Mit der Eroberung durch die persische Fürstendynastie der Safawiden
im Jahr 1502 begann die Blütezeit der heute iranischen Stadt
Isfahan. Mit ihr entstand eine ganz eigene Architektur, die nach
wie vor erhalten ist. Sie ist vor allem geprägt durch zweistöckige
Backsteinbauten in massiver Bauweise, aufgelöst in Bogennischen.
Diese fungieren im Erdgeschoss als Eingang, im Obergeschoss als
Terrassen. Beispielhafte Bauten wie die Medresse Sultan (islamische
Hochschule) und die sich daran anschließende Abassi Karawanserei
(heute als Hotel genutzt) zeichnen sich bis auf ihre
Stalaktitenverzierung durch schnörkellose Eleganz aus. Im Garten
Isfahan präsentiert Meisterwerke persischer Architektur und
Gartenbaukunst des 16. bis 18. Jahrhunderts. Die eindrücklichen
Fotos von Werner Blaser zeigen paradiesische Gartenlandschaften und
faszinierende Bauten in Isfahan - der Stadt, deren Name nicht zu
Unrecht mit "Perle des Ostens" übersetzt wird.
Ausstattung/Bilder: 2010. 147 S. m. zahlr. meist farb. Abb. u. Grundrissen.
Seitenzahl: 147
Deutsch
Abmessung: 246mm x 233mm x 15mm
Gewicht: 810g
ISBN-13: 9783721206753
ISBN-10: 3721206754
Best.Nr.: 23870493
Werner Blaser ist schweizer Architekt und kam schon während des Studiums mit Alvar Aalto und Mies van der Rohe in Berührung, deren strukturelle Philosophie ihn beeinflusste. In seinen zahlreichen Publikationen spürt er den grundlegenden Gemeinsamkeiten der westlichen Klassischen Moderne mit der traditionellen Architektur von Nah- bis Fernost nach.
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