Wie war's in Japan? - Bartsch, Michael

Wie war's in Japan?

Michael Bartsch 

Herausgegeben von Lindemann, Thomas
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Wie war's in Japan?

Nach Japan reisen mit einer Japanerin, dort Hochzeit feiern, durchs Land fahren und bei einer japanischen Familie wohnen - wer so unterwegs ist, erlebt mehr und anders als der Tourist. Michael Bartsch hat mit offenem Blick hin­ge­schaut, in Tempeln und in Supermärkten, in Kneipen und Behörden, im Alltag, auf Reisen und auf Festen. Davon erzählt er in 13 kleinen Kapiteln mit Klugheit, Humor und genauer Beobachtung und macht anschaulich, was Japan so besonders macht. Kein Reiseführer, keine Landeskunde; ein liebevoller, amüsanter, farbiger Bericht aus einem schönen und fremden Land. Für alle, die Japan lieben oder über Japan das erfahren wollen, was in keinem Fachbuch zu lesen steht.


Produktinformation

  • Verlag: Info Verlagsges.
  • 2013
  • 3. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 63 S. 1 Farbzeichn. 185 mm
  • Seitenzahl: 63
  • Lindemanns Bibliothek Bd.15
  • Deutsch
  • Abmessung: 212mm x 134mm x 10mm
  • Gewicht: 140g
  • ISBN-13: 9783881903837
  • ISBN-10: 3881903836
  • Best.Nr.: 13248127
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 04.08.2005

Höflichkeitsspiele im Fernen Osten

"Ist sie Verstellung, diese japanische Höflichkeit? Dieses mechanische Verbeugen, dieses Ja-Sagen und Vielleicht-Meinen, dieses Nein-Meinen und ausweichende Vielleicht-Sagen?" In dreizehn heiter-ironischen Variationen kreisen die Gedanken von Michael Bartsch um typisch japanische Attribute und Alltagserscheinungen wie Höflichkeit, Geschenkkultur, Verpackungskunst, Hierarchie und Bürokratie, die Schlafpraxis in öffentlichen Verkehrsmitteln, Pachinko-Spielhallen oder die japanische Eß-, Trink- und Festkultur. Beim Versuch, Japans Institutionen, geistige Traditionen und materielle Manifestationen ethnographisch einzufangen, bedient sich der Autor eher impressionistischer als realistisch-deskriptiver Methoden. Der anekdotisch-episodenhafte Ansatz droht in dem schmalen Band aber immer wieder in nett gemeinte Poesiealbeneinträge und schale Unverbindlichkeiten zu entgleiten. Neben frei schwebenden Platitüden und Vielgehörtem wie "Die Dinge sind neu, aber die in ihnen wohnende Ästhetik ist alt" oder "Überhaupt lieben die Japaner Uniformen" verfällt Bartsch allzu gerne dem Klischee. Wenn er etwa schreibt, der Japaner habe eine …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Wenn Michael Bartsch in der zweiten Hälfte seiner dreizehn Miniaturen über das japanische Alltags- und Kulturleben endlich seine "erste Euphorie" überwunden hat und bissiger zu werden wird, fängt Rezensent "sg" langsam an, Gefallen an den "impressionistischen" Beschreibungen zu finden. Zu Beginn aber registriert er zu viele "frei schwebende Plattitüden", "nett gemeinte Poesiealbeneinträge" und einen allgemeinen Drang zum Klischee. Deshalb gibt es also nur eine Empfehlung für den zweiten Teil, der das "kreative Staunen und die analytische Schärfe" aufweist, die der Rezensent allerdings dem ganzen schmalen Band gewünscht hätte.

© Perlentaucher Medien GmbH
Michael Bartsch hat in Hamburg, Genf und Freiburg Jura und Literaturwissenschaft studiert und in Wirtschaftswissenschaften promoviert. Er ist Professor für Urheber- und Medienrecht an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, unterrichtet Softwarerecht an der dortigen Universität und arbeitet als Rechtsanwalt auf diesen Gebieten. Seine Liebe gehört der Literatur und der Musik.

Kundenbewertungen zu "Wie war's in Japan?" von "Michael Bartsch"

2 Kundenbewertungen (Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen   ausgezeichnet)
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Bewertung von Dieter Meyer-Loos und Akira Okamoto am 26.04.2005   ausgezeichnet
Das reizendste Japan-Buch seit langem. Und genau beobachtet und humorvoll bis lustig.
Mit eigener Homepage mit Textauszügen, Rezensionen und Leserbriefen.

"Köstlich!" "Ein Kalligramm aus Worten"

1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Takashi Seiko aus Berlin am 08.04.2005   ausgezeichnet
Das liebenswerteste Japan-Buch; nicht nur Japan-Freunden sehr zu empfehlen.
Die Süddeutsche Zeitung schreibt: "Eien kleines, feines Büchlein"...

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