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Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen
Roman. Ausgezeichnet als kuriosester Buchtitel 2010
Aus d. Isländ. v. Kristof Magnusson
- Einband: Gebunden
- Gebundenes Buch
Produktinformation
- Verlag: Tropen Bei Klett-Cotta
- 2010
- 2. Aufl.
- Ausstattung/Bilder: 270 S.
- Seitenzahl: 270
- Tropen bei Klett-Cotta
- Deutsch
- Abmessung: 215mm x 150mm x 27mm
- Gewicht: 470g
- ISBN-13: 9783608501087
- ISBN-10: 3608501088
- Best.Nr.: 27948689
Produktbeschreibung zu "Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen"
Kurzbeschreibung
Eine einzigartige Mischung aus Spannung und Humor
Es läuft nicht gut für Toxic. Um seiner Verhaftung zu entkommen,
muss er einen Mann umbringen und dessen Identität übernehmen.
Dummerweise handelt es sich dabei um einen amerikanischen
Fernsehprediger ... Hallgrímur Helgasons neuer Roman ist noch
schneller, noch spannender und noch witziger als seine Vorgänger.
Beschreibung
"Der isländische Sommer ist wie ein Kühlschrank, den man sechs Wochen offen lässt. Das Licht ist die ganze Zeit an und das Gefrierfach taut, aber richtig warm wird es nie."
Leseprobe zu "Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem..."
1. TOXIC
Meine Mutter hat mich Tomislav genannt, und mein Vater war ein
Bok?si´c. Nach der ersten Woche in Amerika nannten mich alle nur
noch Tom Boksic. Es war bloß eine Frage der Zeit, bis daraus Toxic
wurde.
Der, der ich heute bin.
Ich frage mich oft, ob ich meinen Namen vergiftet habe oder er
mich. Ich bringe Gefahr. Sagt zumindest Munita. Die ist süchtig
nach Gefahr. Meine leicht entflammbare Freundin. Munita hat in Peru
gelebt. Bis Terroristen ihre Familie in die Luft gesprengt haben
und sie nach New York gezogen ist, wo sie einen Job an der Wall
Street bekommen hat. Ihr erster Arbeitstag war der 11. September.
Auf unserer ersten Reise nach Kroatien wurde sie Zeugin zweier
Morde. Den ersten habe ich zugegebenermaßen selbst begangen, aber
das mit dem zweiten war reiner Zufall. Und eigentlich sogar ganz
schön romantisch. Wir waren in Mirkos Restaurant essen, als der
Mann am Nebentisch eine Kugel in den Kopf bekam. Etwas von seinem
Blut ist in Munitas Weinglas gespritzt. Ich hab's ihr nicht
gesagt. Es war sowieso Roter.
Eigentlich mag sie gar keine Gewalt, sagt sie, aber ich glaube,
dass sie sich von Herrn Gefährlich angezogen fühlt, …
09.04.2010
Die Schwarze Liste ist nur für Stammgäste
Der Killer, der niemandem weh tun wollte: Mit "Zehn Tipps, das
Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen" hat der
isländische Autor Hallgrímur Helgason seinen bisher schrägsten und
abgründigsten Roman geschrieben.
Statistiken machen das Leben überschaubar. Im Leben von Toxic, dem
Erzähler von Hallgrímur Helgasons "Zehn Tipps, das Morden zu
beenden und mit dem Abwasch zu beginnen", sind vor allem zwei
von ihnen wesentlich. Mit Hilfe der einen Statistik bestimmt er den
Attraktivitätsgrad jeder Frau, die ihm über den Weg läuft: An
welchem Tag begänne er von ihr zu träumen, wäre sie das einzige
weibliche Wesen in seiner Einheit, die einen Monat lang in den
Bergen eingeschlossen ist? Mit der zweiten Statistik hält er die
Morde fest, die er bisher begangen hat.
