Klick - Gaschke, Susanne
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Mehr als eine engagierte Streitschrift: eine Anleitung zum Umdenken. Wie gehen wir mit den elektronischen Medien um? Susanne Gaschke räumt auf mit dem Unsinn, die Medienwelt sei quasi naturgegeben und jeder Kritiker von gestern. Medien sind Produkte auf einem Markt, es geht um sehr viel Geld. Da Gerede von den »neuen Sehgewohnheiten« der »Jugend heute« ist Marketinglyrik der Hersteller. Wie jedoch prägt eine intensive, unkritische Mediennutzung die Menschen? Das Gedaddel der Kids signalisiert Souveränität - wirklich sinnvoll bedienen kann die Geräte aber nur, wer über Lernkompetenz verfügt…mehr

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Produktbeschreibung

Mehr als eine engagierte Streitschrift: eine Anleitung zum Umdenken. Wie gehen wir mit den elektronischen Medien um? Susanne Gaschke räumt auf mit dem Unsinn, die Medienwelt sei quasi naturgegeben und jeder Kritiker von gestern. Medien sind Produkte auf einem Markt, es geht um sehr viel Geld. Das Gerede von den »neuen Sehgewohnheiten« der »Jugend heute« ist Marketinglyrik der Hersteller. Wie jedoch prägt eine intensive, unkritische Mediennutzung die Menschen? Das Gedaddel der Kids signalisiert Souveränität - wirklich sinnvoll bedienen kann die Geräte aber nur, wer über Lernkompetenz verfügt. Die jedoch bekommt man nur durch Lesen und Verstehen.
  • Produktdetails
  • Verlag: Herder, Freiburg
  • Seitenzahl: 200
  • 2009
  • Abmessung: 220mm x 142mm x 22mm
  • Gewicht: 364g
  • ISBN-13: 9783451299964
  • ISBN-10: 3451299968
  • Best.Nr.: 25663069

Autorenporträt

Susanne Gaschke, geboren 1967, hat nach dem Studium und einem Volontariat bei den "Kieler Nachrichten" 15 Jahre lang im Politikressort der "Zeit" gearbeitet, wo sie über gesellschaftspolitische Themen schrieb. Im November 2012 wurde sie zur Kieler Oberbürgermeisterin gewählt. Im Oktober 2013 trat sie zurück. Sie ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann, dem SPD-Bundestagsabgeordneten Hans-Peter Bartels, in Kiel. Die beiden haben eine Tochter.

