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Bewertung von Mel.E aus L. am 03.10.2011 |
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Vorsicht, wenn "er" flüstert! "In einer Waldlichtung bergen Spurensicherer menschliche Gliedmaßen: die Arme von sechs vermissten Mädchen. Für Profiler Goran Gavila und Sonderermittlerin Mila Vazquez steht fest, dass sie es mit einem extrem kaltblütigen Serientäter zu tun haben. Aber sie ahnen noch nicht, wie perfide der gesichtslose Mörder zu Werke geht. Wie ein Marionettenspieler benutzt er andere dazu, seine grausamen Fantasien Wirklichkeit werden zu lassen. Und auch sie selbst sind längst Figuren eines beängstigenden Spiels geworden, in dem der Gesuchte allen seine makabren Regeln diktiert." So der Klappentext, aber auf dieses Buch bin ich durch eine besondere Rezi aufmerksam geworden und wollte es dadurch unbedingt Lesen. Im Urlaub war es dann eines der Bücher, welches ich verschlungen habe. Es ist wirklich faszinierend und gleichzeitig widerwärtig, denn viele unschuldige Menschen lassen ihr Leben. Das darunter auch einige Kinder sind macht das Buch nicht spannender, sondern raubt einem den Atem. Man leidet mit den Eltern mit, die ihre Kinder identifizieren müssen und spürt immer noch die Hoffnung, daß die verschwundenen Mädchen vorher gefunden werden. Sie werden gefunden, daß kann ich ganz klar sagen, aber der Täter hat dafür eine ganz widerliche Art und Weise. Stellt euch vor, ihr kommt aus dem Urlaub und in eurem Wohnzimmer sitzt auf dem Sofa eines der gesuchten Mädchen. Ich denke, in diesem Haus möchte ich nicht mehr leben wollen, denn meine Gedanken würden nur um diesen schrecklichen Anblick kreisen. Eine Urlaubslektüre ist es nicht unbedingt, denn das Kopfkino kommt nicht zur Ruhe und schenkt auch keine Erholung, das nur mal so nebenbei! "Er" ist ein echter Psychopath und spielt mit unseren Ängsten und denen der Ermittler. Was ich in meinem Kopf abgespielt hat, kann ich nicht wirklich beschreiben. Dafür kann ich einfach keine Worte finden, Sorry! Es ist einfach zu entsetzlich und der Autor nimmt uns mit direkt in das Geschehen und die Gedanken des Täters / der Täter. Wer ist der Mann, der in der Gefängniszelle seine DNA Spuren komplett verwischt? Was hat er mit den Morden zu tun? Kann jemand wirklich durch Suggestion andere dazu bringen Kinder und auch Erwachsene zu töten? Ist es möglich nicht selbst zu töten, sondern andere wie Marionetten zu benutzen? Dieser Gedanke erschreckt mich und macht mir tatsächlich Angst. Andererseits ist es mir auch schleierhaft wie man am morden Spaß haben kann und es auch sexuelle Erfüllung bringt. Meinen Kindern mehrfach zu sagen, daß Cola schädlich für Zähne und Körper ist, setzt sich auch irgendwann in ihren Köpfen fest, oder? Trotz der vielen Fragen, die sich in meinem Kopf abgespielt haben, ist dieser Thriller wirklich Lesenswert und das was sich im Kopf mancher Menschen abspielt ist entsetzlich und das ist genau das, was dieses Buch zu einem echten Thriller macht, denn "er" spielt mit unserer Psyche! Wer also auf echte Spannung erwartet wird nicht enttäuscht, denn das Buch hat wirklich alles, was ein guter Thriller braucht und lässt einen wirklich atemlos zurück! Die vielen Wendungen und Verwirrungen lassen einen eine ganze Weile ziellos durch das Buch irren und das wieso, weshalb, warum ist unglaublich schwer um dem wahren Mörder auf die Spur zu kommen. Immer wieder ändert sich das Geschehen und die Orte. Es verwirrt uns und hinterlässt ein echtes Gänsehautgefühl. Eine echte Leseempfehlung und alle 5 Sterne für den Todesflüsterer von Donato Carrisi gibt es daher von mir! |