Toxic ist Auftragskiller der kroatischen Mafia. "The Zagreb
Samovar" heißt das New Yorker Restaurant, in dem er offiziell
als Kellner angestellt ist, auf den nächsten Auftrag wartet oder
ihn nicht selten auch gleich vor Ort erledigt. Tja. "The
Zagreb Samovar" habe eben keine Stammgäste. Nicht nur äußerst
treffsicher ist dieser …
Kundenbewertungen zu "Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem..."
Bewertung von KimVi aus Niedersachsen am 25.01.2011
Der Einstieg in Toxics ereignisreiches Leben ist rasant und seine Schilderungen triefen vor Sarkasmus. Doch meiner Meinung nach, gibt es auch einige Längen, die recht langatmig wirken. Dennoch bleibt das Buch interessant und Toxic wirkt, trotz seines Berufs als Auftragskiller, sympathisch und durchaus humorvoll. Durch Rückblicke in seine Vergangenheit lernt man die Hintergründe seiner Persönlichkeit besser kennen. Das Buch hat also mehr zu bieten, als eine Aneinanderreihung von skurrilen Begebenheiten. Toxics Weiterentwicklung wirkt auf mich allerdings nicht immer glaubhaft und nachvollziehbar. Dennoch ist mir der Profikiller mit den schrägen Ansichten und dem tiefschwarzen Humor ans Herz gewachsen.
Ich greife eher selten zu Büchern von skandinavischen Autoren, da ich die Atmosphäre dieser Romane meist zu düster und erdrückend empfinde. Das war bei Toxics Erzählung allerdings keinen Moment so. Meistens habe ich Schwierigkeiten mir die fremden und ungewohnten skandinavischen Namen in solchen Romanen zu merken und richtig einzuordnen. Doch da Toxic eine ganz eigene Art hat, mit diesem Problem umzugehen, habe ich auch in dieser Hinsicht nichts auszusetzen.Das Ende trifft mich allerdings abrupt und unvorbereitet. Ich hatte mir einen anderen Abschluss erhofft, doch das Leben ist bekanntlich kein Wunschkonzert.
"Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen" hat mich durch den tiefschwarzen Humor überzeugt. Allerdings muss man dieser Art von Humor mögen, um das Buch zu genießen. Ich bewerte es mit vier von fünf Sternen. Den einen ziehe ich, wegen einiger Längen im Mittelteil und dem abrupten Ende, ab.
Bewertung von Prettytiger am 24.01.2011
Der gesamte Roman ist in einer leichten und flüssigen Sprache verfasst, die sich sehr schön lesen lässt. Schon zu Beginn des Buches konnte ich es kaum aus der Hand legen, da es an vielen Stellen spannend ist, aber an anderen Stellen auch zum Brüllen komisch war.
Der schwarze Humor und die Wortspielereien sind einfach grandios. Selbst in den heikelsten Situationen fällt Toxic immer wieder ein cooler Spruch oder sarkastischer Kommentar ein, der mir als Leserin das ein oder andere Schmunzeln entlocken konnte. Jedoch benötigt man eine gewisse Einlesezeit, da man sich zuerst an die morbide, bissige und sehr rabiate Sprache des Auftragskillers gewöhnen muss. Dieser betrachtet im Buch meist nüchtern und emotionslos sein Leben und erst am Ende des Buches zeigt auch der eiskalte Killer Gefühle.
Inmitten vieler komischer Stellen finden sich jedoch auch nachdenkliche und sentimentale Passagen. Meist treten diese auf, wenn sich Toxic an den Krieg oder an seine ermordete Freundin Munita erinnert. Auch der Selbstmordversuch zeugt vom wankelmütigen Charakter Toxics, der in Island nicht zurechtkommt und erst durch seine neue Freundin Gunnhildur lernt, dort zu leben.
Mit diesem Roman ist Hallgrímur Helgason ein wirkliches Kunststück gelungen, das durch schwarzen Humor und eine derbe Sprache glänzt. Jedoch ist das Buch nichts für weiche Gemüter, da die Beschreibungen teils sehr morbide sind. Und auch jeder, der ein offenes Ende nicht mag, sollte die Finger von diesem Buch lassen. Die Geschichte endet nämlich sehr abrupt und man kann sich leider auch nicht wirklich vorstellen, wie es mit Toxic nun weitergehen soll.