Rezensionen

Besprechung von 29.04.2009
Glorifizierte Zeitverschwendung
Das Plädoyer einer pragmatischen Netznutzerin für den kritischen Umgang mit dem Internet
Kein Zweifel, das Internet hat unsere Welt verändert. Es ist Bestandteil unseres Alltags geworden wie die Waschmaschine und das Auto. Inzwischen verwenden zumeist auch diejenigen die neuen digitalen Techniken, die noch vor wenigen Jahren darin Teufelszeug sahen. Weil sie in vielerlei Hinsicht einfach nützlich sind. Eigentlich könnten also Befürworter und Gegner des Internets ihre Rhetorik abrüsten. Wenn es da nicht die beseelten Propheten der totalen Digitalisierung gäbe, die uns den Himmel auf Erden versprechen, die vom Internet als der großen Job-Maschine schwärmen, als Königsweg zur Demokratisierung des Wissens und zur direkten Demokratie, als Ansporn zu lebenslangem selbstbestimmten Lernen und zur Erweiterung menschlicher Erfahrung im Cyberspace.
Die Journalistin Susanne Gaschke gehört zu den pragmatischen Netz-Nutzern, und eben deswegen misstraut sie den großen Verheißungen der Digitalisten. „Wie gut tut das Netz unserer Gesellschaft? Löst es die großen Versprechen der Digitalisten ein? Bringt es tatsächlich mehr Nähe und Authentizität, mehr Verständnis und Engagement in die Politik? Verändert es die ‚alte‘ Medienlandschaft zum Guten oder zum Schlechten? Macht es den Einzelnen gebildeter, bringt es ihm das (lebenslange) Lernen bei? Wie ist das Verhältnis der Netzkultur zu dem, was man früher als ‚bildungsbürgerlichen Kanon‘ bezeichne hat? Wie verändert das Netz die Bedeutung des Begriffs ‚Freundschaft‘? Und wie sieht es in diesem stets als ‚dezentral‘ und ‚nicht hierarchisch‘ gepriesenen Medium mit Kontrolle aus?”
Das sind Fragen, denen in diesem Buch nachgegangen wird. Sie münden in die fundamentale Frage nach dem Menschenbild, von dem sich die Euphoriker des Netzes leiten lassen: „Welchen Menschentyp braucht das Netz?” Freilich, wer diese Fragen stellt, kommt allzu leicht in den Geruch, ein Fortschrittsfeind zu sein, ein Kulturpessimist. Unsere Gesellschaft, die sich widerstrebend dazu bereitgefunden hat, bei neuen Autobahnen und Industrieanlagen nach den ökologischen Auswirkungen zu fragen, nimmt die frohen Botschaften der Digitalisten ungeprüft hin. Das Bedrückendste ist, dass dies auch für viele Lehrer und für das Gros der Bildungspolitiker gilt. Parlamentsausschüsse stellten sich, so Gaschke, kritiklos in den Dienst der Vertriebsabteilungen von Computerfirmen, um mit öffentlichem Geld Schulen und Kindergärten mit Computern und fragwürdiger E-Learning-Software auszustatten, ohne je deren Bildungswirkung zu überprüfen. Da aber die Ressourcen begrenzt sind, fehle dann das Geld dort, wo es sinnvoller eingesetzt werden könnte: zum Beispiel für Ganztagsschulen oder für spezielle Leseförderung.
Gaschkes Buch plädiert für einen nüchternen Umgang mit den digitalen Techniken. Wenn wie in Winnenden ein jugendlicher Amokläufer ein Blutbad anrichtet und sich – wieder einmal – zeigt, dass der Konsum von Gewaltvideos dabei eine Rolle spielte, stellt sich Nachdenklichkeit ein, die aber schnell wieder verfliegt. Denn die große Mehrzahl der Medienpädagogen und Kommunikationswissenschaftler neigt dazu, dem jugendlichen Umgang mit dem Netz ungeprüft alle möglichen positiven Wirkungen nachzusagen. Diese Überhöhung, so die Autorin, „glorifiziert normale Zeitverschwendung zur Zukunftsvorbereitung; sie sanktioniert einen Freundschaftsbegriff, dem jede Entsprechung in der wirklichen Welt fehlt; und sie unterstützt eine Tendenz zur unreflektierten Selbstdarstellung, die jugendlicher Identitätsentwicklung sehr wohl schaden kann: indem sie suggeriert, Freundschaft und Anerkennung seien ohne Mühe zu haben.”
Ein Buch, das zum Innehalten und Nachdenken anregt, zum Beispiel darüber, ob das Neue, nur weil es neu ist, auch schon immer gut ist. Wer sich sein eigenes Urteil bilden möchte, statt alles zu akzeptieren, was mit dem Etikett „modern” daherkommt, findet hier die Argumente, die er für eine vernünftig abwägende Entscheidung braucht. Vor allem Eltern, Lehrern und Bildungspolitikern ist die Lektüre dringend zu empfehlen.
JOHANO STRASSER
SUSANNE GASCHKE: Klick. Strategien gegen die Verdummung. Herder, Freiburg i. B. 2009. 199 S., 19,95 Euro.
Gymnasiastinnen im Informatikunterricht. Foto: ddp
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten - Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung exklusiv über www.sz-content.de
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Besprechung von 03.09.2009
Wer nur zuschaut, will nicht schimpfen

Von Blödmachern und gläubigen Digitalisten: Susanne Gaschke, Michael Jürgs und Alexander Kissler erblicken ein verdummendes Volk und machen als Schuldige die Massenmedien aus.

Generation Doof: Wie blöd sind wir eigentlich?", "Die verblödete Republik", "Verblöden unsere Kinder?": Die Blüte der Blödheitsbücher ist nicht zu übersehen. Die Diagnose, dass es mit unserer Zivilisation den Bach runtergeht, scheint glaubwürdig und marktgängig, mancher Autor dürfte sich dank ihr dumm und dämlich verdient haben. Als ursächlich für die Verblödung gelten Schule, Unis, Politik. Sowie, an erster Stelle, die Medien. Nun sind wieder drei neue Verblödungsbücher erschienen, die trotz erkennbarer Unterschiede in Herangehensweise und Niveau manches gemeinsam haben. Ihre Autoren bezichtigen jeweils ein Medium der Blödmacherei, allerdings nicht jenes, für das sie selbst beruflich arbeiten.

Zwei von ihnen, Michael Jürgs und Alexander Kissler, wählen das Fernsehen, das man als Verdummungsinstrument im Internetzeitalter längst auf dem absteigenden Ast wähnte. Beide bemühen prominente Helfer: Kissler, der Jüngere, einen großen Alten, Jürgs, der Ältere, eine junge Wilde. Jürgs' "Seichtgebiete" ist die gefühlte Charlotte-Roche-Titelvariation Nummer neunzehn. Auf dem Cover von Kisslers "Dummgeglotzt" prangt der Hinweis "Ohne ein Vorwort von Marcel Reich-Ranicki". Den gleichen Gag hatte sich der Scherztherapeut Eckart von Hirschhause mit Harald Schmidt erlaubt. Sich mit fremden Edelfedern zu schmücken, selbst wenn diese trocken bleiben, ist gewiss nicht blöde - schon gar nicht, wenn man das eigene Werk als das Buch zur aktuellen, von Reich-Ranicki ausgelösten Debatte verkaufen möchte.