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| Bewertung von Bella aus Oelde am 29.09.2011 | |
| EIn spannender Thriller bis hin zu einem absolut unerwarteten Ende, wo sich einem die Haare sträuben! Einer meiner liebsten Thriller, nur zu emphelen!!! |
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| Bewertung von vorsicht-bissig@gmx.net aus Bendorf am 26.03.2011 | |
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Die Handlung wurde ja bereits in den Vorkommentaren beschrieben... sehr packender Thriller, wenn auch mit einigen Schwächen- das mit Goran irgendwas nicht stimmt, war sehr früh klar; ansonsten sehr spannend, aber auch sehr verwirrend, weil aufgrund der durcheinander gewürfelten, ländermäßig nicht zueinander passenden Namen und fehlender Ortsangaben keine geistige Zuordnung erfolgen konnte. Handlung sehr stringent mit Überraschungen und angenehm "bekloppte" Protagonstin. Insgesamt richtig gut, wenn auch am Ende noch ein paar Infos zu "Albert" gut gewesen wären. |
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Bewertung von KimVi aus Niedersachsen am 15.02.2011 |
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Der Thriller startet bereits mit hohem Tempo. Denn ohne großes Vorgeplänkel, befindet man sich am Fundort der abgetrennten Mädchenarme und ist damit gleich mitten im Geschehen. Man beobachtet den Start der Ermittlungen und folgt bereitwillig den ausgelegten Spuren, um dann festzustellen, dass die Handlung viel komplexer ist, als zunächst angenommen. Der Thriller überrascht durch unvorhersehbare Wendungen und somit ist der Täter nicht nur dem ermittelnden Team, sondern auch dem Leser, immer einen entscheidenden Schritt voraus. Die Suche nach dem Killer wird durch Abschnitte in kursiver Schrift unterbrochen. Hier beobachtet man die Eindrücke eines entführten und offensichtlich schwer verletzten Mädchens. Außerdem versorgt die Briefkorrespondenz, zwischen einer Justizvollzugsanstalt und der zuständigen Staatsanwaltschaft, die Ermittlungen des Lesers mit zusätzlichen Informationen. Hier geht es um einen Gefangenen, der sich nicht nur hartnäckig weigert seinen Namen zu nennen, sondern außerdem sorgsam darauf bedacht ist, keine DNA-Spuren zu hinterlassen. Diese Tatsache wirkt nicht nur auf die Justizvollzugsanstalt, sondern auch den Leser, äußerst rätselhaft. Das Team um den Profiler Goran Gavila ist darauf spezialisiert Serientäter zur Strecke zu bringen. Mila Vazquez, deren besondere Fähigkeit im Aufspüren von verschwundenen Personen liegt, fehlen die Grundkenntnisse des Teams und deshalb hat sie es schwer, dort Fuß zu fassen. Der Profiler Goran führt Mila, und somit auch den Leser, langsam in die Besonderheiten, bei der Suche nach Serienkillern, ein. Das Hauptaugenmerk liegt auf Mila. Sie wirkt, trotz ihrer offensichtlichen Probleme, sympathisch und ihre Handlungen nachvollziehbar. Genau wie Mila, lernt man langsam die beruflichen und privaten Hintergründe der Teammitglieder kennen. Doch auch hier gelingt es dem Autor, den Leser in die Irre zu führen, denn im Team ist nicht alles so, wie es auf den ersten Blick scheint. Der Schreibstil von Donato Carrisi ist flüssig und angenehm lesbar. Er schildert die Handlungsorte detailliert, doch in seinen Beschreibungen findet sich kein Hinweis auf das Land oder den Ort, an dem die spannenden Jagd nach dem Serienkiller stattfindet. Dieser Aspekt verdeutlicht, dass es durchaus möglich ist, dass das Böse direkt in der Nachbarschaft lauert. Es gelingt dem Autor eine düstere und teilweise beklemmende Atmospähre zu erschaffen und diese an den Leser zu vermitteln. Ohne die brutalen Morde direkt zu beschreiben, hat man beim Lesen die entsprechenden, grausamen Bilder vor Augen. Trotz