Bewertung von Hardy aus Sonthofen am 14.11.2010
Natürlich verliebt sich unser Held, was das Ganze nicht einfacher macht. Ein witziges Buch, das viel zu schnell gelesen ist, aber auch ein Buch, dass das Zeugs zum Kultroman hat. Ich würde sogar sechs Sterne vergeben, weil ich auf diese Art von Geschichte stehe. Flott, witzig, toxic!
Bewertung von sabatayn76 am 16.06.2010
Inhalt:
Der Kroate und Wahl-Amerikaner 'Toxic' hat ein Problem. Seine Karriere als Auftragskiller scheint beendet, nachdem er nach 65 erfolgreichen Liquidierungen aus Versehen einen FBI-Mann zur Strecke bringt. Mit einem neuen Pass will er sich auf den Weg nach Kroatien machen, muss am Flughafen jedoch ganz spontan Nummer 67 umbringen, um seiner Verhaftung zu entkommen. Bei dem Getöteten handelt es sich um Reverend David Friendly, der nach Island fliegen wollte. 'Toxic' nutzt die Gunst der Stunde, nimmt die Identität des Kirchenmannes an und ist kurz darauf auf dem Weg nach Reykjavík.
Mein Eindruck:
Bei der Lektüre fühlte ich mich oft zwischen sehr gegensätzlichen Gefühlen/Meinungen hin und her gerissen. Einerseits hat mir das Buch einige Lacher beschert, und der schwarze und teils bitterböse Humor gefiel mir oft sehr gut. Andererseits empfand ich viele Witze als zu flach, zu bemüht und zu aufgesetzt. Stellenweise liest sich das Buch schnell und unterhaltsam, dann hat es wieder Längen. Das Ende und die Gedanken des Protagonisten über Krieg haben mir sehr gut gefallen.
Mein Resümee:
Selten hatte ich eine so neutrale Meinung zu einem Buch. Meiner Meinung nach ist 'Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen' nichts besonderes. Kann man lesen, muss man aber nicht.
Bewertung von Janine aus Bochum am 15.05.2010
Schon die Beschreibung des Buches fand ich echt klasse! Und beim Lesen habe ich schnell rausgefunden: Das ganze Buch ist top! Von der ersten bis zur letzten Seite, habe ich das Lesen sehr genossen.
Der Erzählstil aus der Ich-Perspektive passt wunderbar und man konnte wirklich mit Toxic "mitleiden". Sein Weg führt ihn von einem Schlamassel in das Nächste. Und doch sieht es so aus, als wenn alles ein gutes Ende hätte... Mit seiner "Butterblondine" und einigen "Freunden", die ihn nicht aufgeben wollen, tritt er seinen Weg in ein neues Ich an.
Das Buch beinhaltet eine Menge feine Ironie, Witz und schwarzen Humor. Und gegen Ende gibt es sogar einige Passagen, die zum Nachdenken anregen.
Aber ich fand auch die Beschreibungen eines fremden Landes (Island) wunderbar gelungen und konnte mir bildlich vorstellen, wie die Umgebung und die verschiedenen Unterschlupfe von Toxic aussahen.
Alles in allem ein gelungenes Buch, welches ich auch ein zweites oder drittes Mal lesen würde!
Bewertung von a.schmalzbauer aus Sünching am 30.03.2010
Hallgrímur Helgason liefert uns eine humorige, schwarze Komödie. Der Killer ist der Ich-Erzähler und beschreibt seine Umgebung und Mitmenschen auf manchmal überzogene und Art und Weise (z.B. seine Art, Frauen in Tag1-TagX-Frauen einzuteilen). Er erzählt sein skurriles Leben gewürzt mit coolen Sprüchen, Sarkasmus und einem Schuss Derbheit. Der Stil des Autors ist knapp und die Ereignisse, zumindest am Anfang des Buches rasant. Die Spannung lässt aber im Laufe der Geschichte etwas nach. Die Glaubwürdigkeit bleibt leider auch ein wenig auf der Strecke, denn die Entwicklung von Toxic ist so eigentlich nicht vorstellbar. Doch es wird dem Leser viel geboten, viele Charaktere und Schauplätze, denn das Leben von Toxic ist ereignisreich. Die Rückblicke auf den Krieg in Jugoslawien gehen auch unter die Haut und so ist die Geschichte nicht nur komisch.