Reich-Ranickis Lieblingssender Arte und 3Sat freilich spielen in Kisslers Buch keine Rolle. Wenn er, wie er anfangs behauptet, "für einmal das Fernsehen ernst nehmen" will, dann bedeutet das für ihn, hinabzusteigen in die Niederungen von RTL2 und Sat.1, RTL und Pro Sieben. Das ist nicht die Welt des Kulturjournalisten Kissler, doch entschlossen setzt er sich ihr aus: "Zynisch ist es, ein Elend zu tolerieren, weil es das Elend der anderen ist." Und das Elend ist groß, wie Kissler erschüttert zu berichten weiß, es umfasst Doku-Soaps und Volksmusik, Nachmittagstalk und Gerichtsshows. All jene Formate feiern bei Kissler unfröhliche Urständ, an denen die Fernsehkritik teils seit Jahrzehnten verzweifelt. Nur über die Bahn und seit kurzem über die Banker schimpft man hierzulande ja so gern wie übers Fernsehen, weshalb Kisslers Buch so wirkt, als sage endlich mal einer das, was alle anderen auch immer sagen. Auch die Kärrnerarbeit der Kerner-Kritik hatten schon viele andere erledigt, bevor Kissler jetzt die "Kernerisierung" des Fernsehens beklagt - just wenn es damit zumindest beim ZDF ein Ende hat.

Wenn Kissler feststellt, dass in der Tränentalkshow "Britt" die Taschentuchbox von so zentraler Bedeutung ist, dass man sie mit dem Sendungslogo bedruckt hat, oder wenn er eine n-tv-Moderatorin, die auf einer Landkarte mit den ausladenden Bewegungen einer Wetterfrau die Fahrt des Todesschützen von Winnenden nachvollzieht, als "Amok-Fee" bezeichnet, so ist das fein beobachtet. Meist aber beschränkt er sich darauf, exemplarisch schlimme Sendungen in epischer Länge nachzuerzählen. So gibt er über zehn Seiten die Handlung des ARD-Films "Das Musikhotel am Wolfgangsee" wieder, der so missraten war, dass sich selbst Mitwirkende von ihm distanzierten. Ebenso gut könnte er ausführlich eine herausragende "Tatort"-Folge referieren, doch das hätte ihm kaum ins vorgefasste Konzept gepasst. Am eifrigsten aber widmet er sich den Fernseh-Existenzen aus dem Prekariat, die sich tagtäglich in trashigen Doku-Soaps entblößen oder sich mit "Superstar"-Träumereien blamieren. "Auch wer nur zuschaut, verfällt leicht einem dumpfen, herrischen Überlegenheitsgefühl im Angesicht des singenden, stöckelnden, schlingenden Elends", konstatiert Kissler, doch in genau jenem Gefühl scheint sein Buch über weite Strecken geschrieben. Herablassend zitiert er Grammatikfehler, gibt Sätze im Dialekt wieder und führt die Elenden an ihren Nasenringen durch die Manege, kaum anders, als es das von ihm gescholtene Medium tut. Dann doch lieber das telegene Original.

Während Kissler pauschal "das Fernsehen" beschimpft, hat Michael Jürgs ein klarer konturiertes Feindbild: Er will die "Blöden" und die "Blödmacher" im Fernsehen und anderswo schlagen, und zwar mit ihren eigenen Mitteln. Man müsse sie "lächerlich machen", schreibt er, doch ganz sicher scheint er nicht. Ob es nicht, fragt er sich auf Seite 49, eine "selbstgefällige Anmaßung" sei, andere "aufgrund ihrer schlichten Bedürfnisse lächerlich zu machen"? Wäre es nicht besser, sinniert er auf Seite 58, "die Pflege der Blöden den Blöden zu überlassen"? Auf Seite 137 beantwortet er die eigene Frage, wie sich Blöde "am besten einfangen" ließen, mit dem Satz: "Indem sie erst einmal ernst genommen werden, statt sie zu verhöhnen." Ja, was denn nun? Einer weiteren moderaten Polemik auf Seite 156 schiebt er zweifelnd hinterher: "Darf man das so gemein und deutlich aussprechen?" Ein strengerer Lektor hätte Jürgs aufgefordert, das Selbstgespräch erst zu Ende zu führen, bevor das Ganze in Druck geht. Nicht mal darüber, wann der "Siegeszug des Blöd-Fernsehens" begann, ist sich der Autor mit sich selbst einig; einmal datiert er ihn auf den Start von "Big Brother" (2000), eine Seite später auf "Tutti Frutti" (1990).