der überraschenden und kaum vorhersehbaren Wendungen, dürften echte Thrillerfans den Drahtzieher der grausamen Morde bereits früh in Verdacht haben. Da aber Motiv und Vorgehensweise lange im Dunkeln bleiben und man bereitwillig den falschen Fährten folgt, bleibt die Spannung bis zum Schluß erhalten. Da in diesem Thriller nichts so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint und die Spur sogar bis ins Team führt, kann man das Buch nur schwer aus der Hand legen, bevor man nicht am Ende angelangt ist. Leider wirkt die Handlung, trotz der durchgehenden Spannung, an einigen Stellen stark konstruiert und deshalb nicht immer vollkommen überzeugend. Mein Fazit: "Der Todesflüsterer" ist ein Thriller, der mich durch atemlose Spannung, eine komplexe Handlung, intensives Kopfkino und überraschende Wendungen fesseln konnte. Ich vergebe deshalb vier von fünf Sternen. Einen ziehe ich, aufgrund der manchmal stark konstruierten Handlung, ab. |
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| Bewertung von james aus kassel am 13.02.2011 | |
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Nach einem einem grandiosen Anfang fällt die Spanungskurve und das damit verbundene Lesevergnügen gehörig ab. Die erste Zeit musste ich mich immer wieder dazu durchringen das Buch zur Hand zu nehmen und mich wieder ein paar Seiten weiter zu quälen. Die ersten guten 150 Seiten ziehen sich wie Kaugummi. Sobald jedoch die erste Leiche gefunden wird, geht auch die Spannungskurve wieder nach oben. Jedoch wird es in keinem Teil des Buches so richtig spannend. Die Protagonisten haben alle ihre eigene Geschichte, die sie einzigartig machen. LEider konnte ich mir die Proagonisten nicht wirklich einprägen. Immer wieder musste ich überlegen wer nun wer ist und was er durchgemacht hat. Das liegt wohl daran, dass sie ansonsten eher flach und farblos sind. Die Story an sich ist recht gut durchdacht. Die Morde und die dahinter versteckten Verbrechen sind monströs und werden im Verlauf der Geschichte immer brutaler. Leider ist mir die Auflösung der Mädchenentführungen zu ungenau. Wieso und wer war es nun wirklich? Soll mir der letzte Teil der Geschichte wirklich reichen? |
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Bewertung von Elohym78 aus Horhausen am 02.02.2011 |
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Fünf junge Mädchen sind spurlos verschwunden. Sechs abgetrennte Arme werden auf einer Waldlichtung gefunden. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren und schnell wird dem Ermittlerteam klar, dass sie nicht nur ein Monster jagen! Eine rasante Achterbahnfahrt durch die menschlichen Abgründe beschäftigen Mila, Goran und ihr Kollegen. Das Cover, eine offene Handfläche mit einem Schmetterling darauf, im Hintergrund ein düsterer Wald, finde ich sehr gut zu dem Buch gewählt. Zu Beginn wirkt die Hand schützend, je weiter man das Buch liest, desto bedrohlicher wird diese Hand, die den wunderschönen Schmetterling vielleicht eher zerquetschen möchte. Donato Carrisi hat einen wunderbar flüssigen Schreibstil. Er beschreibt seine handelnden Personen intensiv und es fällt einem leicht, sich in den jeweiligen Charakter hineinzuversetzen. Besonders gut haben mir die Ermittlerin Mila und der Profiler Goran Gavila gefallen. Beide haben persönliche Probleme, stellen diese aber zurück, um andere Menschen zu retten. Durch diese beiden wird dem Buch Leben eingehaucht. Die Örtlichkeiten werden bildlich beschrieben, auch wenn nicht ganz klar wird, wo sich dieses Drama abspielt, da Ortsnamen fehlen. Anfangs irritierte mich dies, aber dann wurde mir klar, dass der Autor dies mit Absicht gemacht hat um zu verdeutlichen, dass der Wahnsinn überall geschehen kann. Carrisi gelingt es, seinem Buch einen außergewöhnlichen Spannungbogen zu verleihen. Je weiter die Ermittlungen im Fall der verschwundenen Kinder vorranschreiten, desto spannender werden sie, da sich immer neue Abgründe der menschlichen Psyche auf tun. Grausam, anschaulich und doch auch nachvollziehbar schildert der Autor das Bildnis eines Mörders. Erschreckend sind nicht seine Taten, sondern die leise Sympathie, die der Leser langsam aber sicher für dieses Monster empfindet. Mein Fazit: Ein grandioses Buch! |