Das Ende lässt den Leser etwas unbefriedigt zurück, denn es bleiben zu viele offene Fragen. Das Cover finde ich super, der Titel stellt keinen Bezug zur Geschichte her. Denn Tipps gibt es keine.
Alles in allem, gute Unterhaltung, welche man auch mal zwischendurch lesen kann.
Bewertung von Kuschelbu am 15.03.2010
Langeweile kam beim Lesen auf jeden Fall nicht auf - eher musste man bei einigen Passagen schmunzeln. Schwarzen Humor hat der Auftragskiller Toxic, der die Frauen danach sortiert, nach wievielen Tagen er mit ihnen schlafen würde, auf jeden Fall.
Nachdem ein Auftragsmord ein FBI Agent war, gerät der kroatische in New York lebende Toxic in Bedrängnis und muss die USA verlassen. Am Flughafen wird er verdächtigt und bringt schließlich den Priester Friendly um und fliegt mit dessen Ticket nach Island. Dort verändert sich das Leben von Toxic schlagartig. Erst als Father Friendly und dann als neuer isländischer Bewohner, der den Glauben näher gebracht bekommt.
Was dieser Geschichte meiner Meinung nach fehlt, ist ein richtiger Spannungsbogen. Im Prinzip könnte sich die Geschichte jahrelang so weiter ziehen, um das Leben von Toxic in Island, seinen Jobs, seinen Freunden und seinen Frauengeschichten. Dass ihn seine Vergangenheit irgendwann wieder einholt, ist für den Leser sicherlich keine Überraschung. Das Ende des Romans kommt dann aber doch ziemlich plötzlich und kaum hat man sich versehen, ist der letzte Satz gelesen und dem Leser bleibt es selbst überlassen, wie es nun weitergehen könnte.
Auf jeden Fall kein langweiliges Buch. Eine Geschichte über Krieg, Liebe, Hass und Glauben. Wer Lust hat, mal etwas anderes zu lesen und mehr über dieses eigentümliche Land Island und seine Bewohner lernen möchte, liegt bei diesem Buch richtig.
Bewertung von Toschi3 aus Königswinter am 21.02.2010
Der isländische Autor findet einen geschickten Weg, das Leben von Toxic zu beschreiben. Er hat einen sehr gut lesbaren Schreibstil, auch wenn die Sprache sehr derb ist. Das passt aber gut zum Wesen des Protagonisten und ist deshalb nicht nur verzeihlich sondern sogar angemessen. Die Personen sind recht gut beschrieben, auch wenn den Charakteren etwas Tiefgang fehlt. Den geneigten Leser wird das jedoch weniger stören, da das Buch ja nur 270 Seiten hat und für wahre Tiefenanalysen kein Platz bleibt. Die Geschichte ist auch nicht so angelegt, als müssten alle Personen haarklein dargestellt werden. Dafür bekommt man einen guten Einblick in das Seelen“heil“ des Killers.
Nach meinem Geschmack hätte man aus dem Grundgedanken, der wirklich fantastisch ist, deutlich mehr machen können. Da wäre also nicht nur die Anzahl der Seiten ausbaufähig.
Und noch ein Manko in meinen Augen: ich mag keine uneindeutigen Buchenden (und das liegt nicht an mangelnder Fantasie). Doch leider hier haben wir eins.
Trotzdem heißt mein Urteil für diese gelungene Idee und die recht gute Umsetzung: 4 Sterne.
Bewertung von Chiara aus Kornwestheim am 20.02.2010
Das war ja mal was, total schräg, verrückt auf schockierende Weise zum Schreien komisch, makaber, lustig aber auch bewegend und traurig.