Jürgs will, das merkt man ab und an, so richtig böse sein, kann es aber nicht. Anders als Kissler, der alles Positive ausblendet, lässt Jürgs an vielen ein gutes Haar. Oliver Pocher? "Ein gewitzter Puck." Gottschalk und Elstner? "Die beiden Guten." Heidi Klum? Eine "liebliche Märchenfee". Sonya Kraus? Eine "ironisch denkende Frau". Sogar Dieter Bohlen gilt seine Sympathie, wenn dieser "rücksichtslos ehrlich" Möchtegernsänger niedermacht: "Seine Sprache ist die ihre und damit die einzige, die sie verstehen." Nur bei einem lässt Jürgs alle Skrupel fahren: Mario Barth und seine simplen Frau-Mann-Späße hält er allen Ernstes für gemeingefährlich und nennt ihn in einem Atemzug mit der NPD: "Er ist zwar keine Gefahr für die Demokratie wie die Verfassungsfeinde von rechts außen, aber er beschädigt sie, sobald er sein Mund-Werk öffnet." Redeverbot für Comedy-Kasper? Hier geht dem Kritiker Jürgs jegliches Maß verloren.

Was für Jürgs die Blödmacher, sind für Susanne Gaschke die "Digitalisten": jene eher jungen, eher männlichen, technisch beschlagenen Online-Aktivisten mit ihrem blinden Internetglauben und hermetischen Vokabular, "die auf jede Kritik am Netz empfindlich reagieren". Die "Zeit"-Redakteurin, die ihre Arbeit und ihre Liebe für das alte Medium nicht verhehlt, beschreibt und spekuliert über die "schädlichen Nebenwirkungen" der rasant voranschreitenden Digitalisierung. Sie warnt vor Googles Plänen, unsere Gehirne neu zu verkabeln, beklagt den Rückgang des Lesens und der Lesefähigkeit, schüttelt den Kopf über den Wandel des Freundschaftsbegriffs in sozialen Netzwerken, beschreibt die Gefahren von Datensammlungen wie auf der elektronischen Gesundheitskarte und sieht den Siegeszug des Netzes als Teilerfolg des flexiblen Kapitalismus. Klassiker wie Adorno, Habermas und Neil Postman, aber auch etliche Internetkritiker sind die Kronzeugen Gaschkes, die auch im Zweifel gegen den Angeklagten spricht.

Über die Dauer von 200 Seiten wird Gaschkes Tirade gegen alles und jeden im Netz gleichwohl etwas ermüdend. Ihr Buch schweigt von der Freude, auf Youtube eine Pop-Perle oder ein vergessen geglaubtes Filmjuwel zu entdecken, von der Chance, via Facebook Kontakt mit alten Bekannten und Freunden (ja, Freunden!) zu halten, sich - und das auch wirklich nur vorübergehend - in den virtuellen Welten eines Computerspiels zu verlieren wie in einem packenden Film oder einem guten Buch. Viele ihrer Einwände gegen das Internet, das unsere Gesellschaft weit radikaler umwälzen dürfte, als es das Fernsehen je vermocht hätte, sind gleichwohl bedenkenswert, auch und gerade für überzeugte Digitalisten. Schade, dass sie es nicht lesen werden - jedenfalls nicht, bevor es sich irgendwo downloaden lässt.

JÖRG THOMANN

Susanne Gaschke: "Klick". Strategien gegen die digitale Verdummung. Herder Verlag, Freiburg 2009. 200 S., geb., 19,95 [Euro].

Michael Jürgs: "Seichtgebiete". Warum wir hemmungslos verblöden. Verlag C. Bertelsmann, München 2009. 256 S., br., 14,95 [Euro].

Alexander Kissler: "Dummgeglotzt". Wie das Fernsehen uns verblödet. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2009. 192 S., br., 16,95 [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Ein wenig einseitig scheint Rezensent Jörg Thomann diese Kritik des Internets von Susanne Gaschke, die darin wider die "digitale Verdummung" wettert. Im Zentrum des Buchs sieht er die negativen Folgen der Digitalisierung, vom Rückgang des Lesens und der Lesefähigkeit über den Wandel des Freundschaftsbegriffs in sozialen Netzwerken bis zu den Gefahren von Datensammlungen. Den Siegeszug des Netzes betrachte die Autorin als Teilerfolg des flexiblen Kapitalismus und führe dafür Klassiker wie Adorno, Habermas und Neil Postman sowie etliche Internetkritiker an. Thomann findet viele Punkte Gaschkes "bedenkenswert", das Buch insgesamt aber auch "etwas ermüdend".

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