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| Bewertung von Chiara aus Kornwestheim am 17.11.2010 | |
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Eine Waldlichtung wird zum grausigen Fundort. Die Arme von 6 vermissten Mädchen bilden einen Kreis. Alles deutet auf einen Serienmörder hin. Doch mit jedem Fundort einer Leiche werden weitere Verbrechen aufgedeckt. Die Idee an sich ist gut. Es mangelt auch nicht an überraschende und grausige Momente. Allerdings konnte ich mich für den Schreibstil nicht so recht begeistern. Mit dem Ermittelnden Team bin ich nicht so recht warm geworden. Die Erläuterungen von Profiler Goran klangen irgendwie nach runter geleierten Belehrungen, so dass ich nach 2 bis 3 Kapiteln das Buch immer wieder zur Seite gelegt habe. Gegen Ende wurde es mir auch ein wenig zu viel. Die Anzahl der Verbrechen und Täter hätten locker für 2-3 Bücher gereicht. Hatte mich sehr auf das Buch gefreut und bin jetzt froh, dass ich endlich durch bin. |
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| Bewertung von Lubig2 am 11.10.2010 | |
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...Gänsehaut... Das Buch ist am Anfang durch seine vielen Handlungsstränge eher schwer zu lesen. Aber als sich dann so nach und nach die Ebenen verknüpfen, bekommt das Buch einen Sog, der mich nicht mehr losgelassen hat. Die Geschichte ist zwar zum Ende hin relativ unglaubwürdig und lässt auch für meinen Geschmack zu viel offen, aber ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht und habe die ganze Nacht durchgelesen. Für mich ist es z.Bsp. unrealistisch, dass der Todesflüsterer so viele Informationen hat und sie so einsetzen kann, wie er es tut. Die Idee des Todesflüsteres an sich finde ich wiederum durchaus im Bereich des Möglichen, allerdings ist das nicht gerade beruhigend. |
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| Bewertung von Kitkatkati aus Berlin am 29.08.2010 | |
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Die Geschichte beginnt mit dem grausigen Fund eines Gräberfeldes, in den Gräbern befinden sich jedoch keine Leichen sondern 6 linke Kinderarme. Als wäre das noch nicht schlimm genug wissen die Ermittler, die auf diesen Fall angesetzt werden, sofort wem diese Arme gehören. Nach und nach wird eine ergreifende Geschichte über Kindesentführung erzählt, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Die Idee dieser Geschichte ist sehr interessant und auch das Wissen was hinter der Geschichte steckt ist sehr aufschlussreich und auch ich als große Leseratte habe wieder etwas über Kriminalität dazu gelernt. Es steckt sehr viel Psyche hinter der Geschichte und das begangene Verbrechen ist weit in die Vergangenheit hinein verwurzelt, was erst später klar wird. Der Schreibstil ist sehr Bildlich und es fällt einem leicht sich in die Geschichte, Charaktere und auch in die Psyche eines kranken Menschen`s hineinzulesen. Auch in diesem Buch wird die Story aus verschiedenen Blickrichtungen gelesen. Mal liest man aus der Sicht einzelner Ermittler, wobei das Augenmerk hauptsächlich auf der zugezogenen Beraterin Mila Vasquez liegt