl Profis als auch in ihrem persönlichen Leben vielseitig erfahrene Menschen den Leserinnen und Lesern einen hilfreichen Einblick in wirkungsvolle Hilfestellungen vermitteln.

Dabei unterscheiden sie nicht - wie oft bei solchen Publikationen üblich - in Konfliktsituationen in öffentlichen Einrichtungen bzw. in der Familien, sondern bringen zahlreiche Beispiele, die sich problemlos auf die unterschiedlichen Bereiche übertragen lassen.

So werden nicht Eltern gegen Lehrer, Erzieherinnen oder Sozialarbeitern gestellt. Vielmehr wird das Grundmodell der »kontrolliert-eskalierenden Beharrlichkeit« (KEB-Modell) auf eine Vielzahl von Lebenssituationen mit jungen Menschen übertragen. Es geht Mona Sabine Meis und Rudi Rhode nicht um ein gegeneinander der Generationen, sondern vielmehr um ein respektvolles, wertschätzendes und doch auch konsequentes Miteinander.

Die metapherreiche Bildsprache ist hierbei sehr gelungen und im rechten Maß verwendet worden. Pointiert äußert das Autorenpaar auch zum Ende des Buches, dass sie »das Rad nichtneu erfunden (haben) wohl aber ... aus den unterschiedlichen Bereichen neue und gebrauchte Speichen, Naben und Felgen zusammengesucht« (S. 181) haben. So werden nicht schon fast als Allgemeinwissen zu wertende psychologische Grundmuster ausführlich dargestellt, sondern gebündelt zu einem Rad montiert, dass Be- und Erziehung wieder ins Laufen bringt.

Die Bandbreite der Alltagsszenerien von Konflikten aus Kindergarten, Schule, Heim, Jugendzentrum und Familie reicht von Einkauf, Musik, Rauchen, Mofafahren, Handynutzung, Störung im Unterricht bis hin zum Aufräumen, zu spät nach Hause kommen und den Umgang mit Alkohol und Fernsehen.

Das Gesamtbuch erscheint so als »Erziehungs-Reality-Show« und macht lebendig deutlich, dass Konflikte gelöst werden können. Besonderer Bedeutung wird hierbei der konsequenten Wahlmöglichkeit aller Beteiligten beigemessen, so dass sich niemals ein Konfliktbeteiligter zu einer einzigen Handlungsweise ohne Ausweg genötigt sehen muss.

...

Im Gesamten eine ansprechende Lektüre, die man gerne zu Ende liest und dankbar ist für die Lebens- und Menschennähe in realistischer Weise."
Dr. phil. Mona Sabine Meis, geboren 1953, Studium der Anglistik & Slavistik; Studium der Bildenden Kunst an der Kunstakademie in Düsseldorf, theaterpädagogische Ausbildung am Schauspielhaus Düsseldorf. Seit 1988 Trainerin beim LABOR-K /Institut für Kommunikation, Konflikt & Körpersprache in den unterschiedlichsten Bereichen von Wirtschaft, Politik und Bildung.


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Bewertung von Thorsten Kneuer [thorlac] aus Franken am 07.06.2009 ***** ausgezeichnet
"Die Jugend liebt heute den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt mehr vor älteren Leuten und diskutiert, wo sie arbeiten sollte. Die Jugend steht nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern und tyrannisieren die Lehrer." Denken so nicht viele über die Jugend von heute? Nur welche Überraschung, dass diese Worte dem griechischen Philosophen Sokrates zugeschrieben werden, der im 5. Jahrhundert vor Christus lebte. Kinder- und Jugenderziehung war also wohl schon immer eine große Herausforderung. Und ja, das ist sie auch noch heute. "Ne, kein Bock!" "Ey Alter, ich mach des net!" Sätze, die wohl jeder kennt, landauf landab, im eigenen Zuhause, in Kindergärten und an den Schulen - überall dort, wo Regeln das Miteinander ordnen sollen, gibt es (junge) Menschen, die diese Regeln nicht interessieren und sie in ihrem Freiheitskampf nur allzu gerne brechen. Jeder, der in irgendeiner Weise mit Erziehung betraut ist, kennt das. Im Zeitalter der unsäglichen TV-Beratungs-Sendungen, der Supernannys und Erziehungscamp-Shows bieten Rudi Rhode und Mona Sabine Meis mit ihrem Buch "Wenn Nervensägen an unseren Nerven sägen" eine wirklich großartige Alternative und sinnvolle Hilfestellung für Eltern, Erzieher und Lehrer. Hier geht es nicht um vordergründige Show und Stille-Treppe-Methoden. Hier wird niemand in die Wuthöhle oder zur Umerziehung geschickt. Hier werden Kinder und Jugendliche mit ihrem Freiheitsbedürfnis ernst genommen! So ist den Autoren ein hilfreiches und aufschlussreiches Buch gelungen für alle, die mit der Erziehung von Kindern und Jugendlichen betraut sind. Es überzeugt vor allem dadurch, dass es so praxisorientiert ist. Mit vielen Tipps und Situationen aus dem Erziehungsalltag wird aufgezeigt, wie man sich selbstbewusst in Konflikten um Regelverstöße durchsetzt. Die Autoren stellen mit dem KEB-Modell (kontrolliert-eskalierende Beharrlichkeit) eine gute Methode vor, um Konfliktsituationen zu durchschauen und zu bewältigen. Bei mir jedenfalls hat sich das Gelesene und "Erlernte" schon gut umsetzen lassen und bewährt! Top-Empfehlung!

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