Die Story beginnt ab Seite 1 mit rasantem Tempo, gegen Buchmitte ebbt es ein wenig ab und bekommt dann noch mal richtig Schwung.
Tomislav Boksic, Kroate lebt in NYC als Auftragskiller, 66 Morde gehen auf sein Konto, Mord ist sein Geschäft ,als 3 facher Sixpack hat er sich einen Namen gemacht . Doch bei seinem letzten Auftrag geht einiges schief. Das letzte Opfer ist ein FBI Agent und nun wird es richtig brenzlig.
Mit glattrasiertem Schädel, als Russe getarnt und gefälschtem Ausweis möchte er über Frankfurt nach Zagreb fliegen und bei seiner Mutter untertauchen. Kaum entdeckt er das FBI , bekommt er kalte Füße, sucht Zuflucht auf der Toilette und entdeckt dort einen Mann ebenfalls mit Glatze und ähnlicher Statur. Kurzentschlossen legt er ihn um, tauscht die Klamotten, nimmt die Papiere an sich und befindet sich nun ausgerechnet als Father Friendly auf dem Weg nach Island und soll in einer Fernsehshow predigen.
Doch auch in Island läuft nicht alles rund, die Vergangenheit holt ihn ein und als er schlechte Nachrichten aus NYC erhält, möchte er sich das Leben nehmen. Das geht allerdings gründlich daneben und so schleppt er sich völlig lädiert zu seiner Gastfamilie und legt sein Schicksal in ihre Hände. Jetzt stehen sie vor der Wahl ihn der Polizei zu übergeben oder im Rahmen der Nächstenliebe ein großes Risiko auf sich zu nehmen und einen Auftragskiller zum Christen zu bekehren.
Der Leser erhält nach und nach immer mehr Informationen aus dem Leben von Tomisalv genannt Toxic, so erfahren wir einiges über seine Opfer, den Krieg in Jugoslawien und diverse Identitäten in die er problemlos schlüpft.
Dieses Buch fällt völlig aus dem Rahmen trieft vor Rabenschwarzem Humor und eignet sich vermutlich nicht für allzu zarte Gemüter. Was auf jeden Fall nicht aufkommt ist Langeweile. Selbst das Ende lässt Raum für Spekulationen.
Dann geben Sie bitte hier Ihre Bewertung ab
05.06.2010
"Maximal verschroben" findet Katharina Granzin bereits
die Grundkonstellation dieses Krimis über einen Berufsmörder, der
auf eine Insel verbannt wird, wo es keine Schnellfeuerwaffen gibt.
Da es sich bei dieser Insel um Island handelt, entdeckt die
Kritikerin in dem Buch außerdem eine "liebevolle kleine
Landeskunde für Nicht-Isländer" sowie eine "rabenschwarze
Heimatsatire" für die Landsleute. Jede Menge Zaunpfähle sieht
die Kritikerin auch in Richtung Quentin Tarantino winken, eine
ausreichende Zahl von Leichen hält der Roman für seine Leser auch
bereit, wie sie glaubhaft versichert, tiefenpsychologische
Schilderungen der Figuren ebenfalls. Auch feiert sie den
"deutschen Isländer" Kristof Magnusson, der dieses
"schräge" Buch "schwungvoll" übersetzt
hat.