und dann liest man zwischendurch auch aus einer anderen Perspektive, diese möchte ich hier nicht weiter benennen, da es einen großen Teil der Spannung aus der Geschichte klauen würde. Jedenfalls ist dieser Wechsel sehr gut gewählt und verleiht der Geschichte zusätzlich Spannung und tiefe. Leider sind die Charaktere in diesem Buch leider zu kurz gekommen, scheinbar wurde sich mehr auf die Story selbst, als auf ihre Darsteller konzentriert. Viele Charaktere wirken übertrieben... übertrieben Ehrgeizig, übertrieben Zickig oder übertrieben Freundlich. Am schlimmsten jedoch war der eigentliche Hauptcharakter (neben Mila Vasquez) Goran Gavila, schon in der Leseprobe hielt ich ihn für ein bisschen neben der Spur und zu weit abgedriftet von der Welt, dieser Eindruck verstärkt sich über das ganze Buch. Ich bin schwer enttäuscht von den Charakteren, sie sind plump, leblos und völlig überzogen. Wäre die Handlung an sich nicht so genial ausgearbeitet hätte ich dem Buch weniger Sterne verliehen. Nun zur Genialität des Verbrechens, alle Ermittlungen laufen anfangs ins Leere, es ist als würden die Ermittler treu doof dem Drehbuch eines Mörders folgen, sie gehen genau den Hinweisen nach die er ihnen Hinwirft. Das Verbrechen ist vielschichtig und auch zum Schluss muss ich sagen wurde es von mir nicht 100% durchschaut, als ich die Ermittlungen und den Fall bereits für abgeschlossen hielt überraschte der Autor mich mit weiteren Details und einem so was von unerwartetem Ende, dass ich mich Frage ob da nicht sogar noch ein Nachfolger von kommen könnte, entweder das oder der Autor hat zum Schluss wirklich viel zu viel der Fantasie des Lesers überlassen. |
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| Bewertung von lenchen_196 aus Bayern am 19.08.2010 | |
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Die Evolution des Monsters Alle Lebewesen unterziehen sich der Evolution. Auch Monster. Hannibal Lecter ist nur die Vorstufe einer solchen Evolution. Als sein Nachfolger kommt etwas neues, absolut schreckliches und unbegreifliches. Wenn man die von der modernen Kriminologie beschriebenen Serienmördertypen nicht kennt, so kann man nach dem Lektüre des Thrillers "Der Todesflüsterer" von Donato Carrisi diese Lücke schließen. Und gleichzeitig einen absolut neuen Typ kennenlernen, welcher noch auf seine wissenschaftliche Beschreibung wartet. Von Beruf ist Donato Carrisi ein Profi im Bereich der kriminologischen Psychologie. Dabei auch ein talentierter Autor, der seine Sujets nach einer ungewöhnlichen Methode zusammenspinnt. Je reeller die Handlung ist, desto mehr Surreales versteckt sich darin. Sehr beeindruckend sind die Beschreibungen der modernen Mittel, die es möglich machen, den ungreifbaren Täter doch effektiv aufzuspüren und zu fassen. Obwohl die Technik schon vollkommen ist, haben es die Hauptfiguren nicht leicht, dem Mörder auf den Spur zu kommen, der sechs Mädchen entführt hat und seine Taten zu einem kolossalen düsteren Spektakel machte. Die Polizisten tappen praktisch bis zum Ende im Dunkeln, handeln blind. Jeder Schritt basiert auf intuitiven Vermutungen. Man sucht den Mörder in allen möglichen Richtungen und alle sind falsch. Nur eine ist richtig, trotz der Paradoxie – in sich selbst zu schauen, seine innere Welt zu durchsuchen… Dem Leser, der schon hunderte moderne Krimis hinter sich hat, kommt auch der Schluss dieses Romans nicht besonders erstaunlich vor. Der Plot der meisten Thriller ist leider fast immer vorhersehbar. Aber "Der Todesflüsterer" hält die Spannung bis zur letzten Seite, bis zur letzten Zeile. Wer ist es also, das Monster des 21. Jahrhunderts? |
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