© Perlentaucher Medien GmbH

Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Toxic hat es echt nicht leicht: Eben ist der Kroate noch erfolgreicher Auftragskiller in New York, doch dann geht bei einem der Morde etwas schief. Auf der Flucht vor dem FBI bringt er einen Fernsehprediger um die Ecke, um dessen Platz im Flieger nach Island zu besetzen, und muss dort notgedrungenermaßen die Rolle weiter spielen. Er meistert einen reichlich obskuren Auftritt im isländischen Bibel-TV und verliebt sich in die Tochter seiner Gastgeber - klar, dass die Maskerade irgendwann auffliegt. Jetzt wird es erst recht ungemütlich für ihn, denn seine gottbeseelten Hausgenossen haben beschlossen, ihn zu einem besseren Menschen zu machen - ob er will oder nicht. Und schließlich kommen auch noch seine alten Killerkumpane zu Besuch auf die Insel im Nordmeer. Hallgrímur Helgason tut mal wieder das, was er am besten kann: Er verflicht schnelle, irrwitzige Handlungsstränge mit einer großen Portion schwarzem Humor und garniert das spannende Ganze mit einem Klecks Gesellschaftskritik. Nicht zu stumpf, nicht zu belehrend, sondern genau richtig. (es)
Rezensionen und Kritik
»Ein makaber-komischer Krimi, aber auch ein Buch über die seelischen Katastrophen, die der Jugoslawien-Krieg angerichtet hat. « Uwe Wittstock, Die Welt, 19.06.2010 »Ein Buch, bei dem man bei jeder dritten Seite das dringende Bedürfnis hat, jetzt mal eben einem anderen eine Stelle vorzulesen, damit der mitlachen kann. Oder schief grinsen. Je nachdem. Schon deshalb unbedingt empfehlenswert.« Christine Westermann, WDR 2 Bücher, 21.2.10 »Hallgrímur Helgasons rasanter Roman ... führt den Leser in ein abgedrehtes Island, das dem Autor gut vertraut ist: Er arbeitet dort als Künstler und Stand-up-Comedian.« stern, 4.02.2010 »Warum sich für einen Auftragsmörder interessieren? Das Thema im Kino und der Kriminalliteratur ausgiebig behandelt, ist eigentlich abgehakt. Doch Hallgrímur Helgason ist ein Könner, der mit schwarzem Humor und feiner Erzählkunst das Genre auffrischt. Er entwirft einen Zusammenprall der Kulturen, der auch davon lebt, so manches Stereotyp aufzuzeigen und zu überprüfen.« Susanne Schütz, Die Rheinpfalz, 27.02.2010 »Hallgrímur Helgason ist ein neuer Streich geglückt, ein Gesellschaftsroman, der Komik und Ernst wunderbar vermischt.« Rainer Moritz, …
Autorenporträt zu "Hallgrímur Helgason"
Hallgrímur Helgason, 1959 in Reykjavík geboren, nach dem Studium an der Hochschule für Kunst und Kunstgewerbe in Reykjavík, besuchte er ein Jahr die Kunstakademie in München. Seit 1982 arbeitet er als Autor und bildender Künstler in seiner Heimatstadt. Sein erster Roman erschien 1990. Den internationalen Durchbruch brachte ihm 1996 "101 Reykjavík", der kurze Zeit später auch verfilmt wurde, wie zuletzt auch sein Roman "Rokland".
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8 Marktplatz-Angebote für "Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen" ab EUR 8,00
| Zustand | Preis | Porto | Zahlung | Verkäufer | Rating | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| gebraucht; wie neu | 8,00 | 2,50 | offene Rechnung, Banküberweisung, PayPal | Chiemgauer Internet Antiquariat | 99,5% | ansehen |
| leichte Gebrauchsspuren | 9,10 | 1,10 | Banküberweisung | kahru | 100,0% | ansehen |
| wie neu | 10,00 | 1,50 | Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung | Marckwald | 99,9% | ansehen |
| 10,95 | 2,00 | offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) | Davids Antiquariat + catch-a-book | 99,5% | ansehen | |
| gut | 12,95 | 0,00 | Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, Banküberweisung | Leipziger Antiquariat | 100,0% | ansehen |
| gebraucht; sehr gut | 13,95 | 2,00 | offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), PayPal, Banküberweisung | primatexxt | 99,7% | ansehen |
| gebraucht; sehr gut | 14,00 | 1,20 | offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) | Buch-Au | 100,0% | ansehen |
| wie neu | 16,00 | 1,10 | Banküberweisung | Britni | 100,0% | ansehen |



































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